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James Potter
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James Potter › Orden des Phönix › Reinblut › Gespielt von Ben
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James Potter
NewbieDer Wuschelkopf mit der Brille und der Narbe auf der linken Wange ist mit dem festen Bewusstsein aufgewachsen, geliebt zu werden und seinen Platz in der Welt einnehmen zu dürfen. Als Einzelkind wohlhabender, liberaler Reinblüter kennt er weder materiellen, noch emotionalen Mangel. Entsprechend selbstsicher und kontaktfreudig tritt James auf und macht einen mitunter sehr unbekümmerten Eindruck.
Für seine Freunde würde er ohne zu zögern alles geben, zugleich fällt es ihm schwer, zu akzeptieren, wenn jemand seine Hilfe gerade nicht haben möchte.
Er ist der festen Überzeugung, dass Herkunft keinen Menschen besser oder schlechter macht. Gegen die Reinblutideologie, Diskriminierung von Muggelstämmigen und Werwölfen sowie gegen Schwarzmagier stellt er sich entsprechend entschieden. Dabei ist James keineswegs so differenziert, wie er sich selbst gerne sieht: Sein Schwarzweißdenken stellt Slytherins schnell unter Generalverdacht und seine eigene, privilegierte Herkunft und sein mangelndes Verständnis für materielle Not anderer stehen ihm gelegentlich gehörig im Weg.
Wusstest du, dass...
Jeder weiß, dass... … James eine Narbe auf der rechten Wange trägt, die von einem unbekannten Schneidezauber (oder doch eher Schneidefluch?) stammt, den Snape nach der theoretischen Verteidigungsprüfung gegen ihn verwendet hat. … James Potter ein Einzelkind von verhältnismäßig alten Eltern ist. … die Potters eine wohlhabende Familie ist, die als reinblütig aber sehr liberal gilt. … James ein besonderes Händchen für Verteidigung gegen die dunklen Künste, Zauberkunst und vor allem Verwandlung hat. … James während seiner Schulzeit Quidditch spielte und Jäger im Team der Gryffindors war. … James von Dumbledore in seinem letzten Schuljahr zum Schulsprecher ernannt wurde. … James schon ab der vierten Klasse Lily Evans immer wieder nach Dates gefragt hat. … James für sein Leben gerne Streiche spielt. … er Sirius Black als seinen Bruder betrachtet. … Peter Pettigrew, Remus Lupin und Sirius Black seine besten Freunde sind. … James sich offen und sehr energisch gegen die Diskriminierung von Werwölfen ausspricht. … James für seine Freunde und Menschen, die ihm wichtig sind, ohne zu zögern sein letztes Hemd geben würde. … James eine sehr starke Abneigung gegen Slytherins im Allgemeinen und Schwarzmagier im Besonderen hat. … James dabei nicht nach Gründen, sondern lediglich nach Art der Magie differenziert und dabei durchaus auch magische Grundprinzipien völlig verkennt. … James grundsätzlich kein nachtragender Mensch ist, wenn er sich nicht völlig auf jemanden eingeschossen hat. … James hinsichtlich der finanziellen und familiären Verhältnisse anderer zuweilen recht naive Vorstellungen haben kann. … James gerade eine Ausbildung zum Auroren beginnt. … James bis etwa zur Mitte der sechsten Klasse ein ziemlicher Schulhofmobber war, der sich darin völlig im Recht sah und glaubte, in der Art seiner „Opfer“ läge genug Rechtfertigung für dieses Verhalten. … James immer noch sehr viel Spaß am Fliegen hat. … James ein ausgesprochen schlechter Verlierer bei Spielen sein kann, wenn er das Gefühl hat, der Sieg der anderen Person sei unfair gewesen sein. … James sehr körperlich kommuniziert, sei es nun mit einem Schulterklopfen für Freunde, Umarmungen für diese oder einem Rempler für vermeintliche Feinde. … James sich nur schwer davon abbringen lässt, jemandem seine Hilfe anzubieten, wenn er beschlossen hat, dass diese Person sie braucht. … James Langeweile hasst und potenziell eher Chaos stiftet, als sich damit auseinanderzusetzen. … James sehr schlecht darin ist, Dinge einfach auf sich beruhen zu lassen, wenn er sie als ungerecht empfindet. … er seine Brille zwar zwingend braucht, sie aber dennoch in regelmäßigen Abständen Kratzer hat oder verbogen ist, weil er nicht wirklich gut darauf aufpassen kann. … James den Wohlstand seiner Familie nicht als etwas besonderes wahrnimmt und mit Geld entsprechend umgeht, als sei es etwas vollkommen Normales, ohne absichtlich anderen den eigenen Wohlstand unter die Nase reiben zu wollen. … James ausgesprochen viel Wert darauf legt, dass Menschen nicht wegen ihrer Herkunft beurteilt werden, auch wenn er selbst bei Slytherins eine bemerkenswert