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		<title><![CDATA[Make Me Run - Alle Foren]]></title>
		<link>https://makemerun.de/</link>
		<description><![CDATA[Make Me Run - https://makemerun.de]]></description>
		<pubDate>Mon, 05 Oct 2026 14:02:23 +0000</pubDate>
		<generator>MyBB</generator>
		<item>
			<title><![CDATA[Sirius Black]]></title>
			<link>https://makemerun.de/showthread.php?tid=2671</link>
			<pubDate>Fri, 18 Sep 2026 16:34:10 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://makemerun.de/member.php?action=profile&uid=361">Sirius Black</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://makemerun.de/showthread.php?tid=2671</guid>
			<description><![CDATA[<b>September 1971 – an Regulus</b><br />
Hey Reggie,<br />
ich bin in Gryffindor.<br />
<s>Sag Mutter nichts.</s><br />
Der Hut hat kaum meinen Kopf berührt, da hat er es schon durch die ganze Halle gebrüllt. Ich glaube, ich wäre am liebsten unter den Tisch gekrochen. Nicht wegen Gryffindor. Nur weil ich genau weiß, was Mutter sagen wird.<br />
<s>Vielleicht sollte ich ihr schreiben, dass es ein Fehler war.</s><br />
<s>Vielleicht sollte ich ihr schreiben, dass es <b>mein</b>Fehler war.</s><br />
War es aber nicht. Der Hut wird schon wissen, was er tut. Und nur weil alle Blacks in Slytherin waren, heißt das nicht, dass ich da auch hinmuss.<br />
Mutter wird bestimmt wieder... naja. Du weißt ja, was sie tut, wenn sie wütend ist. Vater wahrscheinlich... Keine Ahnung, was Vater tun wird.<br />
<s>Ich will nicht mit in den Keller.</s><br />
Aber ich kann jetzt sowieso nichts mehr daran ändern. Und ich werde ganz sicher nicht darum betteln, dass sie mich woanders hinstecken.<br />
<s>Ich habs versucht, aber Professor McGonagall sagt, dass der Hut schon richtig liegen wird.</s><br />
<s>Der Hut irrt sich bestimmt.</s><br />
<s>Ich will eigentlich gar nicht nach Slytherin!</s><br />
Du redest nächstes Jahr aber doch trotzdem mit mir, auch wenn Mutter dir sagt, dass du es nicht sollst, oder? Sonst komme ich zu deinem Tisch und mache es einfach so lange, bis du antwortest.<br />
Und wenn du wieder schlecht träumst, kannst du mir schreiben. Auch nachts. Ich antworte, sobald die Eule hier ist.<br />
<s>Du musst keine Angst haben, nur weil ich nicht mehr da bin.</s><br />
Es ist okay, wenn du mich vermisst. Ich vermisse dich auch und finds auch gruselig ohne dich.<br />
Hab dich lieb<br />
<i>Sirius</i><br />
<br />
<b>Dezember 1972 – an Walburga</b><br />
Mutter,<br />
Professor McGonagall hat verlangt, dass ich Euch wegen des Vorfalls vom Dienstag schreibe.<br />
Es wurde niemand ernsthaft verletzt und der Schaden wurde behoben. Außerdem möchte ich festhalten, dass Mulciber zuerst behauptet hat, Muggelstämmige gehörten nicht nach Hogwarts.<br />
<s>Wenn Ihr erwartet, dass ich mich dafür entschuldige, dass ich ihm eine reingehauen habe, könnt Ihr lange warten.</s><br />
Mein Verhalten war unangemessen.<br />
<i>Seine Aussage war es ebenfalls.</i><br />
Ich weiß, dass Ihr von mir erwartet, solche Dinge zu ignorieren. Ich verstehe nur nicht, warum von mir mehr Selbstbeherrschung verlangt wird als von jemandem, der andere Menschen beleidigt, weil seine Eltern ihm beigebracht haben, dass ihr Blut ihn zu etwas Besonderem macht.<br />
<s>Ihr habt mir dasselbe beigebracht.</s><br />
Mit freundlichen Grüßen <s>Danke für nichts</s><br />
Sirius<br />
<br />
<b>Frühjahr 1974 – Entwurf an Orion</b><br />
Vater,<br />
Du hattest recht.<br />
<s>Schreib dir das Datum auf.</s><br />
Der Zauber funktioniert jetzt.<br />
Ich habe trotzdem nicht vor, Dir recht zu geben, was den Rest betrifft. Nur weil Du wusstest, dass ich nicht aufhören würde, solange ich ihn nicht gebrochen hatte, bedeutet das nicht, dass Du mich dazu gebracht hast, ihn zu lernen.<br />
<s>Genau das bedeutet es wahrscheinlich.</s><br />
Du kannst nicht jedes Mal aus meinem Trotz eine Unterrichtsmethode machen und anschließend behaupten, ich hätte getan, was Du wolltest.<br />
<s>Vor allem nicht, wenn es funktioniert.</s><br />
Ich hasse es, wenn Du das tust.<br />
Mit freundlichen Grüßen<br />
<i>Sirius</i><br />
<br />
<b>Sommer 1976 – an Walburga</b><br />
Mutter,<br />
ich komme nicht zurück.<br />
Nicht morgen. Nicht nächste Woche. Auch nicht, wenn Ihr beschließt, dass Ihr mir verzeiht, was auch immer Ihr glaubt, mir verzeihen zu müssen.<br />
<s>Ich kann nicht mehr.</s><br />
Ich will nicht mehr.<br />
Ihr könnt meinen Namen vom Stammbaum brennen. Ihr könnt erzählen, ich hätte die Familie verraten. Ihr könnt so tun, als wäre alles, was passiert ist, allein meine Entscheidung gewesen.<br />
Aber hört auf, Regulus dafür bezahlen zu lassen.<br />
Er hat mich nicht dazu gebracht zu gehen. Er wusste nicht einmal, dass ich es tun würde.<br />
<s>Ich hätte es ihm sagen sollen.</s><br />
<s>Ich hätte ihn mitnehmen sollen.</s><br />
Lasst ihn aus dem heraus, was Ihr mit mir austragt.<br />
Das ist das Einzige, worum ich Euch bitte.<br />
<s>Fahr zur Hölle</s><br />
Sirius<br />
<br />
<b>Sommer 1976 – an Regulus, nie abgeschickt</b><br />
Reggie,<br />
ich bin bei James.<br />
<s>Es tut mir leid.</s><br />
Mir geht es gut.<br />
<s>Komm her.</s><br />
<s>Bitte komm einfach her.</s><br />
Nein. Vergiss das.<br />
Ich werde dich nicht bitten, dich zwischen mir und ihnen zu entscheiden. Genau das tun sie schließlich die ganze Zeit und ich werde nicht anfangen, dasselbe zu machen.<br />
Aber ich weiß auch, wie es aussehen muss.<br />
Ich bin gegangen und du bist noch dort.<br />
<s>Ich habe dich dort gelassen.</s><br />
Ich bin nicht gegangen, weil James mir wichtiger ist als du. Ich bin auch nicht gegangen, weil ich eine bessere Familie gefunden habe und du plötzlich nicht mehr dazugehört hast.<br />
<s>Vielleicht habe ich genau das getan.</s><br />
Nein.<br />
Das stimmt nicht.<br />
Ich weiß nur gerade nicht, wie ich dir erklären soll, warum es trotzdem genau so aussieht.<br />
Ich hab dich lieb und vermisse dich.<br />
<i>Sirius</i><br />
<br />
<b>Herbst 1976 – Entwurf an Orion</b><br />
Vater,<br />
Fleamont hat mich heute zur Schnecke gemacht.<br />
Ich hatte Mist gebaut. Das ist nicht der interessante Teil.<br />
Der interessante Teil ist, dass er danach gefragt hat, ob ich mitesse.<br />
<s>Ich wusste nicht, dass man auf jemanden wütend sein kann, ohne ihn deshalb weniger haben zu wollen.</s><br />
<s>Ich wusste nicht, dass das geht.</s><br />
Du würdest wahrscheinlich sagen, dass die Potters mich verwöhnen.<br />
Vielleicht tun sie das.<br />
<s>Vielleicht hätte ich gern gehabt, dass du es auch einmal tust.</s><br />
Vergiss es.<br />
Sirius<br />
<br />
<b>Januar 1978 – an Regulus, nicht abgeschickt</b><br />
Reggie,<br />
Dumbledore hat mich gefragt, ob ich bei etwas helfen will.<br />
Mehr kann ich dir dazu nicht schreiben.<br />
<s>Mehr sollte ich dir dazu nicht schreiben.</s><br />
Ich habe zugesagt.<br />
Ich habe erstmal darüber nachgedacht, wie sehr das Mutter aufregen würde.<br />
Aber darum geht es diesmal nicht.<br />
Es geht darum, dass Menschen gerade entscheiden wollen, wer in dieser Welt etwas wert ist und wer nicht. Wer dazugehören darf. Wer sich verstecken soll. Wer besser den Mund hält, wenn er weiterleben will.<br />
Ich kenne diese Art zu denken.<br />
<s>Wir beide kennen sie.</s><br />
Und vielleicht kann ich ausgerechnet deshalb etwas dagegen tun.<br />
Ich weiß nur noch nicht, ob das bedeutet, dass ich endlich etwas Eigenes gefunden habe oder ob ich immer noch mein ganzes Leben damit verbringe, das Gegenteil von dem zu tun, was unsere Eltern von mir wollten.<br />
<s>Manchmal kann ich den Unterschied nicht erkennen.</s><br />
<i>Sirius</i><br />
<br />
<b>Juni 1978 – an Orion</b><br />
Vater,<br />
ich habe Hogwarts abgeschlossen.<br />
Verwandlung und Verteidigung waren meine besten UTZ. Du darfst Dir aussuchen, ob Du darauf stolz sein möchtest oder ob meine Berufswahl Dir die Freude daran verdirbt.<br />
Ich beginne meine Ausbildung zum Auror.<br />
Du hast immer gesagt, ein Black müsse etwas aus seinem Namen machen.<br />
Ich nehme an, ich tue genau das.<br />
Nur vermutlich nicht so, wie Du es gemeint hast.<br />
Vielleicht begegnen wir uns irgendwann beruflich. Du auf der einen Seite eines Verhandlungssaals und ich auf der anderen.<br />
<s>Ich weiß nicht, ob ich hoffe, dass das passiert.</s><br />
Bis dahin kannst Du zumindest niemandem erzählen, Dein ältester Sohn hätte nichts aus sich gemacht.<br />
Falls Du überhaupt noch einen hast.<br />
<i>Sirius Black</i><br />
<br />
<b>Juli 1978 – an Regulus, nicht abgeschickt</b><br />
Reggie,<br />
ich habe jetzt eine eigene Wohnung.<br />
Sie ist klein. Mein Zeug liegt überall herum und ich habe keine Ahnung, warum irgendjemand freiwillig mehr Möbel besitzen sollte, als unbedingt nötig sind.<br />
Mutter würde sie hassen.<br />
<s>Du wahrscheinlich auch.</s><br />
Nein. Das weiß ich eigentlich gar nicht.<br />
Ich weiß inzwischen erschreckend wenig darüber, was du magst.<br />
Ich habe einen zweiten Schlüssel.<br />
<s>Falls du weg willst.</s><br />
<s>Falls sie dir etwas tun.</s><br />
<s>Falls du mich brauchst.</s><br />
<s>Falls ich dich damals wirklich im Stich gelassen habe und du mir trotzdem noch einmal die Gelegenheit gibst, es besser zu machen.</s><br />
Falls du irgendwann vorbeikommen möchtest.<br />
Du musst dafür nichts erklären.<br />
Du musst dich auch nicht entscheiden.<br />
<i>Sirius</i>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>September 1971 – an Regulus</b><br />
Hey Reggie,<br />
ich bin in Gryffindor.<br />
<s>Sag Mutter nichts.</s><br />
Der Hut hat kaum meinen Kopf berührt, da hat er es schon durch die ganze Halle gebrüllt. Ich glaube, ich wäre am liebsten unter den Tisch gekrochen. Nicht wegen Gryffindor. Nur weil ich genau weiß, was Mutter sagen wird.<br />
<s>Vielleicht sollte ich ihr schreiben, dass es ein Fehler war.</s><br />
<s>Vielleicht sollte ich ihr schreiben, dass es <b>mein</b>Fehler war.</s><br />
War es aber nicht. Der Hut wird schon wissen, was er tut. Und nur weil alle Blacks in Slytherin waren, heißt das nicht, dass ich da auch hinmuss.<br />
Mutter wird bestimmt wieder... naja. Du weißt ja, was sie tut, wenn sie wütend ist. Vater wahrscheinlich... Keine Ahnung, was Vater tun wird.<br />
<s>Ich will nicht mit in den Keller.</s><br />
Aber ich kann jetzt sowieso nichts mehr daran ändern. Und ich werde ganz sicher nicht darum betteln, dass sie mich woanders hinstecken.<br />
<s>Ich habs versucht, aber Professor McGonagall sagt, dass der Hut schon richtig liegen wird.</s><br />
<s>Der Hut irrt sich bestimmt.</s><br />
<s>Ich will eigentlich gar nicht nach Slytherin!</s><br />
Du redest nächstes Jahr aber doch trotzdem mit mir, auch wenn Mutter dir sagt, dass du es nicht sollst, oder? Sonst komme ich zu deinem Tisch und mache es einfach so lange, bis du antwortest.<br />
Und wenn du wieder schlecht träumst, kannst du mir schreiben. Auch nachts. Ich antworte, sobald die Eule hier ist.<br />
<s>Du musst keine Angst haben, nur weil ich nicht mehr da bin.</s><br />
Es ist okay, wenn du mich vermisst. Ich vermisse dich auch und finds auch gruselig ohne dich.<br />
Hab dich lieb<br />
<i>Sirius</i><br />
<br />
<b>Dezember 1972 – an Walburga</b><br />
Mutter,<br />
Professor McGonagall hat verlangt, dass ich Euch wegen des Vorfalls vom Dienstag schreibe.<br />
Es wurde niemand ernsthaft verletzt und der Schaden wurde behoben. Außerdem möchte ich festhalten, dass Mulciber zuerst behauptet hat, Muggelstämmige gehörten nicht nach Hogwarts.<br />
<s>Wenn Ihr erwartet, dass ich mich dafür entschuldige, dass ich ihm eine reingehauen habe, könnt Ihr lange warten.</s><br />
Mein Verhalten war unangemessen.<br />
<i>Seine Aussage war es ebenfalls.</i><br />
Ich weiß, dass Ihr von mir erwartet, solche Dinge zu ignorieren. Ich verstehe nur nicht, warum von mir mehr Selbstbeherrschung verlangt wird als von jemandem, der andere Menschen beleidigt, weil seine Eltern ihm beigebracht haben, dass ihr Blut ihn zu etwas Besonderem macht.<br />
<s>Ihr habt mir dasselbe beigebracht.</s><br />
Mit freundlichen Grüßen <s>Danke für nichts</s><br />
Sirius<br />
<br />
<b>Frühjahr 1974 – Entwurf an Orion</b><br />
Vater,<br />
Du hattest recht.<br />
<s>Schreib dir das Datum auf.</s><br />
Der Zauber funktioniert jetzt.<br />
Ich habe trotzdem nicht vor, Dir recht zu geben, was den Rest betrifft. Nur weil Du wusstest, dass ich nicht aufhören würde, solange ich ihn nicht gebrochen hatte, bedeutet das nicht, dass Du mich dazu gebracht hast, ihn zu lernen.<br />
<s>Genau das bedeutet es wahrscheinlich.</s><br />
Du kannst nicht jedes Mal aus meinem Trotz eine Unterrichtsmethode machen und anschließend behaupten, ich hätte getan, was Du wolltest.<br />
<s>Vor allem nicht, wenn es funktioniert.</s><br />
Ich hasse es, wenn Du das tust.<br />
Mit freundlichen Grüßen<br />
<i>Sirius</i><br />
<br />
<b>Sommer 1976 – an Walburga</b><br />
Mutter,<br />
ich komme nicht zurück.<br />
Nicht morgen. Nicht nächste Woche. Auch nicht, wenn Ihr beschließt, dass Ihr mir verzeiht, was auch immer Ihr glaubt, mir verzeihen zu müssen.<br />
<s>Ich kann nicht mehr.</s><br />
Ich will nicht mehr.<br />
Ihr könnt meinen Namen vom Stammbaum brennen. Ihr könnt erzählen, ich hätte die Familie verraten. Ihr könnt so tun, als wäre alles, was passiert ist, allein meine Entscheidung gewesen.<br />
Aber hört auf, Regulus dafür bezahlen zu lassen.<br />
Er hat mich nicht dazu gebracht zu gehen. Er wusste nicht einmal, dass ich es tun würde.<br />
<s>Ich hätte es ihm sagen sollen.</s><br />
<s>Ich hätte ihn mitnehmen sollen.</s><br />
Lasst ihn aus dem heraus, was Ihr mit mir austragt.<br />
Das ist das Einzige, worum ich Euch bitte.<br />
<s>Fahr zur Hölle</s><br />
Sirius<br />
<br />
<b>Sommer 1976 – an Regulus, nie abgeschickt</b><br />
Reggie,<br />
ich bin bei James.<br />
<s>Es tut mir leid.</s><br />
Mir geht es gut.<br />
<s>Komm her.</s><br />
<s>Bitte komm einfach her.</s><br />
Nein. Vergiss das.<br />
Ich werde dich nicht bitten, dich zwischen mir und ihnen zu entscheiden. Genau das tun sie schließlich die ganze Zeit und ich werde nicht anfangen, dasselbe zu machen.<br />
Aber ich weiß auch, wie es aussehen muss.<br />
Ich bin gegangen und du bist noch dort.<br />
<s>Ich habe dich dort gelassen.</s><br />
Ich bin nicht gegangen, weil James mir wichtiger ist als du. Ich bin auch nicht gegangen, weil ich eine bessere Familie gefunden habe und du plötzlich nicht mehr dazugehört hast.<br />
<s>Vielleicht habe ich genau das getan.</s><br />
Nein.<br />
Das stimmt nicht.<br />
Ich weiß nur gerade nicht, wie ich dir erklären soll, warum es trotzdem genau so aussieht.<br />
Ich hab dich lieb und vermisse dich.<br />
<i>Sirius</i><br />
<br />
<b>Herbst 1976 – Entwurf an Orion</b><br />
Vater,<br />
Fleamont hat mich heute zur Schnecke gemacht.<br />
Ich hatte Mist gebaut. Das ist nicht der interessante Teil.<br />
Der interessante Teil ist, dass er danach gefragt hat, ob ich mitesse.<br />
<s>Ich wusste nicht, dass man auf jemanden wütend sein kann, ohne ihn deshalb weniger haben zu wollen.</s><br />
<s>Ich wusste nicht, dass das geht.</s><br />
Du würdest wahrscheinlich sagen, dass die Potters mich verwöhnen.<br />
Vielleicht tun sie das.<br />
<s>Vielleicht hätte ich gern gehabt, dass du es auch einmal tust.</s><br />
Vergiss es.<br />
Sirius<br />
<br />
<b>Januar 1978 – an Regulus, nicht abgeschickt</b><br />
Reggie,<br />
Dumbledore hat mich gefragt, ob ich bei etwas helfen will.<br />
Mehr kann ich dir dazu nicht schreiben.<br />
<s>Mehr sollte ich dir dazu nicht schreiben.</s><br />
Ich habe zugesagt.<br />
Ich habe erstmal darüber nachgedacht, wie sehr das Mutter aufregen würde.<br />
Aber darum geht es diesmal nicht.<br />
Es geht darum, dass Menschen gerade entscheiden wollen, wer in dieser Welt etwas wert ist und wer nicht. Wer dazugehören darf. Wer sich verstecken soll. Wer besser den Mund hält, wenn er weiterleben will.<br />
Ich kenne diese Art zu denken.<br />
<s>Wir beide kennen sie.</s><br />
Und vielleicht kann ich ausgerechnet deshalb etwas dagegen tun.<br />
Ich weiß nur noch nicht, ob das bedeutet, dass ich endlich etwas Eigenes gefunden habe oder ob ich immer noch mein ganzes Leben damit verbringe, das Gegenteil von dem zu tun, was unsere Eltern von mir wollten.<br />
<s>Manchmal kann ich den Unterschied nicht erkennen.</s><br />
<i>Sirius</i><br />
<br />
<b>Juni 1978 – an Orion</b><br />
Vater,<br />
ich habe Hogwarts abgeschlossen.<br />
Verwandlung und Verteidigung waren meine besten UTZ. Du darfst Dir aussuchen, ob Du darauf stolz sein möchtest oder ob meine Berufswahl Dir die Freude daran verdirbt.<br />
Ich beginne meine Ausbildung zum Auror.<br />
Du hast immer gesagt, ein Black müsse etwas aus seinem Namen machen.<br />
Ich nehme an, ich tue genau das.<br />
Nur vermutlich nicht so, wie Du es gemeint hast.<br />
Vielleicht begegnen wir uns irgendwann beruflich. Du auf der einen Seite eines Verhandlungssaals und ich auf der anderen.<br />
<s>Ich weiß nicht, ob ich hoffe, dass das passiert.</s><br />
Bis dahin kannst Du zumindest niemandem erzählen, Dein ältester Sohn hätte nichts aus sich gemacht.<br />
Falls Du überhaupt noch einen hast.<br />
<i>Sirius Black</i><br />
<br />
<b>Juli 1978 – an Regulus, nicht abgeschickt</b><br />
Reggie,<br />
ich habe jetzt eine eigene Wohnung.<br />
Sie ist klein. Mein Zeug liegt überall herum und ich habe keine Ahnung, warum irgendjemand freiwillig mehr Möbel besitzen sollte, als unbedingt nötig sind.<br />
Mutter würde sie hassen.<br />
<s>Du wahrscheinlich auch.</s><br />
Nein. Das weiß ich eigentlich gar nicht.<br />
Ich weiß inzwischen erschreckend wenig darüber, was du magst.<br />
Ich habe einen zweiten Schlüssel.<br />
<s>Falls du weg willst.</s><br />
<s>Falls sie dir etwas tun.</s><br />
<s>Falls du mich brauchst.</s><br />
<s>Falls ich dich damals wirklich im Stich gelassen habe und du mir trotzdem noch einmal die Gelegenheit gibst, es besser zu machen.</s><br />
Falls du irgendwann vorbeikommen möchtest.<br />
Du musst dafür nichts erklären.<br />
Du musst dich auch nicht entscheiden.<br />
<i>Sirius</i>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[James Potter]]></title>
			<link>https://makemerun.de/showthread.php?tid=2665</link>
			<pubDate>Sun, 13 Sep 2026 00:41:42 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://makemerun.de/member.php?action=profile&uid=360">James Potter</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://makemerun.de/showthread.php?tid=2665</guid>
			<description><![CDATA[<b>1971</b><br />
Der Hogwarts-Express fuhr noch und dieser merkwürdige Junge mit dem kaum geschnittenen Haar und dem abgetragenen Umhang, der dem rothaarigen Mädchen erklärt hatte, sie müsse unbedingt nach Slytherin kommen, war beleidigt abgezogen. War auch gut so, entschied James, der immer noch mächtig beleidigt davon war, dass Schniefelus, wie Sirius ihn getauft hatte, der Ansicht gewesen war, Gryffindors hätten nur Muskeln und kein Gehirn. Das konnte schon ganz allein deswegen nicht sein, weil sein Dad ebenfalls ein Gryffindor gewesen war. Und Fleamont Potter war einer der cleversten Menschen, die James kannte. Ganz eindeutig!<br />
Bis der Hogwarts-Express schließlich in Hogsmeade anhielt, war James sich allerdings bereits sicher, in den übrigen drei Insassen des Abteils definitiv Freunde gefunden zu haben. Jedenfalls dann, wenn der Hut sie nicht in unterschiedliche Häuser einteilt - das ist zum Glück allerdings nicht passiert.<br />
<br />
<br />
<b>1972</b><br />
Der Sprechende Hut hatte sie allerdings sehr wohl ins selbe Haus eingeteilt. Und im Laufe der Monate war aufgefallen, dass Remus in jedem davon einmal für einige Tage aus dem Schlafsaal verschwand und dann auch im Unterricht fehlte.<br />
Sirius, Peter und James hatten eine ganze Weile gebraucht, um dahinterzukommen, dass Remus‘ Erklärungen hierfür sich teilweise widersprachen. Und noch ein bisschen länger, bis sie schließlich den Grund dafür herausgefunden hatten: Remus Lupin war ein Werwolf.<br />
Das allerdings, da waren sie sich schnell einig, war überhaupt kein Grund, Remus nicht mehr als ihren Freund zu behandeln. Und genau das war es auch, was sie einem sehr verschreckten und vom Vollmond noch ausgesprochen blassen Remus im Krankenflügel erklärten, in den sie sich unter James‘ Tarnumhang nach Einbruch der Sperrstunde geschlichen hatten.<br />
Mehr noch: Die drei fassten den Plan, etwas zu unternehmen, um Remus die Verwandlungen leichter zu machen.<br />
<br />
<b>1973</b><br />
Kochlöffel sollten entschieden nur zum Umrühren von Tränken, Suppen und sonstigen Lebensmitteln da sein! Und er entschieden kein Feuerwerk in der Nähe der Küche zünden! Während der Dreizehnjährige noch vor Schreck, Scham und auch ein bisschen, weil es sich anfühlte, als habe seine Mum ihm den Hosenboden angezündet, schniefte, erklärte diese jedenfalls sehr entschieden, dass sie keinerlei Verständnis dafür hatte, wenn James sich oder andere leichtsinnig gefährdete, weil er nicht über die Konsequenzen seines Handelns nachdachte.<br />
Feuerwerk war immerhin kein Spielzeug und nur, weil sich Verletzungen im Zweifel schnell wieder mit Magie in Ordnung bringen ließen, bedeutete das noch lange nicht, dass man sie auch riskieren musste.<br />
Viel mehr, als dass sie schimpfte und den Kochlöffel mittlerweile, sich in Rage redend, ins Herdfeuer geworfen hatte, sah James allerdings, dass Euphemia immer noch der Schreck ins Gesicht geschrieben stand, der sich dort eben schon abgezeichnet hatte, als der Feuerwerkskörper unplanmäßig quer durch die Küche gesaust war, bevor James ihn richtig über der Tür hatte anbringen können.<br />
Das war kein Gesichtsausdruck, den er in seiner Mum hatte auslösen wollen. Wirklich nicht.<br />
<br />
<b>1975</b><br />
Zwei Bücher über Animagi und eine Notiz in der sauberen Handschrift seines Vaters lagen auf dem Bett im Gryffindorgemeinschaftsraum. <i>Wenn etwas schief geht, kontaktiert ihr <u>sofort</u> eure Hauslehrerin und mich. Das ist keine Bitte.</i><br />
James wechselte einen triumphierenden Blick mit Sirius.<br />
„Wir können weitermachen!“<br />
Und sie schafften es tatsächlich.<br />
<br />
<b>1976</b><br />
Tatze, Wurmschwanz und Krone gesellten sich zum ersten Mal zu Moony. Die Nacht war lang und die drei Animagi entsprechend müde, als sie am nächsten Tag in den Unterricht trotteten. Und trotzdem erinnerte James sich noch Jahre später an das Hochgefühl, zu wissen, dass Remus zum ersten Mal keine neuen Bisse und Kratzer hatte.<br />
Dass es tatsächlich funktioniert hatte, ihm zu helfen und der Werwolf nun im Rudel weit friedlicher zu sich selbst war als ohne.<br />
<br />
<b>1977</b><br />
Schulsprecher!<br />
Ausgerechnet er! Vielleicht sollte er Dumbledore fragen, was er ihm eigentlich getan hatte? Das war doch im Grunde genommen ein bisschen so, als würde man den Bock zum Gärtner machen, oder? Und überhaupt wäre die Position bei Remus so viel besser aufgehoben gewesen. Der wusste immerhin, was er da tat. Der war <i>gut</i> in solchen Erwachsenendingen wie dem Übernehmen von Verantwortung.<br />
Und James, noch während er das dachte und das Abzeichen in seiner Hand ansah, sehr klar, dass er diese Sache gut machen musste, wenn er nicht für den Rest des Schuljahres und vermutlich darüber hinaus das Gefühl haben wollte, Remus eine Position abgenommen zu haben, die er dann nicht einmal richtig ausgefüllt hatte.<br />
Lily hatte einem Date zugestimmt.<br />
James hatte schon angesetzt, ihr zu erklären, dass das dieses Mal keine seiner üblichen Scherzfragen gewesen war. Dass er sie nicht hatte necken wollen und mit diesen blöden, kindischen Witzen, die überhaupt nicht lustig gewesen waren, außerdem schon vor Monaten aufgehört hatte. Er hatte sich sogar bereits für diese Unart entschuldigt, als er registrierte, dass sie gar nicht <i>Nein</i> gesagt hatte.<br />
<br />
<b>1978</b><br />
Und dann war da die Einladung gekommen.<br />
Ins Schulleiterbüro, gerade als sie eigentlich ein weiteres Date gehabt hatten.<br />
Halb hatte James darüber nachgedacht, was die Rumtreiber angestellt haben konnten, das auch Lily involvierte. Eine Erklärung gefunden hatte er jedoch nicht.<br />
Die hatte es auch nicht gebraucht, wie sich gezeigt hatte.<br />
Dumbledore hatte sie nicht in seiner Funktion als Schulsprecher sehen wollen, sondern in einer ganz anderen. <br />
Halb sah James das erschrockene Gesicht seiner Mutter vor sich, als die Feuerwerkskörper in der Küche losgegangen waren. Halb versicherte er sich selbst, dass das hier etwas anderes war.<br />
Selbstgefährdung mochte es durchaus sein, sich einem Tyrannen entgegenstellen zu wollen, kaum dass man die Schule fertig hatte. Aber was war denn die Alternative? Danebenstehen und zusehen, wie jemand Angst und Schrecken verbreitete und propagierte, dass es okay war, andere zu unterdrücken, nur weil irgendetwas an ihnen nicht passte?<br />
Ganz bestimmt nicht.<br />
James drückte Lilys Hand, als sie gemeinsam das Schulleiterbüro wieder verließen, und klopfte Sirius, der ebenso wie Remus und auch Peter auch da gewesen war, die Schulter.<br />
Zusammen.<br />
Sie würden das zusammen durchziehen.<br />
Und ganz sicher würden sie den Todessern ordentlich in den Arsch treten.<br />
Auch wenn er tief in seiner Magengrube auch selbst Euphemias Gesichtsausdruck fühlte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>1971</b><br />
Der Hogwarts-Express fuhr noch und dieser merkwürdige Junge mit dem kaum geschnittenen Haar und dem abgetragenen Umhang, der dem rothaarigen Mädchen erklärt hatte, sie müsse unbedingt nach Slytherin kommen, war beleidigt abgezogen. War auch gut so, entschied James, der immer noch mächtig beleidigt davon war, dass Schniefelus, wie Sirius ihn getauft hatte, der Ansicht gewesen war, Gryffindors hätten nur Muskeln und kein Gehirn. Das konnte schon ganz allein deswegen nicht sein, weil sein Dad ebenfalls ein Gryffindor gewesen war. Und Fleamont Potter war einer der cleversten Menschen, die James kannte. Ganz eindeutig!<br />
Bis der Hogwarts-Express schließlich in Hogsmeade anhielt, war James sich allerdings bereits sicher, in den übrigen drei Insassen des Abteils definitiv Freunde gefunden zu haben. Jedenfalls dann, wenn der Hut sie nicht in unterschiedliche Häuser einteilt - das ist zum Glück allerdings nicht passiert.<br />
<br />
<br />
<b>1972</b><br />
Der Sprechende Hut hatte sie allerdings sehr wohl ins selbe Haus eingeteilt. Und im Laufe der Monate war aufgefallen, dass Remus in jedem davon einmal für einige Tage aus dem Schlafsaal verschwand und dann auch im Unterricht fehlte.<br />
Sirius, Peter und James hatten eine ganze Weile gebraucht, um dahinterzukommen, dass Remus‘ Erklärungen hierfür sich teilweise widersprachen. Und noch ein bisschen länger, bis sie schließlich den Grund dafür herausgefunden hatten: Remus Lupin war ein Werwolf.<br />
Das allerdings, da waren sie sich schnell einig, war überhaupt kein Grund, Remus nicht mehr als ihren Freund zu behandeln. Und genau das war es auch, was sie einem sehr verschreckten und vom Vollmond noch ausgesprochen blassen Remus im Krankenflügel erklärten, in den sie sich unter James‘ Tarnumhang nach Einbruch der Sperrstunde geschlichen hatten.<br />
