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Sirius Black
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Sirius Black › Orden des Phönix › Sacred 28 › Gespielt von Cat
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Sirius Black
Junior MemberSirius Black ist der enterbte älteste Sohn von Orion und Walburga Black und dürfte den meisten vor allem durch seinen Bruch mit der Familie bekannt sein. Trotz bewusst nachlässiger Kleidung und rebellischem Auftreten lässt sich seine aristokratische Herkunft kaum übersehen. Er wirkt selbstsicher, frech und schnell provozierbar, besitzt aber einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn und macht sich besonders für Menschen stark, die aufgrund ihrer Herkunft oder Zugehörigkeit ausgegrenzt werden. Seit seinem Hogwartsabschluss beginnt er die Ausbildung zum Auror und gilt als talentierter, impulsiver Zauberer mit wenig Geduld für Autoritäten.
Wusstest du, dass...
Jeder weiß, dass...
Freunde und Familie wissen, dass...
Wusstest du, dass...
Orden des Phönix Für Sirius bedeutet der Orden des Phönix weit mehr als nur die Möglichkeit, gegen Voldemort zu kämpfen. Ein großer Teil seines bisherigen Lebens war davon bestimmt, sich gegen etwas zu stellen: gegen seine Eltern, gegen die Erwartungen an einen Black und gegen die Vorstellung, dass Herkunft darüber entscheiden dürfe, welchen Platz ein Mensch einzunehmen habe. Mit seinem Bruch mit der Familie hat Sirius zwar sehr entschieden festgelegt, was er nicht sein will, aber wesentlich weniger darüber nachgedacht, was an dessen Stelle treten soll. Der Orden gibt diesem Widerstand zum ersten Mal eine Richtung, zudem er diesen Kampf mit seinen Freunden kämpft. Er sieht in dem, was die Todesser verkörpern den Grund darin, dass seine Familie ihn nie wirklich so angenommen hat, wie er nun einmal ist. Sein ausgeprägter Freiheitsdrang richtet sich dabei längst nicht nur auf ihn selbst. Sirius reagiert ausgesprochen empfindlich darauf, wenn anderen aufgrund ihrer Herkunft, ihres Blutes oder anderer Eigenschaften Rechte abgesprochen werden, und macht sich entsprechend schnell für Menschen stark, die gesellschaftlich an den Rand gedrängt werden. In gewisser Weise erkennt er darin einen Mechanismus wieder, den er aus seinem eigenen Elternhaus kennt: Jemand anderes entscheidet, was man zu sein hat, und erwartet anschließend Gehorsam. Dass seine eigene privilegierte Position mit der vieler Betroffener kaum vergleichbar ist, ändert wenig daran, wie persönlich Sirius diese Form von Fremdbestimmung nimmt. Der Orden ermöglicht ihm damit, aus einem sehr persönlichen Trotz ein tatsächliches moralisches Prinzip zu machen. Ganz selbstlos ist dieses Engagement allerdings nicht. Für andere zu kämpfen fällt Sirius erheblich leichter, als sich mit den eigenen Wunden auseinanderzusetzen. Solange es jemanden gibt, den man verteidigen kann, muss er sich nicht allzu lange mit der Frage beschäftigen, ob er Regulus im Stich gelassen hat und ob seine Flucht wirklich ausschließlich Befreiung war. Sein Einsatz für andere besitzt deshalb durchaus etwas Kompensatorisches. Er kann beweisen, dass er anders ist als seine Familie, indem er sich für genau jene Menschen einsetzt, auf die diese herabblicken würde. Gleichzeitig gibt ihm der Orden Gelegenheit, Schuldgefühle und Wut in Handlungen umzusetzen, statt sie aushalten zu müssen. Daraus entsteht eine seiner gefährlicheren Seiten: Sirius neigt dazu, Loyalität mit Selbstaufgabe zu verwechseln und einzugreifen, selbst wenn niemand ihn darum gebeten hat. Für ihn ist es leichter, sich selbst in Gefahr zu bringen, als daneben zu stehen und nichts zu tun. Dass er damit Grenzen überschreiten oder seine eigene Bedeutung für andere