inkonsequente Ausnahme macht. … James auf den ersten Blick sehr arrogant wirken kann, obwohl er sich gar nicht für etwas Besseres hält, sondern schlichtweg sehr selbstsicher ist. … James beim Reden ausgesprochen oft und viel gestikuliert, insbesondere, wenn ihn etwas begeistert. … James sich, gerade wenn er nervös wird, sehr oft durchs Haar fährt. Freunde und Familie wissen, dass... … James aufgehört hat, Lily wegen eines Dates zu belästigen, als er gemerkt hat, dass es ihm ernst damit wurde. … James Severus Snape davon abgehalten hat, Remus Lupin bei Vollmond in die Heulende Hütte zu folgen. … James durchaus gerne mit seinem Vater im Labor steht und an Tränken experimentiert – sofern diese sich im Nachgang für Streiche einsetzen lassen. … James ein Angebot von den Wimbourne Wasps hatte, ins Quidditchteam aufgenommen zu werden, dieses aber ablehnte. … James mit den anderen drei Rumtreibern eine magische Karte von Hogwarts erstellt und diese genutzt hat, um beim Spielen diverser Streiche nicht erwischt zu werden. … diese Karte im siebten Schuljahr von Argus Filch konfisziert wurde, kurz vor Ende des Schuljahres. … die Konfiszierung Absicht war, damit zukünftige Unruhestifter sich die Karte zueigen machen können. … James sehr schlecht darin ist, sich ernsthaft bei jemandem zu entschuldigen, wenn er dafür eigenes Fehlverhalten zugeben muss. … James seine Eltern immer noch häufig um Rat fragt, selbst wenn er am Ende trotzdem genau das tut, was er ursprünglich schon vorhatte. … James seine Eltern nie belügen würde, auch wenn das nicht bedeutet, dass er nie Geheimnisse vor ihnen hat. … Fleamont von Anfang an wusste, dass sein Sohn und dessen Freunde sich mit der Verwandlung in einen Animagus beschäftigen. … James Sirius gegenüber einen ausgesprochen ausgeprägten Beschützerinstinkt hat. … James sehr schlecht damit umgehen kann, wenn jemand seine Hilfe aktiv ablehnt. … James eigentlich sehr harmoniebedürftig ist und Streit mit seinen Freunden am liebsten schnell wieder begraben möchte, wenn es einmal dazu kommt. … James beim Brauen von Zaubertränken wesentlich geduldiger ist, wenn er gemeinsam mit Fleamont daran arbeitet, als wenn er einen Trank nach Schulbuchvorgaben brauen soll. … James sehr wohl Angst davor hat, jemanden zu verlieren, der ihm lieb ist. … James nur ein einziges Mal Prügel gefangen hat, als Euphemia dabei erwischt hat, wie er im Haus mit nass zündendem Feuerwerk herumgespielt hat. … Euphemia sich dafür auch nicht entschuldigt hat, auch wenn sie Jahre später zugegeben hat, dass sie praktisch sofort den Drang dazu hatte. … James fest vorhat, sich zu Vollmond die Zeit zu nehmen, Remus Gesellschaft zu leisten. ... James einen über Generationen hinweg weitervererbten Tarnumhang besitzt. ... James ziemlich romantisch sein und es dabei so wirken lassen kann, als wäre das überhaupt kein großes Ding, selbst wenn stundenlange Recherche und Vorbereitung dahinterstecken. Wusstest du, dass... … James sich inzwischen durchaus für sein Verhalten Snape gegenüber schämt, aber viel zu stolz wäre, um zuzugeben, sich falsch verhalten zu haben. … James ein unregistrierter Animagus ist. … James‘ Animagusgestalt ein Rothirsch ist. … James sich Namen, Gesichter und Eigenheiten von Personen zwar sehr gut merken kann, aber hoffnungslos aufgeschmissen ist, wenn es darum geht, sich Geburtstage zu merken, weshalb er die derjenigen, die ihm wichtig sind, akribisch in einem Kalender notiert. … James Stunden damit zubringen kann, das perfekte Geschenk für jemanden zu finden, den er gerne mag. … James eine Schwäche für gutes Essen hat und grantig wird, wenn ihm das, was auf dem Tisch steht, nicht schmeckt, auch wenn er versucht, sich das nicht anmerken zu lassen. … James seinen Schulsprecherposten deutlich ernster genommen hat, als man dem Unruhestifter eigentlich zutrauen würde. … er es immer noch sehr genießt, mit seinen Freunden Unsinn anzustellen. … James weit besser mit praktischen Problemen als mit theoretischen Erklärungen umgehen kann. … er sich beim Zaubern lieber an funktionierende Anleitungen hält, als zu experimentieren. … James es sehr persönlich nimmt, wenn jemand seine Freunde ungerecht behandelt, selbst dann, wenn das mit ihm im ersten Schritt überhaupt nichts zu tun hat. … er durch seine ausgeprägte Abneigung gegen schwarze Magie jede Form von ihr als moralisch verwerflich behandelt und Schwierigkeiten damit hat, zwischen den verschiedenen Facetten sauber abzuwägen. Orden des Phönix