Die Punkte sind vor allem
Grundsätzlich gilt: Eine
Wenn du Fragen hast, dann scheu dich nicht, sie zu stellen! Ganz egal ob im Support oder auf Discord: Diese Übersicht kann jederzeit um weitere Erklärungen ergänzt werden und wir helfen dir gerne dabei, deinen Charakter einzuschätzen.
Einfluss
Uns interessiert, wie sehr dein Charakter mit den Strippen der Macht spielen könnte, wenn er es darauf anlegt.
Der Einfluss zeigt also nicht unbedingt an, wie stark dein Charakter seine Möglichkeiten tatsächlich nutzt, sondern wie hoch er selbst – oder seine Familie – in der magischen Hackordnung steht.
Dabei spielen nicht nur Beziehungen eine Rolle. Auch gesellschaftliches Geschick, Vermögen, die Möglichkeit Menschen zu bestechen oder schlichtweg zu erpressen zählen als Formen des Einflusses.
Einen Wert von
Bei höheren Punktzahlen kannst du deinem Gefühl vertrauen. Entscheidend ist unter anderem, wie stark die Familie des Charakters innerhalb einer Fraktion vernetzt ist, welche Position er selbst innehat und über welche anderen Möglichkeiten verfügt, Einfluss auszuüben.
Einen Wert von
Kampfkunst
Natürlich spielen auch zahlreiche andere Zauber und Fähigkeiten eine Rolle. Wir möchten allerdings, dass du dir insbesondere über die Kampffertigkeiten deines Charakters Gedanken machst.
Und wir freuen uns ausdrücklich auch über Charaktere, die hier wirklich schlecht abschneiden.
Der Grund für diesen eigenen Wert ist einfach: Das Make Me Run beschäftigt sich mit dem Ersten Dunklen Krieg und früher oder später wird beinahe jeder Charakter einmal in die Verlegenheit kommen, einer gefährlichen Situation ausgesetzt zu sein.
Wir finden es hilfreich, auf den ersten Blick einschätzen zu können, wie gefährlich ein anderer Charakter ungefähr ist.
Wer einen tatsächlichen Kampf gewinnt, hängt natürlich von zahlreichen weiteren Faktoren ab. Gerade bei Trainingssituationen, Mentorenschaften oder dem Einschätzen eines anderen Charakters durch Beobachtung liefert dieser Wert aber einen hilfreichen Anhaltspunkt.
Die folgenden Beschreibungen sind deshalb nur grobe Richtlinien. Kampfskills unterscheiden sich selbstverständlich von Mensch zu Mensch und können im Steckbrief genauer beschrieben werden.
0 – Du beherrschst weder Defensiv- noch Offensivzauber und körperlich sieht es auch nicht besser aus.1 – Magische Kampfkunst ist nicht dein Gebiet. Wenn dein Gegner allerdings nicht damit rechnet, kannst du ihm vielleicht trotzdem einen ordentlichen Kinnhaken verpassen.2 – Der Standardwert für Schüler bis zur fünften Schulstufe. Du beherrschst einige Zauber für Duellsituationen, bist für erwachsene Gegner aber kaum eine ernsthafte Gefahr. Mitschüler mögen das anders sehen.3 – Der Standardwert für Sportler. Ausdauer und Körperkraft bringen schließlich ebenfalls Vorteile. Gleichzeitig ist dies der Mindestwert für Werwölfe.4 – Mit erfolgreich abgelegten UTZ in Verteidigung gegen die Dunklen Künste könntest du ungefähr hier liegen. Du besitzt solide Fähigkeiten in Verteidigung und Angriff.5 – Diesen Wert kannst du deinem Charakter geben, wenn er regelmäßig in Kampfsituationen gerät und aus ihnen meistens halbwegs unversehrt herauskommt. Welche UTZ er abgelegt hat – oder ob überhaupt – spielt dabei kaum noch eine Rolle. Kampferfahrung zählt.6 – Auroren im Training befinden sich ungefähr auf diesem Niveau. Sie sind bereits gefährliche Gegner, ziehen gegen wirklich schlachterprobte Kämpfer aber häufig noch den Kürzeren, weil es ihnen an Erfahrung oder taktischem Geschick fehlt.7 – Mindestwert für vollständig ausgebildete Auroren. Du bist ein ausgesprochen gefährlicher Gegner und es gibt nicht viele Menschen, die sich freiwillig mit dir anlegen würden.8 – Du gehörst zur kämpferischen Elite. In einer Eins-gegen-eins-Situation bist du nur sehr schwer zu bezwingen.9 – Hier bewegen sich HIT-Wizards und einige Mitglieder aus Voldemorts innerstem Kreis. Es braucht nicht nur einen oder zwei Gegner, um dich in die Knie zu zwingen – du beschäftigst ein ganzes Team.10 – Dieser Wert steht für einen geradezu legendär gefährlichen Zauberer. Du bist berühmt, gefürchtet oder beides gleichzeitig. Charaktere erhalten diesen Wert ausschließlich in absoluten Ausnahmefällen – oder sie heißen Voldemort beziehungsweise Dumbledore.