Mehr noch: Die drei fassten den Plan, etwas zu unternehmen, um Remus die Verwandlungen leichter zu machen.<br />
<br />
<b>1973</b><br />
Kochlöffel sollten entschieden nur zum Umrühren von Tränken, Suppen und sonstigen Lebensmitteln da sein! Und er entschieden kein Feuerwerk in der Nähe der Küche zünden! Während der Dreizehnjährige noch vor Schreck, Scham und auch ein bisschen, weil es sich anfühlte, als habe seine Mum ihm den Hosenboden angezündet, schniefte, erklärte diese jedenfalls sehr entschieden, dass sie keinerlei Verständnis dafür hatte, wenn James sich oder andere leichtsinnig gefährdete, weil er nicht über die Konsequenzen seines Handelns nachdachte.<br />
Feuerwerk war immerhin kein Spielzeug und nur, weil sich Verletzungen im Zweifel schnell wieder mit Magie in Ordnung bringen ließen, bedeutete das noch lange nicht, dass man sie auch riskieren musste.<br />
Viel mehr, als dass sie schimpfte und den Kochlöffel mittlerweile, sich in Rage redend, ins Herdfeuer geworfen hatte, sah James allerdings, dass Euphemia immer noch der Schreck ins Gesicht geschrieben stand, der sich dort eben schon abgezeichnet hatte, als der Feuerwerkskörper unplanmäßig quer durch die Küche gesaust war, bevor James ihn richtig über der Tür hatte anbringen können.<br />
Das war kein Gesichtsausdruck, den er in seiner Mum hatte auslösen wollen. Wirklich nicht.<br />
<br />
<b>1975</b><br />
Zwei Bücher über Animagi und eine Notiz in der sauberen Handschrift seines Vaters lagen auf dem Bett im Gryffindorgemeinschaftsraum. <i>Wenn etwas schief geht, kontaktiert ihr <u>sofort</u> eure Hauslehrerin und mich. Das ist keine Bitte.</i><br />
James wechselte einen triumphierenden Blick mit Sirius.<br />
„Wir können weitermachen!“<br />
Und sie schafften es tatsächlich.<br />
<br />
<b>1976</b><br />
Tatze, Wurmschwanz und Krone gesellten sich zum ersten Mal zu Moony. Die Nacht war lang und die drei Animagi entsprechend müde, als sie am nächsten Tag in den Unterricht trotteten. Und trotzdem erinnerte James sich noch Jahre später an das Hochgefühl, zu wissen, dass Remus zum ersten Mal keine neuen Bisse und Kratzer hatte.<br />
Dass es tatsächlich funktioniert hatte, ihm zu helfen und der Werwolf nun im Rudel weit friedlicher zu sich selbst war als ohne.<br />
<br />
<b>1977</b><br />
Schulsprecher!<br />
Ausgerechnet er! Vielleicht sollte er Dumbledore fragen, was er ihm eigentlich getan hatte? Das war doch im Grunde genommen ein bisschen so, als würde man den Bock zum Gärtner machen, oder? Und überhaupt wäre die Position bei Remus so viel besser aufgehoben gewesen. Der wusste immerhin, was er da tat. Der war <i>gut</i> in solchen Erwachsenendingen wie dem Übernehmen von Verantwortung.<br />
Und James, noch während er das dachte und das Abzeichen in seiner Hand ansah, sehr klar, dass er diese Sache gut machen musste, wenn er nicht für den Rest des Schuljahres und vermutlich darüber hinaus das Gefühl haben wollte, Remus eine Position abgenommen zu haben, die er dann nicht einmal richtig ausgefüllt hatte.<br />
Lily hatte einem Date zugestimmt.<br />
James hatte schon angesetzt, ihr zu erklären, dass das dieses Mal keine seiner üblichen Scherzfragen gewesen war. Dass er sie nicht hatte necken wollen und mit diesen blöden, kindischen Witzen, die überhaupt nicht lustig gewesen waren, außerdem schon vor Monaten aufgehört hatte. Er hatte sich sogar bereits für diese Unart entschuldigt, als er registrierte, dass sie gar nicht <i>Nein</i> gesagt hatte.<br />
<br />
<b>1978</b><br />
Und dann war da die Einladung gekommen.<br />
Ins Schulleiterbüro, gerade als sie eigentlich ein weiteres Date gehabt hatten.<br />
Halb hatte James darüber nachgedacht, was die Rumtreiber angestellt haben konnten, das auch Lily involvierte. Eine Erklärung gefunden hatte er jedoch nicht.<br />
Die hatte es auch nicht gebraucht, wie sich gezeigt hatte.<br />
Dumbledore hatte sie nicht in seiner Funktion als Schulsprecher sehen wollen, sondern in einer ganz anderen. <br />
Halb sah James das erschrockene Gesicht seiner Mutter vor sich, als die Feuerwerkskörper in der Küche losgegangen waren. Halb versicherte er sich selbst, dass das hier etwas anderes war.<br />
Selbstgefährdung mochte es durchaus sein, sich einem Tyrannen entgegenstellen zu wollen, kaum dass man die Schule fertig hatte. Aber was war denn die Alternative? Danebenstehen und zusehen, wie jemand Angst und Schrecken verbreitete und propagierte, dass es okay war, andere zu unterdrücken, nur weil irgendetwas an ihnen nicht passte?<br />
Ganz bestimmt nicht.<br />
James drückte Lilys Hand, als sie gemeinsam das Schulleiterbüro wieder verließen, und klopfte Sirius, der ebenso wie Remus und auch Peter auch da gewesen war, die Schulter.<br />
Zusammen.<br />
Sie würden das zusammen durchziehen.<br />
Und ganz sicher würden sie den Todessern ordentlich in den Arsch treten.<br />
Auch wenn er tief in seiner Magengrube auch selbst Euphemias Gesichtsausdruck fühlte.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[HP RPG Community Server]]></title>
			<link>https://makemerun.de/showthread.php?tid=2664</link>
			<pubDate>Thu, 20 Aug 2026 22:56:27 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://makemerun.de/member.php?action=profile&uid=1">Regulus Black</a>]]></dc:creator>
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			<description><![CDATA[<div class="hprpg-card">
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<img class="hprpg-icon" src="https://i.postimg.cc/76Z0t2H0/grafik.png" alt="HP RPG Communityserver"><br />
<div class="hprpg-title">HP RPG Communityserver</div>
<div class="hprpg-sub">Der Treffpunkt für alles rund um HP RPGs</div>
</div>
<div class="hprpg-body">
<p class="hprpg-text">Du liebst <b>Harry Potter</b> und <b>Foren-RPGs</b>? Dann bist du hier richtig! Unser Discord verbindet Interessierte und für Vernetzung, Austausch und gemeinsamen Spaß innerhalb der Community sorgen.</p>
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<div class="hprpg-feature"><b>Austausch</b><br>mit anderen RPG-Spieler*innen</div>
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<div class="hprpg-feature"><b>Hilfe & Support</b><br>kreativ, organisatorisch & technisch</div>
</div>
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<p class="hprpg-note"><b>Wichtig:</b> Der Server ist <b>kein eigenes RPG</b>. Gespielt wird weiterhin in den jeweiligen Foren – Discord ist unser gemeinsamer Treffpunkt zum Vernetzen, Austauschen und Entdecken.</p>
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			<title><![CDATA[Von Mond und Stern die einander verloren]]></title>
			<link>https://makemerun.de/showthread.php?tid=2660</link>
			<pubDate>Fri, 03 Jul 2026 10:46:06 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://makemerun.de/member.php?action=profile&uid=1">Regulus Black</a>]]></dc:creator>
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  <div class="mugg-kopf">
    <div class="mugg-untertitel">mond und stern, die einander verloren</div>
    <div class="mugg-rahmen">
      <div class="mugg-rahmenname">Barty<br />Crouch</div>
      <div class="mugg-subtext">mond<br />
und<br />
stern</div>
    </div>
  </div>
<br />
  <div class="mugg-einstieg">
    <div>
      <div class="mugg-titelklein">Gesucht wird</div>
      <div class="mugg-fliesstext">
Barty ist Regulus' bester Freund. Die Art bester Freund, mit dem er sich seit der ersten Klasse das Bett geteilt hat, weil man dann nicht so allein und verloren im dunklen Kerker war, obwohl dieses soft sein von den Eltern nicht gern gesehen worden wäre. <b>Ein Freund, bei dem Regulus er selbst sein konnte</b>, ohne dafür Verurteilung zu erfahren; eine Freundschaft, in der es keine Geheimnisse gab. Eine Beziehung, die mit den Jahren bestimmt die Gerüchteküche hat brodeln lassen, weil sie eng war, vielleicht zu eng, vielleicht zu viel, vielleicht genau das, was beide gebraucht haben.<br />
      </div>
    </div>
    <div class="mugg-daten">
      <b>Name</b><br />
      Bartemius Crouch Jr.<br />
<br />
      <b>Alter</b><br />
      17 oder 18 Jahre<br />
<br />
      <b>Avatar</b><br />
      Lucky Blue Smith; alternativ Troye Sivan, Jamie Campbell Bower o. ä.<br />
<br />
      <b>Suchender</b><br />
      Regulus Black<br />
    </div>
  </div>
<br />
  <div class="mugg-bildbalken mugg-bild1"></div>
<br />
  <div class="mugg-mitte">
    <div class="mugg-ueberzeile">zu zweit weniger allein</div>
    <div class="mugg-haupttitel"><b>Seelenpartner</b></div>
    <div class="mugg-erklaerung">
      <i>Ich liebe dich genauso sehr wie Sirius.</i><br /><br />
      Regulus hielt inne, blickte verzweifelt zu Barty hinüber. Der den Mund öffnete. "Der Master redet viel im Schlaf, der gute, alte Kreacher schüttelt ihm das Kissen auf. Alle sind in Sorge um den Master, aber Kreacher hofft, er kann ihn hören und wird schnell wieder gesund."<br /><br />
      Regulus klappte der Mund auf, er verstand nicht, er verstand nichts mehr. Er wollte irgendetwas dazu sagen, aber ihm blieben die Worte im Halse stecken. Nur ein leises, verzweifeltes "Barty" und dann hatte er das Gefühl zu ersticken, als sich Barty vor seinen Augen auflöste. Nicht in Nichts, es war eher als würde sich die Umgebung verdunkeln und nichts mehr bleiben, außer diese tiefe Schwärze. Und die Verzweiflung, die so echt war.<br /><br />
      Wahn. Traum. Vision. Ein Fenster in ein anderes Leben. Regulus wusste nur, dass es weh tat und ihm die Tränen in den Augen brannten, als er wieder wegdämmerte.<br />
    </div>
  </div>
<br />
  <div class="mugg-bildbalken mugg-bild2"></div>
<br />
  <div class="mugg-beschreibung">
    Und dann begann das 5. Schuljahr, 1976, Sirius war aus dem Teppich gebrannt und irgendwas war in Regulus ebenfalls <i>weggebrannt</i> und nichts war so heil wie zuvor. Regulus hat sich von der Welt zurückgezogen, ist nicht mehr zu Barty unter die Decke geschlüpft und Barty konnte sich zwar zusammenreimen, was da in Regulus los war, aber er konnte ihm Sirius auch nicht zurückbringen, er wusste nicht, wie er dieses gebrochene Herz reparieren konnte und egal was er tat, er drang nicht mehr zu ihm durch.<br /><br />
    Schließlich begann Bartys 6. Schuljahr. Und Regulus stieg nicht in den Hogwartsexpress. Ganz so, als hätte sich diese immer geisterhafter werdende Gestalt in den Ferien in Luft aufgelöst. Funkstille.<br /><br />
    Eigentlich müsste Barty in zwei Monaten wieder die Schulbank drücken. Eigentlich beginnt bald sein UTZ-Jahr, doch ob er das nun gewollt hat (nein), oder nicht: Irgendwie reißt Regulus seinen Freund doch mit sich mit. Die Frage ist doch: Wurde Barty in dem einsamen Jahr ohne seinen besten Freund radikalisiert und will er sich jetzt deswegen den Todessern anschließen statt weiterhin die Schulbank zu drücken, oder hat er ganz andere Pläne? Denkt er, er könne ein Stückchen früher und heile Welt zurückzubekommen? Das ist deine Entscheidung, denn für mich <b>wichtig ist diese sehr intensive Beziehung</b> der beiden, in der doch nie Liebe im Spiel war. Oder doch, auf Bartys Seite?<br />
  </div>
<br />
  <div class="mugg-bildbalken mugg-bild3"></div>
<br />
  <div class="mugg-forum">
    Siehst du, wie wichtig Barty für meinen Regulus ist? Ich möchte dir mit Barty einerseits viele Freiheiten geben, andererseits gibt es diese wahnsinnig enge Beziehung, die mir in dieser Form sehr wichtig ist. Ich versuche daher nochmal in Worte zu fassen, was ich mir von einem Bartemius wünsche:<br />
<br />
    <ul>
      <li>Die beiden haben sich zu Beginn der ersten Klasse angefreundet und sind seither allerbeste Freunde.</li>
      <li>Regulus ist von da an auch oft mit in Bartys Bett gelegen.</li>
      <li>Beide sind sehr gute Schüler und haben einen Großteil des Tages damit verbracht, gemeinsam zu lernen, weit über den Unterrichtsstoff hinaus.</li>
      <li>Hohe Erwartungen seitens des Elternhauses schmiedeten sie noch enger zusammen.</li>
      <li>Barty ist bewusst, wie abgöttisch Regulus seinen Bruder liebt und dass er das diesem nicht zeigen kann, denn er muss ihn doch beschützen.</li>
      <li>Egal wie Barty sonst tickt, gegenüber Regulus war er immer sanft, hatte immer diesen soft spot.</li>
      <li>Auch für Barty brach eine Welt zusammen, als Regulus nicht mehr da war.</li>
      <li>Er wird die Schule in diesem Sommer abbrechen und damit nicht sein 7. Schuljahr antreten. Wenn du möchtest, kann er jedoch Hausunterricht in Anspruch nehmen und vielleicht sogar Regulus damit einen zweiten Bildungsweg ermöglichen.</li>
    </ul>
<br />
    Neben diesen feststehenden Dingen gibt es Bereiche, in denen du ihm wirklich deinen eigenen Stempel aufdrücken kannst. Wie steht Barty zur Reinblutideologie? Mein Regulus steht <b>nicht</b> dazu, aber abgesehen von Barty weiß das niemand. Vielleicht wird Barty im MMR nie auf den dunklen Pfaden wandeln, die wir aus den Büchern kennen; oder er steht wirklich zu Voldemorts Sache und mit dem Wegbruch seines besten Freundes kamen andere Personen in sein näheres Umfeld, die ihn in diese Richtung geführt haben.<br /><br />
    Zu guter Letzt: <b>Was ist das nun zwischen Barty und Reg?</b> Es ist intensiv, das ist unbestritten. Als Spieler bin ich für verschiedene Optionen offen: von ganz tiefer, platonischer Freundschaft der Seelenpartner bis zu einer bisher unerwiderten Liebe des jungen Crouchs, die auch in einem Pairing münden kann. Da wäre es schön, deine Ideen dazu zu hören, wobei ich es persönlich immer am schönsten finde, wenn sich solche Dinge ganz natürlich im Ingame ergeben.<br /><br />
    Regulus beposte ich sehr intensiv. Er ist mein Hauptcharakter und bekommt von mir immer viel Liebe ab, auch wenn ich eine stressige Zeit durchlebe. Ich würde mich freuen, wenn du ähnlich viel Leidenschaft für Barty mitbringst und wir uns zumindest einmal alle zwei Wochen hin und her schreiben könnten. Wenn das für dich passt, bekommst du auf jeden Fall einen sehr loyalen Postpartner an die Seite und dann würde ich mich freuen, wenn die beiden Jungs Abenteuer und Hoffnung, Leid und Schmerz teilen könnten. Denn auch wenn die Welt es mit ihnen irgendwie nie gut gemeint hat: Füreinander waren sie immer da.<br />
  </div>
<br />
  <div class="mugg-footer">
    <a href="https://makemerun.de/showthread.php?tid=2660" style="background:none; font-size:9px;">Zum Gesuch</a><span>—</span><a href="https://makemerun.de/" style="background:none; font-size:9px;">Zum Forum</a><span>—</span>Discord: #thingswelost<span><br />
  </div>
</div>]]></description>
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und<br />
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    </div>
  </div>
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      <div class="mugg-fliesstext">
Barty ist Regulus' bester Freund. Die Art bester Freund, mit dem er sich seit der ersten Klasse das Bett geteilt hat, weil man dann nicht so allein und verloren im dunklen Kerker war, obwohl dieses soft sein von den Eltern nicht gern gesehen worden wäre. <b>Ein Freund, bei dem Regulus er selbst sein konnte</b>, ohne dafür Verurteilung zu erfahren; eine Freundschaft, in der es keine Geheimnisse gab. Eine Beziehung, die mit den Jahren bestimmt die Gerüchteküche hat brodeln lassen, weil sie eng war, vielleicht zu eng, vielleicht zu viel, vielleicht genau das, was beide gebraucht haben.<br />
      </div>
    </div>
    <div class="mugg-daten">
      <b>Name</b><br />
      Bartemius Crouch Jr.<br />
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      <b>Alter</b><br />
      17 oder 18 Jahre<br />
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      <b>Avatar</b><br />
      Lucky Blue Smith; alternativ Troye Sivan, Jamie Campbell Bower o. ä.<br />
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      <b>Suchender</b><br />
      Regulus Black<br />
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      <i>Ich liebe dich genauso sehr wie Sirius.</i><br /><br />
      Regulus hielt inne, blickte verzweifelt zu Barty hinüber. Der den Mund öffnete. "Der Master redet viel im Schlaf, der gute, alte Kreacher schüttelt ihm das Kissen auf. Alle sind in Sorge um den Master, aber Kreacher hofft, er kann ihn hören und wird schnell wieder gesund."<br /><br />
      Regulus klappte der Mund auf, er verstand nicht, er verstand nichts mehr. Er wollte irgendetwas dazu sagen, aber ihm blieben die Worte im Halse stecken. Nur ein leises, verzweifeltes "Barty" und dann hatte er das Gefühl zu ersticken, als sich Barty vor seinen Augen auflöste. Nicht in Nichts, es war eher als würde sich die Umgebung verdunkeln und nichts mehr bleiben, außer diese tiefe Schwärze. Und die Verzweiflung, die so echt war.<br /><br />
      Wahn. Traum. Vision. Ein Fenster in ein anderes Leben. Regulus wusste nur, dass es weh tat und ihm die Tränen in den Augen brannten, als er wieder wegdämmerte.<br />
    </div>
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  <div class="mugg-beschreibung">
    Und dann begann das 5. Schuljahr, 1976, Sirius war aus dem Teppich gebrannt und irgendwas war in Regulus ebenfalls <i>weggebrannt</i> und nichts war so heil wie zuvor. Regulus hat sich von der Welt zurückgezogen, ist nicht mehr zu Barty unter die Decke geschlüpft und Barty konnte sich zwar zusammenreimen, was da in Regulus los war, aber er konnte ihm Sirius auch nicht zurückbringen, er wusste nicht, wie er dieses gebrochene Herz reparieren konnte und egal was er tat, er drang nicht mehr zu ihm durch.<br /><br />
    Schließlich begann Bartys 6. Schuljahr. Und Regulus stieg nicht in den Hogwartsexpress. Ganz so, als hätte sich diese immer geisterhafter werdende Gestalt in den Ferien in Luft aufgelöst. Funkstille.<br /><br />
    Eigentlich müsste Barty in zwei Monaten wieder die Schulbank drücken. Eigentlich beginnt bald sein UTZ-Jahr, doch ob er das nun gewollt hat (nein), oder nicht: Irgendwie reißt Regulus seinen Freund doch mit sich mit. Die Frage ist doch: Wurde Barty in dem einsamen Jahr ohne seinen besten Freund radikalisiert und will er sich jetzt deswegen den Todessern anschließen statt weiterhin die Schulbank zu drücken, oder hat er ganz andere Pläne? Denkt er, er könne ein Stückchen früher und heile Welt zurückzubekommen? Das ist deine Entscheidung, denn für mich <b>wichtig ist diese sehr intensive Beziehung</b> der beiden, in der doch nie Liebe im Spiel war. Oder doch, auf Bartys Seite?<br />
  </div>
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  <div class="mugg-forum">
    Siehst du, wie wichtig Barty für meinen Regulus ist? Ich möchte dir mit Barty einerseits viele Freiheiten geben, andererseits gibt es diese wahnsinnig enge Beziehung, die mir in dieser Form sehr wichtig ist. Ich versuche daher nochmal in Worte zu fassen, was ich mir von einem Bartemius wünsche:<br />
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    <ul>
      <li>Die beiden haben sich zu Beginn der ersten Klasse angefreundet und sind seither allerbeste Freunde.</li>
      <li>Regulus ist von da an auch oft mit in Bartys Bett gelegen.</li>
      <li>Beide sind sehr gute Schüler und haben einen Großteil des Tages damit verbracht, gemeinsam zu lernen, weit über den Unterrichtsstoff hinaus.</li>
      <li>Hohe Erwartungen seitens des Elternhauses schmiedeten sie noch enger zusammen.</li>
      <li>Barty ist bewusst, wie abgöttisch Regulus seinen Bruder liebt und dass er das diesem nicht zeigen kann, denn er muss ihn doch beschützen.</li>
      <li>Egal wie Barty sonst tickt, gegenüber Regulus war er immer sanft, hatte immer diesen soft spot.</li>
      <li>Auch für Barty brach eine Welt zusammen, als Regulus nicht mehr da war.</li>
      <li>Er wird die Schule in diesem Sommer abbrechen und damit nicht sein 7. Schuljahr antreten. Wenn du möchtest, kann er jedoch Hausunterricht in Anspruch nehmen und vielleicht sogar Regulus damit einen zweiten Bildungsweg ermöglichen.</li>
    </ul>
<br />
    Neben diesen feststehenden Dingen gibt es Bereiche, in denen du ihm wirklich deinen eigenen Stempel aufdrücken kannst. Wie steht Barty zur Reinblutideologie? Mein Regulus steht <b>nicht</b> dazu, aber abgesehen von Barty weiß das niemand. Vielleicht wird Barty im MMR nie auf den dunklen Pfaden wandeln, die wir aus den Büchern kennen; oder er steht wirklich zu Voldemorts Sache und mit dem Wegbruch seines besten Freundes kamen andere Personen in sein näheres Umfeld, die ihn in diese Richtung geführt haben.<br /><br />
    Zu guter Letzt: <b>Was ist das nun zwischen Barty und Reg?</b> Es ist intensiv, das ist unbestritten. Als Spieler bin ich für verschiedene Optionen offen: von ganz tiefer, platonischer Freundschaft der Seelenpartner bis zu einer bisher unerwiderten Liebe des jungen Crouchs, die auch in einem Pairing münden kann. Da wäre es schön, deine Ideen dazu zu hören, wobei ich es persönlich immer am schönsten finde, wenn sich solche Dinge ganz natürlich im Ingame ergeben.<br /><br />
    Regulus beposte ich sehr intensiv. Er ist mein Hauptcharakter und bekommt von mir immer viel Liebe ab, auch wenn ich eine stressige Zeit durchlebe. Ich würde mich freuen, wenn du ähnlich viel Leidenschaft für Barty mitbringst und wir uns zumindest einmal alle zwei Wochen hin und her schreiben könnten. Wenn das für dich passt, bekommst du auf jeden Fall einen sehr loyalen Postpartner an die Seite und dann würde ich mich freuen, wenn die beiden Jungs Abenteuer und Hoffnung, Leid und Schmerz teilen könnten. Denn auch wenn die Welt es mit ihnen irgendwie nie gut gemeint hat: Füreinander waren sie immer da.<br />
  </div>
<br />
  <div class="mugg-footer">
    <a href="https://makemerun.de/showthread.php?tid=2660" style="background:none; font-size:9px;">Zum Gesuch</a><span>—</span><a href="https://makemerun.de/" style="background:none; font-size:9px;">Zum Forum</a><span>—</span>Discord: #thingswelost<span><br />
  </div>
</div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Our dear Moony]]></title>
			<link>https://makemerun.de/showthread.php?tid=2658</link>
			<pubDate>Mon, 22 Jun 2026 06:13:52 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://makemerun.de/member.php?action=profile&uid=3">Peter Pettigrew</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://makemerun.de/showthread.php?tid=2658</guid>
			<description><![CDATA[<div style="margin: auto auto; width:460px; height:519px; font-family:'Calibri'; background: url('https://i.postimg.cc/PJRZfZVk/remusmoony.png'); background-size:cover; padding:20px;"><div style="width:300px; height:450px; overflow:auto; color:#8d8d8d; text-align:justify; padding:10px; font-size:13px; line-height:1.8;">Remus hätte allen Grund (also fast, wenn man mal vom tobenden Bürgerkrieg absieht), optimistisch in die Zukunft zu blicken. Die Schulzeit liegt hinter ihm. Seine Noten gehören zu den besten des Jahrgangs. Professoren schätzen seinen scharfen Verstand, Mitschüler suchten seinen Rat und selbst unter den Rumtreibern war er oft derjenige, der die Dinge zuerst verstand. <br />
<br />
Doch seit Hogwarts vorbei ist, fühlt sich die Zukunft deutlich kleiner an als früher. Plötzlich geht es nicht mehr um Prüfungen, Hausarbeiten oder Schulbücher. Kein Albus Dumbledore, der ihn persönlich nach Hogwarts eingeladen hat, sondern Bewerbungen - in welchen er sich gut verkaufen muss und um die Frage, wie lange sich verbergen lässt, was er ist. Remus weiß, dass ihm viele Türen verschlossen bleiben würden, wenn die Wahrheit bekannt wird, dass er ein Werwolf ist. Der Tagesprophet ist voll mit Greybacks Angriffen, die Menschen haben keinen Kopf darüber nachzudenken, ob irgendein Werwolf anders sein könnte.<br />
<br />
Vermutlich hat er bereits Bewerbungen geschrieben, die niemals abgeschickt wurden. Vielleicht kennt er auch das Gefühl, vor einem Vorstellungsgespräch kaum schlafen zu können. Eventuell hat er sogar längst damit begonnen Absagen zu erwarten, noch bevor jemand überhaupt die Gelegenheit dazu hatte, ihn kennenzulernen.<br />
<br />
Dabei ist Remus vieles von dem, was Arbeitgeber eigentlich suchen. Er ist intelligent, zuverlässig und sehr verantwortungsbewusst. Er arbeitet hart. Er lernt schnell. Er begegnet anderen Menschen mit Respekt und Geduld. Eigenschaften, die allerdings wenig zählen, wenn Vorurteile stärker sind als die Vernunft.<br />
<br />
Gerade deshalb steht seine berufliche Zukunft bei uns vollkommen offen. Ob er eine Anstellung findet, sich mit Gelegenheitsarbeiten über Wasser hält oder von einem verpatzten Vorstellungsgespräch zur nächsten stolpert, darf frei entschieden werden. Wichtig ist uns nicht, wo Remus am Ende landet (seine Freunde halten eh zu ihm!), sondern wie er versucht, sich seinen Platz in einer Welt zu erkämpfen, die ihn so wie er ist nicht wertschätzen würde.<br />
<br />
Innerhalb der nunmehr im Berufsleben angekommenen Rumtreüber - James und Sirius sind in der Aurorenzentrale gelandet, Peter arbeitet beim Tagespropheten - war Remus oft ihr Gleichgewicht. Derjenige, der in der Lage war den nervösen Peter zu erden und der wohl auch hinter vielen wohlüberlegten Ideen des Quartetts steckte, die sie bei ihren Mitschülern überaus beliebt machten. Die Rumtreiber, gerade wohl auch die drei anderen Pappnasen, mochten gerade bei so manchem Slytherin eher der Mobbingbrigade angehören, aber alles in allem haben sie viel mehr Leute zum Lachen als zum Wüten gebracht. <br />
<br />
Von allen Freunden ist Peter vermutlich derjenige, der Remus am nächsten steht. Während Sirius und James aneinander kleben und für jeden Unfug zu haben sind, sind diese beiden Jungen Männer ruhiger gestrickt. Peter sammelt Schallplatten, hört gern Musik, aber ist auch durchaus dazu bereit ein Buch in die Hand zu nehmen - ihm flogen die guten Schulnoten nämlich nicht einfach so zu. <br />
Remus' aktuelles Fehlen hinterlässt bei Peter deshalb eine besonders schmerzhafte Lücke und ich fände es wundervoll, wenn wir mit den beiden schöne Geschichten spinnen könnten. <br />
<br />
<b>Was wir uns wünschen</b><br />
<br />
Gesucht wird ein Remus Lupin, der nicht nur durch seine Lykanthropie definiert wird, sondern durch all die Widersprüche, die ihn ausmachen. Ein junger Mann, der außergewöhnlich klug ist und trotzdem an sich und der Welt scheitert. Der Verantwortung übernimmt, obwohl er selbst oft Halt gebrauchen könnte. Der sich Sorgen macht und dabei vielleicht oft nicht merkt, wie viel liebevoller Sorge <i>ihm</i> eigentlich entgegengebracht wird.<br />
<br />
Beruf, Zukunftspläne, Freundschaften abseits der Rumtreiber und persönliche Entwicklungen sind weitgehend offen und dürfen frei gestaltet werden. Wir haben jedenfalls eine Community, die Neulinge gern mit offenen Armen empfängt und den Raum, Remus' die weite Erwachsenenwelt erkunden zu lassen.<br />
Anschluss findet Remus selbstverständlich bei James, Sirius und Peter, aber auch bei weiteren bespielten ehemaligen Mitschülern.<br />
<br />
Wir wünschen uns jemanden, der Freude an Austausch und gemeinsamer Planung sowie Gruppenszenen hat, denn die Geschichte der Rumtreiber lebt von ihren Beziehungen zueinander. Das MMR ist plotgetrieben, weshalb auch hier natürlich wichtig wäre, dass du wirklich Lust hast deinen Charakter in das Leben mit all seinen Möglichkeiten hineinzuwerfen.<br />