Bisher hat sich kein Potter an vorderster Front der Geschichte befunden. James ist sich allerdings sehr wohl bewusst, dass auch andere Potters vor ihm sich sehr wohl bereits für Randgruppen und unterdrückte Einzelpersonen stark gemacht haben. Für ihn stand schon als die Übergriffe der Möchtegern-Todesser aus seinem Jahrgang auf Muggelstämmige zunahmen, fest, dass man gegen diesen Irrsinn etwas unternehmen muss. Und dass dieses „man“ ihn inkludierte, weil es nie eine Option ist, die Hände in den Schoß zu legen und abzuwarten, bis ein anderer das Problem löst. Er war schon während seiner Schulzeit in dieser Hinsicht ausgesprochen laut. Und insbesondere in den letzten beiden Schuljahren kam er lieber selbst zu spät in den Unterricht, als jüngere Muggelstämmige ungesichert alleine durchs Schloss laufen zu lassen. Auch seine Wahl, Auror zu werden, hängt fest mit seiner politischen Einstellung, Unrecht nicht einfach passieren lassen zu können, zusammen. Und als der Schulleiter ihn darauf ansprach, dass es noch mehr gibt, das sich tun lässt, musste James nicht lange überlegen. Da er gerade erst seinen Abschluss hinter sich gebracht hat, ist er natürlich noch nicht Lange Mitglied im Orden des Phönix. Umso stolzer ist er darauf allerdings dennoch. Er will etwas gegen die Todesser unternehmen. Und er wird bereitwillig jede Ressource dafür nutzen, die ihm zur Verfügung steht. Darüber, dass er von Dumbledore rekrutiert wurde, weil das Potter Vermögen und die durch Fleamont und die Familienverbindungen insgesamt entstandenen Kontakte für den Orden des Phönix mitbringt, denkt er selbst überhaupt nicht nach. Ebenso wenig geht er davon aus, dass der Schulleiter zumindest die Existenz von James' Tarnumhang vermutet, auch wenn ihm natürlich bekannt ist, dass der Schulleiter weiß, dass James sich ausgesprochen gut ungesehen und unentdeckt bewegen kann, wenn er das will. James selbst bildet sich ein, dass Dumbledore schlicht und ergreifend seine Schlagkraft in Verbindung mit der richtigen Einstellung erkannt hat.
Familie Hauptwohnsitz der Familie: Potter House, Windcombe, Bath James‘ Elternhaus – und damit das Haus, das bereits seit Generationen von Potters bewohnt wird, liegt am Rande von Bath, eingebettet in eine ganze Reihe wohlhabender Wohnhäuser. Der älteste, heute noch stehende Teil, stammt vermutlich aus dem 17. Jahrhundert und besteht aus warmem, honigfarbenem Bath Stone. Spätere Erweiterungen fügen sich an, unterscheiden sich in Teilen aber in der Baustruktur und sind mal aus Holz, mal aus leicht anders gefärbtem Stein hinzugefügt worden. Gewissermaßen ist das Gebäude eher über die Jahrhunderte gewachsen, als dass es schon bei der ersten Erbauung vollkommen geplant worden wäre. Es ist großzügig, aber kein Vergleich zu den alten Herrenhäusern anderer Reinblüter. Im Vergleich zu diesen wirkt es geradezu schrecklich gewöhnlich mit seinen drei Stockwerken, den hohen Sprossenfenstern und dem schlichten Walmdach. Eine niedrige Steinmauer trennt das Grundstück von der Straße und bis heute wachsen in dem kleinen, dadurch entstehenden Vorgarten, Küchenkräuter und Gemüse. Hinter dem Haus liegt ein gepflegter Obstgarten mit alten Bäumen, die noch immer Früchte tragen und einem kleinen, ehemaligen Stalltrakt, der seit Jahrzehnten nicht mehr benutzt wird. Auf den ersten Blick mag das Gebäude keineswegs nach Wohlstand schreien. Nur die wenigsten wissen, dass auch die drei angrenzenden Häuser der Familie gehören und dass die sich darin befindenden Wohnungen inzwischen an magische Familien vermietet werden. Dem Zustand der Häuser und der Grundstücke merkt man sehr wohl an, dass sie einer Familie gehören, die seit Jahrhunderten nie ernsthaft um ihren Wohlstand fürchten musste. Offizielle Gesinnung: liberal/muggelfreundlich Teile der Potters waren noch nie allzu sehr darauf aus, dass Zauberer und Hexen nur unter sich bleiben sollten. Muggel sind Nachbarn und als solche sollte man sie in den Augen der Familie auch respektieren. Nicht nur, dass in einzelnen Familienzweigen auch immer wieder einmal Muggel geheiratet wurden, bevor das Geheimhaltungsabkommen in Kraft trat, auch dass es dieses überhaupt gibt, wurde zum Schutz der Muggel ebenso wie zum Schutz der Zauberer, von einem von James‘ Vorfahren mitgetragen. Und James‘ Großvater, Henry Potter, machte sich im Zaubergamot während des ersten Weltkrieges sogar stark dafür, die Muggel zu unterstützen, auch wenn dies abgelehnt wurde. Dass die Familie so, wie sie