Muggelwissen
Das Wissen über Muggel, ihre Welt, ihre Erfindungen und ihre Geschichte ist innerhalb der magischen Gesellschaft keineswegs selbstverständlich.
Muggelgeborene verfügen grundsätzlich über sehr umfangreiche Kenntnisse. Aber selbst hier kann es Ausnahmen geben, beispielsweise wenn jemand sich mit dem Eintritt nach Hogwarts weitgehend von der nichtmagischen Welt gelöst hat.
Jede Ausprägung dieses Werts bringt Vor- und Nachteile mit sich.
Je weniger ein Charakter über Muggel weiß, desto besser ist er häufig in eine stark abgeschottete oder reinblutideologische Gesellschaft integriert. Umgekehrt kann ungewöhnlich umfangreiches Wissen über Muggel Misstrauen hervorrufen, wenn der familiäre Hintergrund oder die Fraktion eines Charakters eigentlich keinen Kontakt zur Muggelwelt erwarten lassen.
Andererseits kann es ausgesprochen praktisch sein zu wissen, wie ein Telefon funktioniert, beim neuesten Album der Rolling Stones mitreden zu können oder sich einfach unauffällig in der Muggelwelt zu bewegen.
0 – Der Standardwert für sehr konservative Zauberer, die einer strengen Reinblutideologie anhängen. Dein Wissen über Muggel geht kaum über Klischees und Vorurteile hinaus. Du lebst vollkommen abgesondert und würdest unter Muggeln sofort auffallen.1 – Hin und wieder gehst du tatsächlich einmal „vor die Tür“. Du weißt beispielsweise, dass es eine Straßenverkehrsordnung gibt, und erschrickst nicht sofort beim Anblick von Autoscheinwerfern. Darüber hinaus ist dir die Muggelwelt allerdings weitgehend fremd.2 – Von Technik beginnen wir lieber gar nicht erst. Immerhin bekommst du es hin, dich einigermaßen wie ein Muggel zu kleiden und auf den ersten Blick nicht sofort aufzufallen. Was modisch gerade angesagt ist, weißt du vermutlich trotzdem nicht. Ungefähr dieses Wissen vermittelt das erste Jahr Muggelkunde.3 – Du weißt, dass die Muggel zwar weiterhin eine Königin haben, Gesetze und Tagespolitik aber vom Premierminister und den beiden Kammern des Parlaments bestimmt werden. Auch grundlegende gesellschaftliche Strukturen wie Polizei oder Behörden sind dir bekannt.4 – Hast du gerade Telefon gesagt? Ja, du kennst dieses Gerät und kannst deine magischen Freunde womöglich damit überraschen, dass du sogar die Adresse wildfremder Menschen herausfinden kannst. Telefonbuch nennt man das. Dich wirklich in der Muggelwelt auszukennen wäre übertrieben, aber einige Bereiche sind dir durchaus vertraut. Vielleicht hast duZAGs in Muggelkunde abgelegt.5 – Mit einem sehr guten ZAG-Abschluss oder einfach großem persönlichen Interesse kannst du dich mit Muggeln über aktuelle Themen unterhalten, ohne sofort aufzufallen. Einen kompletten Haushalt mit nichtmagischer Technik solltest du vielleicht trotzdem noch nicht einrichten.6 – Du hast dieUTZ in Muggelkunde abgelegt und das merkt man. Nicht jeder Bereich der Muggelwelt erschließt sich dir vollkommen, vielleicht bist du dafür aber beispielsweise Experte für Muggel und ihre nichtmagischen Haustiere. Du könntest jedenfalls problemlos einen Brief ohne Eule verschicken und weißt, dass eine Gabel nicht in eine Steckdose gehört.7 – Du bist muggelstämmig, hast mit der nichtmagischen Welt inzwischen allerdings nur noch wenig zu tun. Grundlagen bereiten dir keinerlei Probleme, einige Entwicklungen der letzten Jahre sind aber an dir vorbeigegangen. Unter Muggeln musst du aufpassen, nicht gelegentlich wie ein Zeitreisender zu wirken.8 – Mit einerUTZ-Bewertung von O kannst du dich ungefähr hier einordnen. Muggel mögen dir in manchen Bereichen weiterhin fremd erscheinen, du bewegst dich aber sehr sicher in ihrer Welt. Vielleicht hast du eine Lieblingsband oder betreibst selbst eine nichtmagische Sportart. Du könntest ohne größere Probleme in der Muggelwelt untertauchen.9 – Du bist mit großer Wahrscheinlichkeit muggelstämmig oder zumindest unter Muggeln aufgewachsen. Staubsauger, Kühlschränke und unbewegte Fotografien sind für dich vollkommen selbstverständlich. Vielleicht besitzt du sogar einen Führerschein.10 – Du lebst eigentlich stärker in der Muggelwelt als in der magischen Gesellschaft und bist deshalb ein wirklicher Experte. Du kennst aktuelle politische und gesellschaftliche Entwicklungen nicht, weil du sie extra gelernt hast, sondern weil sie schlicht zu deinem Alltag gehören.