<br />
Als Avatar schlagen wir <b>Matt Hitt</b> oder <b>Hunter Doohan</b> (bei beiden gäbe es sogar ein fix fertiges Set) vor, sind aber offen für Alternativen. Es soll echt nicht am Aussehen scheitern, viel wichtiger ist uns die Schreibmotivation <3<br />
<br />
Das Forum spielt im Sommer 1978, besitzt der Jahreszahl entsprechend ein düsteres Setting und Remus ist entsprechend 18 Jahre alt und ist gerade eben erst aus der Schule herausgekommen.<br />
</div>
<br />
<div style="height:20px; width:300px; padding:5px; color:#938fa6; font-weight:bold;"><center>Remus Lupin | 18 Jahre | <a href="https://makemerun.de/showthread.php?tid=2658" style="background:none; color:#938fa6;">Zum Gesuch</a></center></div></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="margin: auto auto; width:460px; height:519px; font-family:'Calibri'; background: url('https://i.postimg.cc/PJRZfZVk/remusmoony.png'); background-size:cover; padding:20px;"><div style="width:300px; height:450px; overflow:auto; color:#8d8d8d; text-align:justify; padding:10px; font-size:13px; line-height:1.8;">Remus hätte allen Grund (also fast, wenn man mal vom tobenden Bürgerkrieg absieht), optimistisch in die Zukunft zu blicken. Die Schulzeit liegt hinter ihm. Seine Noten gehören zu den besten des Jahrgangs. Professoren schätzen seinen scharfen Verstand, Mitschüler suchten seinen Rat und selbst unter den Rumtreibern war er oft derjenige, der die Dinge zuerst verstand. <br />
<br />
Doch seit Hogwarts vorbei ist, fühlt sich die Zukunft deutlich kleiner an als früher. Plötzlich geht es nicht mehr um Prüfungen, Hausarbeiten oder Schulbücher. Kein Albus Dumbledore, der ihn persönlich nach Hogwarts eingeladen hat, sondern Bewerbungen - in welchen er sich gut verkaufen muss und um die Frage, wie lange sich verbergen lässt, was er ist. Remus weiß, dass ihm viele Türen verschlossen bleiben würden, wenn die Wahrheit bekannt wird, dass er ein Werwolf ist. Der Tagesprophet ist voll mit Greybacks Angriffen, die Menschen haben keinen Kopf darüber nachzudenken, ob irgendein Werwolf anders sein könnte.<br />
<br />
Vermutlich hat er bereits Bewerbungen geschrieben, die niemals abgeschickt wurden. Vielleicht kennt er auch das Gefühl, vor einem Vorstellungsgespräch kaum schlafen zu können. Eventuell hat er sogar längst damit begonnen Absagen zu erwarten, noch bevor jemand überhaupt die Gelegenheit dazu hatte, ihn kennenzulernen.<br />
<br />
Dabei ist Remus vieles von dem, was Arbeitgeber eigentlich suchen. Er ist intelligent, zuverlässig und sehr verantwortungsbewusst. Er arbeitet hart. Er lernt schnell. Er begegnet anderen Menschen mit Respekt und Geduld. Eigenschaften, die allerdings wenig zählen, wenn Vorurteile stärker sind als die Vernunft.<br />
<br />
Gerade deshalb steht seine berufliche Zukunft bei uns vollkommen offen. Ob er eine Anstellung findet, sich mit Gelegenheitsarbeiten über Wasser hält oder von einem verpatzten Vorstellungsgespräch zur nächsten stolpert, darf frei entschieden werden. Wichtig ist uns nicht, wo Remus am Ende landet (seine Freunde halten eh zu ihm!), sondern wie er versucht, sich seinen Platz in einer Welt zu erkämpfen, die ihn so wie er ist nicht wertschätzen würde.<br />
<br />
Innerhalb der nunmehr im Berufsleben angekommenen Rumtreüber - James und Sirius sind in der Aurorenzentrale gelandet, Peter arbeitet beim Tagespropheten - war Remus oft ihr Gleichgewicht. Derjenige, der in der Lage war den nervösen Peter zu erden und der wohl auch hinter vielen wohlüberlegten Ideen des Quartetts steckte, die sie bei ihren Mitschülern überaus beliebt machten. Die Rumtreiber, gerade wohl auch die drei anderen Pappnasen, mochten gerade bei so manchem Slytherin eher der Mobbingbrigade angehören, aber alles in allem haben sie viel mehr Leute zum Lachen als zum Wüten gebracht. <br />
<br />
Von allen Freunden ist Peter vermutlich derjenige, der Remus am nächsten steht. Während Sirius und James aneinander kleben und für jeden Unfug zu haben sind, sind diese beiden Jungen Männer ruhiger gestrickt. Peter sammelt Schallplatten, hört gern Musik, aber ist auch durchaus dazu bereit ein Buch in die Hand zu nehmen - ihm flogen die guten Schulnoten nämlich nicht einfach so zu. <br />
Remus' aktuelles Fehlen hinterlässt bei Peter deshalb eine besonders schmerzhafte Lücke und ich fände es wundervoll, wenn wir mit den beiden schöne Geschichten spinnen könnten. <br />
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<b>Was wir uns wünschen</b><br />
<br />
Gesucht wird ein Remus Lupin, der nicht nur durch seine Lykanthropie definiert wird, sondern durch all die Widersprüche, die ihn ausmachen. Ein junger Mann, der außergewöhnlich klug ist und trotzdem an sich und der Welt scheitert. Der Verantwortung übernimmt, obwohl er selbst oft Halt gebrauchen könnte. Der sich Sorgen macht und dabei vielleicht oft nicht merkt, wie viel liebevoller Sorge <i>ihm</i> eigentlich entgegengebracht wird.<br />
<br />
Beruf, Zukunftspläne, Freundschaften abseits der Rumtreiber und persönliche Entwicklungen sind weitgehend offen und dürfen frei gestaltet werden. Wir haben jedenfalls eine Community, die Neulinge gern mit offenen Armen empfängt und den Raum, Remus' die weite Erwachsenenwelt erkunden zu lassen.<br />
Anschluss findet Remus selbstverständlich bei James, Sirius und Peter, aber auch bei weiteren bespielten ehemaligen Mitschülern.<br />
<br />
Wir wünschen uns jemanden, der Freude an Austausch und gemeinsamer Planung sowie Gruppenszenen hat, denn die Geschichte der Rumtreiber lebt von ihren Beziehungen zueinander. Das MMR ist plotgetrieben, weshalb auch hier natürlich wichtig wäre, dass du wirklich Lust hast deinen Charakter in das Leben mit all seinen Möglichkeiten hineinzuwerfen.<br />
<br />
Als Avatar schlagen wir <b>Matt Hitt</b> oder <b>Hunter Doohan</b> (bei beiden gäbe es sogar ein fix fertiges Set) vor, sind aber offen für Alternativen. Es soll echt nicht am Aussehen scheitern, viel wichtiger ist uns die Schreibmotivation <3<br />
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Das Forum spielt im Sommer 1978, besitzt der Jahreszahl entsprechend ein düsteres Setting und Remus ist entsprechend 18 Jahre alt und ist gerade eben erst aus der Schule herausgekommen.<br />
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<div style="height:20px; width:300px; padding:5px; color:#938fa6; font-weight:bold;"><center>Remus Lupin | 18 Jahre | <a href="https://makemerun.de/showthread.php?tid=2658" style="background:none; color:#938fa6;">Zum Gesuch</a></center></div></div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[blood runs thicker]]></title>
			<link>https://makemerun.de/showthread.php?tid=2656</link>
			<pubDate>Wed, 17 Jun 2026 20:01:43 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://makemerun.de/member.php?action=profile&uid=2">Lord Voldemort</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://makemerun.de/showthread.php?tid=2656</guid>
			<description><![CDATA[<link href="https://fonts.googleapis.com/css2?family=Bokor&display=swap" rel="stylesheet"><link href="https://fonts.googleapis.com/css2?family=Merriweather&display=swap" rel="stylesheet"><style>:root{--wiz-bg:#171311;--wiz-text:#bdb2a2;--wiz-accent:#a18462; --wiz-white:#f5f0e7; } .wizgesuch a{text-decoration:none;color:var(--wiz-accent); background:none;}.wizgesuch a:hover{opacity:0.8; color:#fff !important; text-decoration:underline; transition:2s;}.wizgesuch{width:500px;font-family: 'Merriweather', serif;margin:auto;background:var(--wiz-bg);color:var(--wiz-text);border:1px solid var(--wiz-accent);box-shadow:0 0 10px rgba(0,0,0,0.5)}.wiznav{display:flex;gap:10px;margin-bottom:10px;background:var(--wiz-accent); padding:15px;}.wiznav a{flex:1;text-align:center;padding:10px;color:#fff;text-transform:uppercase; letter-spacing:2px; font-size:11px; font-weight:normal;}.wizcontent{position:relative;height:600px;overflow:hidden;margin-top:-40px;}.wizseite{position:absolute;top:0;left:0;width:100%;height:100%;overflow:auto;padding:10px;background:var(--wiz-bg);opacity:0;pointer-events:none;transition:opacity 5s;scroll-margin-top: 200px;}.wizseite:target{opacity:1;pointer-events:auto;z-index:1}.wizdefault{opacity:1;pointer-events:auto}.wiz-gesuchstext{padding:10px 20px 10px 0px; height:560px; width:410px; overflow:auto; box-sizing:Border-box; font-size:12px; margin:auto auto;} .wizfooter{margin-top:0px;text-align:center;font-size:0.9em;border-top:1px solid var(--wiz-accent);padding-top:10px}.wiz-h1{font-family: "bokor", serif;font-size: 45px;color: var(--wiz-white);text-align:center;padding-top:440px;} .wiz-h2{font-size: 9px;color: var(--wiz-white); text-align:center;background:var(--wiz-bg); width:270px;margin:1px auto;text-transform:uppercase;letter-spacing:2px;} .wiz-gesuchstext b {color:var(--wiz-accent);}<br />
</style><br />
<br />
<div class="wizgesuch"><div class="wiznav"><a href="#wizseite1">Einleitung</a><a href="#wizseite2">Todesser</a><a href="#wizseite3">Verhalten</a><a href="#wizseite4">Sonstiges</a></div>
<br />
<div class="wizcontent"><div id="wizseite5" class="wizseite wizdefault" style="background:url('https://i.postimg.cc/YSbG6dG7/thingswelost-enter-two-dog-tails-ar-5877-profile-gkqvaaq-bb230ef0-6c18-409a-88ba-e5454099f635-0.png'); background-size:cover; background-position:center center;">
<div class="wiz-gesuchstext"><div class="wiz-h1">blood runs thicker</div>
<div class="wiz-h2">Crupzüchter | Todesser | Reinblut</div> </div>
    </div>
    <div id="wizseite1" class="wizseite">
      <div class="wiz-gesuchstext" style="height:auto;">Manche Menschen lieben Drachen, andere verehren Hippogreife oder sammeln seltene Eulenarten. Du dagegen hast dein Herz an Crups verloren. Du schätzt ihre Loyalität und den ihnen angezüchteten Sinn für magisches Blut. Deine Crups wissen, dass sie an die Spitze der Gesellschaft gehören und dass sie Muggeln, die deinem Grundstück zu nahe kommen, sehr gern ans Leder dürfen.<br />
<br />
Die Entwicklung der letzten Jahre hast du mit wachsender Sorge beobachtet. Immer neue Muggeldinge, die in der Zaubererwelt nicht mehr nur als exotisch wahrgenommen werden sondern als <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">praktisch</span>. Die einfach aufgegriffen werden und magische Traditionen ersetzen. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Autos!</span> Schreckliche Gefährte. Eines davon hat dir mal einen deiner Lieblinge überfahren. Dein Crup hat überlebt, der Muggel deinen Zorn dafür eher weniger. Damals hast du ein paar Monate im Gefängnis verbracht, hast es aber am Ende doch erfolgreich als Notwehr statt Mord deklarieren können. <br />
<br />
Deshalb hast du dich den Todessern angeschlossen. Dein Geschick liegt nicht im Kampf, aber dafür hast du viele Kontakte, hast auch durch die tadellose Zucht deiner Tiere immer wieder Zugang zu konservativen Personen, die sich von der großen Sache überzeugen lassen. <br />
<br />
Einzig deine Ehefrau hast du nicht von dir überzeugen können. Oder hast du dich gar nie darum bemüht? Die Ehe besteht, aber Gefühle sucht man darin vergebens. Fast schon bemitleidenswert würden Nicht-Reinblüter sagen und sich Sorgen darum machen, wie du hinter verschlossenen Türen mit deiner Frau umgehst.<br />
</div>
    </div>
    <div id="wizseite2" class="wizseite">
      <div class="wiz-gesuchstext">Einige deiner Mittodesser mögen Namen am liebsten auf Abschusslisten setzen, du führst sie hingegen auf Gästelisten. Du gesellst dich bei Abendgesellschaften zwischen anderen Reinblutfamilien, hörst zu, beobachtest und merkst dir, wer unzufrieden ist. Wer mehr Einfluss will. Wer sich nach einer Welt sehnt, in der Zauberer endlich wieder unter ihresgleichen bleiben. Oder wer ungute Begegnungen mit der Muggelwelt hatte.<br />
Du kümmerst dich um die 'Beschaffung' der Rekruten für die Todesser.<br />
<br />
Du führst Gespräche mit Schülern, Jahre bevor sie alt genug sind, das Dunkle Mal überhaupt gänzlich zu verstehen (oder es zu erlangen). <br />
Du besuchst Schulabschlusspartys, Sommer- und Jagdgesellschaften, schüttelst Hände, merkst dir Gesichter, sorgst schlicht und einfach auch dafür, dass dein Name an den richtigen Orten fällt. Wenn ein junger Reinblüter beginnt sich für die Ideale der Todesser zu interessieren, bist es mittlerweile oft du, der den ersten Kontakt herstellt. Die Zeit als der Dunkle Lord noch persönlich rekrutiert hat ist längst vorüber.<br />
<br />
Deine Worte malen eine Welt, die erstrebenswert ist und eine Bewegung, welcher im geheimen anzugehören ein einziges großes Abenteuer mit Heldenstatus zu sein scheint. Gleichaltrige sprichst du natürlich ganz anders an, nur von den Generationen über dir lässt du die Finger. Du weißt, dass es andere gibt, die hier einen besseren Überblick und bessere Verknüpfungen besitzen. <br />
<br />
<b>Doch Reinblüter allein gewinnen keinen Krieg.</b><br />
<br />
Halbblüter finden also durchaus ebenso ihren Weg zu dir (oder du zu ihnen, ganz wie man es nimmt). Die Ehrgeizigen. Die Wütenden. Diejenigen, die mehr sein wollen als das, was ihre Herkunft ihnen zugesteht, oder was das Schicksal bisher aus ihnen gemacht hat. Die Todesserschaft klingt ganz danach, als würde man nicht mehr am Ende der Nahrungskette stehen und das ist für erstaunlich viele ein Antrieb sich dem Dunklen Lord anzuschließen. Nicht jeder von ihnen wird jemals einen Platz an den großen Tischen erhalten. Das müssen sie auch nicht. Jede Bewegung braucht Menschen, die Befehle ausführen, Informationen beschaffen und ihre Hände schmutzig machen. Du gibst ihnen die Gelegenheit, sich zu beweisen. Manche scheitern, andere überraschen mit ihren Talenten. Herkunft bestimmt zwar den vorläufigen Wert eines Magiers, aber sie ist nicht die einzige Währung auf dem Markt. Wer nützlich ist, darf aufsteigen. Wer versagt, wird ersetzt.<br />
<br />
In einem Raum voller Todesser bist du gewiss nicht der gefährlichste Mann im Raum, aber derjenige, der dafür sorgt, dass der Raum jedes Jahr ein bisschen voller ist.<br />
</div>
    </div>
    <div id="wizseite3" class="wizseite">
      <div class="wiz-gesuchstext">
<b>Cassian Flint</b> verbringt mehr Zeit auf Empfängen als in Duellierringen (naja, außer der Empfang besitzt so etwas wie einen Duellierring, <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">dann</span> lässt sich hier trefflich Spaß haben!).<br />
Er kennt die Namen aller Erben alter Reinblutfamilien, weiß, wer mit wem verlobt werden soll, welche Familien finanzielle Schwierigkeiten haben und in welchen Familien die nächste Generation beginnt unangenehme Fragen zu stellen. Um zu überzeugen muss man wissen, wo der Schuh des Gegenübers drückt. Während andere Todesser ihre Aufmerksamkeit auf Feinde richten, beschäftigt Cassian sich mit den Menschen, die eines Tages Verbündete werden könnten. Er ist entsprechend ein Mensch, der trotz aller Sorgen vor allem auch Chancen sieht und nutzt, statt sich in einem Blutrausch zu verlieren.<br />
<br />
Seine Crupzucht gehört zu den Dingen, für die er sich tatsächlich aus ganzem Herzen begeistert. Er verbringt Stunden mit seinen Crups in der Natur, plant Verpaarungen, reist zu anderen Züchtern und spricht über anstehende wie vergangene Würfe mit einer Geduld und Hingabe, die man bei politischen Gesprächen selten von ihm erlebt.<br />
<br />
Seine Ehe dagegen ist eine Enttäuschung. Das ist auch kein Geheimnis und ebenso wenig eine Seltenheit in der reinblütigen Gesellschaft. Die Verbindung brachte Einfluss, Kontakte und Vorteile für beide Familien. Liebe gehörte nie zu den Gründen für die Heirat und hat sich auch später nicht eingestellt. Dennoch würde Cassian die Ehe niemals infrage stellen. Die Verbindung erfüllt ihren Zweck, und in seinen Augen ist das wichtiger als persönliches Glück.<br />
</div>
    </div>
    <div id="wizseite4" class="wizseite">
      <div class="wiz-gesuchstext">Alter, Beruf und Aussehen sind frei gestaltbar. Als Avatarvorschlag bringe ich <b>Freddy Carter</b> mit, als Vorschlag für das Alter etwa 30 Jahre, aber das alles kannst du deinen Wünschen anpassen. Fest stehen lediglich sein Platz innerhalb der reinblütigen Gesellschaft, seine Tätigkeit als Crupzüchter und seine Rolle innerhalb der Todesser. Cassian soll kein Kämpfer an vorderster Front sein, seine Begabungen abseits der goldenen Zunge kannst du also frei verfügen.<br />
<br />
<ul><li> Der Nachname Flint ist zwar gesetzt, aber verhandelbar: Er sollte definitiv einer Reinblutfamilie mit entsprechendem gesellschaftlichem Einfluss angehören<br />
<li> Die Crupzucht ist ein wichtiger Teil seines Lebens<br />
<li> Todesser mit Schwerpunkt auf Rekrutierung und Netzwerken<br />
<li> Unglückliche, aber strategisch wichtige Ehe<br />
<li> Viel Spielpotenzial für Intrigen, Politik, Familienkonflikt und moralische Grauzonen<br />
</ul>
<br />
Gesucht wird von mir kein eindimensionaler Bösewicht, sondern jemand, der sich selbst als vernünftigen Bewahrer einer bedrohten Welt versteht. Genau das ist es dann auch, das ihn gefährlich macht. Menschen schenken ihm Gehör, weil er durchaus mit ruhigen Argumenten umzugehen weiß. <br />
Es gibt bereits einigen Anschluss bei Todessern, insbesondere auch dem inneren Kreis rund um Lord Voldemort sowie den Dunklen Lord selbst. Entsprechend wäre es wundervoll, wenn wir seinen Auftrag auch tatsächlich ins Ingame bekommen würden!<br />
<br />
Adde mich doch gern im Discord unter #thingswelost, gern beantworte ich dann all deine Fragen!<br />
<br />
</div>
    </div>
  </div><div class="wizfooter">
<br />
Sieh dir das <a href="https://makemerun.de">Forum</a> an oder melde dich direkt im <a href="https://makemerun.de/showthread.php?tid=2656">Gesuch</a>!<br />
</div>
<br />
</div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<link href="https://fonts.googleapis.com/css2?family=Bokor&display=swap" rel="stylesheet"><link href="https://fonts.googleapis.com/css2?family=Merriweather&display=swap" rel="stylesheet"><style>:root{--wiz-bg:#171311;--wiz-text:#bdb2a2;--wiz-accent:#a18462; --wiz-white:#f5f0e7; } .wizgesuch a{text-decoration:none;color:var(--wiz-accent); background:none;}.wizgesuch a:hover{opacity:0.8; color:#fff !important; text-decoration:underline; transition:2s;}.wizgesuch{width:500px;font-family: 'Merriweather', serif;margin:auto;background:var(--wiz-bg);color:var(--wiz-text);border:1px solid var(--wiz-accent);box-shadow:0 0 10px rgba(0,0,0,0.5)}.wiznav{display:flex;gap:10px;margin-bottom:10px;background:var(--wiz-accent); padding:15px;}.wiznav a{flex:1;text-align:center;padding:10px;color:#fff;text-transform:uppercase; letter-spacing:2px; font-size:11px; font-weight:normal;}.wizcontent{position:relative;height:600px;overflow:hidden;margin-top:-40px;}.wizseite{position:absolute;top:0;left:0;width:100%;height:100%;overflow:auto;padding:10px;background:var(--wiz-bg);opacity:0;pointer-events:none;transition:opacity 5s;scroll-margin-top: 200px;}.wizseite:target{opacity:1;pointer-events:auto;z-index:1}.wizdefault{opacity:1;pointer-events:auto}.wiz-gesuchstext{padding:10px 20px 10px 0px; height:560px; width:410px; overflow:auto; box-sizing:Border-box; font-size:12px; margin:auto auto;} .wizfooter{margin-top:0px;text-align:center;font-size:0.9em;border-top:1px solid var(--wiz-accent);padding-top:10px}.wiz-h1{font-family: "bokor", serif;font-size: 45px;color: var(--wiz-white);text-align:center;padding-top:440px;} .wiz-h2{font-size: 9px;color: var(--wiz-white); text-align:center;background:var(--wiz-bg); width:270px;margin:1px auto;text-transform:uppercase;letter-spacing:2px;} .wiz-gesuchstext b {color:var(--wiz-accent);}<br />
</style><br />
<br />
<div class="wizgesuch"><div class="wiznav"><a href="#wizseite1">Einleitung</a><a href="#wizseite2">Todesser</a><a href="#wizseite3">Verhalten</a><a href="#wizseite4">Sonstiges</a></div>
<br />
<div class="wizcontent"><div id="wizseite5" class="wizseite wizdefault" style="background:url('https://i.postimg.cc/YSbG6dG7/thingswelost-enter-two-dog-tails-ar-5877-profile-gkqvaaq-bb230ef0-6c18-409a-88ba-e5454099f635-0.png'); background-size:cover; background-position:center center;">
<div class="wiz-gesuchstext"><div class="wiz-h1">blood runs thicker</div>
<div class="wiz-h2">Crupzüchter | Todesser | Reinblut</div> </div>
    </div>
    <div id="wizseite1" class="wizseite">
      <div class="wiz-gesuchstext" style="height:auto;">Manche Menschen lieben Drachen, andere verehren Hippogreife oder sammeln seltene Eulenarten. Du dagegen hast dein Herz an Crups verloren. Du schätzt ihre Loyalität und den ihnen angezüchteten Sinn für magisches Blut. Deine Crups wissen, dass sie an die Spitze der Gesellschaft gehören und dass sie Muggeln, die deinem Grundstück zu nahe kommen, sehr gern ans Leder dürfen.<br />
<br />
Die Entwicklung der letzten Jahre hast du mit wachsender Sorge beobachtet. Immer neue Muggeldinge, die in der Zaubererwelt nicht mehr nur als exotisch wahrgenommen werden sondern als <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">praktisch</span>. Die einfach aufgegriffen werden und magische Traditionen ersetzen. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Autos!</span> Schreckliche Gefährte. Eines davon hat dir mal einen deiner Lieblinge überfahren. Dein Crup hat überlebt, der Muggel deinen Zorn dafür eher weniger. Damals hast du ein paar Monate im Gefängnis verbracht, hast es aber am Ende doch erfolgreich als Notwehr statt Mord deklarieren können. <br />
<br />
Deshalb hast du dich den Todessern angeschlossen. Dein Geschick liegt nicht im Kampf, aber dafür hast du viele Kontakte, hast auch durch die tadellose Zucht deiner Tiere immer wieder Zugang zu konservativen Personen, die sich von der großen Sache überzeugen lassen. <br />
<br />
Einzig deine Ehefrau hast du nicht von dir überzeugen können. Oder hast du dich gar nie darum bemüht? Die Ehe besteht, aber Gefühle sucht man darin vergebens. Fast schon bemitleidenswert würden Nicht-Reinblüter sagen und sich Sorgen darum machen, wie du hinter verschlossenen Türen mit deiner Frau umgehst.<br />
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    </div>
    <div id="wizseite2" class="wizseite">
      <div class="wiz-gesuchstext">Einige deiner Mittodesser mögen Namen am liebsten auf Abschusslisten setzen, du führst sie hingegen auf Gästelisten. Du gesellst dich bei Abendgesellschaften zwischen anderen Reinblutfamilien, hörst zu, beobachtest und merkst dir, wer unzufrieden ist. Wer mehr Einfluss will. Wer sich nach einer Welt sehnt, in der Zauberer endlich wieder unter ihresgleichen bleiben. Oder wer ungute Begegnungen mit der Muggelwelt hatte.<br />
Du kümmerst dich um die 'Beschaffung' der Rekruten für die Todesser.<br />
<br />
Du führst Gespräche mit Schülern, Jahre bevor sie alt genug sind, das Dunkle Mal überhaupt gänzlich zu verstehen (oder es zu erlangen). <br />
Du besuchst Schulabschlusspartys, Sommer- und Jagdgesellschaften, schüttelst Hände, merkst dir Gesichter, sorgst schlicht und einfach auch dafür, dass dein Name an den richtigen Orten fällt. Wenn ein junger Reinblüter beginnt sich für die Ideale der Todesser zu interessieren, bist es mittlerweile oft du, der den ersten Kontakt herstellt. Die Zeit als der Dunkle Lord noch persönlich rekrutiert hat ist längst vorüber.<br />
<br />
Deine Worte malen eine Welt, die erstrebenswert ist und eine Bewegung, welcher im geheimen anzugehören ein einziges großes Abenteuer mit Heldenstatus zu sein scheint. Gleichaltrige sprichst du natürlich ganz anders an, nur von den Generationen über dir lässt du die Finger. Du weißt, dass es andere gibt, die hier einen besseren Überblick und bessere Verknüpfungen besitzen. <br />
<br />
<b>Doch Reinblüter allein gewinnen keinen Krieg.</b><br />
<br />
Halbblüter finden also durchaus ebenso ihren Weg zu dir (oder du zu ihnen, ganz wie man es nimmt). Die Ehrgeizigen. Die Wütenden. Diejenigen, die mehr sein wollen als das, was ihre Herkunft ihnen zugesteht, oder was das Schicksal bisher aus ihnen gemacht hat. Die Todesserschaft klingt ganz danach, als würde man nicht mehr am Ende der Nahrungskette stehen und das ist für erstaunlich viele ein Antrieb sich dem Dunklen Lord anzuschließen. Nicht jeder von ihnen wird jemals einen Platz an den großen Tischen erhalten. Das müssen sie auch nicht. Jede Bewegung braucht Menschen, die Befehle ausführen, Informationen beschaffen und ihre Hände schmutzig machen. Du gibst ihnen die Gelegenheit, sich zu beweisen. Manche scheitern, andere überraschen mit ihren Talenten. Herkunft bestimmt zwar den vorläufigen Wert eines Magiers, aber sie ist nicht die einzige Währung auf dem Markt. Wer nützlich ist, darf aufsteigen. Wer versagt, wird ersetzt.<br />
<br />
In einem Raum voller Todesser bist du gewiss nicht der gefährlichste Mann im Raum, aber derjenige, der dafür sorgt, dass der Raum jedes Jahr ein bisschen voller ist.<br />
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    <div id="wizseite3" class="wizseite">
      <div class="wiz-gesuchstext">
<b>Cassian Flint</b> verbringt mehr Zeit auf Empfängen als in Duellierringen (naja, außer der Empfang besitzt so etwas wie einen Duellierring, <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">dann</span> lässt sich hier trefflich Spaß haben!).<br />
Er kennt die Namen aller Erben alter Reinblutfamilien, weiß, wer mit wem verlobt werden soll, welche Familien finanzielle Schwierigkeiten haben und in welchen Familien die nächste Generation beginnt unangenehme Fragen zu stellen. Um zu überzeugen muss man wissen, wo der Schuh des Gegenübers drückt. Während andere Todesser ihre Aufmerksamkeit auf Feinde richten, beschäftigt Cassian sich mit den Menschen, die eines Tages Verbündete werden könnten. Er ist entsprechend ein Mensch, der trotz aller Sorgen vor allem auch Chancen sieht und nutzt, statt sich in einem Blutrausch zu verlieren.<br />
<br />
Seine Crupzucht gehört zu den Dingen, für die er sich tatsächlich aus ganzem Herzen begeistert. Er verbringt Stunden mit seinen Crups in der Natur, plant Verpaarungen, reist zu anderen Züchtern und spricht über anstehende wie vergangene Würfe mit einer Geduld und Hingabe, die man bei politischen Gesprächen selten von ihm erlebt.<br />
<br />
Seine Ehe dagegen ist eine Enttäuschung. Das ist auch kein Geheimnis und ebenso wenig eine Seltenheit in der reinblütigen Gesellschaft. Die Verbindung brachte Einfluss, Kontakte und Vorteile für beide Familien. Liebe gehörte nie zu den Gründen für die Heirat und hat sich auch später nicht eingestellt. Dennoch würde Cassian die Ehe niemals infrage stellen. Die Verbindung erfüllt ihren Zweck, und in seinen Augen ist das wichtiger als persönliches Glück.<br />
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    </div>
    <div id="wizseite4" class="wizseite">
      <div class="wiz-gesuchstext">Alter, Beruf und Aussehen sind frei gestaltbar. Als Avatarvorschlag bringe ich <b>Freddy Carter</b> mit, als Vorschlag für das Alter etwa 30 Jahre, aber das alles kannst du deinen Wünschen anpassen. Fest stehen lediglich sein Platz innerhalb der reinblütigen Gesellschaft, seine Tätigkeit als Crupzüchter und seine Rolle innerhalb der Todesser. Cassian soll kein Kämpfer an vorderster Front sein, seine Begabungen abseits der goldenen Zunge kannst du also frei verfügen.<br />
