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Aleksander Koroljow - Aleksander Koroljow - 21.10.2025 Die ersten Erlebnisse mit der Pathomentik Als Kind war Aleksander schon immer sehr sensibel auf alle möglichen Einflüsse. Er war ein Schreibaby, laute Umgebungen und allgemein viel Trubel um ihn herum sorgten dafür, dass er meistens anstatt zu schlafen Nächte und Tage mehr oder minder durchweinte und seine Eltern so deutlich an die Grenzen der noch ertragbaren Belastung trieb. Im Kleinkindalter waren Wutausbrüche und Meltdowns an der Tagesordnung. Dabei schien das Kind grundsätzlich die Gefühle seiner Umgebung zu spiegeln und zu kopieren, wobei die gäußerten Bedürfnisse von dem abwichen, was Aleksander an Verhaltensmuster an den Tag legte. Während sein Vater sich in ruhiger Strenge übte und dabei weitestgehend emotionslos blieb, hat seine Mutter versucht empathisch und liebevoll auf das Kind einzugehen. Aleksander kopierte dabei ihre Gefühle – und überreizte noch mehr, was zur Folge hatte, dass er zu seinem Vater eine deutlich engere Bindung aufbaute als zu seiner Mutter, weil Daniyar der emotional ruhigere Part war. Im Kindesalter wurden die Symptome stärker, Emotionen sprangen zwischen Extremen hin und her und waren für Aleksander absolut nicht regulierbar. Tipps, Tricks und Übungen brachten keine Lösung und er überreizte insbesondere an vielen Menschen, sobald diese sich auch nur im Ansatz in seiner Nähe befanden. Schnell fanden seine Eltern heraus, dass es egal war, ob er diese sah oder ob sie einfach im selben Haus waren. Und das war auch der Moment, in dem Aleksanders Mutter auffiel, dass mit ihrem Sohn etwas ganz und gar nicht stimmen konnte und es nicht daran lag, dass der Junge einfach nur resistent darin war, jegliche Erziehung seitens seiner Eltern zu ignorieren. Aleksanders Eltern begannen zu experimentieren, ohne den Jungen darüber in Kenntnis zu setzen. Und so stellten sie schnell fest, dass er nicht auf andere Menschen, sondern auf Emotionen reagierte. Beide Elternteile veränderten ihren Umgang mit dem eigenen Kind und schufen zunächst eine sichere Umgebung, indem sie ihm erklärten, was überhaupt mit ihm los war. Aleksander unterzog sich also bereits im Kindesalter einer strengen emotionalen Ausbildung, in der er lernte, wie er die Emotionen anderer zu lesen hatte und wie man sich davon distanzieren konnte. Für eine psychisch stabilen Menschen mag das eine einfache Sache sein, für einen Pathomentiker allerdings bedeutet es eine massive Anstrengung, weil Menschen einfach immer Dinge fühlen. Eine ganze Weile war Aleksander deshalb allein, weil seine Eltern wollten, dass er erstmal im kleinen Rahmen lernte, eine Resilienz zu entwickeln. Dafür sagte die Familie tatsächlich auch Feiern im Hauptwohnsitz der Koroljows ab. Die Intensität der zwischenmenschlichen Begegnungen wurden langsam gesteigert, sodass Aleksander im Alter von 10 Jahren bereits einen Grundwiderstand gegen die auf ihn einprasselnden Einflüsse entwickelt hatte. Dabei ging es allerding nicht wirklich darum, die Eindrücke zu verhindern sondern mehr darum, damit umzugehen und sich Wege zu schaffen, wie man sich regulieren konnte. Das war seinen Eltern wichtig, bevor sie dazu bereit waren, ihn überhaupt auf eine Schule zu schicken und eine ganze Weile lang stand in der Tat auch eher das Home Schooling im Raum. Anmerkung des Autors
Noch heute hat Aleksander mit den Auswirkungen seiner magischen Fähigkeit zu kämpfen. Zeitweise sorgt die Pathomentik für:
Onkel Wanja und die Zauberstabwerkstatt Der Bruder seiner Mutter war Stabmacher. Und Aleksander hatte bereits als Kind große Freude daran, seinem Onkel Iwan, den jeder immer nur Wanja nannte, Gesellschaft in der Werkstatt zu leisten. Dort, zwischen dem Holz und in der Stille fühlte der Junge sich sicher und geborgen. An besonders vollen Tagen mit vielen Eindrücken brachten seine Eltern ihn auch ganz gezielt zu seinem Onkel, der viel Ruhe und Verständnis für seinen Neffen mitbrachte. Dort sprachen sie nicht über Strategien. Stattdessen brachte Iwan dem Jungen die Kunst näher, Zauberstäbe anzufertigen. Schnell stellte sich heraus, dass Aleksander ein außergewöhnliches Talent darin hatte. Es kam sogar einmal zu einer Diskussion, in der er seinem Vater erklärte, dass die Stäbe zu ihm sprachen. Der Junge beharrte stur auf seiner Ansicht und geriet mit seinem Vater in Streit. Einige Wochen später – Aleksander hatte in diesem Zeitraum kein Wort mit Daniyar gesprochen – kam es zu einer Unterhaltung zwischen Iwan und seinem Schwager. Und dieser bestätigte ihm tatsächlich, dass Zauberstäbe zu ganz bestimmten Menschen sprechen konnten. Und dass Aleksander durch die Pathomentik eben einen guten Draht zu der Magie und den Emotionen der Zauberstäbe hatte. Leider war Daniyar Koroljow völlig blind für diese ganz besondere Art der Magie und zwang seinen Sohn später dazu, in die Politik zu gehen, weil er dort die besseren Chancen für ihn sah. Begegnungen mit Grindelwald Für Aleksander war es nichts ungewöhnliches, dass dieser Mann in regelmäßigen Abständen bei der Familie zu Gast war. Er selbst genoss in der Regel die ausgesprochen angeregten und informativen Gespräche mit dem Mann. Und stellte ihn, kaum dass er die Möglichkeit dazu hatte, selbstverständlich auch Tom vor. Es überraschte ihn dabei nur wenig, dass Gellert Grindelwald ausgesprochen großes Interesse an seinem besten Freund zu finden schien. Und Aleksander kann heute noch zugeben, dass er darauf ziemlich stolz gewesen ist. Die intensiven Gespräche mit dem Mann halfen Aleksander nicht nur dabei, seine Fähigkeit noch ein bisschen besser kennenzulernen – sondern sie weckten auch sein Interesse an den dunkleren Möglichkeiten der Magie. Der einzige Grund dafür, übrigens, dass Aleksander von Grindelwald nicht benutzt wurde war der, dass der Jungen noch zur Schule ging und Grindelwald in ihm zwar eine Möglichkeit aber keinen effektiven Krieger sah. Einschulung auf Hogwarts Aleksander erinnert sich noch gut daran, wie er sich dabei fühlte, dass alle aus dem Zug stiegen und er nicht schon diese Fahrt über Zeit gehabt hatte, Leute kennenzulernen. Seine Eltern hatten es für besser befunden, ihn direkt via Portschlüssel nach Hogsmeade zu bringen. Dort wurde er auch abgeholt. Er fuhr nie mit dem Hogwarts-Express. Von Anfang an war Aleksander also ein wenig der Außenseiter und der Umstand, dass er scheinbar ein „Mutter-Söhnchen“ war sorgte für viel Spott und Häme, weil seine Mitschüler glaubten, er hielte sich für was Besseres. Völliger Unsinn, selbstverständlich. Das regelte sich erst später. Freundschaft mit Tom Riddle Die Einteilung eines scheinbar muggelstämmigen Jungen mit dem magischen Potenzial, dass Tom Riddle mitbrachte, war ebenfalls ein Thema. Aleksander hingegen war der erste, der sich auf die Seite des vermeintlich muggelstämmigen Kindes stellte und seinen Mitschülern mutig – und entsprechend genervt – erklärte, dass der sprechende Hut sicher keine Fehler machen würde. Insbesondere, weil