unterschätzen kann, gehört zu den Dingen, die er noch lernen muss. Dumbledores Interesse an Sirius dürfte entsprechend nicht allein seiner Gesinnung gelten. Sirius ist trotz seiner Enterbung noch immer ein Black und stammt aus einer Familie, die innerhalb der Reinblutgesellschaft erheblichen Einfluss besitzt. Er kennt die Umgangsformen dieser Kreise, ihre Hierarchien, ihre unausgesprochenen Regeln und ihre Denkweise von innen. Damit bringt er etwas mit, das sich kaum erlernen lässt. Und das kann ihn an gewisser Stelle benutzbar machen. Gleichzeitig dürfte Dumbledore in ihm einen jungen Mann sehen, dessen Trotz, Mut, Risikobereitschaft und starke Loyalität im Kampf gegen Voldemort wertvoll sein können, sofern Sirius lernt, diese Eigenschaften gezielter einzusetzen. In gewisser Weise bietet er ihm daher nicht nur einen Platz im Orden, sondern auch die Möglichkeit, aus einem Jungen, der bisher vor allem gegen seine Herkunft kämpft, jemanden zu machen, der bewusst für etwas einsteht. Dass Dumbledore dabei durchaus auch Sirius Herkunft, seinen Namen und seine emotionalen Schwachstellen für den Orden nutzbar macht, ist Sirius vermutlich zunächst kaum bewusst. Der Unterschied zu seiner Familie liegt für ihn jedoch an einem entscheidenden Punkt: Dumbledore zwingt ihn nicht. Er bietet ihm eine Wahl an. Dass er wahrscheinlich ziemlich genau weiß, wie Sirius sich entscheiden wird, macht diese Wahl nicht weniger real. „Wenn ihr Anstand wolltet, hättet ihr mich besser nicht zum Black erziehen sollen.“
Familie Hauptwohnsitz der Familie: Grimmauldplace Nr. 12, London Offizielle Gesinnung: schwarzmagisch-konservativ Familien-Kurzbeschreibung: Das Haus Black gehört zu den ältesten, wohlhabendsten und einflussreichsten Reinblutfamilien Großbritanniens und zählt zu den Sacred 28. Innerhalb der Familie legt man großen Wert auf Herkunft, Tradition und den Erhalt des reinen Blutes. Der Name Black steht für gesellschaftlichen Einfluss, alte Magie und eine ausgeprägte Nähe zu den Dunklen Künsten, die innerhalb der Familie weniger als etwas grundsätzlich Verwerfliches, sondern vielmehr als Teil ihres magischen Erbes betrachtet werden. Gemeinhin gelten die Blacks als ausgesprochen konservativ, stolz und wenig tolerant gegenüber jenen, die von den Erwartungen der Familie abweichen. Wer sich gegen die Werte des Hauses stellt, riskiert nicht nur familiäre Konsequenzen, sondern im schlimmsten Fall auch, aus dem Stammbaum und damit sinnbildlich aus der Familie selbst entfernt zu werden. Sirius ist dafür inzwischen wohl das bekannteste Beispiel. Seit seinem Bruch mit der Familie im Sommer 1976 ist er enterbt und offiziell aus dem Hause Black verstoßen. Auch politisch und gesellschaftlich besitzt die Familie erhebliches Gewicht. Sirius Vater Orion ist Richter im Zaubergamot, während seine Mutter Walburga innerhalb der Reinblutgesellschaft bestens vernetzt ist. Über Verbindungen der Familie zu Lord Voldemort und dessen Anhängern existieren Gerüchte, öffentlich beweisen ließ sich eine entsprechende Zugehörigkeit bislang jedoch nicht. Stammbaum:
Bezug zur Umwelt Sirius ist Reinblüter und weiß sehr genau, welche gesellschaftlichen Vorteile dieser Umstand mit sich bringt. Anders als viele Mitglieder seiner Familie hält er Blutreinheit allerdings weder für eine Leistung noch für einen Maßstab, nach dem sich der Wert eines Menschen bestimmen ließe. Im Gegenteil reagiert er inzwischen ausgesprochen empfindlich auf jede Vorstellung, nach der Herkunft darüber entscheiden soll, welchen Platz jemand einzunehmen hat. Dass er dabei ausgerechnet als Black mit einem Namen durchs Leben geht, der Türen öffnet, ist ihm durchaus bewusst, auch wenn er sich mit dem eigenen Privileg noch nicht immer