<br />
<ul><li> Der Nachname Flint ist zwar gesetzt, aber verhandelbar: Er sollte definitiv einer Reinblutfamilie mit entsprechendem gesellschaftlichem Einfluss angehören<br />
<li> Die Crupzucht ist ein wichtiger Teil seines Lebens<br />
<li> Todesser mit Schwerpunkt auf Rekrutierung und Netzwerken<br />
<li> Unglückliche, aber strategisch wichtige Ehe<br />
<li> Viel Spielpotenzial für Intrigen, Politik, Familienkonflikt und moralische Grauzonen<br />
</ul>
<br />
Gesucht wird von mir kein eindimensionaler Bösewicht, sondern jemand, der sich selbst als vernünftigen Bewahrer einer bedrohten Welt versteht. Genau das ist es dann auch, das ihn gefährlich macht. Menschen schenken ihm Gehör, weil er durchaus mit ruhigen Argumenten umzugehen weiß. <br />
Es gibt bereits einigen Anschluss bei Todessern, insbesondere auch dem inneren Kreis rund um Lord Voldemort sowie den Dunklen Lord selbst. Entsprechend wäre es wundervoll, wenn wir seinen Auftrag auch tatsächlich ins Ingame bekommen würden!<br />
<br />
Adde mich doch gern im Discord unter #thingswelost, gern beantworte ich dann all deine Fragen!<br />
<br />
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  </div><div class="wizfooter">
<br />
Sieh dir das <a href="https://makemerun.de">Forum</a> an oder melde dich direkt im <a href="https://makemerun.de/showthread.php?tid=2656">Gesuch</a>!<br />
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		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Serpentina Fawley]]></title>
			<link>https://makemerun.de/showthread.php?tid=2648</link>
			<pubDate>Wed, 03 Jun 2026 12:06:18 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://makemerun.de/member.php?action=profile&uid=358">Serpentina Fawley</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://makemerun.de/showthread.php?tid=2648</guid>
			<description><![CDATA[Der Konflikt in Serpentinas Leben begann schon vor ihrer Geburt, als ihr Vater, ein verhältnismässig liberal denkender Mensch, mit einer Hexe, welche Reinblütigkeit nur so atmete, verheiratet wurde. Die Hochzeit war politischer Natur, sollte die Fawleys stärken und sie enger in die Gesellschaft binden. Die Eheleute arrangierten sich miteinander, doch obwohl ihnen ihre Diskrepanz bewusst war, dachten sie nicht darüber nach, dass sie beide erwarteten, dass ihre Tochter ihnen auf der Ebene der Denkweise nachfolgen würde. <br />
<br />
Serpentina wuchs also in einer gespaltenen Welt auf. Ihr Vater vermittelte ihr eine liberale, weltoffene Denkweise, während ihre Mutter ihr die Reinblut-Ideologie vorlebte. Sie lernte also beides kennen und auch, sich in beiden Welten zu bewegen. Als Mädchen suchte sie noch die Liebe beider Eltern und wusste sich zu wandeln, je nachdem, mit wem sie gerade zu tun hatte. Doch je mehr sie von der Welt erfuhr, desto deutlicher erkannte sie, dass Reinblütigkeit ein theoretisches Konstrukt war, welches in der Welt keinen Bestand haben konnte, und mehr und mehr spielte sie für ihre Mutter Theater. <br />
<br />
Als sie im sechsten Schuljahr bei einer Exkursion in die Muggelwelt Padraig kennenlernte, wurde die Abwendung von der Reinblutideologie dann zementiert. Sie traf ihn wieder, verliebte sich - und in ihrer gemeinsamen Unvernunft wurde Serpentina im Frühsommer 58 schwanger. In Anbetracht dessen, dass sie die Laufbahn als Aurorin plante und vorbereitete, war das eine mehrfache Katastrophe, denn sie konnte diesen Weg nicht gehen und gleichzeitig ein kleines Kind haben - geschweige denn, dass die Familie eines Auroren eine Zielscheibe war. Sie sprach also mit Padraig darüber und holte ihren Vater zur Unterstützung. Gemeinsam vertuschten sie die Sache. Bevor es jemand merkte, trat also Serpentina ein Auslandjahr an, angeblich, um Russisch zu lernen, und brachte das Kind in der Nähe von Moskau auf die Welt. Nach der kurz gehaltenen Stillzeit nahm Padraig das Mädchen zu sich und das Paar trennte sich notgedrungen. Nathaira wuchs bei ihrem Vater auf und ihre Fragen nach der Mutter verliefen ins Leere. Seine Freundin sei bei der Geburt verstorben, behauptete er.<br />
<br />
Serpentina stürzte sich verzögert in ihre Ausbildung, fand schnell ihre Art und ihren Stil, stand aber immer vor Vorurteilen. Ihre Familie wurde eher der Dunklen Magie zugeordnet und so ganz traute man ihr in der Gesellschaft nie - bis zu jenem Tag, als sie ihrem Onkel auf die Spur kam. Der Krieg hatte langsam begonnen, die ersten Todesser tauchten auf, und zu eben jenen gehörte Adrastos Avery. Serpentina brachte ihn zur Strecke und vors Gamot, wo er des mehrfachen Mordes für schuldig befunden und nach Askaban geschickt wurde. Seit diesem Tag hatte Serpentina einen ganz anderen Ruf als zuvor. Eine zuverlässige, mutige Aurorin, sagten die einen. Eine falsche Schlange und Verräterin die anderen. <br />
<br />
Zwei Jahre später, 1973, verstarb Serpentinas Vater bei einem Unfall. In seinem Testament wurde klar, dass er sein Anwesen an seine einzige Tochter vererbte. In ihrer Ehre verletzt zog sich die Mutter endgültig aus dem Leben ihres Kindes zurück und zog zu ihrem Schwager Theodore Fawley. Diese Handlung machte auf dem letzten klar, dass Serpentina in ihrer Familie ziemlich alleine dastand und wie die Loyalitäten lagen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Konflikt in Serpentinas Leben begann schon vor ihrer Geburt, als ihr Vater, ein verhältnismässig liberal denkender Mensch, mit einer Hexe, welche Reinblütigkeit nur so atmete, verheiratet wurde. Die Hochzeit war politischer Natur, sollte die Fawleys stärken und sie enger in die Gesellschaft binden. Die Eheleute arrangierten sich miteinander, doch obwohl ihnen ihre Diskrepanz bewusst war, dachten sie nicht darüber nach, dass sie beide erwarteten, dass ihre Tochter ihnen auf der Ebene der Denkweise nachfolgen würde. <br />
<br />
Serpentina wuchs also in einer gespaltenen Welt auf. Ihr Vater vermittelte ihr eine liberale, weltoffene Denkweise, während ihre Mutter ihr die Reinblut-Ideologie vorlebte. Sie lernte also beides kennen und auch, sich in beiden Welten zu bewegen. Als Mädchen suchte sie noch die Liebe beider Eltern und wusste sich zu wandeln, je nachdem, mit wem sie gerade zu tun hatte. Doch je mehr sie von der Welt erfuhr, desto deutlicher erkannte sie, dass Reinblütigkeit ein theoretisches Konstrukt war, welches in der Welt keinen Bestand haben konnte, und mehr und mehr spielte sie für ihre Mutter Theater. <br />
<br />
Als sie im sechsten Schuljahr bei einer Exkursion in die Muggelwelt Padraig kennenlernte, wurde die Abwendung von der Reinblutideologie dann zementiert. Sie traf ihn wieder, verliebte sich - und in ihrer gemeinsamen Unvernunft wurde Serpentina im Frühsommer 58 schwanger. In Anbetracht dessen, dass sie die Laufbahn als Aurorin plante und vorbereitete, war das eine mehrfache Katastrophe, denn sie konnte diesen Weg nicht gehen und gleichzeitig ein kleines Kind haben - geschweige denn, dass die Familie eines Auroren eine Zielscheibe war. Sie sprach also mit Padraig darüber und holte ihren Vater zur Unterstützung. Gemeinsam vertuschten sie die Sache. Bevor es jemand merkte, trat also Serpentina ein Auslandjahr an, angeblich, um Russisch zu lernen, und brachte das Kind in der Nähe von Moskau auf die Welt. Nach der kurz gehaltenen Stillzeit nahm Padraig das Mädchen zu sich und das Paar trennte sich notgedrungen. Nathaira wuchs bei ihrem Vater auf und ihre Fragen nach der Mutter verliefen ins Leere. Seine Freundin sei bei der Geburt verstorben, behauptete er.<br />
<br />
Serpentina stürzte sich verzögert in ihre Ausbildung, fand schnell ihre Art und ihren Stil, stand aber immer vor Vorurteilen. Ihre Familie wurde eher der Dunklen Magie zugeordnet und so ganz traute man ihr in der Gesellschaft nie - bis zu jenem Tag, als sie ihrem Onkel auf die Spur kam. Der Krieg hatte langsam begonnen, die ersten Todesser tauchten auf, und zu eben jenen gehörte Adrastos Avery. Serpentina brachte ihn zur Strecke und vors Gamot, wo er des mehrfachen Mordes für schuldig befunden und nach Askaban geschickt wurde. Seit diesem Tag hatte Serpentina einen ganz anderen Ruf als zuvor. Eine zuverlässige, mutige Aurorin, sagten die einen. Eine falsche Schlange und Verräterin die anderen. <br />
<br />
Zwei Jahre später, 1973, verstarb Serpentinas Vater bei einem Unfall. In seinem Testament wurde klar, dass er sein Anwesen an seine einzige Tochter vererbte. In ihrer Ehre verletzt zog sich die Mutter endgültig aus dem Leben ihres Kindes zurück und zog zu ihrem Schwager Theodore Fawley. Diese Handlung machte auf dem letzten klar, dass Serpentina in ihrer Familie ziemlich alleine dastand und wie die Loyalitäten lagen.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Rodolphus Lestrange]]></title>
			<link>https://makemerun.de/showthread.php?tid=2643</link>
			<pubDate>Sun, 10 May 2026 18:03:33 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://makemerun.de/member.php?action=profile&uid=355">Rodolphus Lestrange</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://makemerun.de/showthread.php?tid=2643</guid>
			<description><![CDATA[<b><u>15.09.1958</u></b><br />
<br />
Etwas „lag in der Luft“ hätte man wohl gesagt, wäre dieser Tag eine Szene aus einem der Bücher gewesen, die Rodolphus so begierig zu verschlingen begonnen hatte, seit seine Mutter ihm das Lesen beibrachte. Heute war sein Unterricht jedoch ausgefallen. Er hatte keine Erklärung dafür bekommen, während Mutter schon beim Frühstück besorgt gewirkt hatte.<br />
Immer wieder hatte sie Rhouben sanft übers Haar gestrichen, hatte seine Kleidung zurechtgerückt, ihn mit liebevollen, kleinen Gesten so sehr überhäuft, dass der Neunjährige irgendwann die eigene Irritation darüber nicht mehr hatte verbergen können und sich vorschnell und ohne Erlaubnis vom Tisch entfernt hatte. Auch das, hatte Rodolphus bemerkt,  war anders als sonst vollkommen ohne Sanktion geblieben.<br />
Vater hatte mit steinerner Miene auf den leeren Platz geblickt, ehe er sich erhoben und die Frühstückstafel damit aufgelöst hatte. Nach London, hatte er gesagt, würde er reisen. <br />
Mutter hatte einen erstickten Laut von sich gegeben, aber nicht protestiert, auch wenn ihre Augen einen beinahe flehenden Blick gehabt hatten, aus dem Rodolphus sich keinen Reim machen konnte.<br />
Er hatte seinen Weg von allein in die Bibliothek gefunden. Hatte sich das Buch über die Crups genommen, in dem er derzeit las. Sie hatten immerhin selbst zwei davon, Harlow und Hawthorne. Rodolphus mochte die beiden, anders als Rhouben, der sich vor den hundeartigen Wesen mit den gegabelten Ruten fürchtete, weil sie zu knurren und zu bellen begannen, wenn er sich ihnen näherte.<br />
So ganz verstand Rodolphus nicht, weshalb. Eigentlich sollten sie so nur auf Muggel reagieren, stand in dem Buch. Aber Rhouben war sein älterer Bruder, der Erbe der Lestranges und damit ganz bestimmt kein Muggel. Das konnte er immerhin gar nicht sein.<br />
Langsam und noch ein wenig mühselig arbeitete Rodolphus sich Seite für Seite durch das Buch, die Zungenspitze zwischen die Lippen geklemmt und mit einer konzentrierten Falte auf der Stirn.<br />
Die Stunden vergingen. Am Rande nahm er wahr, dass sein Vater aus dem Kamin trat und seine Mutter, die gerade hereingekommen war, einen erstickten Laut von sich gab, kaum dass sie ihn angesehen hatte.<br />
Mutter floh förmlich aus dem Raum, während Vater Rodolphus im Vorbeigehen über den Kopf strich. Das war ungewöhnlich, stellte Rodolphus fest. Für gewöhnlich tat Roderick das nur mit Rhouben.<br />
„In dreißig Minuten fütterst du die Crups“, entschied Vater ruhig. „Komm dann zu mir, ich werde ihr Futter bis dahin vorbereitet haben.“<br />
Später würde Rodolphus sich daran erinnern, dass er sich im Vorbeigehen am Speisezimmer gefragt hatte, wohin Rhoubens Stuhl verschwunden war und warum die Hauselfen nur für vier und nicht für fünf Personen eindeckten.<br />
Er erinnerte sich daran, wie seine Mutter kurz erstarrt inne gehalten und sich dann abgewandt hatte, als Vater mit den beiden Näpfen voll frischem Fleisch zu Rodolphus gekommen und mit ihm die steinernen Stufen zum Hof hinunter gegangen war. <br />
Erst unten, wo Harlow und Hawthorne bereits mit den Ruten wedelnd artig Platz genommen hatten und warteten, reichte er den ersten Napf an Rodolphus weiter. „Stell beide nacheinander ab und warte dann einen Moment, bevor du ihnen erlaubst, zu fressen“, wies Vater ihn an. „Lass nicht zu, dass sie vorher fressen. Du bist der Erbe des Hauses Lestrange. Auch die Crups dürfen dir nicht auf der Nase herumtanzen.“<br />
Rodolphus hielt den Napf fest und sah zu Roderick auf. „Aber Rhouben ist doch der Erbe?“, wunderte er sich, unwillkürlich ein wenig den Kopf einziehend, weil er Vater damit gewissermaßen direkt widersprach.<br />
Vaters Blick ruhte kühl und steinern auf ihm. Oder vielleicht doch auf dem Napf in seinen kleinen Händen? „Nicht mehr. Und jetzt füttere die Crups. Danach wirst du diesen Namen vergessen, Rodolphus.“<br />
<br />
<u><b>Eine harte Lektion</b></u><br />
<br />
Schon, als er gesehen hatte, was Vater in der Hand hielt, war Rodolphus klar gewesen, dass er in Schwierigkeiten steckte. Er vermied es, zu schlucken oder anderweitig ertappt auszusehen. Er hatte damit gerechnet, womöglich eine gehörige Tracht Prügel einzustecken.<br />
Nicht damit gerechnet hatte er, dass sein Vater ihn am Arm packte, mit sich auf den Duellierplatz zerrte und ihn zum Duell forderte.<br />
Dieses war ebenso schnell vorbei gewesen, wie es begonnen hatte. <br />
Rodolphus hatte dem ersten Zauber noch ausweichen können, hatte ein oder zwei sogar abgewehrt, war aber nicht ein einziges Mal dazu gekommen, selbst auch nur zu versuchen, zum Gegenangriff anzusetzen.<br />
Er schmeckte Blut, als er, von einer Druckwelle erwischt, auf den Rücken geschleudert über den Boden schlitterte. Sein Zauberstab fiel einige Meter weiter zu Boden.<br />
„Entscheidungen darüber“, setzte Vater ihn frostig in Kenntnis, „worüber du dich zu informieren hast und worüber nicht, kannst du dann treffen, wenn du in der Lage dazu bist, dich in einem Duell gegen mich durchzusetzen.<br />
Hast du das verstanden?“<br />
Rodolphus hatte widersprechen wollen. Offenkundig deutlich genug, dass Roderick den wütenden Blick und den Widerwillen bemerkte. Er trat dem am Boden Liegenden in die Seite. „Ob du mich verstanden hast, habe ich dich gefragt, Junge!“<br />
Kurz mahlten Kiefer gegeneinander, ehe Rodolphus im Ausatmen ein „Ja, Sir!“, zwischen den Zähnen hindurch presste.<br />
<br />
<b><u>Selbsterkenntnis</u></b><br />
<br />
Locken waren etwas ausgesprochen Schönes.<br />
Sie fühlten sich toll zwischen den Fingern an und insbesondere dann, wenn sie lang genug getragen wurden, um hineingreifen zu können, waren sie fürchterlich praktisch. Dann ließen sie sich benutzen, wie Zügel, um den vornübergebeugten Körper in der gewünschten Position zu halten.<br />
Er mochte auch das sich ausbreitende Rot, dort, wo seine Hand gerade eben getroffen hatte, stellte er fest, den Griff im Haar des anderen noch ein wenig festigend.<br />
Natürlich war das hier nichts, das sie lautstark herumposaunen konnten. <br />
Natürlich wussten sie beide, dass <i>eigentlich</i> etwas anderes von ihnen erwartet wurde.<br />
Aber es war … konsequenzlos nett und auf eine ganz eigene Art und Weise in seiner Skandalhaftigkeit herrlich unskandalös. Dann probierten sie sich eben aus.<br />
Es stand immerhin außer Frage, dass sie wussten, dass in der Zukunft eine standesgemäße Ehe und das Zeugen von Erben auf sie warten würde. Miteinander konnten sie bis dahin zumindest keine Bastarde in die Welt setzen oder eine ehrbare, junge Reinblüterin in Schande stürzen.<br />
Es hätte, wäre der unwahrscheinliche Fall eingetreten, dass sie erwischt würden, ausreichend Erklärungen gegeben, um einen möglichen Skandal im Keim zu ersticken.<br />
Und der Hufflepuff, in den er gerade ein weiteres Mal stieß, während dieser den Rücken unter ihm durchbog, würde gewiss nicht umherziehen und lautstark verkünden, dass Rodolphus Lestrange sich mit ihm in einem der nicht mehr genutzten Klassenzimmer vergnügt hatte. Auch er hatte einen Ruf zu verlieren.<br />
Es gab also keinen Grund, nicht einfach zu genießen. Zu akzeptieren, dass im eigenen Geschlecht ebenfalls eine gewisse Anziehung lag. Und dass sich auf diese Art und Weise Möglichkeiten eröffneten, an die Rodolphus im Umgang mit einer Frau keineswegs zwangsweise gedacht hätte.<br />
Körperliche Lust war nichts Schlechtes. Daran war nichts falsch, solange beide Parteien auf ihre Kosten kamen.<br />
Auch wenn er dem Lockenschopf rasch eine Hand vor den Mund hielt, um dessen Lustschrei zu ersticken, bevor dieser noch den Hausmeister hätte auf den Plan rufen können.<br />
<br />
<b><u>Verbundenheit</u></b><br />
<br />
Er hatte den Raum durch eines der Tagebücher seiner Vorfahren entdeckt. Und er brannte darauf, ihn der Person zu zeigen, die schon seit langem eine der Wichtigsten in seinem Leben war. Eine geradezu ungewohnte Begeisterung ging von Rodolphus aus, auch wenn man ihn sehr gut kennen musste, um den milden Anflug erwartungsvoller Ungeduld zu erkennen, der sich in ihm regte.<br />
Er hatte sie an der Hand genommen und mit sich geführt, bis sie vor dem Wandbehang von Barnabas dem Bekloppten angekommen waren. In den Augen des Lestranges sprühte der Schalk, auch wenn seine Haltung ebenso tadellos war wie sonst auch.<br />
Ein warmes Lächeln zupfte an seinen Lippen. „Du wirst es <i>lieben</i>, Bella“, versicherte er ihr, ehe er ein wenig den Kopf neigte. „Jedenfalls hoffe ich das. Wir müssen nur dreimal vor dieser Wand auf und ab gehen. Ich habe es schon getestet. Es funktioniert. Wünsch dir dabei einfach, mit mir den Raum zu betreten, den ich vorbereitet habe.“<br />
Er hatte bereits Kerzen aufgestellt. Essen aus der Küche geholt und angerichtet. Und dafür gesorgt, dass das Zimmer aussah wie eine kleinere Kopie des Saals in Lestrange Court. Ein Tisch war darin aufgestellt.<br />
Musik spielte.<br />
Rosenblätter lagen dekorativ auf dem Tisch, in dessen Mitte ein Strauß schwarzer und roter Rosen stand, als die Tür aufschwang und Bella den Blick auf das Innere frei gab.<br />
Rodolphus sah sie erwartungsvoll an.<br />
„Ich dachte mir“, erklärte er, „ich kann das Angenehme ja auch mit dem Nützlichen verbinden und dich einfach, während ich dir zeige, was dieser Raum so alles kann, fragen, ob du mit mir ausgehen willst?“<br />
Er behielt sie aus dem Augenwinkel im Blick. Äußerlich wirkte er vollkommen ruhig. Aufmerksam und gefasst, wie immer. Innerlich allerdings war er sich seiner Nervosität durchaus bewusst.<br />
Sie <i>könnte</i> immerhin auch nein sagen. Dafür allerdings hätte er sich schon arg verschätzt haben müssen und dazu neigte er nun keineswegs.<br />
Sie würde nicht nein sagen.<br />
Er hatte gesehen, wie sie ihn anblickte, wenn sie glaubte, dass er es nicht mitbekam.<br />
<br />
<b><u>Der erste Sieg</u></b><br />
<br />
Es kam selten vor, dass er zornig wurde.<br />
Dass Roderick die Entscheidung, ob Rodolphus um Bellatrix‘ Hand anhalten durfte, auf diese Art und Weise treffen lassen wollte, brachte Rodolphus allerdings zum Schäumen. <br />
Bellatrix war ihm wichtig. Er <i>wollte</i> diese Ehe und sie war eine mehr als nur angemessene Gattin. Seine Eltern hatten sie gerne und achteten die Blacks.<br />
Es gab keinerlei rationalen Grund, der gegen eine Verbindung mit ihr gesprochen hätte, sah man einmal davon ab, dass Rodolphus diese Entscheidung selbst getroffen hatte.<br />
Es gab also auch keinerlei Grund, sich zurückzuhalten. Wenn sein Vater wollte, dass er für das kämpfte, was er für richtig hielt, dann würde Rodolphus sich dieses Mal durchsetzen.<br />
Flüche flogen, Blitze zuckten um den Duellierplatz. Die beiden Kontrahenten, Vater und Sohn, schenkten einander nichts. Roderick hatte sich ohnehin nie in Zurückhaltung geübt, wenn er die eigene Überlegenheit demonstriert hatte, anstatt auf Rodolphus‘ Argumente einzugehen.<br />
Heute nicht.<br />
Nicht in dieser einen Sache!<br />
Der Sprengzauber war nur die Ablenkung gewesen, ehe Rodolphus mit einem Stabschlenker die Knochen in Rodericks Stabarm und seinem linken Bein verdrehte. Das würde sich wieder in Ordnung bringen lassen. Es würde nur einige Tage dauern, bis es wieder vollständig abgeheilt war.<br />
Er selbst hatte einen unschönen Kratzer im Gesicht davongetragen, war ansonsten allerdings unverletzt.<br />
„Nächstes Mal“, informierte er unterkühlt, während er den Zauberstab seines Vaters vom Boden aufhob und beiläufig einsteckte, „wirst du mir zuhören, wenn ich ein sachliches Gespräch mit dir führen will. Hast du mich verstanden?“<br />
Der wütende Blick, stellte Rodolphus fest, war keineswegs so beeindruckend, wenn er vom Boden aus auf einen gerichtet wurde.<br />
Er neigte ein wenig den Kopf, gerade als müsse er sein Ohr ein wenig näher an Rodericks Lippen bringen und trat dabei auf Rodericks Finger. „Ich glaube, ich konnte dich noch nicht richtig hören. <i>Hast du mich verstanden</i>?“<br />
Möglich, dass er den Bogen damit ein wenig überspannte. Allerdings hatte sein Vater noch nie viel von Nachsicht gehalten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<b><u>15.09.1958</u></b><br />
<br />
Etwas „lag in der Luft“ hätte man wohl gesagt, wäre dieser Tag eine Szene aus einem der Bücher gewesen, die Rodolphus so begierig zu verschlingen begonnen hatte, seit seine Mutter ihm das Lesen beibrachte. Heute war sein Unterricht jedoch ausgefallen. Er hatte keine Erklärung dafür bekommen, während Mutter schon beim Frühstück besorgt gewirkt hatte.<br />
Immer wieder hatte sie Rhouben sanft übers Haar gestrichen, hatte seine Kleidung zurechtgerückt, ihn mit liebevollen, kleinen Gesten so sehr überhäuft, dass der Neunjährige irgendwann die eigene Irritation darüber nicht mehr hatte verbergen können und sich vorschnell und ohne Erlaubnis vom Tisch entfernt hatte. Auch das, hatte Rodolphus bemerkt,  war anders als sonst vollkommen ohne Sanktion geblieben.<br />
Vater hatte mit steinerner Miene auf den leeren Platz geblickt, ehe er sich erhoben und die Frühstückstafel damit aufgelöst hatte. Nach London, hatte er gesagt, würde er reisen. <br />
Mutter hatte einen erstickten Laut von sich gegeben, aber nicht protestiert, auch wenn ihre Augen einen beinahe flehenden Blick gehabt hatten, aus dem Rodolphus sich keinen Reim machen konnte.<br />
Er hatte seinen Weg von allein in die Bibliothek gefunden. Hatte sich das Buch über die Crups genommen, in dem er derzeit las. Sie hatten immerhin selbst zwei davon, Harlow und Hawthorne. Rodolphus mochte die beiden, anders als Rhouben, der sich vor den hundeartigen Wesen mit den gegabelten Ruten fürchtete, weil sie zu knurren und zu bellen begannen, wenn er sich ihnen näherte.<br />
So ganz verstand Rodolphus nicht, weshalb. Eigentlich sollten sie so nur auf Muggel reagieren, stand in dem Buch. Aber Rhouben war sein älterer Bruder, der Erbe der Lestranges und damit ganz bestimmt kein Muggel. Das konnte er immerhin gar nicht sein.<br />
Langsam und noch ein wenig mühselig arbeitete Rodolphus sich Seite für Seite durch das Buch, die Zungenspitze zwischen die Lippen geklemmt und mit einer konzentrierten Falte auf der Stirn.<br />
Die Stunden vergingen. Am Rande nahm er wahr, dass sein Vater aus dem Kamin trat und seine Mutter, die gerade hereingekommen war, einen erstickten Laut von sich gab, kaum dass sie ihn angesehen hatte.<br />
Mutter floh förmlich aus dem Raum, während Vater Rodolphus im Vorbeigehen über den Kopf strich. Das war ungewöhnlich, stellte Rodolphus fest. Für gewöhnlich tat Roderick das nur mit Rhouben.<br />
„In dreißig Minuten fütterst du die Crups“, entschied Vater ruhig. „Komm dann zu mir, ich werde ihr Futter bis dahin vorbereitet haben.“<br />
Später würde Rodolphus sich daran erinnern, dass er sich im Vorbeigehen am Speisezimmer gefragt hatte, wohin Rhoubens Stuhl verschwunden war und warum die Hauselfen nur für vier und nicht für fünf Personen eindeckten.<br />
Er erinnerte sich daran, wie seine Mutter kurz erstarrt inne gehalten und sich dann abgewandt hatte, als Vater mit den beiden Näpfen voll frischem Fleisch zu Rodolphus gekommen und mit ihm die steinernen Stufen zum Hof hinunter gegangen war. <br />
Erst unten, wo Harlow und Hawthorne bereits mit den Ruten wedelnd artig Platz genommen hatten und warteten, reichte er den ersten Napf an Rodolphus weiter. „Stell beide nacheinander ab und warte dann einen Moment, bevor du ihnen erlaubst, zu fressen“, wies Vater ihn an. „Lass nicht zu, dass sie vorher fressen. Du bist der Erbe des Hauses Lestrange. Auch die Crups dürfen dir nicht auf der Nase herumtanzen.“<br />
Rodolphus hielt den Napf fest und sah zu Roderick auf. „Aber Rhouben ist doch der Erbe?“, wunderte er sich, unwillkürlich ein wenig den Kopf einziehend, weil er Vater damit gewissermaßen direkt widersprach.<br />
Vaters Blick ruhte kühl und steinern auf ihm. Oder vielleicht doch auf dem Napf in seinen kleinen Händen? „Nicht mehr. Und jetzt füttere die Crups. Danach wirst du diesen Namen vergessen, Rodolphus.“<br />
<br />
<u><b>Eine harte Lektion</b></u><br />
<br />
Schon, als er gesehen hatte, was Vater in der Hand hielt, war Rodolphus klar gewesen, dass er in Schwierigkeiten steckte. Er vermied es, zu schlucken oder anderweitig ertappt auszusehen. Er hatte damit gerechnet, womöglich eine gehörige Tracht Prügel einzustecken.<br />
Nicht damit gerechnet hatte er, dass sein Vater ihn am Arm packte, mit sich auf den Duellierplatz zerrte und ihn zum Duell forderte.<br />
Dieses war ebenso schnell vorbei gewesen, wie es begonnen hatte. <br />
Rodolphus hatte dem ersten Zauber noch ausweichen können, hatte ein oder zwei sogar abgewehrt, war aber nicht ein einziges Mal dazu gekommen, selbst auch nur zu versuchen, zum Gegenangriff anzusetzen.<br />
Er schmeckte Blut, als er, von einer Druckwelle erwischt, auf den Rücken geschleudert über den Boden schlitterte. Sein Zauberstab fiel einige Meter weiter zu Boden.<br />
„Entscheidungen darüber“, setzte Vater ihn frostig in Kenntnis, „worüber du dich zu informieren hast und worüber nicht, kannst du dann treffen, wenn du in der Lage dazu bist, dich in einem Duell gegen mich durchzusetzen.<br />
Hast du das verstanden?“<br />
Rodolphus hatte widersprechen wollen. Offenkundig deutlich genug, dass Roderick den wütenden Blick und den Widerwillen bemerkte. Er trat dem am Boden Liegenden in die Seite. „Ob du mich verstanden hast, habe ich dich gefragt, Junge!“<br />
Kurz mahlten Kiefer gegeneinander, ehe Rodolphus im Ausatmen ein „Ja, Sir!“, zwischen den Zähnen hindurch presste.<br />
<br />
<b><u>Selbsterkenntnis</u></b><br />
<br />
Locken waren etwas ausgesprochen Schönes.<br />
Sie fühlten sich toll zwischen den Fingern an und insbesondere dann, wenn sie lang genug getragen wurden, um hineingreifen zu können, waren sie fürchterlich praktisch. Dann ließen sie sich benutzen, wie Zügel, um den vornübergebeugten Körper in der gewünschten Position zu halten.<br />