heute noch existiert, als reinblütig gilt, halten sämtliche ihrer Mitglieder aus James' Zweig inzwischen lediglich für einen amüsanten Zufall, denn bei den Eheschließungen wird überwiegend weit mehr auf echte Liebe zwischen den Eheleuten geachtet. Es gibt allerdings auch konservativere Familienzweige, die dieser Ansicht entschieden widersprechen würden. Familien-Kurzbeschreibung: Wie viel Zeit habt ihr? Denn es gibt so einiges, wofür die Potters bekannt sind. Wusstet ihr, dass einer ihrer Vorfahren sowohl das Skele-Wachs, wie auch den Aufpäppeltrank erfunden haben soll? Und dann gibt es da natürlich noch die Verwandtschaft zum jüngsten Peverell Bruder und damit die Verbindung zu dessen sagenumwobenen Tarnumhang, der tatsächlich keineswegs ausschließlich im Märchen von den drei Brüdern existiert. In späteren Generationen folgte ein Gamotsmitglied, das sich sehr für das Geheimhaltungsabkommen einsetzte und auch, wenn es nie einen Potter gab, der sich unbedingt an die Führungsspitze stellen wollte, so tragen doch auch weitere, magische Erfindungen und Tränkeentwicklungen im Hintergrund die Handschrift dieser Familie. Nicht zuletzt auch die von James‘ Vater, Fleamont Potter, der Sleekeazy’s Haar Tonikum erfand und sich damit ein gut laufendes Geschäft aufbaute, ehe er dieses verkaufte und in den Ruhestand ging. Die Familie gilt allgemein als muggelfreundlich und liberal und ihre Mitglieder waren sowohl im Kampf gegen Grindelwald als auch in der Fürsprache für Werwölfe, Muggelrechte und die Integration Muggelstämmiger aktiv. Stammbaum:
Bezug zur Umwelt James ist sich des Umstandes, dass er selbst eine durchaus privilegierte Abstammung in der Zaubererwelt hat, sehr wohl bewusst. Gleichzeitig haben seine Eltern ihm nie das Gefühl vermittelt, dass Abstammung für das Selbstverständnis der Familie eine sonderlich große Rolle spielt. Ja, die Potters gelten als reinblütig, betrachten diesen Umstand allerdings eher als historischen Zufall, denn als Auszeichnung. Viel eher sind sie stolz auf die Errungenschaften ihrer Vorfahren und den Entdecker- und Experimentiergeist, den die Familie in sich zu tragen scheint. Für James ist es daher schon immer selbstverständlich, dass ein Mensch nicht dadurch besser oder schlechter wird, aus welcher Familie er stammt oder ob überhaupt Magie in seiner Familie vorkommt. Muggel gehören für ihn ebenso selbstverständlich zur Welt wie Zauberer, auch wenn er nicht in jedem Bereich der Muggelwelt vollständig trittsicher ist. Muggel sind für ihn Menschen wie jeder andere auch. Auch Muggelstämmigen gegenüber hatte er entsprechend nie Berührungsängste, sondern hat gerne Hilfe dabei angeboten, wenn einer seiner Mitschüler oder seiner Mitschülerinnen sich zunächst nicht sonderlich gut in der magischen Welt auskannte. Die Reinblutideologie als solche empfand er schon als Elfjähriger als vollkommen idiotisch. Und bei eben jener Meinung blieb er auch. Niemand sollte sich für etwas Besseres halten, nur weil die eigenen Vorfahren seit Generationen darauf achten, dass der eigene Stammbaum langsam aber sicher zum Kreis wird, wenn man ihn fragt. Die zunehmende Radikalisierung, auch innerhalb der Mauern von Hogwarts, hat er daher mit einem gewissen Schrecken beobachtet. Dass es vermehrt zu Übergriffen gegen Muggelstämmige kam, ist etwas, das gesellschaftlich seiner Ansicht nach überhaupt nicht so lange hätte toleriert werden dürfen. Vor allen Dingen ist es etwas, das es schnellst möglich zu unterbinden gilt. Mit Squibs hatte James bisher ausgesprochen wenige, bewusste Berührungspunkte. Er weiß natürlich, dass sie existieren. Er sieht sie keineswegs als weniger wertvoll als eine Hexe oder einen Zauberer an. Allerdings bedauert er sie durchaus dafür, dass sie keine Magie wirken können. Magie ist toll. James hat schon mit Muggeln Mitgefühl, weil diese keine Ahnung haben, wie großartig die Magie ist. Squibs hingegen wissen das gewissermaßen durchaus, weil sie die Magie von Geburt an kennen, selbst aber nicht wirken können. Das stellt er sich durchaus schlimm vor, vor allem, wenn man bedenkt, wie schlecht ihr Stand insgesamt ist. Auch die Ausgrenzung von Werwölfen stößt bei ihm keineswegs auf Verständnis. Werwölfe sind auch nur Menschen, jedenfalls den meisten Teil des Monats über. Und spätestens durch Remus ist dieses Thema für ihn sehr persönlich geworden. Er sieht die Ungerechtigkeit, die dem Freund entgegenschlägt und er ist damit überhaupt nicht einverstanden. Die meisten von ihnen