so kritisch auseinandersetzt, wie er selbst vermutlich behaupten würde. Muggelstämmige sind für ihn ebenso selbstverständlich Teil der magischen Gesellschaft wie Reinblüter, und Squibs betrachtet er weder als Schande für einen Stammbaum noch als minderwertig. Letzteres dürfte bei ihm sogar einen besonders unangenehmen Nerv treffen, weil die Vorstellung, ein Kind müsse den Erwartungen seiner Familie entsprechen, damit es einen Platz in ihr verdient, für Sirius entschieden zu vertraut klingt. Mit der Muggelwelt selbst ist er trotz dieser Haltung keineswegs umfassend vertraut. Dafür ist er zu abgeschottet aufgewachsen. Seit Hogwarts und spätestens seit seinem Bruch mit der Familie hat er sich allerdings deutlich mehr mit ihr beschäftigt, wobei ihn weniger gesellschaftliche Theorie interessiert als alles, was nach Freiheit aussieht oder technisch spannend ist. Dass ausgerechnet ein Black Gefallen an einem Muggelmotorrad finden könnte, dürfte für Sirius dabei eher zusätzlicher Anreiz als Hindernis sein. Ähnlich grundsätzlich ist seine Haltung gegenüber anderen Gruppen, die in der magischen Gesellschaft schnell auf das reduziert werden, was sie sind. Sirius macht sich ausgesprochen bereitwillig für Menschen stark, denen Rechte verweigert werden oder schlicht die Chance auf ein normales Leben genommen wird. Bei Werwölfen ist diese Haltung nicht nur theoretischer Natur. Durch seine enge Freundschaft mit Remus hat er früh gelernt, dass zwischen einem Menschen und seiner Erkrankung ein erheblicher Unterschied besteht und wie viel Angst und Ausgrenzung gesellschaftliche Vorurteile erzeugen können. Entsprechend hält er pauschale Benachteiligung von Werwölfen für falsch und dürfte bei entsprechenden Gesetzen schneller laut werden, als es einem angehenden Auror guttun kann. Ganz frei von den Prägungen seiner Herkunft ist er trotzdem nicht. Hauselfen beispielsweise waren in seiner Kindheit so selbstverständlich Teil des Haushalts, dass er zwar Grausamkeit ihnen gegenüber ablehnt und ihre Behandlung als bloße Gegenstände zunehmend hinterfragt, sich aber längst nicht jedes anerzogenen Anspruchsdenkens bewusst ist. Gerade darin liegt bei Sirius ein wiederkehrender Widerspruch: Seine Überzeugungen sind oft deutlich weiter als sein Verhalten. Er kann vehement für die Freiheit anderer eintreten und trotzdem in einem impulsiven Moment Grenzen überschreiten, weil er glaubt, selbst am besten zu wissen, was gerade richtig ist. Dem Ministerium steht Sirius entsprechend zwiespältig gegenüber. Einerseits hat er sich ganz bewusst für die Aurorenlaufbahn entschieden, weil er nicht nur gegen Voldemort schimpfen, sondern tatsächlich etwas gegen dessen Anhänger unternehmen will. Andererseits ist er mit einem Vater aufgewachsen, der als einflussreicher Richter selbst beispielhaft dafür steht, wie sehr ein bedeutender Name und persönliche Überzeugungen innerhalb staatlicher Strukturen Gewicht bekommen können. Sirius dürfte die Institution für notwendig halten, ihr aber keineswegs blind vertrauen. Für ihn besteht ein deutlicher Unterschied zwischen dem Anspruch des Ministeriums und den Menschen, die darin Macht ausüben. Genau deshalb zieht es ihn vermutlich ausgerechnet hinein: Wenn er schon sein ganzes Leben damit verbracht hat zu hören, dass ein Black aufgrund seines Namens Einfluss besitzt, dann kann er diesen Einfluss genauso gut gegen jene Strukturen richten, die seine Familie erhalten möchte. Dabei ist er allerdings noch jung genug, um institutionelle Probleme gern auf einzelne schlechte Menschen zu reduzieren. Dass Diskriminierung und Machtmissbrauch nicht verschwinden, nur weil man die offensichtlichen Bösewichte entfernt, gehört zu den Lektionen, die Sirius erst noch