Magisches Potential
Nicht jeder Magier besitzt dasselbe magische Potential – und unabhängig davon, an welchem Ende der Skala man sich befindet, bringt das Vor- und Nachteile mit sich.
Grundsätzlich gilt: Je geringer das magische Potential eines Menschen ist, desto schwerer fällt es ihm, Magie zu wirken und neue Zauber zu erlernen. Gleichzeitig beeinflusst es auch die Kraft, die seine Zauber entwickeln können.
Das Potential ist
Ein großes magisches Potential bedeutet zwar, dass Zauber besonders kraftvoll ausfallen und neue Magie häufig leichter verstanden wird. Gleichzeitig kann genau diese Kraft aber auch zum Problem werden.
Man stelle sich einen Troll vor, der versucht, eine zierliche Teetasse vorsichtig in den Händen zu halten.
Großes Potential ist entsprechend schwieriger zu kontrollieren – zumindest, wenn man keine Freude daran hat, regelmäßig über das eigentliche Ziel hinauszuschießen.
0 – Du bist ein Muggel oder Squib und kannst keinerlei Magie wirken.
Als Squib kannst du immerhin einige magische Dinge wahrnehmen, weil du – anders als Muggel – gelernt hast, sie überhaupt zu erkennen.
Der fehlende eigene Magieanteil bringt außerdem einige ungewöhnliche Vorteile mit sich. Du besitzt keine klassische magische Signatur und kannst deshalb nur schwer mit Magie aufgespürt werden. Dich gezielt durch deine Magie zu suchen ist praktisch unmöglich; stattdessen müsste man allgemein nach Anzeichen von Leben suchen.
Außerdem bist du gegen bestimmte übernatürliche Einflüsse weniger anfällig. Dementoren bereiten dir beispielsweise deutliches Unbehagen, besitzen aber nicht denselben Zugriff auf dich wie auf einen magischen Menschen. Auch der übernatürliche Ruf mancher Wesen erreicht dich nur eingeschränkt.1 – Du warst ursprünglich Muggel oder Squib, bist mittlerweile aber beispielsweise Vampir oder Werwolf und dadurch geringfügig mit Magie „infiziert“.
Deine Spezies lässt sich magisch nur schwer aufspüren und du besitzt womöglich einen gewissen natürlichen Schutz gegen verschiedene Zauber. Ansonsten unterscheidet sich dein magisches Potential kaum von dem eines nichtmagischen Menschen.2 – Du bist eindeutig magisch begabt, allerdings nur in sehr geringem Ausmaß. Außer in theoretischen Fächern hast du es vermutlich nicht bis zu den UTZ geschafft.
Zauber fallen dir ausgesprochen schwer und das hat möglicherweise immer wieder für Spott gesorgt.
Magische Suchzauber haben Schwierigkeiten mit dir und verschiedene übernatürliche Wesen beeinflussen dich weniger stark als Menschen mit höherem Potential.3 – Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen.
Neue Zauber sind für dich eine harte Nuss und du musst deutlich länger üben als andere. Mit ausreichend Aufwand ist letztlich aber fast alles möglich – selbst eine Animagus-Verwandlung.
Magische Suchzauber können dich grundsätzlich finden, arbeiten bei dir aber vergleichsweise ungenau.
Auch übernatürliche Wesen beeinflussen dich bereits deutlich. Geister können dir beispielsweise das Gefühl geben, in Eiswasser getaucht zu werden, und starke Magie übt eine gewisse Anziehung auf dich aus. Ihr zu widerstehen ist allerdings normalerweise kein großes Problem.4 bis 6 – In diesem Bereich befindet sich der Großteil der magischen Gesellschaft.