haben sich nicht ausgesucht, verwandelt zu werden. Dass sie dennoch an den Rand der Gesellschaft verbannt und gezwungen werden, sich im Ministerium zu registrieren, damit sie bloß keine Jobs mehr bekommen, empfindet er als absolutes Unding. Gerade auch deswegen ist sein Verhältnis zum Zaubereiministerium eher ambivalent. Grundsätzlich erkennt er dessen Autorität und die Notwendigkeit einer funktionierenden, magischen Verwaltung an. Er vertraut allerdings nicht darauf, dass diese Institution alleine dafür sorgen kann, dass das Richtige geschieht. Dass gerade die alten Familien, die in seinen Augen bis zu einem gewissen Grad Teil des Problems sind, dort viel zu sagen haben, steht dem immerhin ziemlich entgegen. Er hat sich für die Aurorenausbildung entschieden, um von innen heraus etwas an den bestehenden Ungerechtigkeiten zu verändern. Gleichzeitig sieht er allerdings im Orden des Phönix die deutlich größeren Erfolgschancen, wirklich etwas gegen die Todesser und das durch sie drohende Unheil zu unternehmen. Hierzu ist James auch bereit, Regeln nicht nur infrage zu stellen, sondern notfalls auch aktiv zu brechen. Kein Gesetz ist es wert, dass jemand zu Schaden kommt, nur weil es eingehalten wird. Dass seine Vorstellung von richtig und falsch dabei nicht immer so differenziert ist, wie er selbst es gerne hätte, ist ihm selbst dabei kaum bewusst. Das zeigt sich vor allem an seinem Verhältnis zu Slytherins und den dunklen Künsten. Während er Blutreinheit als Begründung für die Abwertung eines Menschen absolut ablehnt, überträgt er seine Abneigung gegen die dunklen Künste teilweise ungefiltert und ungeprüft allein aufgrund einer Krawattenfarbe und des Urteils eines verzauberten Hutes. Es käme James auch nicht in den Sinn, einen Hauselfen bewusst schlecht zu behandeln. Es käme ihm nie in den Sinn - und seine Eltern würden ihm die Ohren lang ziehen, würde er es tun! - einen Hauselfen zu misshandeln oder dazu anzuhalten, sich zu bestrafen. Allerdings nimmt er sie dennoch als ziemlich selbstverständlich wahr. Als Reinblut ist James mit der Existenz von Hauselfen aufgewachsen und auch im Haus seiner Eltern gibt es zwei Stück, die das Gebäude in Ordnung halten. Geboren wurde James in Windcombe, Bath, direkt in Potter House, wo er auch aufwuchs und, wenn es nur nach ihm gegangen wäre, auch immer noch wohnen würde. Ganz grundsätzlich sah er keineswegs einen Grund dazu, aus dem großen, mehrstöckigen Haus, das er gemeinsam mit seinen Eltern und zuletzt auch Sirius bewohnte, auszuziehen. Gleichzeitig konnte er allerdings auch verstehen, dass Lily nicht unbedingt direkt nach dem Schulabschluss ins selbe Haus ziehen wollte wie ihre möglicherweise zukünftigen Schwiegereltern. Ihr zu sagen, dass sie dann eben alleine wohnen sollte, kam für ihn genauso wenig in Frage. Also zog er bereitwillig mit ihr zusammen, nachdem sie sich frisch nach dem Schulabschluss auf die Suche nach einer Wohnung gemacht hatten. Fündig wurden sie, auch wenn James‘ erster Gedanke in Richtung einer der Mietwohnungen seiner eigenen Eltern ging, am Ende tatsächlich im zentralen London, nur ein paar Gehminuten von der Winkelgasse entfernt und mit Hilfe von James‘ Eltern, die bei der Wohnungssuche schon während das Schuljahr noch lief. Vermietet wird die Wohnung von einem Squib, was das Hantieren mit Magie darin natürlich deutlich einfacher macht. Ganz wie ein Zuhause fühlt die Wohnung sich bisher für James allerdings noch nicht an. Das junge Paar hat sich entschieden, die Wohnung nach und nach heimelig zu machen. Und auch, wenn er es nicht so ganz nachvollziehen kann, dass seine Lebensgefährtin jedwede finanzielle Hilfe dabei ablehnt, hat er sich darauf durchaus eingelassen. Anschaffungen, die nicht zwingend notwendig sind, wollen die beiden von ihren eigenen Gehältern kaufen, auch wenn ihre Ausbildungen natürlich gerade erst so richtig beginnen. ![]() Namensbedeutung Bestimmt hat sein Name eine Bedeutung! Allerdings liegt der Grund darin, dass James heißt, wie er heißt, schlicht und ergreifend darin, dass seine Eltern den Namen schön fanden. Theoretisch wäre es Tradition gewesen, dass er als Zweitnamen den Namen seines Vaters erbt, allerdings empfand sein Vater Fleamont, das als unnötige Gemeinheit, also blieb es allein bei dem einen Namen, auch wenn sich dadurch ein unter Muggeln ausgesprochen geläufiger Name ergab. Den Nachnamen „Potter“ hat die Familie dem Hobby ihres Begründers, Linfried Stinchcombe, zu verdanken. Und James