Er mochte auch das sich ausbreitende Rot, dort, wo seine Hand gerade eben getroffen hatte, stellte er fest, den Griff im Haar des anderen noch ein wenig festigend.<br />
Natürlich war das hier nichts, das sie lautstark herumposaunen konnten. <br />
Natürlich wussten sie beide, dass <i>eigentlich</i> etwas anderes von ihnen erwartet wurde.<br />
Aber es war … konsequenzlos nett und auf eine ganz eigene Art und Weise in seiner Skandalhaftigkeit herrlich unskandalös. Dann probierten sie sich eben aus.<br />
Es stand immerhin außer Frage, dass sie wussten, dass in der Zukunft eine standesgemäße Ehe und das Zeugen von Erben auf sie warten würde. Miteinander konnten sie bis dahin zumindest keine Bastarde in die Welt setzen oder eine ehrbare, junge Reinblüterin in Schande stürzen.<br />
Es hätte, wäre der unwahrscheinliche Fall eingetreten, dass sie erwischt würden, ausreichend Erklärungen gegeben, um einen möglichen Skandal im Keim zu ersticken.<br />
Und der Hufflepuff, in den er gerade ein weiteres Mal stieß, während dieser den Rücken unter ihm durchbog, würde gewiss nicht umherziehen und lautstark verkünden, dass Rodolphus Lestrange sich mit ihm in einem der nicht mehr genutzten Klassenzimmer vergnügt hatte. Auch er hatte einen Ruf zu verlieren.<br />
Es gab also keinen Grund, nicht einfach zu genießen. Zu akzeptieren, dass im eigenen Geschlecht ebenfalls eine gewisse Anziehung lag. Und dass sich auf diese Art und Weise Möglichkeiten eröffneten, an die Rodolphus im Umgang mit einer Frau keineswegs zwangsweise gedacht hätte.<br />
Körperliche Lust war nichts Schlechtes. Daran war nichts falsch, solange beide Parteien auf ihre Kosten kamen.<br />
Auch wenn er dem Lockenschopf rasch eine Hand vor den Mund hielt, um dessen Lustschrei zu ersticken, bevor dieser noch den Hausmeister hätte auf den Plan rufen können.<br />
<br />
<b><u>Verbundenheit</u></b><br />
<br />
Er hatte den Raum durch eines der Tagebücher seiner Vorfahren entdeckt. Und er brannte darauf, ihn der Person zu zeigen, die schon seit langem eine der Wichtigsten in seinem Leben war. Eine geradezu ungewohnte Begeisterung ging von Rodolphus aus, auch wenn man ihn sehr gut kennen musste, um den milden Anflug erwartungsvoller Ungeduld zu erkennen, der sich in ihm regte.<br />
Er hatte sie an der Hand genommen und mit sich geführt, bis sie vor dem Wandbehang von Barnabas dem Bekloppten angekommen waren. In den Augen des Lestranges sprühte der Schalk, auch wenn seine Haltung ebenso tadellos war wie sonst auch.<br />
Ein warmes Lächeln zupfte an seinen Lippen. „Du wirst es <i>lieben</i>, Bella“, versicherte er ihr, ehe er ein wenig den Kopf neigte. „Jedenfalls hoffe ich das. Wir müssen nur dreimal vor dieser Wand auf und ab gehen. Ich habe es schon getestet. Es funktioniert. Wünsch dir dabei einfach, mit mir den Raum zu betreten, den ich vorbereitet habe.“<br />
Er hatte bereits Kerzen aufgestellt. Essen aus der Küche geholt und angerichtet. Und dafür gesorgt, dass das Zimmer aussah wie eine kleinere Kopie des Saals in Lestrange Court. Ein Tisch war darin aufgestellt.<br />
Musik spielte.<br />
Rosenblätter lagen dekorativ auf dem Tisch, in dessen Mitte ein Strauß schwarzer und roter Rosen stand, als die Tür aufschwang und Bella den Blick auf das Innere frei gab.<br />
Rodolphus sah sie erwartungsvoll an.<br />
„Ich dachte mir“, erklärte er, „ich kann das Angenehme ja auch mit dem Nützlichen verbinden und dich einfach, während ich dir zeige, was dieser Raum so alles kann, fragen, ob du mit mir ausgehen willst?“<br />
Er behielt sie aus dem Augenwinkel im Blick. Äußerlich wirkte er vollkommen ruhig. Aufmerksam und gefasst, wie immer. Innerlich allerdings war er sich seiner Nervosität durchaus bewusst.<br />
Sie <i>könnte</i> immerhin auch nein sagen. Dafür allerdings hätte er sich schon arg verschätzt haben müssen und dazu neigte er nun keineswegs.<br />
Sie würde nicht nein sagen.<br />
Er hatte gesehen, wie sie ihn anblickte, wenn sie glaubte, dass er es nicht mitbekam.<br />
<br />
<b><u>Der erste Sieg</u></b><br />
<br />
Es kam selten vor, dass er zornig wurde.<br />
Dass Roderick die Entscheidung, ob Rodolphus um Bellatrix‘ Hand anhalten durfte, auf diese Art und Weise treffen lassen wollte, brachte Rodolphus allerdings zum Schäumen. <br />
Bellatrix war ihm wichtig. Er <i>wollte</i> diese Ehe und sie war eine mehr als nur angemessene Gattin. Seine Eltern hatten sie gerne und achteten die Blacks.<br />
Es gab keinerlei rationalen Grund, der gegen eine Verbindung mit ihr gesprochen hätte, sah man einmal davon ab, dass Rodolphus diese Entscheidung selbst getroffen hatte.<br />
Es gab also auch keinerlei Grund, sich zurückzuhalten. Wenn sein Vater wollte, dass er für das kämpfte, was er für richtig hielt, dann würde Rodolphus sich dieses Mal durchsetzen.<br />
Flüche flogen, Blitze zuckten um den Duellierplatz. Die beiden Kontrahenten, Vater und Sohn, schenkten einander nichts. Roderick hatte sich ohnehin nie in Zurückhaltung geübt, wenn er die eigene Überlegenheit demonstriert hatte, anstatt auf Rodolphus‘ Argumente einzugehen.<br />
Heute nicht.<br />
Nicht in dieser einen Sache!<br />
Der Sprengzauber war nur die Ablenkung gewesen, ehe Rodolphus mit einem Stabschlenker die Knochen in Rodericks Stabarm und seinem linken Bein verdrehte. Das würde sich wieder in Ordnung bringen lassen. Es würde nur einige Tage dauern, bis es wieder vollständig abgeheilt war.<br />
Er selbst hatte einen unschönen Kratzer im Gesicht davongetragen, war ansonsten allerdings unverletzt.<br />
„Nächstes Mal“, informierte er unterkühlt, während er den Zauberstab seines Vaters vom Boden aufhob und beiläufig einsteckte, „wirst du mir zuhören, wenn ich ein sachliches Gespräch mit dir führen will. Hast du mich verstanden?“<br />
Der wütende Blick, stellte Rodolphus fest, war keineswegs so beeindruckend, wenn er vom Boden aus auf einen gerichtet wurde.<br />
Er neigte ein wenig den Kopf, gerade als müsse er sein Ohr ein wenig näher an Rodericks Lippen bringen und trat dabei auf Rodericks Finger. „Ich glaube, ich konnte dich noch nicht richtig hören. <i>Hast du mich verstanden</i>?“<br />
Möglich, dass er den Bogen damit ein wenig überspannte. Allerdings hatte sein Vater noch nie viel von Nachsicht gehalten.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Bellatrix Lestrange]]></title>
			<link>https://makemerun.de/showthread.php?tid=2642</link>
			<pubDate>Sun, 10 May 2026 16:36:30 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://makemerun.de/member.php?action=profile&uid=354">Bellatrix Lestrange</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://makemerun.de/showthread.php?tid=2642</guid>
			<description><![CDATA[<b>30.04.1957 - Der fünfte Geburtstag</b><br />
Heute. Heute war der Tag. Heute war ihr Geburtstag.<br />
Ein sehr sehr wichtiger Tag. Sie war jetzt fünf. Und fünf war größer als vier!<br />
Mit entsprechend wichtiger Miene marschierte Bellatrix durch den Salon, das dunkle Kleid bereits leicht schief gezogen, weil sie seit mindestens zehn Minuten nicht mehr stillgestanden hatte. Dieses Warten war aaaaanstrengend! Ihre Mummy hatte ihr die Schleife im Haar inzwischen zweimal neu binden müssen. <br />
Um die wilden Locken ihrer Tochter zu bändigen hätte Druella allerdings vermutlich einen Dompteur gebraucht. Oder Magie. Aber ihr Mann hatte ihr ja verboten, an dem Kind herumzuhexen.<br />
Mittlerweile wirkte Druella Black auch wirklich sehr verzweifelt und als würde sie ihre gesamte Existenz bereuen. Und da huschte das Kind schon wieder los. Denn Bella steckte ja nicht im Kopf ihrer Mutter und empfand diese ganze Situation als maximal anstrengend. Außerdem war sie gerne hier! Da konnte man sich schon auch mal ein bisschen beeilen!<br />
„Bellatrix, wir rennen nicht.“<br />
„Du nicht, Mummy. Ich schon!“, beschied die fünfjährige Hexe ihre Mutter mit gereckter Nase, blieb allerdings abrupt stehen. Denn auf einer hohen Rückenlehne saß… eine Eule! Aber nicht einfach nur eine Eule! Vielleicht war dieses Tier irgendwann mal am Leben gewesen. Jetzt war es das allerdings nicht mehr. Das Tier sah schon tot aus. Aber es kippte den Kopf zur Seite und ein Auge rutschte aus der Augenhöhle, um jetzt wie an einem dünnen Faden herumzubaumeln.<br />
Das war die absolut schönste Eule der Welt! Die beste tollste die sie jemals gesehen hatte.<br />
Bella starrte sie mit offenem Mund an, dann holte sie tief Luft.<br />
<br />
„MAMA!“<br />
Druella schloss für einige Sekunden die Augen, weil die durchdringende Stimme ihrer Tochter vermutlich noch drei Straßen weiter zu hören war. Und diese Art des Ausrufs bedeutete nie was Gutes.<br />
„Mama, schau mal!“<br />
Mit ausgestrecktem Arm deutete das Kind auf die Eule. Ihre Begeisterung war so überbordend, dass sie von einem Bein auf’s andere hüpfte.<br />
„Das ist meine!“<br />
„Nein“, sagte Druelle sofort.<br />
„Aber die ist hier!“, beschwerte sich das Kind recht irritiert darüber, dass ein so offenkundiges Geschenk offenbar nicht für sie war. „Wegen meinem Geburtstag.“<br />
„Nein“, wiederholte Druella.<br />
Bella dachte ungefähr drei Sekunden lang nach. Dann zeichnete sich eine tiefe Falte auf ihre Stirn.<br />
„Tante Walburga hat die Eule bestimmt für mich hier her gesetzt.“<br />
„Nein Bellatrix. Die Eule gehört deiner Tante.“<br />
„Aber die mag mich!“<br />
Das Tier hatte nicht einmal zu ihr herübergesehen sondern starrte teilnahmslos ins Leere, während das heraushängende Auge sanft hin und her schaukelte. Dennoch marschierte Bella schnurstracks auf den Vogel zu, um ihn zu streicheln.<br />
Druella erschauderte, als sie sah, wie ihre fünfjährige Tochter das Tote Vieh anfasste, als wäre es das Normalste auf der Welt.<br />
„Bellatrix!“, herrschte Druella ihre Tochter an, während sie nervös durch den Raum sah. „Komm sofort wieder her!“<br />
„Ich will die haben!“<br />
„Du bekommst sie aber nicht!“<br />
„Warum?“<br />
„Weil sie Walburga gehört.“<br />
„Aber Tante Walburga hat bestimmt noch mehr.“<br />
„Bellatrix.“<br />
„Oder ich nehm sie nur manchmal?“<br />
„Nein.“<br />
„Aber sie liebt mich schon!“<br />
Die Eule machte ein leises, raschelndes Geräusch, dass ziemlich sicher keine Zustimmung war, aber von dem Kind als genau das gewertet wurde. Sie wandte sich zu ihrer Mutter um, ihre Unterlippe begann zu zittern. Die hübschen blauen Augen glänzten bereits verdächtig und nun schob Bellatrix die Unterlippe langsam nach vorne.<br />
„Bellatrix. Du hörst jetzt augenblicklich auf damit und benimmst dich einer jungen Dame angemessen!“<br />
„Aber ich will die Eule!“<br />
„Du bekommst sie nicht.“<br />
„Warum denn nicht?!“<br />
Die Lautstärke schnellte innerhalb eines Satzes nach oben. Die Fünfjährige rutschte vom Sofa, trat hibbelig von einem Fuß auf den anderen, die Hände zu Fäusten geballt, während Druella sich verzweifelt davon abhielt, diesem toten verhexten Vieh keinen angewiderten Blick zuzuwerfen und gleichzeitig ruhig auf ihre Tochter einzugehen, bevor sie das ganze Haus zusammenbrüllte.<br />
„Das ist keine normale Eule. Und sie gehört Tante Walburga.“<br />
„Das weiß ich. Deshalb will ich sie ja. Sie ist tot, oder? Tante Walburga hat sie verhext. Ich will auch so eine. Es kann auch eine andere sein. Aber. Ich. Will. Eine. Tote. EULE!“ Sie stampfte in ihrem Frust sogar mit dem Fuß auf und sah ihre Mutter wütend an, damit die begriff, wie ernst es war.<br />
„Es reicht jetzt!“, zischte Druella, die langsam aber sicher die Geduld verlor.<br />
„Aber ich hab Geburtstag!“<br />
„Und trotzdem gehört dir nicht alles, was du siehst!“ herrschte sie ihre Tochter harsch an. „Hör jetzt auf. Oder wir gehen nach Hause und dann kannst du auf deinem Zimmer über dein Benehmen nachdenken!“<br />
<br />
Bellatrix‘ Brust hob und senkte sich viel zu schnell. Sie wollte ja aufhören. Wirklich. Aber jetzt fühlte sich plötzlich alles ganz falsch an. Irgendwie, als wär alles zu eng und total… komisch. Ihr Kleid juckte plötzlich am Hals, ihre Füße waren ganz nervös und obwohl sie wirklich sehr aufhören wollte zu weinen, kullerten ihr dicke Tränen übers Gesicht. Ihre Augen brannten schon richtig, ihr Kopf wummerte ganz komisch und das unangenehme enge Ziehen im Hals wurde immer schlimmer.<br />
„Aber ich will sie doch nur manchmal“, presste sie hervor und ihre Stimme überschlug sich bereits ein wenig, unterbrochen von einem harten Schluchchzen.<br />
„Nein.“<br />
„Aber warum denn nicht?“<br />
„Weil ich es gesagt habe“, gab Druella scharf zurück.<br />
Bella sah sie empört und gekränkt an. Das war ja gar keine richtige Antwort! Da hatte ihre Mummy gar nicht drüber nachgedacht! Sie spürte, wie immer mehr Tränen über ihr Gesicht kullerten und wusste schon, dass Druella das gar nicht mochte. Und sie wollte das auch nicht. Sie hatte doch Geburtstag. Aber ihr Kopf schien das ganz von alleine zu machen und natürlich verlor die Fünfjährige die Kontrolle über ihren eigenen Körper. So ganz ohne Hilfe konnte sie das auch gar nicht schaffen.<br />
„Bellatrix“, wiederholte Druella scharf, „Wenn du nicht augenblicklich damit aufhörst, bekommst du heute gar kein Geschenk mehr!“<br />
Das war richtig unfair. So unfair, dass die Fünfjährige für einen Moment lang nur da stand und ihre Mutter anstarrte. Dann explodierte sie.<br />
<br />
„DU BIST GEMEIN!“<br />
Ein paar der Fenster klirrten unter dem emotionsgeladenen Ausbruch der Fünfjährigen, das Feuer im Kamin erlosch und die kleine Schockwelle, die von dem Kind ausging, fegte ein paar Sachen von den Tischen. Es war nicht der erste Magieausbruch. Und Druella wusste, wie das enden würde.<br />
Nur Morpheus… Morpheus saß immer noch auf seiner Sofalehne und wippte ein wenig hin und her. Das Auge wippte mit. In entgegengesetzter Richtung. Druella unterdrückte ein Würgen und packte ihre Tochter am Arm.<br />
„Jetzt reicht es endgültig. Wir gehen jetzt. Das hast du dir selbst zuzuschreiben. Wie kann man sich nur so unglaublich daneben benehmen? Ich bin sehr enttäuscht von dir. Zu Hause gehst du auf dein Zimmer. Und dann denkst du über dein Benehmen nach und darüber, wie peinlich du gerade für mich warst.“<br />
Bella bekam hingegen kaum noch Luft. Die Gedanken überschlugen sich heftig in dem Kinderkopf, ihre Mutter wirkte auf sie mehr wie eine Bedrohung denn ein sicherer Halt und sie wusste mittlerweile selbst nicht mehr, warum sie die Eule so unbedingt hatte haben wollen. Sie verstand auch nicht, was genau sie falsch gemacht hatte. Oder warum sie ihrer Mutter peinlich war.<br />
Auch Jahre später sollte Bella sich an den Moment erinnern, in dem sie begriffen hatte, dass ihre Mutter sie gar nicht liebte. Sie nicht lieben konnte. Sie war eben falsch. Und zu viel. Sie konnte es gar nicht richtig machen. Und es würde noch viele einsame Stunden in ihrem Kinderzimmer geben.<br />
<br />
<b>Januar 1969 - Brief an Orion</b><br />
Von: Bellatrix Black<br />
An: Den besten Onkel der Welt<br />
<br />
Lieber Onkel,<br />
<br />
ich hoffe, du verzeihst mir die direkte Art dieses Briefes, allerdings erschien es mir wenig sinnvoll um etwas herumzureden, das früher oder später ohnehin ein Thema wird.<br />
<br />
Ich möchte Rodolphus Lestrange heiraten. Und er möchte mich auch heiraten.<br />
<br />
Und bevor Mutter jetzt wieder anfängt dramatisch zu werden oder Vater sich wochenlang in Schweigen übt, wollte ich mich zuerst an dich wenden. Du bist immerhin einer wenigen Menschen innerhalb dieser Familie, die mir tatsächlich erstmal zuhören, bevor sie urteilen oder mich belächeln.<br />
Die Verbindung selbst dürfte kaum Anlass für ernsthafte Kritik bieten. Rodolphus entstammt einer alten und angesehenen Familie, bewegt sich gesellschaftlich sicher, besitzt ein gutes Verständnis für Verantwortung und ist intelligent genug um nicht bei jedem zweiten Satz das Bedürfnis in mir auszulösen, ihn zu vergiften. Ehrlich gesagt halte ich das für deutlich ausreichend und für mehr, als man über einen Großteil unserer Gesellschaft behaupten kann.<br />
<br />
Darüber hinaus arbeiten wir sehr gut zusammen und ich glaube, dass er der perfekte Mann für mich ist. Und er glaubt, dass ich die perfekte Frau für ihn bin. Wir ergänzen uns so gut. Und ich weiß, dass Vater sich bereits am umschauen ist und möchte nicht, dass mir diese eine Sache weggenommen wird, die mir wirklich wichtig ist.<br />
<br />
Und vielleicht klingt das jetzt ein wenig zu nüchtern, aber er respektiert mich. Und das ist mir sehr wichtig. Er versucht nicht, mich kleiner zu machen, korrigiert mich nicht ständig oder behandelt mich wie ein hübsches Möbelstück. Ich glaube, dass ich mit ihm das bekomme, was du mit Tante Walburga hast, Onkel Orion. Und allein das ist macht ihn zur besten Wahl, wie ich finde.<br />
Ich mag ihn wirklich sehr sehr gerne.<br />
<br />
Ich bin mir außerdem sehr bewusst, welche Erwartungen an mich gestellt werden. Ich weiß, was mein Name bedeutet und ich habe keineswegs vor, der Familie Schande zu bereiten. Aber so habe ich dann wenigstens einen Mann an meiner Seite, der mich gewählt hat. Und den ich gewählt habe.<br />
Mir ist bewusst, dass Vater jetzt vermutlich behaupten wird, dass ich noch zu jung sei und zu impulsiv. Und deshalb gar nicht in der Lage dazu bin, derartige Entscheidungen zu treffen. Allerdings hält man mich innerhalb dieser Familie ohnehin immer für zu laut, zu schwierig oder für zu emotional. Deshalb finde ich es nur fair, ihn zu übergehen und meine Entscheidung wenigstens einmal in meinem Leben selbst treffen zu dürfen. Oder dich darum zu bitten, sie für mich zu treffen.<br />
<br />
Bitte grüß Tante Walburga von mir. Ich hab sie wahnsinnig lieb. Und grüß auch Morpheus! Ich vermisse euch alle sehr.<br />
<br />
Ich hab dich lieb,<br />
<br />
deine Bella<br />
<br />
<b>1971 - Andromedas  Verrat</b><br />
Der Schock hing schwer in der Luft, während Bellatrix auf dem Bett saß und sich noch nicht einmal für das heutige Abendessen mit ihren Schwiegereltern und deren Besuch fertig gemacht hatte. <br />
Andromeda war fort. Sie war nicht tot. Oder verschwunden. Sie hatte sich einfach nur entschieden, zu gehen. Völlig freiwillig und ohne, dass sie jemand dazu gezwungen hätte. Das war schlimm. Sehr schlimm.<br />
Bellatrix steckte immer noch in den Reitklamotten, während ihre Gedanken sich immer weiter ineinander verhakten wie Dornenranken.<br />
Ein Schlammblut.<br />
Andromeda hatte die Familie, ihren Namen und alles, was sie besaßen, tatsächlich für ein verdammtes Schlammblut weggeworfen. Bella versuchte sich einzureden, dass sie einfach nur wütend war. Das Andromeda eben schwach gewesen war. Peinlich. Verräterisch. Aber unter der Wut saß etwas hässliches und reckte seine Fratze neugierig in die Höhe. Die Erkenntnis, dass ihre Schwester sich die Freiheit genommen hatte, einfach zu gehen. Während Bella stumm jede Schikane ihrer Persönlichkeit ertrug und sich nicht beschwerte.<br />
Es machte sie krank. Körperlich krank. Ihr Brustkorb fühlte sich eng an, ihre Gedanken waren viel zu schnell und trotzdem kreisten sie immer wieder um dieselben Fragen herum.<br />
Wie konnte man einfach so gehen?<br />
Wie konnte man sich gegen die eigenen Schwestern entscheiden?<br />
Bellatrix dachte an Narcissa und plötzlich wurde der Gedanke unerträglich, dass auch sie eines Tages verschwinden könnte. Dass Menschen das offenbar allgemein konnten. Liebe hielt sie nicht. Familie auch nicht. Und das Pflichtbewusstsein offenbar ebenfalls nicht.<br />
All diese Dinge, an die Bella glaubte und die ihr die Kraft gegeben hatte, diese Hölle durchzustehen, hatten am Ende nicht ausgereicht, um jemanden zum Bleiben zu bringen. Irgendetwas in ihr begann sich in diesem Moment zu verhärten. <br />
Wenn Menschen so freiwillig gingen, dann musste man in Zukunft eben dafür sorgen, dass sie gar nicht erst die Möglichkeit bekamen. Loyalität bedeutete nichts, wenn sie nicht absolut war. Also würde sie dafür sorgen, dass wenigstens Cissy blieb. Dass sie sich nahe waren. Näher als je zuvor.<br />
Und doch tat es weh. So weh, dass sie sich kaum noch denken hörte, so schlimm war es. Es fühlte sich an wie dieser Moment, in dem ihr bewusst geworden war, dass Druella sie nicht liebte. Es war schlimmer als jede Demütigung, die sie in ihrem Leben durch ihre Eltern erfahren hatte. Gesammelt und um ein vielfaches multipliziert.<br />
Es war Demütigung. Trauer. Frustration. Zorn. Enttäuschung darüber, dass Andromeda sich lieber für irgendein Schlammblut entschieden hatte, statt für ihre Familie. Das sie nicht stark geblieben war. Und Bella hasste sie dafür.<br />
Aber viel schlimmer war diese eine bohrende Frage in ihrem Kopf: Was genau war so schlimm an ihr als Schwester, dass nicht einmal sie ausgereicht hatte, um die jüngere Schwester zum Bleiben zu bewegen.<br />
<br />
<b>1977 - Narcissas Hochzeit</b><br />
Narcissa saß bereits vorm Spiegel, als Bellatrix das Brautzimmer betrat. Das helle Kleid ihrer jüngeren Schwester floss über den Stuhl hinweg wie flüssiges Licht, während Bellas schlichtes dunkelgrünes Kleid mit den silbernen Stickereien deutlich gesetzter war. Die Stickereien fanden sich auch in Narcissas Kleid und das Oberteil hatte Elemente im selben grün. Blütenblätter, die sich wie angemalt um ihre schlanke Statur wanden.<br />
Für einen Moment blieb Bella einfach in der Tür stehen. Nicht, weil sie so gerührt gewesen wäre. Sie war nun wirklich nicht der Typ für sentimentale Tränen oder zittrige Hände. Aber Cissy sah einfach wunderschön aus.<br />
Bella schloss die Tür hinter sich und trat näher heran, während Narcissa nervös an ihrem Verlobungsring drehte und immer wieder an ihren Fingernägeln herumfummelte.<br />
„Wenn du noch ein bisschen mehr an deinen Händen herummachst, ruinierst du dir nur die Nägel“, stellte Bella ruhig fest und griff sofort nach den Fingern ihrer Schwester, um sie davon abzuhalten. Entgegen der Hände Narcissas waren ihren vollkommen ruhig. Sie waren auch nicht kalt, sondern warm.<br />
Narcissa atmete hörbar aus.<br />
„Ich bin so nervös“, gestand sie.<br />
„Das hoffe ich doch. Es wäre ziemlich beleidigend für Lucius, wenn du heute völlig emotionslos wärst.“<br />
Ihre Schwester schnaubte leise und Bella war sich nicht sicher, ob das nun ein Lachen war oder Cissy sie einfach nicht ernst nehmen wollte. Ohnehin wanderte ihr Blick schon wieder zum Spiegel. Bellas folgte ihrem, sodass sie sich nun im Spiegel ansahen.<br />
„Warst du damals auch so aufgeregt?“<br />
Bella zog leicht die Augenbrauen zusammen und dachte einen Moment nach, dann schob sie eine Haarsträhne hinter Narcissas Ohr, obwohl sie dort eigentlich ganz ordentlich gelegen hatte.<br />
„Nein“, log sie ohne jedes schlechte Gewissen.<br />
Sofort verdrehte Narcissa die Augen. „Ach Bella…“<br />
„Na schön“, schmunzelte sie belustigt. „Vielleicht ein kleines bisschen. Ich glaube, ich habe Rodolphus kurz vorher noch erklärt, dass ich notfalls auch allein nach Frankreich auswandern könnte. Ich hatte schon Notfallpläne.“<br />
Das schlimmste daran war eigentlich, dass Rodolphus ihr schlichtweg Hilfe beim Packen zugesagt und entschieden hatte, dass er dann eben mitkommen musste.<br />
Für einen kurzen Moment wurde Bella ungewohnt stille. Ihre Finger glitten langsam über den Stoff über Narcissas Schulter, fast schon gedankenverloren.<br />
„Aber du musst nicht nervös sein. Hätte ich auch nicht gemusst“, informierte sie ihre Schwester dann sanft. „Lucius sieht dich an, als hätte irgendwer ihm den Mond vom Himmel geholt, Cissy. Du könntest vermutlich den gesamten Mittelgang entlangfallen und er würde dich trotzdem ansehen, als wärst du die eleganteste Frau im ganzen Raum.“<br />
Immerhin entrang sie ihrer Schwester doch ein kleines Lachen damit. <br />
„Und wenn irgendwer heute dir den Tag vermiesen will, dann kommst du zu mir. Und dann kümmern Rod und ich uns um das Problem.“<br />
Das immerhin war keine leere Floskel. Und das wusste Narcissa.<br />
<br />
<b>1973 - Das dunkle Mal</b><br />
Die schweren Vorhänge bewegten sich leicht im Luftzug des offenstehenden Fensters. Kühle Nachtluft strich durch das Zimmer und vermischte sich mit dem dumpfen Geruch zerwühlter Laken, heißer Haut und dem süßlichen Rest des teuren Weins, der noch irgendwo auf dem Nachttisch stand. Das Bett war ein einziges Chaos aus Decken, halb heruntergezogenen Laken und nackten Körpern. Zwei davon waren bereits eingeschlafen. Nur sie lag noch wach. Viel zu aufgedreht, um jetzt zu schlafen.<br />
Sie lag halb zwischen Rodolphus und Antonin, die dunklen Locken wirr über das Kissen verteilt, während ihre Gedanken sich immer weiter überschlugen. Ihr ganzer Körper summte noch angenehm nach. Von der Nacht. Von dem Abend. Von allem. Sie hatte das Gefühl, kaum stillhalten zu können, obwohl sie sich seit mehreren Minuten überhaupt nicht mehr bewegt hatte.<br />
Langsam hob sie den linken Arm ins fahle Mondlicht. Dort schimmerte es schwarz auf ihrer Haut. <br />
Sofort breitete sich dieses warme, beinahe fiebrige Gefühl in ihrer Brust aus und Bella konnte nicht verhindern, dass ihre Lippen sich zu einem langsamen Grinsen verzogen. Sie strich mit den Fingerspitzen darüber, vorsichtig. Fast, als könnte das Zeichen wieder verschwinden, wenn sie es zu sehr berührte. Noch immer fühlte es sich so unwirklich an.<br />
Bella glaubte nicht, jemals in ihrem Leben so vollkommen erfüllt gewesen zu sein. Nicht einmal als sie sich mit Rodolphus das Ja-Wort hatte geben dürfen. Jetzt fühlte sich alles gut an. Als hätten sich all die rastlosen Gedanken in ihrem Kopf endlich an einem Ort sammeln dürfen. Der dunkle Lord hatte sie angesehen und entschieden, dass sie würdig war. <br />
Neben ihr bewegte sich ihr Mann leicht im Schlaf und sofort fand ihre rechte Hand sein Haar, während Antonins Atem ruhig durch die Dunkelheit strich. Bella sank ein wenig tiefer ins Kissen zurück, das Herz pochte schnell gegen ihre Brust. Der Blick war noch immer auf das dunkle Mal auf ihrem Unterarm gerichtet.<br />
Sie wollte mehr davon. Mehr Magie. Mehr Nähe zum Dunklen Lord. Mehr Bedeutung. Mehr von diesem berauschenden Gefühl, endlich genau dort zu sein, wo sie hingehörte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>30.04.1957 - Der fünfte Geburtstag</b><br />
Heute. Heute war der Tag. Heute war ihr Geburtstag.<br />
Ein sehr sehr wichtiger Tag. Sie war jetzt fünf. Und fünf war größer als vier!<br />
Mit entsprechend wichtiger Miene marschierte Bellatrix durch den Salon, das dunkle Kleid bereits leicht schief gezogen, weil sie seit mindestens zehn Minuten nicht mehr stillgestanden hatte. Dieses Warten war aaaaanstrengend! Ihre Mummy hatte ihr die Schleife im Haar inzwischen zweimal neu binden müssen. <br />
Um die wilden Locken ihrer Tochter zu bändigen hätte Druella allerdings vermutlich einen Dompteur gebraucht. Oder Magie. Aber ihr Mann hatte ihr ja verboten, an dem Kind herumzuhexen.<br />
Mittlerweile wirkte Druella Black auch wirklich sehr verzweifelt und als würde sie ihre gesamte Existenz bereuen. Und da huschte das Kind schon wieder los. Denn Bella steckte ja nicht im Kopf ihrer Mutter und empfand diese ganze Situation als maximal anstrengend. Außerdem war sie gerne hier! Da konnte man sich schon auch mal ein bisschen beeilen!<br />