lernen muss. London | Grimmauldplace Nr. 12 , später bei den Potters, mittlerweile eigene Wohnung Geboren und aufgewachsen ist Sirius im Grimmauldplace Nr. 12 in London, dem Stammsitz seiner Familie und einem Ort, den er heute kaum noch freiwillig als Zuhause bezeichnen würde. Nachdem er seine Familie im Sommer 1976 endgültig verlassen hatte, kam er zunächst bei James Potter und dessen Eltern unter. Was als Zuflucht begann, wurde für Sirius schnell zu einem Zuhause, das diesen Namen für ihn deutlich mehr verdiente als der Grimmauldplace. Besonders zu Fleamont Potter entwickelte er eine enge Bindung, die bis heute besteht. Auch wenn Sirius es vermutlich niemals so nennen würde, gehört Fleamont zu den wenigen älteren Menschen, deren Rat er tatsächlich ernst nimmt, ohne darin sofort einen Versuch zu sehen, ihn zu kontrollieren. Mittlerweile lebt Sirius in einer eigenen, eher kleinen Wohnung in London, hält sich bei den Potters aber noch immer regelmäßig auf. Seine eigenen vier Wände könnten kaum weiter von dem entfernt sein, was Walburga unter einem standesgemäßen Haushalt verstehen würde. Nicht dreckig, dafür ist Sirius dann doch zu eitel, aber eindeutig bewohnt. Kleidung landet dort, wo sie gerade ausgezogen wurde, Bücher und Unterlagen verteilen sich auf verfügbaren Oberflächen und sein Motorrad bekommt vermutlich mehr Aufmerksamkeit als manches Möbelstück. Gleichzeitig besitzt die Wohnung durchaus Stil, auch wenn Sirius sich dagegen wehren würde, darin irgendeinen Einfluss seiner Herkunft zu erkennen. Vor allem aber gehört sie ihm. Niemand entscheidet dort darüber, wie ein Black zu leben hat, und allein dieser Umstand macht sie für Sirius zu einem Ort, den er tatsächlich sein Zuhause nennen kann. ![]() Wirkung auf andere Sirius wirkt auf den ersten Blick wie jemand, der sich sehr bewusst darüber ist, dass er auffällt und der keinerlei Interesse daran hat, diesen Umstand abzuschwächen. Mit dunklem Haar, markanten Gesichtszügen und grauen Augen trägt er die typische Black-Erscheinung deutlich genug, dass seine Herkunft kaum zu übersehen ist. Auch wenn er eigentlich mittlerweile alles dafür tut, möglichst wenig nach dem Sohn seiner Eltern auszusehen. Seine Kleidung sitzt selten so ordentlich, wie es nach Walburgas Vorstellungen sein sollte, Hemdkrägen haben offenzustehen und Ärmel sind gerne mal hochgekrempelt. Und wenn das noch nicht reicht, sind Haarsträhnen eben auch mal einfach nicht an Ort und Stelle, obwohl er dafür in der Regel doch zu eitel ist. Trotz all dem haftet ihm immer noch eine gewisse Eleganz an, die sich nicht ohne Weiteres abschütteln lässt. Sirius wurde so erzogen, einen Raum zu betreten, als gehöre er ihm. Und auch, wenn er die dazugehörige Etikette längst mit Vergnügen missachtet, so ist die Haltung eben doch gebelieben. Charakterlich kann Sirius zunächst selbstsicher, frech und schwer zu bremsen wirken. Er reagiert schnell, redet oft ohne vorher groß nachzudenken und verfügt über ein Talent dafür, aus einer beiläufigen Bemerkung innerhalb weniger Sekunden eine offene Provokation zu machen. Regeln betrachte der Black-Sprössling als Herausforderung dazu, seinen eigenen Weg zu finden und vor allem dann, wenn ihm jemand mit zu viel Autorität begegnet, ist er um einen blöden Spruch nicht verlegen. Was wie bloße Respektlosigkeit aussehen kann, ist dabei häufig sehr viel bewusster als es den Anschein hat. Sirius kennt die Umgangsformen seiner Herkunft gut genug, um zu wissen, gegen welche er gerade verstößt. Allerdings zeigt sich in ihm ausgerechnet dann noch so viel von seiner Familie, von der er sich doch so entschieden abgrenzen will: Er kann arrogant sein. Und ausgesprochen nachtragend. Nachgeben ist ein Wort, dass es in seinem