Die Tiefenwald-Akademie beginnt die Ausbildung von Magiern schon weitaus früher als Großbritannien. Mit 6 Jahren werden die Kinder in allgemeinen Schulen im Schreiben und Rechnen sowie grundlegender Zauberstabführung ausgebildet. Im Laufe dieser Schulzeit kristallisiert sich auch heraus, welche Kinder nicht magisch begabt sind. Diese Nichtmagischen werden in das Tiefenwald-Austauschprogramm eingegliedert, das neben nichtmagischer Berufsausbildung innerhalb Tiefenwalds auch Stellen im Ausland vermittelt. Mit 9 Jahren startet die Ausbildung an der magischen Akademie.
In den ersten drei Schuljahren, in welchen Jungen und Mädchen gemeinsam unterrichtet werden, lernen die Kinder allgemeine Zauberanwendung wie Schwebezauber, leichte Defensivzauber und wichtige Haushaltszauber wie das Reparieren von einfachen Gegenständen, Wärme- und Kältezauber sowie Stimmungstränke. Schwarzmagische Zauber spielen hier noch keine Rolle.
Ab dem vierten Schuljahr lernen die nun 12-jährigen Schüler im reinen Jungenverbund komplexere handwerkliche Zauber, Duellkunst und auch Schwarze Magie (nicht zu verwechseln mit den auch hier unverzeihlichen Flüchen). Das Ziel der Ausbildung ist es, die Kinder dazu zu befähigen ihre Werkstätten effizient zu verteidigen und bei etwaigen Angriffen nicht hilflos zu sein. Militärischer Drill ist also Teil der Ausbildung.
Nach Abschluss der Akademie wird erwartet, dass eine Ausbildung in einer der Werkstätten oder der Stadtverwaltung angetreten wird.
Mädchen erlernen stattdessen zuhause die Kunst der Haushaltsführung. Inwiefern sie komplexere Zauber erlernen, liegt im Ermessen der Eltern, bzw. Erziehungsberechtigten. Eine gute Hexe im Tiefenwalder Sinn beherrscht einen Haushalt auch ohne den Einsatz eines Hauselfen. Sich Unterstützung zu holen ist ein Zeichen von Schwäche.