ist dem Urahn aus dem 12. Jahrhundert überaus dankbar, seinen Töpfereien im Garten nachgegangen zu sein und so von allen nur noch „Töpferer“ genannt worden zu sein. Er kann sich wirklich nicht vorstellen, mit Nachnamen „Stinchcombe“ heißen zu müssen und ist über den ererbten Spitznamen, der zum neuen Familiennamen wurde, sehr glücklich. James hat allerdings auch einen eigenen Spitznamen. Die übrigen drei Rumtreiber nennen ihn „Krone“, was eine Anspielung auf das mächtige Geweih ist, das seine Animagusgestalt, ein Rothirsch, nun einmal hat. Wirkung auf andere Als das Selbstbewusstsein verteilt wurde, hat James Potter sich definitiv zweimal angestellt. Er erweckt schnell den Anschein, als hätte es in seinem ganzen, zugegebenermaßen bisher noch sehr jungen Leben nicht einen einzigen Tag gegeben, an dem er an sich gezweifelt hätte. James weiß sehr genau, dass er bedingungslos geliebt wird und ist sich relativ sicher, dass es nahezu nichts gibt, das etwas an diesem Umstand ändern würde. Entsprechend erweckt er auch auf andere meist den Eindruck eines jungen Mannes, der ganz genau weiß, wer er ist und welchen Platz er in der Welt einnehmen möchte. Dabei geht er mit einer geradezu bemerkenswerten Selbstverständlichkeit davon aus, diesen Platz auch einnehmen zu dürfen. Er ist kontaktfreundlich, körperlich aktiv und besitzt eine natürliche Selbstverständlichkeit im Umgang mit anderen, die deutlich macht, dass er nur wenige Erfahrungen damit hat, ernsthaft zurückgewiesen worden zu sein. Bewusst selbstdarstellerisch tritt er dabei jedoch nicht auf. Wer ihm sympathisch ist, dem ist seine bedingungslose Loyalität sicher. Hat man es allerdings einmal geschafft, von ihm als persönlicher Gegner wahrgenommen zu werden, ist es umso schwerer, ihn von diesem gefassten Urteil wieder abzubringen. James denkt sehr stark in Gut und Böse, wobei für ihn die Handlungen der kategorisierten Person im Vordergrund stehen. Vorurteile hinsichtlich der Abstammung oder der finanziellen Lage sind ihm fern. Das bedeutet jedoch keinesfalls, dass James vor jedweder Form von Vorurteil gefeit wäre. Insbesondere seine Abneigung gegen Slytherins macht deutlich, dass auch er einem gewissen Schwarz/Weiß Denken anhängt. Für ihn sind die Mitglieder dieses am Stärksten mit den dunklen Künsten assoziierten Hogwartshauses alle so lange nur zwei Millimeter davon entfernt, Todesser zu sein, wie sie ihm nicht aktiv das Gegenteil beweisen. Entsprechende Skepsis hegt er auch mit typischerweise zu diesem Haus gehörenden Familien, wobei er sofort und ohne mit der Wimper zu zucken Ausnahmen für jene deren Mitglieder macht, die selbst vom Sprechenden Hut in andere Häuser eingeteilt wurden. Gerade durch die Erfahrungen seines besten Freundes mit der eigenen Blutsfamilie fühlt er sich in dieser Ansicht ausgesprochen bestärkt. Seine Eltern haben ihn spät bekommen und er blieb ein Einzelkind. Entsprechend hatte er Zeit seiner Kindheit nie das Gefühl, mit einer anderen Person um Liebe und Zuneigung konkurrieren zu müssen. Weder materiell noch emotional lernte James jemals einen Mangel kennen. Er wurde mit Liebe, Aufmerksamkeit und allem, was er jemals haben wollte und das seine Eltern ihm realistisch ermöglichen konnten, förmlich überschüttet. Das erste Mal, dass er seine Eltern gewissermaßen teilen „musste“, war, als Sirius sein Elternhaus verließ und stattdessen bei den Potters unterkam. Und mit seinem besten Freund und Bruder im Geiste teilt James gerne alles, was seine Eltern an Zuneigung geben können, ohne sich deswegen auch nur für eine Sekunde hintenangestellt zu fühlen. Er ist sich absolut sicher, dass sie genug Liebe für sie beide – und vermutlich auch noch für zwanzig weitere Personen hätten. Er wuchs behütet auf, wurde von seinen Eltern aber auch nicht von sämtlichen, unangenehmen Seiten der Welt abgeschirmt. Fleamont und Euphemia haben nie versucht, James den Eindruck zu vermitteln, dass es nicht auch schlechte Menschen gäbe. Gleichzeitig haben sie allerdings auch ihr Bestes getan, es dabei nicht so wirken zu lassen, als wäre die ganze Welt außerhalb seines Elternhauses schlecht. Von Haus aus hat James also eigentlich eine recht gesunde und differenzierte Sichtweise auf seine Umwelt mitbekommen, vor allem aber auch die Wertevermittlung, dass es wichtig ist, für Schwächere einzustehen. Gerade deshalb ist er absolut bereit, für seine eigenen Überzeugungen einzustehen und diejenigen zu verteidigen, von denen er glaubt, dass sie es