Wortschatz nicht gibt. Wird er wütend, dann geht das schnell und heftig und gerade die Menschen, die ihn schon lange kennen, wissen, dass laut werden noch keine hohe Gefahrenlage ist. Erst dann, wenn er ruhig wird, ist seine Beherrschung meistens deutlich weiter aufgebraucht, als nach außen hin sichtbar ist und dann kann Sirius ausgesprochen toxische Charaktermerkmale entwickeln. Sein nahes Umfeld weiß allerdings auch, dass hinter all dem mehr steckt als ein junger Mann, der gern aneckt. Sirius bindet sich absolut nicht leicht, auch wenn er offen ist. Aber wenn er einen anderen Menschen als zugehörig empfindet, wird aus seiner egozentrisch wirkenden Impulsivität eine beinahe rücksichtslose Loyalität. Zuneigung zeigt er dabei eher durch kleine Beleidigungen und freche Kommentare. Für die Menschen, die sich nicht trauen, etwas zu sagen, bricht er auch schonmal gerne einen Streit vom Zaun. Sirius Black hält sich für wahnsinnig unabhängig und selbstbewusst. Aber mit Verlust, Zurückweisung oder dem Gefühl, ersetzt oder zurückgelassen zu werden, kommt er überhaupt nicht klar. Vieles davon überspielt er dann mit Witz oder Trotz. Je wichtiger ihm jemand also ist, umso weniger souverän ist er darin, das zuzugeben. Persönliche Geschichte September 1971 – an Regulus Hey Reggie, ich bin in Gryffindor. Der Hut hat kaum meinen Kopf berührt, da hat er es schon durch die ganze Halle gebrüllt. Ich glaube, ich wäre am liebsten unter den Tisch gekrochen. Nicht wegen Gryffindor. Nur weil ich genau weiß, was Mutter sagen wird. War es aber nicht. Der Hut wird schon wissen, was er tut. Und nur weil alle Blacks in Slytherin waren, heißt das nicht, dass ich da auch hinmuss. Mutter wird bestimmt wieder... naja. Du weißt ja, was sie tut, wenn sie wütend ist. Vater wahrscheinlich... Keine Ahnung, was Vater tun wird. Aber ich kann jetzt sowieso nichts mehr daran ändern. Und ich werde ganz sicher nicht darum betteln, dass sie mich woanders hinstecken. Du redest nächstes Jahr aber doch trotzdem mit mir, auch wenn Mutter dir sagt, dass du es nicht sollst, oder? Sonst komme ich zu deinem Tisch und mache es einfach so lange, bis du antwortest. Und wenn du wieder schlecht träumst, kannst du mir schreiben. Auch nachts. Ich antworte, sobald die Eule hier ist. Es ist okay, wenn du mich vermisst. Ich vermisse dich auch und finds auch gruselig ohne dich. Hab dich lieb Sirius Dezember 1972 – an Walburga Mutter, Professor McGonagall hat verlangt, dass ich Euch wegen des Vorfalls vom Dienstag schreibe. Es wurde niemand ernsthaft verletzt und der Schaden wurde behoben. Außerdem möchte ich festhalten, dass Mulciber zuerst behauptet hat, Muggelstämmige gehörten nicht nach Hogwarts. Mein Verhalten war unangemessen. Seine Aussage war es ebenfalls. Ich weiß, dass Ihr von mir erwartet, solche Dinge zu ignorieren. Ich verstehe nur nicht, warum von mir mehr Selbstbeherrschung verlangt wird als von jemandem, der andere Menschen beleidigt, weil seine Eltern ihm beigebracht haben, dass ihr Blut ihn zu etwas Besonderem macht. Mit freundlichen Grüßen Sirius Frühjahr 1974 – Entwurf an Orion Vater, Du hattest recht. Der Zauber funktioniert jetzt. Ich habe trotzdem nicht vor, Dir recht zu geben, was den Rest betrifft. Nur weil Du wusstest, dass ich nicht aufhören würde, solange ich ihn nicht gebrochen hatte, bedeutet das nicht, dass Du mich dazu gebracht hast, ihn zu lernen. Du kannst nicht jedes Mal aus meinem Trotz eine Unterrichtsmethode machen und anschließend behaupten, ich hätte getan, was Du wolltest. Ich hasse es, wenn Du das tust. Mit freundlichen Grüßen Sirius Sommer 1976 – an Walburga Mutter, ich komme nicht zurück. Nicht morgen. Nicht nächste Woche. Auch nicht, wenn Ihr beschließt, dass Ihr