„Bellatrix, wir rennen nicht.“<br />
„Du nicht, Mummy. Ich schon!“, beschied die fünfjährige Hexe ihre Mutter mit gereckter Nase, blieb allerdings abrupt stehen. Denn auf einer hohen Rückenlehne saß… eine Eule! Aber nicht einfach nur eine Eule! Vielleicht war dieses Tier irgendwann mal am Leben gewesen. Jetzt war es das allerdings nicht mehr. Das Tier sah schon tot aus. Aber es kippte den Kopf zur Seite und ein Auge rutschte aus der Augenhöhle, um jetzt wie an einem dünnen Faden herumzubaumeln.<br />
Das war die absolut schönste Eule der Welt! Die beste tollste die sie jemals gesehen hatte.<br />
Bella starrte sie mit offenem Mund an, dann holte sie tief Luft.<br />
<br />
„MAMA!“<br />
Druella schloss für einige Sekunden die Augen, weil die durchdringende Stimme ihrer Tochter vermutlich noch drei Straßen weiter zu hören war. Und diese Art des Ausrufs bedeutete nie was Gutes.<br />
„Mama, schau mal!“<br />
Mit ausgestrecktem Arm deutete das Kind auf die Eule. Ihre Begeisterung war so überbordend, dass sie von einem Bein auf’s andere hüpfte.<br />
„Das ist meine!“<br />
„Nein“, sagte Druelle sofort.<br />
„Aber die ist hier!“, beschwerte sich das Kind recht irritiert darüber, dass ein so offenkundiges Geschenk offenbar nicht für sie war. „Wegen meinem Geburtstag.“<br />
„Nein“, wiederholte Druella.<br />
Bella dachte ungefähr drei Sekunden lang nach. Dann zeichnete sich eine tiefe Falte auf ihre Stirn.<br />
„Tante Walburga hat die Eule bestimmt für mich hier her gesetzt.“<br />
„Nein Bellatrix. Die Eule gehört deiner Tante.“<br />
„Aber die mag mich!“<br />
Das Tier hatte nicht einmal zu ihr herübergesehen sondern starrte teilnahmslos ins Leere, während das heraushängende Auge sanft hin und her schaukelte. Dennoch marschierte Bella schnurstracks auf den Vogel zu, um ihn zu streicheln.<br />
Druella erschauderte, als sie sah, wie ihre fünfjährige Tochter das Tote Vieh anfasste, als wäre es das Normalste auf der Welt.<br />
„Bellatrix!“, herrschte Druella ihre Tochter an, während sie nervös durch den Raum sah. „Komm sofort wieder her!“<br />
„Ich will die haben!“<br />
„Du bekommst sie aber nicht!“<br />
„Warum?“<br />
„Weil sie Walburga gehört.“<br />
„Aber Tante Walburga hat bestimmt noch mehr.“<br />
„Bellatrix.“<br />
„Oder ich nehm sie nur manchmal?“<br />
„Nein.“<br />
„Aber sie liebt mich schon!“<br />
Die Eule machte ein leises, raschelndes Geräusch, dass ziemlich sicher keine Zustimmung war, aber von dem Kind als genau das gewertet wurde. Sie wandte sich zu ihrer Mutter um, ihre Unterlippe begann zu zittern. Die hübschen blauen Augen glänzten bereits verdächtig und nun schob Bellatrix die Unterlippe langsam nach vorne.<br />
„Bellatrix. Du hörst jetzt augenblicklich auf damit und benimmst dich einer jungen Dame angemessen!“<br />
„Aber ich will die Eule!“<br />
„Du bekommst sie nicht.“<br />
„Warum denn nicht?!“<br />
Die Lautstärke schnellte innerhalb eines Satzes nach oben. Die Fünfjährige rutschte vom Sofa, trat hibbelig von einem Fuß auf den anderen, die Hände zu Fäusten geballt, während Druella sich verzweifelt davon abhielt, diesem toten verhexten Vieh keinen angewiderten Blick zuzuwerfen und gleichzeitig ruhig auf ihre Tochter einzugehen, bevor sie das ganze Haus zusammenbrüllte.<br />
„Das ist keine normale Eule. Und sie gehört Tante Walburga.“<br />
„Das weiß ich. Deshalb will ich sie ja. Sie ist tot, oder? Tante Walburga hat sie verhext. Ich will auch so eine. Es kann auch eine andere sein. Aber. Ich. Will. Eine. Tote. EULE!“ Sie stampfte in ihrem Frust sogar mit dem Fuß auf und sah ihre Mutter wütend an, damit die begriff, wie ernst es war.<br />
„Es reicht jetzt!“, zischte Druella, die langsam aber sicher die Geduld verlor.<br />
„Aber ich hab Geburtstag!“<br />
„Und trotzdem gehört dir nicht alles, was du siehst!“ herrschte sie ihre Tochter harsch an. „Hör jetzt auf. Oder wir gehen nach Hause und dann kannst du auf deinem Zimmer über dein Benehmen nachdenken!“<br />
<br />
Bellatrix‘ Brust hob und senkte sich viel zu schnell. Sie wollte ja aufhören. Wirklich. Aber jetzt fühlte sich plötzlich alles ganz falsch an. Irgendwie, als wär alles zu eng und total… komisch. Ihr Kleid juckte plötzlich am Hals, ihre Füße waren ganz nervös und obwohl sie wirklich sehr aufhören wollte zu weinen, kullerten ihr dicke Tränen übers Gesicht. Ihre Augen brannten schon richtig, ihr Kopf wummerte ganz komisch und das unangenehme enge Ziehen im Hals wurde immer schlimmer.<br />
„Aber ich will sie doch nur manchmal“, presste sie hervor und ihre Stimme überschlug sich bereits ein wenig, unterbrochen von einem harten Schluchchzen.<br />
„Nein.“<br />
„Aber warum denn nicht?“<br />
„Weil ich es gesagt habe“, gab Druella scharf zurück.<br />
Bella sah sie empört und gekränkt an. Das war ja gar keine richtige Antwort! Da hatte ihre Mummy gar nicht drüber nachgedacht! Sie spürte, wie immer mehr Tränen über ihr Gesicht kullerten und wusste schon, dass Druella das gar nicht mochte. Und sie wollte das auch nicht. Sie hatte doch Geburtstag. Aber ihr Kopf schien das ganz von alleine zu machen und natürlich verlor die Fünfjährige die Kontrolle über ihren eigenen Körper. So ganz ohne Hilfe konnte sie das auch gar nicht schaffen.<br />
„Bellatrix“, wiederholte Druella scharf, „Wenn du nicht augenblicklich damit aufhörst, bekommst du heute gar kein Geschenk mehr!“<br />
Das war richtig unfair. So unfair, dass die Fünfjährige für einen Moment lang nur da stand und ihre Mutter anstarrte. Dann explodierte sie.<br />
<br />
„DU BIST GEMEIN!“<br />
Ein paar der Fenster klirrten unter dem emotionsgeladenen Ausbruch der Fünfjährigen, das Feuer im Kamin erlosch und die kleine Schockwelle, die von dem Kind ausging, fegte ein paar Sachen von den Tischen. Es war nicht der erste Magieausbruch. Und Druella wusste, wie das enden würde.<br />
Nur Morpheus… Morpheus saß immer noch auf seiner Sofalehne und wippte ein wenig hin und her. Das Auge wippte mit. In entgegengesetzter Richtung. Druella unterdrückte ein Würgen und packte ihre Tochter am Arm.<br />
„Jetzt reicht es endgültig. Wir gehen jetzt. Das hast du dir selbst zuzuschreiben. Wie kann man sich nur so unglaublich daneben benehmen? Ich bin sehr enttäuscht von dir. Zu Hause gehst du auf dein Zimmer. Und dann denkst du über dein Benehmen nach und darüber, wie peinlich du gerade für mich warst.“<br />
Bella bekam hingegen kaum noch Luft. Die Gedanken überschlugen sich heftig in dem Kinderkopf, ihre Mutter wirkte auf sie mehr wie eine Bedrohung denn ein sicherer Halt und sie wusste mittlerweile selbst nicht mehr, warum sie die Eule so unbedingt hatte haben wollen. Sie verstand auch nicht, was genau sie falsch gemacht hatte. Oder warum sie ihrer Mutter peinlich war.<br />
Auch Jahre später sollte Bella sich an den Moment erinnern, in dem sie begriffen hatte, dass ihre Mutter sie gar nicht liebte. Sie nicht lieben konnte. Sie war eben falsch. Und zu viel. Sie konnte es gar nicht richtig machen. Und es würde noch viele einsame Stunden in ihrem Kinderzimmer geben.<br />
<br />
<b>Januar 1969 - Brief an Orion</b><br />
Von: Bellatrix Black<br />
An: Den besten Onkel der Welt<br />
<br />
Lieber Onkel,<br />
<br />
ich hoffe, du verzeihst mir die direkte Art dieses Briefes, allerdings erschien es mir wenig sinnvoll um etwas herumzureden, das früher oder später ohnehin ein Thema wird.<br />
<br />
Ich möchte Rodolphus Lestrange heiraten. Und er möchte mich auch heiraten.<br />
<br />
Und bevor Mutter jetzt wieder anfängt dramatisch zu werden oder Vater sich wochenlang in Schweigen übt, wollte ich mich zuerst an dich wenden. Du bist immerhin einer wenigen Menschen innerhalb dieser Familie, die mir tatsächlich erstmal zuhören, bevor sie urteilen oder mich belächeln.<br />
Die Verbindung selbst dürfte kaum Anlass für ernsthafte Kritik bieten. Rodolphus entstammt einer alten und angesehenen Familie, bewegt sich gesellschaftlich sicher, besitzt ein gutes Verständnis für Verantwortung und ist intelligent genug um nicht bei jedem zweiten Satz das Bedürfnis in mir auszulösen, ihn zu vergiften. Ehrlich gesagt halte ich das für deutlich ausreichend und für mehr, als man über einen Großteil unserer Gesellschaft behaupten kann.<br />
<br />
Darüber hinaus arbeiten wir sehr gut zusammen und ich glaube, dass er der perfekte Mann für mich ist. Und er glaubt, dass ich die perfekte Frau für ihn bin. Wir ergänzen uns so gut. Und ich weiß, dass Vater sich bereits am umschauen ist und möchte nicht, dass mir diese eine Sache weggenommen wird, die mir wirklich wichtig ist.<br />
<br />
Und vielleicht klingt das jetzt ein wenig zu nüchtern, aber er respektiert mich. Und das ist mir sehr wichtig. Er versucht nicht, mich kleiner zu machen, korrigiert mich nicht ständig oder behandelt mich wie ein hübsches Möbelstück. Ich glaube, dass ich mit ihm das bekomme, was du mit Tante Walburga hast, Onkel Orion. Und allein das ist macht ihn zur besten Wahl, wie ich finde.<br />
Ich mag ihn wirklich sehr sehr gerne.<br />
<br />
Ich bin mir außerdem sehr bewusst, welche Erwartungen an mich gestellt werden. Ich weiß, was mein Name bedeutet und ich habe keineswegs vor, der Familie Schande zu bereiten. Aber so habe ich dann wenigstens einen Mann an meiner Seite, der mich gewählt hat. Und den ich gewählt habe.<br />
Mir ist bewusst, dass Vater jetzt vermutlich behaupten wird, dass ich noch zu jung sei und zu impulsiv. Und deshalb gar nicht in der Lage dazu bin, derartige Entscheidungen zu treffen. Allerdings hält man mich innerhalb dieser Familie ohnehin immer für zu laut, zu schwierig oder für zu emotional. Deshalb finde ich es nur fair, ihn zu übergehen und meine Entscheidung wenigstens einmal in meinem Leben selbst treffen zu dürfen. Oder dich darum zu bitten, sie für mich zu treffen.<br />
<br />
Bitte grüß Tante Walburga von mir. Ich hab sie wahnsinnig lieb. Und grüß auch Morpheus! Ich vermisse euch alle sehr.<br />
<br />
Ich hab dich lieb,<br />
<br />
deine Bella<br />
<br />
<b>1971 - Andromedas  Verrat</b><br />
Der Schock hing schwer in der Luft, während Bellatrix auf dem Bett saß und sich noch nicht einmal für das heutige Abendessen mit ihren Schwiegereltern und deren Besuch fertig gemacht hatte. <br />
Andromeda war fort. Sie war nicht tot. Oder verschwunden. Sie hatte sich einfach nur entschieden, zu gehen. Völlig freiwillig und ohne, dass sie jemand dazu gezwungen hätte. Das war schlimm. Sehr schlimm.<br />
Bellatrix steckte immer noch in den Reitklamotten, während ihre Gedanken sich immer weiter ineinander verhakten wie Dornenranken.<br />
Ein Schlammblut.<br />
Andromeda hatte die Familie, ihren Namen und alles, was sie besaßen, tatsächlich für ein verdammtes Schlammblut weggeworfen. Bella versuchte sich einzureden, dass sie einfach nur wütend war. Das Andromeda eben schwach gewesen war. Peinlich. Verräterisch. Aber unter der Wut saß etwas hässliches und reckte seine Fratze neugierig in die Höhe. Die Erkenntnis, dass ihre Schwester sich die Freiheit genommen hatte, einfach zu gehen. Während Bella stumm jede Schikane ihrer Persönlichkeit ertrug und sich nicht beschwerte.<br />
Es machte sie krank. Körperlich krank. Ihr Brustkorb fühlte sich eng an, ihre Gedanken waren viel zu schnell und trotzdem kreisten sie immer wieder um dieselben Fragen herum.<br />
Wie konnte man einfach so gehen?<br />
Wie konnte man sich gegen die eigenen Schwestern entscheiden?<br />
Bellatrix dachte an Narcissa und plötzlich wurde der Gedanke unerträglich, dass auch sie eines Tages verschwinden könnte. Dass Menschen das offenbar allgemein konnten. Liebe hielt sie nicht. Familie auch nicht. Und das Pflichtbewusstsein offenbar ebenfalls nicht.<br />
All diese Dinge, an die Bella glaubte und die ihr die Kraft gegeben hatte, diese Hölle durchzustehen, hatten am Ende nicht ausgereicht, um jemanden zum Bleiben zu bringen. Irgendetwas in ihr begann sich in diesem Moment zu verhärten. <br />
Wenn Menschen so freiwillig gingen, dann musste man in Zukunft eben dafür sorgen, dass sie gar nicht erst die Möglichkeit bekamen. Loyalität bedeutete nichts, wenn sie nicht absolut war. Also würde sie dafür sorgen, dass wenigstens Cissy blieb. Dass sie sich nahe waren. Näher als je zuvor.<br />
Und doch tat es weh. So weh, dass sie sich kaum noch denken hörte, so schlimm war es. Es fühlte sich an wie dieser Moment, in dem ihr bewusst geworden war, dass Druella sie nicht liebte. Es war schlimmer als jede Demütigung, die sie in ihrem Leben durch ihre Eltern erfahren hatte. Gesammelt und um ein vielfaches multipliziert.<br />
Es war Demütigung. Trauer. Frustration. Zorn. Enttäuschung darüber, dass Andromeda sich lieber für irgendein Schlammblut entschieden hatte, statt für ihre Familie. Das sie nicht stark geblieben war. Und Bella hasste sie dafür.<br />
Aber viel schlimmer war diese eine bohrende Frage in ihrem Kopf: Was genau war so schlimm an ihr als Schwester, dass nicht einmal sie ausgereicht hatte, um die jüngere Schwester zum Bleiben zu bewegen.<br />
<br />
<b>1977 - Narcissas Hochzeit</b><br />
Narcissa saß bereits vorm Spiegel, als Bellatrix das Brautzimmer betrat. Das helle Kleid ihrer jüngeren Schwester floss über den Stuhl hinweg wie flüssiges Licht, während Bellas schlichtes dunkelgrünes Kleid mit den silbernen Stickereien deutlich gesetzter war. Die Stickereien fanden sich auch in Narcissas Kleid und das Oberteil hatte Elemente im selben grün. Blütenblätter, die sich wie angemalt um ihre schlanke Statur wanden.<br />
Für einen Moment blieb Bella einfach in der Tür stehen. Nicht, weil sie so gerührt gewesen wäre. Sie war nun wirklich nicht der Typ für sentimentale Tränen oder zittrige Hände. Aber Cissy sah einfach wunderschön aus.<br />
Bella schloss die Tür hinter sich und trat näher heran, während Narcissa nervös an ihrem Verlobungsring drehte und immer wieder an ihren Fingernägeln herumfummelte.<br />
„Wenn du noch ein bisschen mehr an deinen Händen herummachst, ruinierst du dir nur die Nägel“, stellte Bella ruhig fest und griff sofort nach den Fingern ihrer Schwester, um sie davon abzuhalten. Entgegen der Hände Narcissas waren ihren vollkommen ruhig. Sie waren auch nicht kalt, sondern warm.<br />
Narcissa atmete hörbar aus.<br />
„Ich bin so nervös“, gestand sie.<br />
„Das hoffe ich doch. Es wäre ziemlich beleidigend für Lucius, wenn du heute völlig emotionslos wärst.“<br />
Ihre Schwester schnaubte leise und Bella war sich nicht sicher, ob das nun ein Lachen war oder Cissy sie einfach nicht ernst nehmen wollte. Ohnehin wanderte ihr Blick schon wieder zum Spiegel. Bellas folgte ihrem, sodass sie sich nun im Spiegel ansahen.<br />
„Warst du damals auch so aufgeregt?“<br />
Bella zog leicht die Augenbrauen zusammen und dachte einen Moment nach, dann schob sie eine Haarsträhne hinter Narcissas Ohr, obwohl sie dort eigentlich ganz ordentlich gelegen hatte.<br />
„Nein“, log sie ohne jedes schlechte Gewissen.<br />
Sofort verdrehte Narcissa die Augen. „Ach Bella…“<br />
„Na schön“, schmunzelte sie belustigt. „Vielleicht ein kleines bisschen. Ich glaube, ich habe Rodolphus kurz vorher noch erklärt, dass ich notfalls auch allein nach Frankreich auswandern könnte. Ich hatte schon Notfallpläne.“<br />
Das schlimmste daran war eigentlich, dass Rodolphus ihr schlichtweg Hilfe beim Packen zugesagt und entschieden hatte, dass er dann eben mitkommen musste.<br />
Für einen kurzen Moment wurde Bella ungewohnt stille. Ihre Finger glitten langsam über den Stoff über Narcissas Schulter, fast schon gedankenverloren.<br />
„Aber du musst nicht nervös sein. Hätte ich auch nicht gemusst“, informierte sie ihre Schwester dann sanft. „Lucius sieht dich an, als hätte irgendwer ihm den Mond vom Himmel geholt, Cissy. Du könntest vermutlich den gesamten Mittelgang entlangfallen und er würde dich trotzdem ansehen, als wärst du die eleganteste Frau im ganzen Raum.“<br />
Immerhin entrang sie ihrer Schwester doch ein kleines Lachen damit. <br />
„Und wenn irgendwer heute dir den Tag vermiesen will, dann kommst du zu mir. Und dann kümmern Rod und ich uns um das Problem.“<br />
Das immerhin war keine leere Floskel. Und das wusste Narcissa.<br />
<br />
<b>1973 - Das dunkle Mal</b><br />
Die schweren Vorhänge bewegten sich leicht im Luftzug des offenstehenden Fensters. Kühle Nachtluft strich durch das Zimmer und vermischte sich mit dem dumpfen Geruch zerwühlter Laken, heißer Haut und dem süßlichen Rest des teuren Weins, der noch irgendwo auf dem Nachttisch stand. Das Bett war ein einziges Chaos aus Decken, halb heruntergezogenen Laken und nackten Körpern. Zwei davon waren bereits eingeschlafen. Nur sie lag noch wach. Viel zu aufgedreht, um jetzt zu schlafen.<br />
Sie lag halb zwischen Rodolphus und Antonin, die dunklen Locken wirr über das Kissen verteilt, während ihre Gedanken sich immer weiter überschlugen. Ihr ganzer Körper summte noch angenehm nach. Von der Nacht. Von dem Abend. Von allem. Sie hatte das Gefühl, kaum stillhalten zu können, obwohl sie sich seit mehreren Minuten überhaupt nicht mehr bewegt hatte.<br />
Langsam hob sie den linken Arm ins fahle Mondlicht. Dort schimmerte es schwarz auf ihrer Haut. <br />
Sofort breitete sich dieses warme, beinahe fiebrige Gefühl in ihrer Brust aus und Bella konnte nicht verhindern, dass ihre Lippen sich zu einem langsamen Grinsen verzogen. Sie strich mit den Fingerspitzen darüber, vorsichtig. Fast, als könnte das Zeichen wieder verschwinden, wenn sie es zu sehr berührte. Noch immer fühlte es sich so unwirklich an.<br />
Bella glaubte nicht, jemals in ihrem Leben so vollkommen erfüllt gewesen zu sein. Nicht einmal als sie sich mit Rodolphus das Ja-Wort hatte geben dürfen. Jetzt fühlte sich alles gut an. Als hätten sich all die rastlosen Gedanken in ihrem Kopf endlich an einem Ort sammeln dürfen. Der dunkle Lord hatte sie angesehen und entschieden, dass sie würdig war. <br />
Neben ihr bewegte sich ihr Mann leicht im Schlaf und sofort fand ihre rechte Hand sein Haar, während Antonins Atem ruhig durch die Dunkelheit strich. Bella sank ein wenig tiefer ins Kissen zurück, das Herz pochte schnell gegen ihre Brust. Der Blick war noch immer auf das dunkle Mal auf ihrem Unterarm gerichtet.<br />
Sie wollte mehr davon. Mehr Magie. Mehr Nähe zum Dunklen Lord. Mehr Bedeutung. Mehr von diesem berauschenden Gefühl, endlich genau dort zu sein, wo sie hingehörte.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Megaera Avery]]></title>
			<link>https://makemerun.de/showthread.php?tid=2635</link>
			<pubDate>Tue, 28 Apr 2026 21:41:36 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://makemerun.de/member.php?action=profile&uid=353">Megaera Avery</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://makemerun.de/showthread.php?tid=2635</guid>
			<description><![CDATA[Das Leben hätte so normal sein können. Nicht einfach, nein. Als Avery kann man es sich nicht leicht machen, darf man es sich nicht leicht machen, denn Blut ist Verpflichtung. Aber ganz sicher hätte Megaera jede noch so harte Arbeit bereitwillig in Kauf genommen, wäre ihr Schicksal ein anderes gewesen. <br />
<br />
Das erste, was ihr Leben aussergewöhnlich gemacht hatte, war das sichere Wissen gewesen, dass der Zauberstab ihrer Urgrossmutter, Talia, ihrer sein würde. Meg hatte es ihrem Vater gesagt, ihrer Mutter, ihrer älteren Schwester, aber sie hatten ihr nicht geglaubt. Sie hatten ihr so sehr nicht geglaubt, dass sie zeitweilen Angst gehabt hatten, dass die zweitälteste Tochter ein Squib sein könnte, bis sie schliessliich mit acht Jahren bei einem Wutanfall den Wintergarten gesprengt hatte. Damit hatte sich die Angst in Luft aufgelöst und den Eltern und auch dem Grossvater war klar geworden, dass Meg ein aussergewöhnliches Potenzial hatte. Noch besser hatten sie das verstanden, als bei den Vorbereitungen auf Hogwarts kein einziger von Ollivanders Zauberstäben auf das Mädchen reagiert hatten und sie sich an die energischen Worte der Tochter erinnerten: Der Zauberstab der Urgrossmutter, Talia Avery... <br />
<br />
Sie waren also nach Hause gereist und noch während Meg das Vitrinenzimmer, das sonst immer verboten gewesen war, betreten hatte, war deutlich geworden, dass es stimmte. Es stimmte, dass es ihr Zauberstab sein würde. Und es stimmte wohl auch, dass das Mädchen das im Alter von sechs Jahren schon gewusst hatte. Perfekt. Eine Hexe mit grossen Veranlagungen UND möglicherweise der Fähigkeit der Vorhersehung. Fleissig obendrein, wie sich bald herausstellte, und motiviert zu grosser Magie. <br />
<br />
Zugegeben, als nach den ZAGS der Notenbrief nach Hause geflattert war, hatte die Note in Kräuterkunde (Troll!) einiges an Ernüchterung mit sich gebracht, aber abgesehen davon hatte es keine Gründe gegeben, sich zu beschweren, ganz im Gegenteil. Ja, alles sah grossartig aus. Bis zu jenem Tag. <br />
<br />
Es war im August gewesen, als Megaeras Bauchgefühl sie in den Garten gelenkt hatte, wo sie ihren Bruder, Aristide, vorgefunden hatte. Er hatte ihr bewusst den Rücken zugewandt, als er sie hatte kommen sehen, aber trotzdem hatte sie noch einen Blick auf den Gegenstand auf dem kleinen Gartentisch erhaschen können. Ihr Zauberstab war geradezu in ihre Hand gesprungen und hatte, ganz seiner Natur gemäss, den Zauber schon gewirkt, bevor sie selbst hatte darüber nachdenken können. Sie hatte ihren Bruder weggerissen, dann noch versucht, mit einem Schlenker einen Schildzauber zu sprechen, doch dafür war es zu spät gewesen. Das Artefakt, mit welchem Ari so hirnlos (wie Meg findet) gespielt hatte, hatte sich bereits auf das neue Ziel eingerichtet und die schreckliche Wirkung ausgelöst gehabt. <br />
<br />
Aufgewacht war Meg im St. Mungos, wo ihr Vater gerade mit einer Heilerin gesprochen hatte. Ihr ganzes Bein war von einem Fluch befallen gewesen, schwarze Adern hatten sich darüber gezogen, und die Heiler hatten alles in ihrer Macht stehende getan. Und tatsächlich, es war ihnen gelungen, das Bein an sich zu retten, aber das Knie nicht. Es blieb instabil und beim kleinsten Bisschen Überlastung schmerzte es in einer Art, welche Meg schreien liess. Als sie mit drei Wochen Verspätung in Hogwarts auftauchte, war nichts mehr übrig geblieben von der lebensfrohen, jungen Hexe. Am Stock gehend verkroch sie sich im Gemeinschaftsraum und in der Bibliothek, vertiefte sich in ihren Lernstoff und versuchte, sich mit ihrem Schicksal abzufinden. Nie gab sie ihrem Bruder die Schuld. Nicht ausgesprochen. Er war zu klein, um Verantwortung zu übernehmen, und doch konnte sich Meg nie von dem Wissen lösen, dass ohne seinen Ungehorsam ihr Schicksal ein anderes gewesen wäre.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Das Leben hätte so normal sein können. Nicht einfach, nein. Als Avery kann man es sich nicht leicht machen, darf man es sich nicht leicht machen, denn Blut ist Verpflichtung. Aber ganz sicher hätte Megaera jede noch so harte Arbeit bereitwillig in Kauf genommen, wäre ihr Schicksal ein anderes gewesen. <br />
<br />
Das erste, was ihr Leben aussergewöhnlich gemacht hatte, war das sichere Wissen gewesen, dass der Zauberstab ihrer Urgrossmutter, Talia, ihrer sein würde. Meg hatte es ihrem Vater gesagt, ihrer Mutter, ihrer älteren Schwester, aber sie hatten ihr nicht geglaubt. Sie hatten ihr so sehr nicht geglaubt, dass sie zeitweilen Angst gehabt hatten, dass die zweitälteste Tochter ein Squib sein könnte, bis sie schliessliich mit acht Jahren bei einem Wutanfall den Wintergarten gesprengt hatte. Damit hatte sich die Angst in Luft aufgelöst und den Eltern und auch dem Grossvater war klar geworden, dass Meg ein aussergewöhnliches Potenzial hatte. Noch besser hatten sie das verstanden, als bei den Vorbereitungen auf Hogwarts kein einziger von Ollivanders Zauberstäben auf das Mädchen reagiert hatten und sie sich an die energischen Worte der Tochter erinnerten: Der Zauberstab der Urgrossmutter, Talia Avery... <br />
<br />
Sie waren also nach Hause gereist und noch während Meg das Vitrinenzimmer, das sonst immer verboten gewesen war, betreten hatte, war deutlich geworden, dass es stimmte. Es stimmte, dass es ihr Zauberstab sein würde. Und es stimmte wohl auch, dass das Mädchen das im Alter von sechs Jahren schon gewusst hatte. Perfekt. Eine Hexe mit grossen Veranlagungen UND möglicherweise der Fähigkeit der Vorhersehung. Fleissig obendrein, wie sich bald herausstellte, und motiviert zu grosser Magie. <br />
<br />
Zugegeben, als nach den ZAGS der Notenbrief nach Hause geflattert war, hatte die Note in Kräuterkunde (Troll!) einiges an Ernüchterung mit sich gebracht, aber abgesehen davon hatte es keine Gründe gegeben, sich zu beschweren, ganz im Gegenteil. Ja, alles sah grossartig aus. Bis zu jenem Tag. <br />
<br />
Es war im August gewesen, als Megaeras Bauchgefühl sie in den Garten gelenkt hatte, wo sie ihren Bruder, Aristide, vorgefunden hatte. Er hatte ihr bewusst den Rücken zugewandt, als er sie hatte kommen sehen, aber trotzdem hatte sie noch einen Blick auf den Gegenstand auf dem kleinen Gartentisch erhaschen können. Ihr Zauberstab war geradezu in ihre Hand gesprungen und hatte, ganz seiner Natur gemäss, den Zauber schon gewirkt, bevor sie selbst hatte darüber nachdenken können. Sie hatte ihren Bruder weggerissen, dann noch versucht, mit einem Schlenker einen Schildzauber zu sprechen, doch dafür war es zu spät gewesen. Das Artefakt, mit welchem Ari so hirnlos (wie Meg findet) gespielt hatte, hatte sich bereits auf das neue Ziel eingerichtet und die schreckliche Wirkung ausgelöst gehabt. <br />
<br />
Aufgewacht war Meg im St. Mungos, wo ihr Vater gerade mit einer Heilerin gesprochen hatte. Ihr ganzes Bein war von einem Fluch befallen gewesen, schwarze Adern hatten sich darüber gezogen, und die Heiler hatten alles in ihrer Macht stehende getan. Und tatsächlich, es war ihnen gelungen, das Bein an sich zu retten, aber das Knie nicht. Es blieb instabil und beim kleinsten Bisschen Überlastung schmerzte es in einer Art, welche Meg schreien liess. Als sie mit drei Wochen Verspätung in Hogwarts auftauchte, war nichts mehr übrig geblieben von der lebensfrohen, jungen Hexe. Am Stock gehend verkroch sie sich im Gemeinschaftsraum und in der Bibliothek, vertiefte sich in ihren Lernstoff und versuchte, sich mit ihrem Schicksal abzufinden. Nie gab sie ihrem Bruder die Schuld. Nicht ausgesprochen. Er war zu klein, um Verantwortung zu übernehmen, und doch konnte sich Meg nie von dem Wissen lösen, dass ohne seinen Ungehorsam ihr Schicksal ein anderes gewesen wäre.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[dare me to win]]></title>
			<link>https://makemerun.de/showthread.php?tid=2630</link>
			<pubDate>Tue, 14 Apr 2026 16:54:12 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://makemerun.de/member.php?action=profile&uid=1">Regulus Black</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://makemerun.de/showthread.php?tid=2630</guid>