verdient haben. Gleichzeitig fehlt ihm aber auch ein wesentlicher Teil der Erfahrung, die andere zu größerer Vorsicht oder zu einer differenzierteren Form der Empathie zwingt: Er ist mit erheblichem Wohlstand aufgewachsen und musste sich niemals ernsthaft fragen, ob das Geld für das Nötigste reicht und seine Eltern lieben ihn so sehr, dass es sehr lange dauerte, bis er verstand, dass nicht jedes Kind dasselbe Glück hat. Inzwischen ist er in letzterem Punkt deutlich weniger naiv, hinsichtlich des eigenen Vermögens allerdings zuweilen nach wie vor recht blauäugig. Er ist großzügig und gibt dort, wo er kann, gerne mit vollen Händen. Hierbei hegt er keineswegs die Absicht, den eigenen Reichtum als Waffe oder als Hebel gegen andere zu verwenden, versteht aber oftmals nicht, dass Geld selbst materielle Probleme nicht immer lösen und vor allem zwischenmenschlich, wenn es ungefragt angeboten wird, ganz andere Schwierigkeiten schaffen kann. Materielle Not anderer versteht er nicht aus eigener Erfahrung heraus und sein eigenes Unverständnis hierzu kann auf andere leicht irritierend wirken. Äußerlich merkt man insbesondere an der Qualität seiner Kleidung, dass er nie wirklich darauf achten musste, ob etwas zu teuer ist oder nicht. Zwar trug er noch nie gerne besonders extravagante Dinge, aber allein der Qualität seiner Kleidung und deren Neuwertigkeit sieht ein geübtes Auge an, dass man jemanden vor sich hat, der nicht jeden Knut einzeln umdrehen muss. Die einzige Ausnahme hierbei bietet seine Brille. Die ist für den ausgesprochen kurzsichtigen jungen Mann zwar enorm wichtig, macht optisch aber nicht viel her, sondern ist absolut zweckmäßig und besteht aus einem simplen Nickelgestell. In der Regel ist sie ein bisschen verbogen, sitzt ein wenig schief auf der ein wenig zu lang geratenen Nase und sagt eindeutig „Hilfsmittel“, statt Statussymbol aus. Auch wenn sein Vater mit dem von ihm erfundenen Haartonikum die Lösung für die Zähmung des wilden Potterhaares erfunden hat, das er auch seinem Sohn vererbte, weigert James sich übrigens standhaft, dieses zu verwenden. Er mag seine Haare mit allen Wirbeln, die sich darin finden und ist viel lieber der Wuschelkopf, als sich in ein zu adrettes Aussehen zu zwingen, das seiner Meinung nach ohnehin nicht zu ihm passen würde. Persönliche Geschichte 1971 Der Hogwarts-Express fuhr noch und dieser merkwürdige Junge mit dem kaum geschnittenen Haar und dem abgetragenen Umhang, der dem rothaarigen Mädchen erklärt hatte, sie müsse unbedingt nach Slytherin kommen, war beleidigt abgezogen. War auch gut so, entschied James, der immer noch mächtig beleidigt davon war, dass Schniefelus, wie Sirius ihn getauft hatte, der Ansicht gewesen war, Gryffindors hätten nur Muskeln und kein Gehirn. Das konnte schon ganz allein deswegen nicht sein, weil sein Dad ebenfalls ein Gryffindor gewesen war. Und Fleamont Potter war einer der cleversten Menschen, die James kannte. Ganz eindeutig! Bis der Hogwarts-Express schließlich in Hogsmeade anhielt, war James sich allerdings bereits sicher, in den übrigen drei Insassen des Abteils definitiv Freunde gefunden zu haben. Jedenfalls dann, wenn der Hut sie nicht in unterschiedliche Häuser einteilt - das ist zum Glück allerdings nicht passiert. 1972 Der Sprechende Hut hatte sie allerdings sehr wohl ins selbe Haus eingeteilt. Und im Laufe der Monate war aufgefallen, dass Remus in jedem davon einmal für einige Tage aus dem Schlafsaal verschwand und dann auch im Unterricht fehlte. Sirius, Peter und James hatten eine ganze Weile gebraucht, um dahinterzukommen, dass Remus‘ Erklärungen hierfür sich teilweise widersprachen. Und noch ein bisschen länger, bis sie schließlich den Grund dafür herausgefunden hatten: Remus Lupin war ein Werwolf. Das allerdings, da waren sie sich schnell einig, war überhaupt kein Grund, Remus nicht mehr als ihren Freund zu behandeln. Und genau das war es auch, was sie einem sehr verschreckten und vom Vollmond noch ausgesprochen blassen Remus im Krankenflügel erklärten, in den sie sich unter James‘ Tarnumhang nach Einbruch der Sperrstunde geschlichen hatten. Mehr noch: Die drei fassten den Plan, etwas zu unternehmen, um Remus die Verwandlungen leichter zu machen. 