mir verzeiht, was auch immer Ihr glaubt, mir verzeihen zu müssen. Ich will nicht mehr. Ihr könnt meinen Namen vom Stammbaum brennen. Ihr könnt erzählen, ich hätte die Familie verraten. Ihr könnt so tun, als wäre alles, was passiert ist, allein meine Entscheidung gewesen. Aber hört auf, Regulus dafür bezahlen zu lassen. Er hat mich nicht dazu gebracht zu gehen. Er wusste nicht einmal, dass ich es tun würde. Lasst ihn aus dem heraus, was Ihr mit mir austragt. Das ist das Einzige, worum ich Euch bitte. Sirius Sommer 1976 – an Regulus, nie abgeschickt Reggie, ich bin bei James. Mir geht es gut. Nein. Vergiss das. Ich werde dich nicht bitten, dich zwischen mir und ihnen zu entscheiden. Genau das tun sie schließlich die ganze Zeit und ich werde nicht anfangen, dasselbe zu machen. Aber ich weiß auch, wie es aussehen muss. Ich bin gegangen und du bist noch dort. Ich bin nicht gegangen, weil James mir wichtiger ist als du. Ich bin auch nicht gegangen, weil ich eine bessere Familie gefunden habe und du plötzlich nicht mehr dazugehört hast. Nein. Das stimmt nicht. Ich weiß nur gerade nicht, wie ich dir erklären soll, warum es trotzdem genau so aussieht. Ich hab dich lieb und vermisse dich. Sirius Herbst 1976 – Entwurf an Orion Vater, Fleamont hat mich heute zur Schnecke gemacht. Ich hatte Mist gebaut. Das ist nicht der interessante Teil. Der interessante Teil ist, dass er danach gefragt hat, ob ich mitesse. Du würdest wahrscheinlich sagen, dass die Potters mich verwöhnen. Vielleicht tun sie das. Vergiss es. Sirius Januar 1978 – an Regulus, nicht abgeschickt Reggie, Dumbledore hat mich gefragt, ob ich bei etwas helfen will. Mehr kann ich dir dazu nicht schreiben. Ich habe zugesagt. Ich habe erstmal darüber nachgedacht, wie sehr das Mutter aufregen würde. Aber darum geht es diesmal nicht. Es geht darum, dass Menschen gerade entscheiden wollen, wer in dieser Welt etwas wert ist und wer nicht. Wer dazugehören darf. Wer sich verstecken soll. Wer besser den Mund hält, wenn er weiterleben will. Ich kenne diese Art zu denken. Und vielleicht kann ich ausgerechnet deshalb etwas dagegen tun. Ich weiß nur noch nicht, ob das bedeutet, dass ich endlich etwas Eigenes gefunden habe oder ob ich immer noch mein ganzes Leben damit verbringe, das Gegenteil von dem zu tun, was unsere Eltern von mir wollten. Sirius Juni 1978 – an Orion Vater, ich habe Hogwarts abgeschlossen. Verwandlung und Verteidigung waren meine besten UTZ. Du darfst Dir aussuchen, ob Du darauf stolz sein möchtest oder ob meine Berufswahl Dir die Freude daran verdirbt. Ich beginne meine Ausbildung zum Auror. Du hast immer gesagt, ein Black müsse etwas aus seinem Namen machen. Ich nehme an, ich tue genau das. Nur vermutlich nicht so, wie Du es gemeint hast. Vielleicht begegnen wir uns irgendwann beruflich. Du auf der einen Seite eines Verhandlungssaals und ich auf der anderen. Bis dahin kannst Du zumindest niemandem erzählen, Dein ältester Sohn hätte nichts aus sich gemacht. Falls Du überhaupt noch einen hast. Sirius Black Juli 1978 – an Regulus, nicht abgeschickt Reggie, ich habe jetzt eine eigene Wohnung. Sie ist klein. Mein Zeug liegt überall herum und ich habe keine Ahnung, warum irgendjemand freiwillig mehr Möbel besitzen sollte, als unbedingt nötig sind. Mutter würde sie hassen. Nein. Das weiß ich eigentlich gar nicht. Ich weiß inzwischen erschreckend wenig darüber, was du magst. Ich habe einen zweiten Schlüssel. Falls du irgendwann vorbeikommen möchtest. Du musst dafür nichts erklären. Du musst dich auch nicht entscheiden. Sirius | |||||||||||||
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Sirius Black - von Sirius Black - 18.09.2026, 15:34
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