			<description><![CDATA[<link href="https://fonts.googleapis.com/css2?family=Bokor&display=swap" rel="stylesheet"><link href="https://fonts.googleapis.com/css2?family=Merriweather&display=swap" rel="stylesheet"><style>:root{--wiz-bg:#070A12;--wiz-text:#D6D3C9;--wiz-accent:#5ba78b; --wiz-white:#F5F1E6; } .wizgesuch a{text-decoration:none;color:var(--wiz-accent); background:var(--wiz-bg);}.wizgesuch a:hover{opacity:0.8; color:#fff !important; text-decoration:underline; transition:2s;}.wizgesuch{width:450px;font-family: 'Merriweather', serif;margin:auto;background:var(--wiz-bg);color:var(--wiz-text);border:1px solid var(--wiz-accent);box-shadow:0 0 10px rgba(0,0,0,0.5)}.wiznav{display:flex;gap:8px;margin-bottom:10px; padding:15px;}.wiznav a{background:var(--wiz-bg);flex:1;text-align:center;padding:8px;color:#fff;text-transform:uppercase; letter-spacing:2px; font-size:11px; font-weight:normal;} .wiznav a:hover {background:var(--wiz-accent); transition:1s;} .wizcontent{position:relative;height:600px;overflow:hidden;margin-top:-40px;}.wizseite{position:absolute;top:0;left:0;width:100%;height:100%;overflow:auto;padding:10px;background:var(--wiz-bg);opacity:0;pointer-events:none;transition:opacity 5s;scroll-margin-top: 200px;}.wizseite:target{opacity:1;pointer-events:auto;z-index:1}.wizdefault{opacity:1;pointer-events:auto}.wiz-gesuchstext{padding:10px 20px 10px 0px; height:560px; width:360px; overflow:auto; box-sizing:Border-box; font-size:12px; margin:auto auto;} .wizfooter{margin-top:0px;text-align:center;font-size:0.9em;border-top:1px solid var(--wiz-accent);padding-top:10px}.wiz-h1{font-family: "bokor", serif;font-size: 45px;color: var(--wiz-white);text-align:center;padding-top:380px;} .wiz-h2{font-size: 9px;color: var(--wiz-white); text-align:center;background:var(--wiz-bg); width:320px;margin:-20px auto;text-transform:uppercase;letter-spacing:2px; padding:4px 5px;} .wiz-gesuchstext b {color:var(--wiz-accent);}<br />
</style><br />
<br />
<div class="wizgesuch"><div class="wiznav"><a href="#wizseite1">Einleitung</a><a href="#wizseite2">Duellierclub</a><a href="#wizseite4">Sonstiges</a></div>
<br />
<div class="wizcontent"><div id="wizseite5" class="wizseite wizdefault" style="background:url('https://i.postimg.cc/v8KxKk3w/thingswelost-illustration-of-a-mighty-duellant-witch-wizardin-2aa29d44-6515-4703-a19f-8633349e7b77-2.gif'); background-size:cover; background-position:center;">
<div class="wiz-gesuchstext"><div class="wiz-h1">dare me to win</div>
<div class="wiz-h2">Leitung des Crescent Moon Duellierclubs</div> </div>
    </div>
    <div id="wizseite1" class="wizseite">
      <div class="wiz-gesuchstext" style="height:auto;">Wer den Namen <b>Paragena Lunévar</b> hört, kann in Großbritannien vermutlich eher weniger damit verbinden. In deiner Heimat Frankreich jedoch würde man sofort wissen, dass du einer traditionsreichen Schwarzmagierjäger-Familie angehörst und dein Großvater zu den ganz großen Strategen zählte, als man noch vor dem Namen Grindelwald erzitterte.<br />
<br />
Als deine Eltern nach London zogen und du im fünften Schuljahr nach Hogwarts wechseln musstest, war es deswegen direkt auf mehreren Ebenen ein Kulturschock für dich: auf einmal warst du <b><i>nur</i> ein Halbblut</b>. Nicht selbst die obere Gesellschaftsschicht, sondern... unsichtbar. Manchmal kam dir das durchaus gelegen, manchmal hast du dich zurück in die Heimat gesehnt. Meistens warst du schockiert über den Rassismus, der in diesem Land so viel stärker und offener gelebt wird als auf dem Festland.<br />
<br />
Sei's drum. Du bist geblieben, auch nach deinem Abschluss. <b>Eine Lunévar gibt nicht klein bei</b>, gerade in Angesicht der Dunkelheit. Du hast dich nach der Schule <i>nicht</i> bei den Auroren beworben - obwohl du es gekonnt hättest und deine Familie das sicher gern gesehen hätte - sondern hast dich stattdessen mit der Strafpatrouille auf allgemeine Verbrechen festgelegt. Todesser siehst du zwar als Problem, aber dieses beseitigt man nur dann, wenn man konsequent die Wurzeln allen Übels eliminiert. Das beginnt meist harmlos, nicht direkt mit einem Todesfluch und Crucio oder anderen dunklen Flüchen. Es sind diese <b>"Och, mir ist einfach nur die Hand ausgerutscht"</b> Momente, die einen alarmieren müssen.</div>
    </div>
    <div id="wizseite2" class="wizseite">
      <div class="wiz-gesuchstext">Deswegen ist es dir auch nicht genug auf Streife zu gehen, falsch parkende Besen zu notieren und hin und wieder einen Familientyrann zu fassen. Dir ist schon bewusst, dass das alles wichtige Puzzleteile für eine funktionierende Exekutive sind, aber was es ebenfalls braucht ist <b>Zivilcourage</b>. Euch Lunévars wird die in die Wiege gelegt, oder? Du kannst einfach nicht <i>wegsehen</i>, wenn Unrecht geschieht.<br />
<br />
Was mit ein bisschen Training für eine Hexe anfing, die echt an den falschen Typen gekommen war, hat sich in deine persönliche Mission verwandelt und im Frühling 1978 hast du einen eigenen Duellierclub gegründet. Der <b>Crescent Moon Duellierclub</b> soll frei von Rassismus sein. Ist doch scheißegal welche Abstammung die anderen Duellanten haben, oder auch wie sie aussehen. Ob sie Mann oder Frau sind. Oder irgendwas anderes. Da hast du schon einiges gesehen.<br />
<br />
Du hast deine <b>handverlesenen Stammgäste</b>. Seelen, denen du auf die Beine helfen willst, welchen du den Rücken stärken willst. Jetzt im Sommer hast du begonnen auch Annoncen im Tagespropheten aufzugeben und einen kleinen Mitgliedsbeitrag von diesen neuen Gästen einzusammeln. Wenn das hier so läuft wie du es planst, dann wird dein Duellierclub jene elitären, reinblütigen ausstechen, die es hier und da in irgendwelchen noblen Häusern gibt. <br />
<br />
Ihr trainiert hingegen abends mitten im <b>British Museum</b>, wo eine antike Tempelanlage von den Muggeln aus ihrem Ursprungsland geraubt und wieder aufgebaut wurde. Ohne zu wissen, dass es schon vor tausenden Jahren magischen Schaukämpfen diente und über entsprechende Absicherungszauber verfügt, die selbst nach all der Zeit noch funktionieren. Die Kontakte deiner Familie regeln diesen besonderen Trainingsort für dich. Von wegen "nur ein Halbblut"!</div>
   </div>
    <div id="wizseite4" class="wizseite">
      <div class="wiz-gesuchstext">Paragena steht nicht für sich allein, sondern ist Teil einer in ihrer französischen Heimat durchaus bekannten und einflussreichen Familie. Auch ihr Duellierclub soll daher zwar unter ihrem Namen laufen, es wäre aber schön, wenn du weitere Familienmitglieder in die Organisation einbindest (immerhin ist es für sie irgendwo auch nur ein Nebenjob).<br />
<br />
Ihr Alter sollte sich von irgendwo Mitte zwanzig bis Mitte 40 bewegen - das ist eine recht große Spanne, aber abgesehen von "sie sollte keine blutige Anfängerin sein" und "sie sollte in Bezug auf Duelle in der Blüte ihrer Jahre stehen" gibt es da keine konkreten Vorgaben, die du beachten musst. <br />
Als Avatar haben wir dir <b>Rania Benchegra</b> mitgebracht, welches du aber auch gegen ein beliebig anderes austauschen kannst. Nur der Name sollte bleiben, da wir einerseits bereits in der Ingamezeitung damit arbeiten und auch der Duellierclub-Name auf den in ihrem Namen enthaltenen Mond anspielt.<br />
<br />
Wundervoll wäre es, wenn du nichts gegen Konfliktplays hast - verscherz es dir ruhig mit offen rassistischen Menschen und trete ihnen gehörig auf die Füße! Als Forum sind wir genau auf diesen Konflikt zwischen Rassismus und Widerstand dagegen ausgerichtet. <br />
Paragena hat mit ihrer Art definitiv <b>"Main Charakter Vibes" </b>und wenn du möchtest, kannst du mit ihr ordentlich an den Machtgefügen der magischen Welt rütteln. Böse Zungen könnten gar behaupten ihr Duellierclub eigne sich auch als Rekrutierungsschmiede für eine kleine, schlagkräftige Privatarmee. Aber das würde die gesetzestreue Hexe ja nie vorhaben, oder?<br />
<br />
Wenn du Interesse an ihr hast, dann melde dich gern im Forum unter dem Gesuch, oder schreib #thingswelost auf Discord (alternativ kannst du auch einfach auf unseren Forenserver hoppsen). Wir freuen uns auf deine Interpretation!<br />
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  </div><div class="wizfooter">
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Sieh dir das <a href="https://makemerun.de">Forum</a> an oder melde dich direkt im <a href="https://makemerun.de/showthread.php?tid=2630&pid=21162#pid21162">Gesuch</a>!<br />
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			<content:encoded><![CDATA[<link href="https://fonts.googleapis.com/css2?family=Bokor&display=swap" rel="stylesheet"><link href="https://fonts.googleapis.com/css2?family=Merriweather&display=swap" rel="stylesheet"><style>:root{--wiz-bg:#070A12;--wiz-text:#D6D3C9;--wiz-accent:#5ba78b; --wiz-white:#F5F1E6; } .wizgesuch a{text-decoration:none;color:var(--wiz-accent); background:var(--wiz-bg);}.wizgesuch a:hover{opacity:0.8; color:#fff !important; text-decoration:underline; transition:2s;}.wizgesuch{width:450px;font-family: 'Merriweather', serif;margin:auto;background:var(--wiz-bg);color:var(--wiz-text);border:1px solid var(--wiz-accent);box-shadow:0 0 10px rgba(0,0,0,0.5)}.wiznav{display:flex;gap:8px;margin-bottom:10px; padding:15px;}.wiznav a{background:var(--wiz-bg);flex:1;text-align:center;padding:8px;color:#fff;text-transform:uppercase; letter-spacing:2px; font-size:11px; font-weight:normal;} .wiznav a:hover {background:var(--wiz-accent); transition:1s;} .wizcontent{position:relative;height:600px;overflow:hidden;margin-top:-40px;}.wizseite{position:absolute;top:0;left:0;width:100%;height:100%;overflow:auto;padding:10px;background:var(--wiz-bg);opacity:0;pointer-events:none;transition:opacity 5s;scroll-margin-top: 200px;}.wizseite:target{opacity:1;pointer-events:auto;z-index:1}.wizdefault{opacity:1;pointer-events:auto}.wiz-gesuchstext{padding:10px 20px 10px 0px; height:560px; width:360px; overflow:auto; box-sizing:Border-box; font-size:12px; margin:auto auto;} .wizfooter{margin-top:0px;text-align:center;font-size:0.9em;border-top:1px solid var(--wiz-accent);padding-top:10px}.wiz-h1{font-family: "bokor", serif;font-size: 45px;color: var(--wiz-white);text-align:center;padding-top:380px;} .wiz-h2{font-size: 9px;color: var(--wiz-white); text-align:center;background:var(--wiz-bg); width:320px;margin:-20px auto;text-transform:uppercase;letter-spacing:2px; padding:4px 5px;} .wiz-gesuchstext b {color:var(--wiz-accent);}<br />
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<div class="wizgesuch"><div class="wiznav"><a href="#wizseite1">Einleitung</a><a href="#wizseite2">Duellierclub</a><a href="#wizseite4">Sonstiges</a></div>
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<div class="wizcontent"><div id="wizseite5" class="wizseite wizdefault" style="background:url('https://i.postimg.cc/v8KxKk3w/thingswelost-illustration-of-a-mighty-duellant-witch-wizardin-2aa29d44-6515-4703-a19f-8633349e7b77-2.gif'); background-size:cover; background-position:center;">
<div class="wiz-gesuchstext"><div class="wiz-h1">dare me to win</div>
<div class="wiz-h2">Leitung des Crescent Moon Duellierclubs</div> </div>
    </div>
    <div id="wizseite1" class="wizseite">
      <div class="wiz-gesuchstext" style="height:auto;">Wer den Namen <b>Paragena Lunévar</b> hört, kann in Großbritannien vermutlich eher weniger damit verbinden. In deiner Heimat Frankreich jedoch würde man sofort wissen, dass du einer traditionsreichen Schwarzmagierjäger-Familie angehörst und dein Großvater zu den ganz großen Strategen zählte, als man noch vor dem Namen Grindelwald erzitterte.<br />
<br />
Als deine Eltern nach London zogen und du im fünften Schuljahr nach Hogwarts wechseln musstest, war es deswegen direkt auf mehreren Ebenen ein Kulturschock für dich: auf einmal warst du <b><i>nur</i> ein Halbblut</b>. Nicht selbst die obere Gesellschaftsschicht, sondern... unsichtbar. Manchmal kam dir das durchaus gelegen, manchmal hast du dich zurück in die Heimat gesehnt. Meistens warst du schockiert über den Rassismus, der in diesem Land so viel stärker und offener gelebt wird als auf dem Festland.<br />
<br />
Sei's drum. Du bist geblieben, auch nach deinem Abschluss. <b>Eine Lunévar gibt nicht klein bei</b>, gerade in Angesicht der Dunkelheit. Du hast dich nach der Schule <i>nicht</i> bei den Auroren beworben - obwohl du es gekonnt hättest und deine Familie das sicher gern gesehen hätte - sondern hast dich stattdessen mit der Strafpatrouille auf allgemeine Verbrechen festgelegt. Todesser siehst du zwar als Problem, aber dieses beseitigt man nur dann, wenn man konsequent die Wurzeln allen Übels eliminiert. Das beginnt meist harmlos, nicht direkt mit einem Todesfluch und Crucio oder anderen dunklen Flüchen. Es sind diese <b>"Och, mir ist einfach nur die Hand ausgerutscht"</b> Momente, die einen alarmieren müssen.</div>
    </div>
    <div id="wizseite2" class="wizseite">
      <div class="wiz-gesuchstext">Deswegen ist es dir auch nicht genug auf Streife zu gehen, falsch parkende Besen zu notieren und hin und wieder einen Familientyrann zu fassen. Dir ist schon bewusst, dass das alles wichtige Puzzleteile für eine funktionierende Exekutive sind, aber was es ebenfalls braucht ist <b>Zivilcourage</b>. Euch Lunévars wird die in die Wiege gelegt, oder? Du kannst einfach nicht <i>wegsehen</i>, wenn Unrecht geschieht.<br />
<br />
Was mit ein bisschen Training für eine Hexe anfing, die echt an den falschen Typen gekommen war, hat sich in deine persönliche Mission verwandelt und im Frühling 1978 hast du einen eigenen Duellierclub gegründet. Der <b>Crescent Moon Duellierclub</b> soll frei von Rassismus sein. Ist doch scheißegal welche Abstammung die anderen Duellanten haben, oder auch wie sie aussehen. Ob sie Mann oder Frau sind. Oder irgendwas anderes. Da hast du schon einiges gesehen.<br />
<br />
Du hast deine <b>handverlesenen Stammgäste</b>. Seelen, denen du auf die Beine helfen willst, welchen du den Rücken stärken willst. Jetzt im Sommer hast du begonnen auch Annoncen im Tagespropheten aufzugeben und einen kleinen Mitgliedsbeitrag von diesen neuen Gästen einzusammeln. Wenn das hier so läuft wie du es planst, dann wird dein Duellierclub jene elitären, reinblütigen ausstechen, die es hier und da in irgendwelchen noblen Häusern gibt. <br />
<br />
Ihr trainiert hingegen abends mitten im <b>British Museum</b>, wo eine antike Tempelanlage von den Muggeln aus ihrem Ursprungsland geraubt und wieder aufgebaut wurde. Ohne zu wissen, dass es schon vor tausenden Jahren magischen Schaukämpfen diente und über entsprechende Absicherungszauber verfügt, die selbst nach all der Zeit noch funktionieren. Die Kontakte deiner Familie regeln diesen besonderen Trainingsort für dich. Von wegen "nur ein Halbblut"!</div>
   </div>
    <div id="wizseite4" class="wizseite">
      <div class="wiz-gesuchstext">Paragena steht nicht für sich allein, sondern ist Teil einer in ihrer französischen Heimat durchaus bekannten und einflussreichen Familie. Auch ihr Duellierclub soll daher zwar unter ihrem Namen laufen, es wäre aber schön, wenn du weitere Familienmitglieder in die Organisation einbindest (immerhin ist es für sie irgendwo auch nur ein Nebenjob).<br />
<br />
Ihr Alter sollte sich von irgendwo Mitte zwanzig bis Mitte 40 bewegen - das ist eine recht große Spanne, aber abgesehen von "sie sollte keine blutige Anfängerin sein" und "sie sollte in Bezug auf Duelle in der Blüte ihrer Jahre stehen" gibt es da keine konkreten Vorgaben, die du beachten musst. <br />
Als Avatar haben wir dir <b>Rania Benchegra</b> mitgebracht, welches du aber auch gegen ein beliebig anderes austauschen kannst. Nur der Name sollte bleiben, da wir einerseits bereits in der Ingamezeitung damit arbeiten und auch der Duellierclub-Name auf den in ihrem Namen enthaltenen Mond anspielt.<br />
<br />
Wundervoll wäre es, wenn du nichts gegen Konfliktplays hast - verscherz es dir ruhig mit offen rassistischen Menschen und trete ihnen gehörig auf die Füße! Als Forum sind wir genau auf diesen Konflikt zwischen Rassismus und Widerstand dagegen ausgerichtet. <br />
Paragena hat mit ihrer Art definitiv <b>"Main Charakter Vibes" </b>und wenn du möchtest, kannst du mit ihr ordentlich an den Machtgefügen der magischen Welt rütteln. Böse Zungen könnten gar behaupten ihr Duellierclub eigne sich auch als Rekrutierungsschmiede für eine kleine, schlagkräftige Privatarmee. Aber das würde die gesetzestreue Hexe ja nie vorhaben, oder?<br />
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Wenn du Interesse an ihr hast, dann melde dich gern im Forum unter dem Gesuch, oder schreib #thingswelost auf Discord (alternativ kannst du auch einfach auf unseren Forenserver hoppsen). Wir freuen uns auf deine Interpretation!<br />
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		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Abraxas Malfoy]]></title>
			<link>https://makemerun.de/showthread.php?tid=2625</link>
			<pubDate>Sun, 08 Mar 2026 11:44:07 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://makemerun.de/member.php?action=profile&uid=351">Abraxas Malfoy</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://makemerun.de/showthread.php?tid=2625</guid>
			<description><![CDATA[Du kannst dich noch gut daran erinnern, als dein Vater dir mitgeteilt hat, dass du nach Hogwarts gehen solltest. Dein Gesicht hatte sich kurz verzogen gehabt, allerdings hast du auch nicht wirklich widersprochen. Auch wenn Hogwarts als Schule näher dran war, hattest du als Kind immer gehofft auf Durmstrang zu dürfen. Ein Wunsch, der für dich leider nicht in Erfüllung ging, als die Eule aus Hogwarts zu dir nach Hause kam und dir den Brief überreichte. Du hattest im Grunde nichts gegen Hogwarts, doch für dich hatte Durmstrang schon immer einen besseren Ruf gehabt. Schade, dass es dazu nie gekommen ist. <br />
Der sprechende Hut hat dich in das Haus der Schlangen einsortiert und natürlich waren deine Eltern darüber sehr stolz. Und du dementsprechend auch. Ein Haus, welches deinem Namen gerecht wird, so hatte es dein Vater immer gesagt. Und am Ende hatte er sogar recht, warst du unter Deinesgleichen und hast bekannte Namen getroffen und dich letzten Endes mit ihnen angefreundet und die Zeit mit ihnen verbracht. Schule war für dich ein Mittel zum Zweck. Nichts, was dir großartig Spaß gemacht hat, was du alleridngs trotz allem in den Vordergrund gestwllt hast, um am Ende einen guten Abschlss zu erzielen, womit du später im Leben weiterkommen würdest. Dein Vater hatte viel von dir erwartet, wollte, dass du die besten Noten schreibst und wenn das nicht immer funktioniert hat, so konntest du ihn mit deinem Abschluss am Ende stolz machen. Und natürlich hast du nach deiner Schulzeit im Ministerium angefangen zu arbeiten. Man könnte deinen Weg bis zum jetzigen Abteilungsleiter als ein wenig unsicher und holprig bezeichnen und vielleicht bist du nicht gänzlich glücklich wo du nun bist, aber immerhin hast du etwas zu sagen und kannst das auch oft Nutzen, um Dinge in die richtige Richtung zu lenken. Vor allem für deine Arbeit als Todesser und das Vorankommen jener Pläne kann das von Bedeutung sein.<br />
Tom hast du in der Schulzeit kennengelernt und dich recht schnell mit ihm angefreundet. Ihr habt viel Zeit miteinander verbracht und in der Zeit hast du den Mann auch schätzen gelernt. Aus der Freundschaft entwickelte sich in deinen Augen etwas, was tiefgründiger war, immerhin gehörst du nun zum inneren Kreis der Todesser und darfst deine Gedanken äußern, wenn es von deiner Seite aus Bedenken gibt. Etwas, was nicht alle von sich aus behaupten können und dürfen. Tom, oder viel mehr Voldemort ist dir wichtig in deinem Leben und gehört wie deine Familie dazu. Für dich stehen diese zwei Dinge auf gleicher Ebene, was für dich vertretbar ist. Es war für dich auch keine Frage, ob du den Todessern beitreten möchtest, als Tom die Idee hatte und diese letztendlich auch in die Tat umgesetzt hat. Für dich war es selbstverständlich deinen Freund in seinem Tun und Handeln zu unterstützten. Gerade die Ansätze und der geplante Weg waren für dich grundlegend, um ein Ja zu äußern, auch wenn du mit der Oraginastion natürlich auch deine eigenen Wünsche und Ziele verfolgen kannst. Du weißt, dass du die Unterstützen bekommen würdest, wenn du danach fragst und gleichzeitig nutzt du deine Stimme im Ministerium, um die Todesser zu unterstützen. Auch wenn du im inneren kreis sitzt, bist du niemand, der schnell handgreiflich wird oder Gewalt in die tat umsetzt. Du bist eher der Mann, der für das Reden und für die Kontakte zuständig ist, was du auch sehr begrüßt.<br />
Und mittlerweile hast du sogar eine Familie gegründet und einen erwachsenen Sohn an deiner Seite, der hoffentlich den gleichen Weg einschlagen wird, wie du ihn gewählt hast, um dich stolz zu machen. Doch daran hast du keine Zweifel.<br />
<br />
Zu guter Letzt sind da noch deine Studien rund um die stablose Magie. Etwas, was als Interesse angefangen hat, hat sich schnell zu einer gewissen Leidenschaft entwickelt, wodurch du sogar durch Europa gereist bist, um dir verstecktes WIssen anzueignen, welches du erst in den unzähligen Bibliotheken der Zauberwelt finden musstest. Keine leichte Aufgabe und noch schwieriger ist es für dich diee Kunst zu erlernen, doch du warst schon damals ein sehr ehrgeiziger Mann. Du setzt Dinge um, die du dir in den Kopf gesetzt hast und hörst auch erst auf, wenn du mit dem Endergebnis zufrieden bist. Dein Ziel ist der stablose Kampf und bis dahin ist es für dich noch ein weiter weg, doch du freust dich über jeden Fortschritt den du machst.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Du kannst dich noch gut daran erinnern, als dein Vater dir mitgeteilt hat, dass du nach Hogwarts gehen solltest. Dein Gesicht hatte sich kurz verzogen gehabt, allerdings hast du auch nicht wirklich widersprochen. Auch wenn Hogwarts als Schule näher dran war, hattest du als Kind immer gehofft auf Durmstrang zu dürfen. Ein Wunsch, der für dich leider nicht in Erfüllung ging, als die Eule aus Hogwarts zu dir nach Hause kam und dir den Brief überreichte. Du hattest im Grunde nichts gegen Hogwarts, doch für dich hatte Durmstrang schon immer einen besseren Ruf gehabt. Schade, dass es dazu nie gekommen ist. <br />
Der sprechende Hut hat dich in das Haus der Schlangen einsortiert und natürlich waren deine Eltern darüber sehr stolz. Und du dementsprechend auch. Ein Haus, welches deinem Namen gerecht wird, so hatte es dein Vater immer gesagt. Und am Ende hatte er sogar recht, warst du unter Deinesgleichen und hast bekannte Namen getroffen und dich letzten Endes mit ihnen angefreundet und die Zeit mit ihnen verbracht. Schule war für dich ein Mittel zum Zweck. Nichts, was dir großartig Spaß gemacht hat, was du alleridngs trotz allem in den Vordergrund gestwllt hast, um am Ende einen guten Abschlss zu erzielen, womit du später im Leben weiterkommen würdest. Dein Vater hatte viel von dir erwartet, wollte, dass du die besten Noten schreibst und wenn das nicht immer funktioniert hat, so konntest du ihn mit deinem Abschluss am Ende stolz machen. Und natürlich hast du nach deiner Schulzeit im Ministerium angefangen zu arbeiten. Man könnte deinen Weg bis zum jetzigen Abteilungsleiter als ein wenig unsicher und holprig bezeichnen und vielleicht bist du nicht gänzlich glücklich wo du nun bist, aber immerhin hast du etwas zu sagen und kannst das auch oft Nutzen, um Dinge in die richtige Richtung zu lenken. Vor allem für deine Arbeit als Todesser und das Vorankommen jener Pläne kann das von Bedeutung sein.<br />
Tom hast du in der Schulzeit kennengelernt und dich recht schnell mit ihm angefreundet. Ihr habt viel Zeit miteinander verbracht und in der Zeit hast du den Mann auch schätzen gelernt. Aus der Freundschaft entwickelte sich in deinen Augen etwas, was tiefgründiger war, immerhin gehörst du nun zum inneren Kreis der Todesser und darfst deine Gedanken äußern, wenn es von deiner Seite aus Bedenken gibt. Etwas, was nicht alle von sich aus behaupten können und dürfen. Tom, oder viel mehr Voldemort ist dir wichtig in deinem Leben und gehört wie deine Familie dazu. Für dich stehen diese zwei Dinge auf gleicher Ebene, was für dich vertretbar ist. Es war für dich auch keine Frage, ob du den Todessern beitreten möchtest, als Tom die Idee hatte und diese letztendlich auch in die Tat umgesetzt hat. Für dich war es selbstverständlich deinen Freund in seinem Tun und Handeln zu unterstützten. Gerade die Ansätze und der geplante Weg waren für dich grundlegend, um ein Ja zu äußern, auch wenn du mit der Oraginastion natürlich auch deine eigenen Wünsche und Ziele verfolgen kannst. Du weißt, dass du die Unterstützen bekommen würdest, wenn du danach fragst und gleichzeitig nutzt du deine Stimme im Ministerium, um die Todesser zu unterstützen. Auch wenn du im inneren kreis sitzt, bist du niemand, der schnell handgreiflich wird oder Gewalt in die tat umsetzt. Du bist eher der Mann, der für das Reden und für die Kontakte zuständig ist, was du auch sehr begrüßt.<br />
Und mittlerweile hast du sogar eine Familie gegründet und einen erwachsenen Sohn an deiner Seite, der hoffentlich den gleichen Weg einschlagen wird, wie du ihn gewählt hast, um dich stolz zu machen. Doch daran hast du keine Zweifel.<br />
<br />
Zu guter Letzt sind da noch deine Studien rund um die stablose Magie. Etwas, was als Interesse angefangen hat, hat sich schnell zu einer gewissen Leidenschaft entwickelt, wodurch du sogar durch Europa gereist bist, um dir verstecktes WIssen anzueignen, welches du erst in den unzähligen Bibliotheken der Zauberwelt finden musstest. Keine leichte Aufgabe und noch schwieriger ist es für dich diee Kunst zu erlernen, doch du warst schon damals ein sehr ehrgeiziger Mann. Du setzt Dinge um, die du dir in den Kopf gesetzt hast und hörst auch erst auf, wenn du mit dem Endergebnis zufrieden bist. Dein Ziel ist der stablose Kampf und bis dahin ist es für dich noch ein weiter weg, doch du freust dich über jeden Fortschritt den du machst.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Blacklist]]></title>
			<link>https://makemerun.de/showthread.php?tid=2618</link>
			<pubDate>Sun, 01 Feb 2026 19:32:36 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://makemerun.de/member.php?action=profile&uid=1">Regulus Black</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://makemerun.de/showthread.php?tid=2618</guid>
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<div class="char-dark"><div class="char-title">
<h1>Blacklist vom 01.02.2026</h1><br />
  </div><div class="char-text">Die Blacklist im Make Me Run erscheint monatlich und klopft sowohl Bewerber als auch Ingame ab. Steht ihr hier, so habt ihr <b>7 Tage Zeit</b>, euch zu melden: am am achten Tag wird die Liste gelöscht und die Charaktere werden wieder frei. Für weitere Infos <a href="https://makemerun.de/showthread.php?tid=2519" style="text-align:center; font-size:10px; text-transform:uppercase; background:var(--rifa1); color:var(--rifa6); padding:3px; border:1px solid var(--rifa6);">sichte die Aktivitätsregeln</a>.<br />
<br />
<b>Überfällige Bewerbungen</b><br />
<ul>
</ul>
<br />
<b>Ingame-Inaktivität</b><br />
<ul>
<br />
<br />
</ul>
  </div><div class="char-outro">
    <bottomzitat>„After all is said and done<br />
Let me walk before they make me run“</bottomzitat><br />