1973 Kochlöffel sollten entschieden nur zum Umrühren von Tränken, Suppen und sonstigen Lebensmitteln da sein! Und er entschieden kein Feuerwerk in der Nähe der Küche zünden! Während der Dreizehnjährige noch vor Schreck, Scham und auch ein bisschen, weil es sich anfühlte, als habe seine Mum ihm den Hosenboden angezündet, schniefte, erklärte diese jedenfalls sehr entschieden, dass sie keinerlei Verständnis dafür hatte, wenn James sich oder andere leichtsinnig gefährdete, weil er nicht über die Konsequenzen seines Handelns nachdachte. Feuerwerk war immerhin kein Spielzeug und nur, weil sich Verletzungen im Zweifel schnell wieder mit Magie in Ordnung bringen ließen, bedeutete das noch lange nicht, dass man sie auch riskieren musste. Viel mehr, als dass sie schimpfte und den Kochlöffel mittlerweile, sich in Rage redend, ins Herdfeuer geworfen hatte, sah James allerdings, dass Euphemia immer noch der Schreck ins Gesicht geschrieben stand, der sich dort eben schon abgezeichnet hatte, als der Feuerwerkskörper unplanmäßig quer durch die Küche gesaust war, bevor James ihn richtig über der Tür hatte anbringen können. Das war kein Gesichtsausdruck, den er in seiner Mum hatte auslösen wollen. Wirklich nicht. 1975 Zwei Bücher über Animagi und eine Notiz in der sauberen Handschrift seines Vaters lagen auf dem Bett im Gryffindorgemeinschaftsraum. Wenn etwas schief geht, kontaktiert ihr sofort eure Hauslehrerin und mich. Das ist keine Bitte. James wechselte einen triumphierenden Blick mit Sirius. „Wir können weitermachen!“ Und sie schafften es tatsächlich. 1976 Tatze, Wurmschwanz und Krone gesellten sich zum ersten Mal zu Moony. Die Nacht war lang und die drei Animagi entsprechend müde, als sie am nächsten Tag in den Unterricht trotteten. Und trotzdem erinnerte James sich noch Jahre später an das Hochgefühl, zu wissen, dass Remus zum ersten Mal keine neuen Bisse und Kratzer hatte. Dass es tatsächlich funktioniert hatte, ihm zu helfen und der Werwolf nun im Rudel weit friedlicher zu sich selbst war als ohne. 1977 Schulsprecher! Ausgerechnet er! Vielleicht sollte er Dumbledore fragen, was er ihm eigentlich getan hatte? Das war doch im Grunde genommen ein bisschen so, als würde man den Bock zum Gärtner machen, oder? Und überhaupt wäre die Position bei Remus so viel besser aufgehoben gewesen. Der wusste immerhin, was er da tat. Der war gut in solchen Erwachsenendingen wie dem Übernehmen von Verantwortung. Und James, noch während er das dachte und das Abzeichen in seiner Hand ansah, sehr klar, dass er diese Sache gut machen musste, wenn er nicht für den Rest des Schuljahres und vermutlich darüber hinaus das Gefühl haben wollte, Remus eine Position abgenommen zu haben, die er dann nicht einmal richtig ausgefüllt hatte. Lily hatte einem Date zugestimmt. James hatte schon angesetzt, ihr zu erklären, dass das dieses Mal keine seiner üblichen Scherzfragen gewesen war. Dass er sie nicht hatte necken wollen und mit diesen blöden, kindischen Witzen, die überhaupt nicht lustig gewesen waren, außerdem schon vor Monaten aufgehört hatte. Er hatte sich sogar bereits für diese Unart entschuldigt, als er registrierte, dass sie gar nicht Nein gesagt hatte. 1978 Und dann war da die Einladung gekommen. Ins Schulleiterbüro, gerade als sie eigentlich ein weiteres Date gehabt hatten. Halb hatte James darüber nachgedacht, was die Rumtreiber angestellt haben konnten, das auch Lily involvierte. Eine Erklärung gefunden hatte er jedoch nicht. Die hatte es auch nicht gebraucht, wie sich gezeigt hatte. Dumbledore hatte sie nicht in seiner Funktion als Schulsprecher sehen wollen, sondern in einer ganz anderen. Halb sah James das erschrockene Gesicht seiner Mutter vor sich, als die Feuerwerkskörper in der Küche losgegangen waren. Halb versicherte er sich selbst, dass das hier etwas anderes war. Selbstgefährdung mochte es durchaus sein, sich einem Tyrannen entgegenstellen zu wollen, kaum dass man die Schule fertig hatte. Aber was war denn die Alternative? Danebenstehen und zusehen, wie jemand Angst und Schrecken verbreitete und propagierte, dass es okay war, andere zu unterdrücken, nur weil irgendetwas an ihnen nicht passte? Ganz bestimmt nicht. James drückte Lilys Hand, als sie gemeinsam das Schulleiterbüro wieder verließen, und klopfte Sirius, der ebenso wie Remus und auch Peter auch da gewesen war, die Schulter. Zusammen. Sie würden das zusammen durchziehen. Und ganz sicher würden sie den Todessern ordentlich in den Arsch treten. Auch wenn er tief in seiner Magengrube auch selbst Euphemias Gesichtsausdruck fühlte. | |||||||||||||
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James Potter - von James Potter - 12.09.2026, 23:41
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