Salazar Slytherin den ja selbst mit verzaubert hätte. Und dem, so Aleksander, wolle man doch sicher kein blutsverräterisches Verhalten vorwerfen. Die Handlung brachte ihm Tom’s Freundschaft ein. Und eine Tracht Prügel von einer Gruppe älterer Mitschüler, die dem Erstklässler offenbar lieber eine Abreibung verpassen wollte. Die steckte der Elfjährige allerdings ein und weigerte sich außerdem standhaft, seinen Lehrern zu sagen, wem er die blauen Flecke, die gebrochene Nase und die gebrochenen Rippen zu verdanken hatte. Stattdessen platzierte er sich Nacht für Nacht heimlich vorm Schlafsaal der älteren Schüler und sorgte dafür, dass sie fürchterliche Alpträume bekamen. Zwar war das dann auch der Grund für Aleksanders zeitweise auftretende Schlafstörungen im ersten Schuljahr – aber unterm Strich war es ihm das wert. Zumindest für die 2 Wochen, die er die Nummer durchgezogen hat. Szenen einer Ehe Entgegen Aleksanders Wunsch, selbst eine Frau zu finden und diese auch zu heiraten, entschieden seine Eltern über seine Ehe. Er selbst verliebte sich recht schnell in die selbstbewusste junge Frau, die man ihm vorstellte und war völlig hingerissen davon, dass sie so ruhig und gefasst wirkte. Die beiden kannten einander noch gar nicht, da Eileen gut 7 Jahre jünger war als ihr zukünftiger Ehemann. Aleksander verwechselte ihren Widerwillen mit Unsicherheit und Angst vor den ehelichen Pflichten und ging entsprechend sanft und gefühlvoll vor. Anfänglich schien sie sich einfach nur zu zieren, ein Spiel zwischen ihnen beiden, indem von Eileens Seite keinerlei Grenzen ausgesprochen oder gar eingefordert worden wären. Mit Beginn ihrer Schwangerschaft veränderte sich das Verhältnis plötzlich und sie wies ihn immer wieder ab. Auch körperliche Nähe bekam er nicht mehr und sie konfrontierte ihn damit, dass sie ihn ohnehin nie gewollt hätte. Das Verhältnis der beiden begann toxisch zu werden, seine Bitte um Trennung wurde von ihr ausgeschlagen und Eileen dominiert die Beziehung, indem sie sich Aleksanders Hilflosigkeit und seine Sensibilität zunutze macht. Als dann Sergej geboren wurde, hat das Paar sich noch weiter auseinander gelebt. Alle Liebe von Aleksanders Seite richtete sich ab diesem Moment auf das gemeinsame Kind und er ging sehr in seiner Vater Rolle auf und hatte keine Probleme damit, sich selbst in die Erziehung seines Sohnes einzubringen. Die Wochenbettdepressionen seiner Frau allerdings waren auch für den Pathomentiker eine harte Herausforderung und ihre Weigerung sich Hilfe zu suchen brachte den Russen nah an den Rande eines Zusammenbruchs. Es kam in Folge dieser Situation und Aleksanders Unvermögen, sich von den Emotionen seiner Frau zu distanzieren zu ersten körperlichen Auseinandersetzungen, die sich schließlich so weit hochsteigerten, dass Aleksander sie nach einem heftigen Streit so heftig maßregelte, dass Eileen die nächsten Tage im Bett verbringen musste und trotz körperlicher Schmerzen durch die Hämatome jegliche Hilfe verweigerte. Wie eine gute reinblütige Familie das nun einmal handhabt, wurde nie wieder darüber gesprochen und Aleksander musste sich von seiner herbeigeholten Mutter – die eine Heilerausbildung hat – anhören, kein guter Ehemann zu sein. Anmerkung des Autors Aleksander selbst befindet sich, was seine Beziehung und deren Auswüchse angeht in einem ungesunden Schwebezustand. Aleksander hat ebenfalls herausgefunden, dass seine Frau ihn mit ziemlicher Sicherheit betrügt, hat aber noch keine Beweise dafür. |