Literatur, Lehrpläne und Leistungstests sind praktisch auf Menschen mit diesem Potential zugeschnitten. Nach Anleitungen zu lernen fällt dir deshalb leichter als Personen mit besonders niedrigem oder besonders hohem Potential.
Suchzauber können dich zuverlässig finden und übernatürliche Wesen hinterlassen bei dir einen deutlichen Eindruck. Gleichzeitig fühlst du dich fest in dieser Welt verankert.7 – Du bist überdurchschnittlich stark mit Magie gesegnet.
Zauber musstest du schon immer etwas vorsichtiger behandeln und im Unterricht führte dein Potential womöglich hin und wieder zu unerwarteten „Spezialeffekten“.
Normalerweise lässt sich diese Stärke mit etwas Übung gut kontrollieren. Anweisungen in Zauberbüchern solltest du vielleicht einfach mit etwas weniger Schwung ausführen als deine Mitschüler.
Übernatürliche Phänomene ziehen dich deutlich an und es kann schwerfallen, dich von ihnen zu lösen. Dafür braucht es mitunter einen starken Willen.8 – Dich magisch aufzuspüren ist ab diesem Niveau ausgesprochen einfach. Du ziehst Magie geradezu an.
Dein Potential ist beträchtlich und du musst vermutlich viel Arbeit investiert haben, um es überhaupt kontrollieren zu können.
Du wolltest lediglich eine Kerze anzünden und hast stattdessen den halben Raum in Schutt und Asche gelegt? Das klingt durchaus nach dir.
Magischem Einfluss kannst du dich nur schwer entziehen und manchmal braucht es andere Menschen, um dich aus einem entsprechenden Bann zu lösen.
Auch besondere magische Begabungen können bei dir besonders intensiv ausgeprägt sein und dich stärker bestimmen, als du sie kontrollierst.9 – Hast du während deiner Schulzeit häufig allein geübt, weil niemand freiwillig neben dir stehen wollte?
Nicht weil du schlecht warst – sondern weil deine Zauber ständig viel zu stark ausfielen?
Ein solches Potential ist außerordentlich selten und gerade in einigen Berufsfeldern wie bei den HIT-Wizards sehr gefragt.
Wenn du lernst, deine Magie tatsächlich zu kontrollieren – und das gelingt längst nicht jedem –, kannst du anderen Kämpfern allein durch die Kraft deiner Zauber erheblich überlegen sein.
Gleichzeitig bist du übernatürlichen Phänomenen besonders stark ausgeliefert.
Magie zieht Magie an.
Die Grenze zwischen dieser Welt und der anderen Seite scheint für dich dünner zu sein als für andere Menschen. In der Antike hätte man jemanden wie dich vielleicht als Kind eines Gottes bezeichnet.
Vielleicht war dieser Gedanke gar nicht so weit hergeholt.10 – Dieses Potential ist Größen wie Albus Dumbledore oder Gellert Grindelwald vorbehalten.
Es handelt sich um legendäre Zauberer, die kaum noch durch gewöhnliche Grenzen eingeschränkt wirken. Selbst komplexe Magie fällt ihnen intuitiv leicht und die Entwicklung neuer Zauber ist durch ihr außergewöhnliches Gespür für Magie deutlich einfacher.
Vielleicht sind solche Menschen aber auch mehr als „nur“ Zauberer.
Sonstiges 1 und 2
Vier Charakterpunkte sind als feste Größen vorgegeben.
Bei den letzten beiden Feldern darfst du selbst eine kurze Bezeichnung wählen und damit individuelle Spezialisierungen deines Charakters abbilden.
Vielleicht ist dein Charakter ein herausragender Trankbrauer? Dann könntest du einen dieser Werte beispielsweise
Behalte dabei immer im Hinterkopf, dass eine
Bei einem Quidditchstar auf dem Höhepunkt seiner sportlichen Karriere könnte beispielsweise ein entsprechend hoher Wert unter
Du kannst mit diesen beiden Punkten ebenso einen der festen Bereiche weiter spezialisieren. Ist dein Charakter beispielsweise innerhalb der Kampfkunst besonders gut in einem bestimmten Gebiet, kann genau diese Spezialisierung dort sichtbar gemacht werden.
Ist dein Charakter Legilimentiker? Beherrscht er zauberstablose Magie oder andere Besonderheiten?
Ist er vielleicht ein Werwolf, Vampir oder ein anderes bespielbares Wesen?
Auch solche Fähigkeiten und Eigenschaften können sich für einen der beiden individuellen Werte eignen.
Jeder Charakter besitzt damit mindestens zwei Profilwerte, über die seine besonderen Stärken unmittelbar sichtbar werden.