  </div></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<link href="https://fonts.googleapis.com/css2?family=Pirata+One&family=Roboto:wght@300;400;700&display=swap" rel="stylesheet"><style type="text/css">:root{--rifa1:#111;--rifa2:#ddd;--rifa3:#fff;--rifa4:#222;--rifa5:#333;--rifa6:#4a8492;--rifa7:#2f5a4d;--rifa8:#445b7d;--rifa9:#1a1a1a;--rifa10:#aaa;--rifa11:#4a8492;--rifa12:#4a8492;} .char-dark{width:520px;margin:20px auto;background:var(--rifa1);color:var(--rifa2);font-family:'Roboto',sans-serif;box-shadow:0 0 12px rgba(0,0,0,0.6);}.char-title{height:320px;background:url('https://makemerun.de/images/mmrbg.png') center/cover no-repeat;display:flex;align-items:center;justify-content:center;text-align:center;color:var(--rifa3); background-position:top center;}.char-title h1{font-family:'Pirata One',cursive;font-size:52px;line-height:1.3;margin:0;text-shadow:0 0 8px rgba(0,0,0,0.7);color:var(--rifa3); border-bottom:2px solid var(--rifa6)}.char-block{display:flex;align-items:flex-start;padding:20px;}.char-avatar{width:120px;border-radius:100%;overflow:hidden;border:3px solid var(--rifa5);margin-right:16px;flex-shrink:0;}.char-avatar img{width:100%;height:100%;object-fit:cover;filter:grayscale(100%);}.char-info{flex:1;}.char-info h2{font-family:'Pirata One',cursive;font-size:32px;margin:0 0 4px 0;color:var(--rifa3);text-transform:none;border-bottom: 2px solid var(--rifa6);}.char-info small{font-size:11px;letter-spacing:1px;color:var(--rifa10);}.char-text{padding:18px;font-size:13px;line-height:1.6;text-align:justify;background:var(--rifa9);border-left:4px solid var(--rifa1);overflow:auto;}.char-text span{display:block;font-family:'Pirata One',cursive;font-size:22px; padding:20px 10px;}.accent-red{color:var(--rifa6);}.accent-green{color:var(--rifa7);}.accent-blue{color:var(--rifa8);}.char-divider{height:60px;background:url('https://makemerun.de/images/mmrbg.png') center/cover no-repeat; border-top:7px solid var(--rifa9);}.char-outro{position:relative;height:160px;background:url('https://makemerun.de/images/mmrbg.png') center/cover no-repeat;display:flex;align-items:center;justify-content:center; border-top: 9px solid var(--rifa9);}.char-outro bottomzitat{font-family:'Pirata One',cursive;font-size:28px;color:var(--rifa3);line-height:1.4;text-align:center;margin:0;padding:0;text-shadow:0 0 10px rgba(0,0,0,0.8);background:none;border:none;} .char-text::-webkit-scrollbar{width:6px;background:var(--rifa1);}.char-text::-webkit-scrollbar-track{background:var(--rifa9);}.char-text::-webkit-scrollbar-thumb{background:var(--rifa6);}.char-text::-webkit-scrollbar-thumb:hover{background:var(--rifa11);}.char-text{scrollbar-width:thin;scrollbar-color:var(--rifa6) var(--rifa9);} .char-dark a:link {color:var(--rifa2); font-size:18px; padding:2px 3px;} .char-dark a:hover {color:var(--rifa6) !important; background: var(--rifa1);font-size:18px; transition:2s; padding:2px 3px;} .char-dark b {color:var(--rifa6);}</style><br />
<div class="char-dark"><div class="char-title">
<h1>Blacklist vom 01.02.2026</h1><br />
  </div><div class="char-text">Die Blacklist im Make Me Run erscheint monatlich und klopft sowohl Bewerber als auch Ingame ab. Steht ihr hier, so habt ihr <b>7 Tage Zeit</b>, euch zu melden: am am achten Tag wird die Liste gelöscht und die Charaktere werden wieder frei. Für weitere Infos <a href="https://makemerun.de/showthread.php?tid=2519" style="text-align:center; font-size:10px; text-transform:uppercase; background:var(--rifa1); color:var(--rifa6); padding:3px; border:1px solid var(--rifa6);">sichte die Aktivitätsregeln</a>.<br />
<br />
<b>Überfällige Bewerbungen</b><br />
<ul>
</ul>
<br />
<b>Ingame-Inaktivität</b><br />
<ul>
<br />
<br />
</ul>
  </div><div class="char-outro">
    <bottomzitat>„After all is said and done<br />
Let me walk before they make me run“</bottomzitat><br />
  </div></div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Marlene Mckinnon]]></title>
			<link>https://makemerun.de/showthread.php?tid=2592</link>
			<pubDate>Tue, 16 Dec 2025 21:10:34 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://makemerun.de/member.php?action=profile&uid=344">Marlene Mckinnon</a>]]></dc:creator>
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			<description><![CDATA[Marlene Aidene McKinnon wurde am 24. Dezember 1959 geboren, als jüngstes Kind einer Familie, die nach außen hin geordnet, erfolgreich und kontrolliert wirkte. Schon früh war klar, dass sie „die Kleine“ war  nicht im Sinne von Schwäche, sondern im Sinne von Schutz. Ihre beiden älteren Brüder hatten stets einen gewissen Vorsprung: an Größe, an Selbstverständlichkeit, an Freiheit. Marlene wuchs mit dem Gefühl auf, hinterherzulaufen  und gleichzeitig genau zu beobachten. Zu ihren Brüdern hatte sie eine enge, aber nicht immer einfache Beziehung. Sie liebte sie, wollte dazugehören, ernst genommen werden, nicht nur „die Schwester“ sein. Anfangs war sie oft das Anhängsel, das hinterhertrabte, das mitspielen wollte, auch wenn die Spiele eigentlich nicht für sie gedacht waren. Doch Marlene lernte schnell, sich durchzusetzen. Sie wurde lauter, direkter, unbequemer  und irgendwann hörten die Brüder auf, sie wegzuschicken. Nicht, weil sie klein war, sondern weil sie blieb. Die Bindung war geprägt von Neckereien, Streit und Loyalität. Sie wusste, dass sie sich auf sie verlassen konnte  auch wenn man das nicht ständig sagte.<br />
Die prägendste Beziehung ihrer Kindheit war jedoch die zu ihrer Mutter Peregrina. Peregrina war keine Mutter, die viel erklärte oder tröstete, aber sie war verlässlich. Klar. Anwesend auf ihre eigene Art. Marlene wuchs mit dem Bild einer Frau auf, die Verantwortung trug, Entscheidungen traf und sich ihren Platz nicht erbat, sondern einnahm. Sie bewunderte ihre Mutter früh  nicht kindlich verklärt, sondern mit einem wachsamen Blick. Gleichzeitig spürte sie auch die Distanz. Peregrina liebte ihre Kinder, zweifellos, aber sie liebte ebenso ihre Arbeit, ihre Haltung, ihre Überzeugungen. Nähe musste man sich bei ihr verdienen durch Ehrlichkeit, nicht durch Tränen.Marlene wollte gesehen werden. Nicht bemitleidet, nicht geschont. Sie wollte, dass ihre Mutter sie ernst nahm. Und so entwickelte sie früh eine Art, stark zu wirken, selbst wenn sie es nicht immer war. Peregrina wiederum erkannte diese Stärke  vielleicht früher, als Marlene dachte  und ließ sie gewähren. Sie schützte ihre Tochter nicht vor allem. Sie traute ihr etwas zu. Das war Liebe, auch wenn sie sich nicht immer so anfühlte.<br />
Ihr Vater war das Gegenstück dazu. Warmherziger, offener, manchmal lauter. Er liebte das Leben, den Sport, den Applaus  und liebte seine Tochter ehrlich, wenn auch auf eine Weise, die Marlene nicht immer erreichte. Quidditch spielte in seiner Welt eine große Rolle, ebenso öffentliche Aufmerksamkeit, und Marlene spürte früh, dass sie darin keinen Platz für sich fand. Er versuchte, sie mitzunehmen, sie zu begeistern, sie teilhaben zu lassen  und verstand nicht ganz, warum sie sich dem entzog. Das Verhältnis blieb liebevoll, aber leicht verschoben. Sie redeten oft aneinander vorbei. Wo er Leichtigkeit suchte, suchte Marlene Sinn.<br />
Als Kind war Marlene lebendig, neugierig und schnell empört. Sie hatte eine ausgeprägte Antenne für Stimmungen. Wenn etwas nicht stimmte, merkte sie es. Wenn jemand unfair behandelt wurde, konnte sie das kaum ertragen. Schon früh stellte sie sich schützend vor andere Kinder  nicht geplant, nicht heldenhaft, sondern instinktiv. Ihre Magie zeigte sich ähnlich: nicht spektakulär, sondern emotional. Dinge bewegten sich, wenn sie wütend war. Schutz entstand, wenn sie Angst um jemanden hatte.<br />
Der Hogwartsbrief kam nicht überraschend, aber er markierte dennoch einen Wendepunkt. Hogwarts war für Marlene McKinnon kein Neuanfang im Sinne von Flucht, sondern eher ein Prüfstein. Sie kam mit einem klaren Gefühl dafür an, wer sie nicht sein wollte und nur einer vagen Ahnung davon, wer sie einmal werden könnte. Gryffindor fühlte sich richtig an, auch wenn sie das nicht sofort in Worte fassen konnte. Mut war ihr nie fremd gewesen, aber hier lernte sie, was es bedeutete, ihn zu zeigen, ohne dabei allein zu sein.Die ersten Schuljahre waren geprägt von Orientierung. Marlene war keine Außenseiterin, aber auch kein Mittelpunkt. Sie beobachtete viel, hörte zu, sortierte. Ihre Freundschaft zu Lily Evans und Mary McDonald vertiefte sich in dieser Zeit  sie lernten gemeinsam, stritten sich über Hausaufgaben, über Zauber, über Prinzipien. Lily war strukturierter, bedachter, manchmal strenger mit sich selbst. Marlene war impulsiver, schneller mit dem Herzen. Sie ergänzten sich, gaben einander Halt, ohne sich zu verlieren. Für Marlene war Lily früh mehr als nur eine Freundin  sie war ein Maßstab. So wie Mary auch.<br />
Mit den Jungs aus Gryffindor war es zunächst komplizierter. James Potter und Sirius Black waren präsent, selbstsicher manchmal bis zur Selbstüberschätzung. Marlene mochte das nicht auf Anhieb. Sie mochte kein unnötiges Getöse und schon gar nicht das Gefühl, übersehen zu werden. Doch sie ließ sich nicht abschrecken. Sie konterte, widersprach, blieb. Und genau das brachte ihr Respekt ein. Aus Skepsis wurde Nähe, aus Nähe Zugehörigkeit. Remus Lupin wurde für sie schnell ein stiller Fixpunkt jemand, der zuhörte, ohne zu drängen. Peter Pettigrew wirkte oft verloren in der Gruppe, und Marlene war eine derjenigen, die ihn nie bewusst zurückließen, auch wenn sie ihn nicht immer verstand.<br />
Die Schulzeit brachte Konflikte. Nicht jeder mochte Marlenes Haltung. Sie mischte sich ein, stellte sich vor andere, widersprach offen, wenn sie Ungerechtigkeit wahrnahm. Besonders angriffe gegen Muggelstämmige brachte sie auf. Sie konnte das nicht stehen lassen  egal, wer der Absender war. Das brachte ihr Ärger ein, Nachsitzen, mahnende Gespräche. Doch Marlene bereute nichts davon. Sie lernte früh, dass es Konsequenzen gibt  und dass man mit ihnen leben kann. Akademisch war Marlene solide bis gut. Besonders in Verteidigung gegen die Dunklen Künste zeigte sich ihr Talent. Nicht elegant, nicht immer sauber, aber effektiv. Sie lernte schnell, reagierte instinktiv, blieb auch unter Druck handlungsfähig. Theorie langweilte sie schneller als andere, doch sobald es praktisch wurde, war sie da. Mit den Jahren veränderte sich der Ton in Hogwarts. Gerüchte wurden konkreter. Namen wurden geflüstert. Verschwundene tauchten nicht mehr auf. Marlene spürte, wie sich etwas verschob  in Gesprächen, in Blicken, in dem, was man sagte und dem, was man verschwieg. Für sie war das kein abstrakter Konflikt. Es ging um Menschen, um Freunde, um die Frage, ob man sich wegduckte oder Haltung zeigte. In den späteren Schuljahren begann Marlene, sich selbst kritischer zu sehen. Sie zweifelte öfter, hinterfragte Entscheidungen, fragte sich, ob ihr Impuls, immer einzugreifen, wirklich half oder ob er manchmal mehr kaputt machte. Doch diese Zweifel machten sie nicht leiser. Sie machten sie bewusster. Sie lernte, zuzuhören, abzuwägen  ohne ihre Grundsätze aufzugeben.Der Gedanke an die Zeit nach Hogwarts ließ sie nicht los. Quidditch war nie eine Option gewesen. Ruhm ebenso wenig. Was blieb, war das Bedürfnis, etwas zu tun. Etwas, das über Worte hinausging. Die Entscheidung für die magische Strafverfolgung fiel nicht an einem bestimmten Tag  sie wuchs. Mit jeder Ungerechtigkeit, die sie sah. Mit jedem Moment, in dem sie sich wünschte, mehr tun zu können als nur dazwischenzugehen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Marlene Aidene McKinnon wurde am 24. Dezember 1959 geboren, als jüngstes Kind einer Familie, die nach außen hin geordnet, erfolgreich und kontrolliert wirkte. Schon früh war klar, dass sie „die Kleine“ war  nicht im Sinne von Schwäche, sondern im Sinne von Schutz. Ihre beiden älteren Brüder hatten stets einen gewissen Vorsprung: an Größe, an Selbstverständlichkeit, an Freiheit. Marlene wuchs mit dem Gefühl auf, hinterherzulaufen  und gleichzeitig genau zu beobachten. Zu ihren Brüdern hatte sie eine enge, aber nicht immer einfache Beziehung. Sie liebte sie, wollte dazugehören, ernst genommen werden, nicht nur „die Schwester“ sein. Anfangs war sie oft das Anhängsel, das hinterhertrabte, das mitspielen wollte, auch wenn die Spiele eigentlich nicht für sie gedacht waren. Doch Marlene lernte schnell, sich durchzusetzen. Sie wurde lauter, direkter, unbequemer  und irgendwann hörten die Brüder auf, sie wegzuschicken. Nicht, weil sie klein war, sondern weil sie blieb. Die Bindung war geprägt von Neckereien, Streit und Loyalität. Sie wusste, dass sie sich auf sie verlassen konnte  auch wenn man das nicht ständig sagte.<br />
Die prägendste Beziehung ihrer Kindheit war jedoch die zu ihrer Mutter Peregrina. Peregrina war keine Mutter, die viel erklärte oder tröstete, aber sie war verlässlich. Klar. Anwesend auf ihre eigene Art. Marlene wuchs mit dem Bild einer Frau auf, die Verantwortung trug, Entscheidungen traf und sich ihren Platz nicht erbat, sondern einnahm. Sie bewunderte ihre Mutter früh  nicht kindlich verklärt, sondern mit einem wachsamen Blick. Gleichzeitig spürte sie auch die Distanz. Peregrina liebte ihre Kinder, zweifellos, aber sie liebte ebenso ihre Arbeit, ihre Haltung, ihre Überzeugungen. Nähe musste man sich bei ihr verdienen durch Ehrlichkeit, nicht durch Tränen.Marlene wollte gesehen werden. Nicht bemitleidet, nicht geschont. Sie wollte, dass ihre Mutter sie ernst nahm. Und so entwickelte sie früh eine Art, stark zu wirken, selbst wenn sie es nicht immer war. Peregrina wiederum erkannte diese Stärke  vielleicht früher, als Marlene dachte  und ließ sie gewähren. Sie schützte ihre Tochter nicht vor allem. Sie traute ihr etwas zu. Das war Liebe, auch wenn sie sich nicht immer so anfühlte.<br />
Ihr Vater war das Gegenstück dazu. Warmherziger, offener, manchmal lauter. Er liebte das Leben, den Sport, den Applaus  und liebte seine Tochter ehrlich, wenn auch auf eine Weise, die Marlene nicht immer erreichte. Quidditch spielte in seiner Welt eine große Rolle, ebenso öffentliche Aufmerksamkeit, und Marlene spürte früh, dass sie darin keinen Platz für sich fand. Er versuchte, sie mitzunehmen, sie zu begeistern, sie teilhaben zu lassen  und verstand nicht ganz, warum sie sich dem entzog. Das Verhältnis blieb liebevoll, aber leicht verschoben. Sie redeten oft aneinander vorbei. Wo er Leichtigkeit suchte, suchte Marlene Sinn.<br />
Als Kind war Marlene lebendig, neugierig und schnell empört. Sie hatte eine ausgeprägte Antenne für Stimmungen. Wenn etwas nicht stimmte, merkte sie es. Wenn jemand unfair behandelt wurde, konnte sie das kaum ertragen. Schon früh stellte sie sich schützend vor andere Kinder  nicht geplant, nicht heldenhaft, sondern instinktiv. Ihre Magie zeigte sich ähnlich: nicht spektakulär, sondern emotional. Dinge bewegten sich, wenn sie wütend war. Schutz entstand, wenn sie Angst um jemanden hatte.<br />
Der Hogwartsbrief kam nicht überraschend, aber er markierte dennoch einen Wendepunkt. Hogwarts war für Marlene McKinnon kein Neuanfang im Sinne von Flucht, sondern eher ein Prüfstein. Sie kam mit einem klaren Gefühl dafür an, wer sie nicht sein wollte und nur einer vagen Ahnung davon, wer sie einmal werden könnte. Gryffindor fühlte sich richtig an, auch wenn sie das nicht sofort in Worte fassen konnte. Mut war ihr nie fremd gewesen, aber hier lernte sie, was es bedeutete, ihn zu zeigen, ohne dabei allein zu sein.Die ersten Schuljahre waren geprägt von Orientierung. Marlene war keine Außenseiterin, aber auch kein Mittelpunkt. Sie beobachtete viel, hörte zu, sortierte. Ihre Freundschaft zu Lily Evans und Mary McDonald vertiefte sich in dieser Zeit  sie lernten gemeinsam, stritten sich über Hausaufgaben, über Zauber, über Prinzipien. Lily war strukturierter, bedachter, manchmal strenger mit sich selbst. Marlene war impulsiver, schneller mit dem Herzen. Sie ergänzten sich, gaben einander Halt, ohne sich zu verlieren. Für Marlene war Lily früh mehr als nur eine Freundin  sie war ein Maßstab. So wie Mary auch.<br />
Mit den Jungs aus Gryffindor war es zunächst komplizierter. James Potter und Sirius Black waren präsent, selbstsicher manchmal bis zur Selbstüberschätzung. Marlene mochte das nicht auf Anhieb. Sie mochte kein unnötiges Getöse und schon gar nicht das Gefühl, übersehen zu werden. Doch sie ließ sich nicht abschrecken. Sie konterte, widersprach, blieb. Und genau das brachte ihr Respekt ein. Aus Skepsis wurde Nähe, aus Nähe Zugehörigkeit. Remus Lupin wurde für sie schnell ein stiller Fixpunkt jemand, der zuhörte, ohne zu drängen. Peter Pettigrew wirkte oft verloren in der Gruppe, und Marlene war eine derjenigen, die ihn nie bewusst zurückließen, auch wenn sie ihn nicht immer verstand.<br />
Die Schulzeit brachte Konflikte. Nicht jeder mochte Marlenes Haltung. Sie mischte sich ein, stellte sich vor andere, widersprach offen, wenn sie Ungerechtigkeit wahrnahm. Besonders angriffe gegen Muggelstämmige brachte sie auf. Sie konnte das nicht stehen lassen  egal, wer der Absender war. Das brachte ihr Ärger ein, Nachsitzen, mahnende Gespräche. Doch Marlene bereute nichts davon. Sie lernte früh, dass es Konsequenzen gibt  und dass man mit ihnen leben kann. Akademisch war Marlene solide bis gut. Besonders in Verteidigung gegen die Dunklen Künste zeigte sich ihr Talent. Nicht elegant, nicht immer sauber, aber effektiv. Sie lernte schnell, reagierte instinktiv, blieb auch unter Druck handlungsfähig. Theorie langweilte sie schneller als andere, doch sobald es praktisch wurde, war sie da. Mit den Jahren veränderte sich der Ton in Hogwarts. Gerüchte wurden konkreter. Namen wurden geflüstert. Verschwundene tauchten nicht mehr auf. Marlene spürte, wie sich etwas verschob  in Gesprächen, in Blicken, in dem, was man sagte und dem, was man verschwieg. Für sie war das kein abstrakter Konflikt. Es ging um Menschen, um Freunde, um die Frage, ob man sich wegduckte oder Haltung zeigte. In den späteren Schuljahren begann Marlene, sich selbst kritischer zu sehen. Sie zweifelte öfter, hinterfragte Entscheidungen, fragte sich, ob ihr Impuls, immer einzugreifen, wirklich half oder ob er manchmal mehr kaputt machte. Doch diese Zweifel machten sie nicht leiser. Sie machten sie bewusster. Sie lernte, zuzuhören, abzuwägen  ohne ihre Grundsätze aufzugeben.Der Gedanke an die Zeit nach Hogwarts ließ sie nicht los. Quidditch war nie eine Option gewesen. Ruhm ebenso wenig. Was blieb, war das Bedürfnis, etwas zu tun. Etwas, das über Worte hinausging. Die Entscheidung für die magische Strafverfolgung fiel nicht an einem bestimmten Tag  sie wuchs. Mit jeder Ungerechtigkeit, die sie sah. Mit jedem Moment, in dem sie sich wünschte, mehr tun zu können als nur dazwischenzugehen.]]></content:encoded>
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		<item>
			<title><![CDATA[Sergej Koroljow]]></title>
			<link>https://makemerun.de/showthread.php?tid=2586</link>
			<pubDate>Sat, 13 Dec 2025 14:28:05 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://makemerun.de/member.php?action=profile&uid=342">Sergej Koroljow</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://makemerun.de/showthread.php?tid=2586</guid>
			<description><![CDATA[Sergej-Michail Aleksandrowitsch Koroljow wuchs als einziges Kind einer einflussreichen Reinblutfamilie auf. Geboren in England, mit britischer wie russischer Staatsbürgerschaft, war seine Kindheit von Bewegung und Übergängen geprägt  zwischen London und Moskau, zwischen öffentlicher Präsenz und abgeschirmtem Familienleben, zwischen Nähe und emotionaler Distanz. Das Umfeld, in dem er aufwuchs, war geprägt von Bildung, Kontrolle und unausgesprochenen Erwartungen.<br />
<br />
Die prägendste Konstante in Sergejs Leben war stets sein Vater Aleksander. Zwischen den beiden entwickelte sich früh eine enge, vertrauensvolle Beziehung, die Sergej Halt, Orientierung und Anerkennung bot. Aleksander war nicht nur Vorbild, sondern auch Bezugspunkt, an dessen Haltung, Einfluss und Selbstkontrolle Sergej sich maß. Diese Nähe zeigte sich auch ganz konkret: Sergejs Zauberstab wurde von seinem Vater eigens für ihn angefertigt  ein Zeichen von Vertrauen, Erwartung und Bindung, das für Sergej bis heute weit über seinen praktischen Nutzen hinaus Bedeutung hat.<br />
<br />
Das Verhältnis zu seiner Mutter Eileen hingegen blieb distanziert. Sie hatte nie den Wunsch nach Mutterschaft und investierte wenig emotionale Nähe in die Beziehung zu ihrem Sohn. Zeitweise versuchte sie, Sergej unterschwellig gegen seinen Vater zu positionieren, vor allem über Schuldzuweisungen und emotionale Vorwürfe. Diese Versuche scheiterten, verstärkten jedoch ihre Frustration über die enge Vater-Sohn-Bindung. Sergej wuchs mit dem Bewusstsein auf, von seiner Mutter wenig Zuwendung zu erwarten  verteidigt sie jedoch entschieden, wenn andere schlecht über sie sprechen.<br />
<br />
Die Schulzeit in Hogwarts bedeutete für Sergej keinen Bruch, sondern eine Bestätigung. Als Slytherin fand er sich rasch zurecht und entwickelte früh ein Gespür dafür, wie man Wirkung erzielt, ohne sich festzulegen. Er lernte, Menschen zu lesen, Situationen einzuschätzen und Charme als Werkzeug einzusetzen. Freundschaften und Beziehungen waren zahlreich, aber selten dauerhaft  Nähe war ihm wichtig, doch er hielt sich stets eine Hintertür offen. Nach dem Schulabschluss entschied sich Sergej bewusst für den Weg ins Ministerium und begann die Ausbildung zum Auror. Nicht aus Idealismus, sondern aus dem Wunsch heraus, Strukturen zu verstehen, Machtmechanismen zu durchdringen und Teil der gestaltenden Ebene der magischen Gesellschaft zu werden. Die Ausbildung konfrontierte ihn erstmals ernsthaft mit Gewalt, Verantwortung und den Schwächen eines Systems, das in seinen Augen zu zögerlich und zu kompromissbereit agierte.<br />
<br />
In dieser Phase begann Sergej, sich intensiver mit der Ideologie des Dunklen Lords auseinanderzusetzen. Was ihn anzog, war weniger offener Terror als die Klarheit der Ziele, die Konsequenz im Handeln und das Versprechen von Führung statt Stillstand. Die zunehmenden Spannungen der 1970er-Jahre bestärkten ihn in der Überzeugung, dass die bestehende Ordnung nicht stark genug sei, um die magische Welt dauerhaft zu sichern. Nach Abschluss der Ausbildung wurde Sergej als Auror übernommen und sammelte rasch praktische Einsatzerfahrung. Nach außen blieb er der charmante, scheinbar unbeschwerte junge Mann; intern jedoch begann er, Informationen zu ordnen, Menschen einzuordnen und seine Loyalitäten neu zu definieren. Sein Wunsch, eines Tages so einflussreich zu sein wie sein Vater, wuchs  ebenso wie die leise Ahnung, dass Aleksander möglicherweise mehr wisse und tiefer verstrickt sei, als er offen zugab. Heute steht Sergej an der Schwelle zwischen Pflicht und Überzeugung. Er ist Teil des Systems, das er zunehmend kritisch betrachtet, und zugleich bereit, sich einer Bewegung anzuschließen, die ihm Sinn, Zugehörigkeit und Perspektive verspricht. Seine Entscheidungen sind nicht impulsiv, sondern das Ergebnis eines langen, stillen Reifungsprozesses  und sie führen ihn Schritt für Schritt näher an einen Punkt, von dem es kein Zurück mehr geben wird.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Sergej-Michail Aleksandrowitsch Koroljow wuchs als einziges Kind einer einflussreichen Reinblutfamilie auf. Geboren in England, mit britischer wie russischer Staatsbürgerschaft, war seine Kindheit von Bewegung und Übergängen geprägt  zwischen London und Moskau, zwischen öffentlicher Präsenz und abgeschirmtem Familienleben, zwischen Nähe und emotionaler Distanz. Das Umfeld, in dem er aufwuchs, war geprägt von Bildung, Kontrolle und unausgesprochenen Erwartungen.<br />
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Die prägendste Konstante in Sergejs Leben war stets sein Vater Aleksander. Zwischen den beiden entwickelte sich früh eine enge, vertrauensvolle Beziehung, die Sergej Halt, Orientierung und Anerkennung bot. Aleksander war nicht nur Vorbild, sondern auch Bezugspunkt, an dessen Haltung, Einfluss und Selbstkontrolle Sergej sich maß. Diese Nähe zeigte sich auch ganz konkret: Sergejs Zauberstab wurde von seinem Vater eigens für ihn angefertigt  ein Zeichen von Vertrauen, Erwartung und Bindung, das für Sergej bis heute weit über seinen praktischen Nutzen hinaus Bedeutung hat.<br />
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Das Verhältnis zu seiner Mutter Eileen hingegen blieb distanziert. Sie hatte nie den Wunsch nach Mutterschaft und investierte wenig emotionale Nähe in die Beziehung zu ihrem Sohn. Zeitweise versuchte sie, Sergej unterschwellig gegen seinen Vater zu positionieren, vor allem über Schuldzuweisungen und emotionale Vorwürfe. Diese Versuche scheiterten, verstärkten jedoch ihre Frustration über die enge Vater-Sohn-Bindung. Sergej wuchs mit dem Bewusstsein auf, von seiner Mutter wenig Zuwendung zu erwarten  verteidigt sie jedoch entschieden, wenn andere schlecht über sie sprechen.<br />
<br />
Die Schulzeit in Hogwarts bedeutete für Sergej keinen Bruch, sondern eine Bestätigung. Als Slytherin fand er sich rasch zurecht und entwickelte früh ein Gespür dafür, wie man Wirkung erzielt, ohne sich festzulegen. Er lernte, Menschen zu lesen, Situationen einzuschätzen und Charme als Werkzeug einzusetzen. Freundschaften und Beziehungen waren zahlreich, aber selten dauerhaft  Nähe war ihm wichtig, doch er hielt sich stets eine Hintertür offen. Nach dem Schulabschluss entschied sich Sergej bewusst für den Weg ins Ministerium und begann die Ausbildung zum Auror. Nicht aus Idealismus, sondern aus dem Wunsch heraus, Strukturen zu verstehen, Machtmechanismen zu durchdringen und Teil der gestaltenden Ebene der magischen Gesellschaft zu werden. Die Ausbildung konfrontierte ihn erstmals ernsthaft mit Gewalt, Verantwortung und den Schwächen eines Systems, das in seinen Augen zu zögerlich und zu kompromissbereit agierte.<br />
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In dieser Phase begann Sergej, sich intensiver mit der Ideologie des Dunklen Lords auseinanderzusetzen. Was ihn anzog, war weniger offener Terror als die Klarheit der Ziele, die Konsequenz im Handeln und das Versprechen von Führung statt Stillstand. Die zunehmenden Spannungen der 1970er-Jahre bestärkten ihn in der Überzeugung, dass die bestehende Ordnung nicht stark genug sei, um die magische Welt dauerhaft zu sichern. Nach Abschluss der Ausbildung wurde Sergej als Auror übernommen und sammelte rasch praktische Einsatzerfahrung. Nach außen blieb er der charmante, scheinbar unbeschwerte junge Mann; intern jedoch begann er, Informationen zu ordnen, Menschen einzuordnen und seine Loyalitäten neu zu definieren. Sein Wunsch, eines Tages so einflussreich zu sein wie sein Vater, wuchs  ebenso wie die leise Ahnung, dass Aleksander möglicherweise mehr wisse und tiefer verstrickt sei, als er offen zugab. Heute steht Sergej an der Schwelle zwischen Pflicht und Überzeugung. Er ist Teil des Systems, das er zunehmend kritisch betrachtet, und zugleich bereit, sich einer Bewegung anzuschließen, die ihm Sinn, Zugehörigkeit und Perspektive verspricht. Seine Entscheidungen sind nicht impulsiv, sondern das Ergebnis eines langen, stillen Reifungsprozesses  und sie führen ihn Schritt für Schritt näher an einen Punkt, von dem es kein Zurück mehr geben wird.]]></content:encoded>
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