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Tagesprophet

Junior Member

FraktionSchüler
Beruf/Haus
Blutstatus
SpielerTeam
#1
08.10.1978
Spezial
Ausgabe
MUGGEL-CHAOS IN DERRY
verhilft Todessern zur Flucht.
Gefährden Muggel Ermittlungen?

Die Muggel-Kämpfe in Nordirland erreichten bei einer Demonstration am vergangenen Samstag wieder einen traurigen Höhepunkt. Während eine Schlacht zwischen den Muggelsicherheitskräften entstand nutzten mehrere Todesser die Gunst der Stunde um zwei Geschäfte muggelstämmiger Händler in Brand zu stecken.

Drei Auroren wurden während des Einsatzes von Muggeln verletzt, insgesamt kamen auf Muggelseite 16 Polizisten durch Todesser und Auroren zu Schaden, was von den Vergissmichs aber erfolgreich auf die Muggelauseinandersetzung geschoben werden konnte, sodass Muggelzeitungen heute von 32 Verletzten durch Muggelkämpfe berichten.

Ein von Douglas Avery angestrebter Untersuchungsausschuss geht nun der Frage nach, wie stark sich die Muggelunruhen auf die Arbeit des Ministeriums auswirken und ob sie so gefährlich sind, dass die magische Gesellschaft intervenieren sollte.

Eine Reihe konservativer Gamotmitglieder hat sich bereits für Averys Anliegen ausgesprochen die Angelegenheit untersuchen zu lassen. Muggelrechtsexperte Harold Garnish schrieb in einer Presseaussendung hingegen davon, dass eine Einmischung in muggelinterne Angelegenheiten den nordirischen Konflikt nur kurzfristig eindämmen könnte und die Folgen weitaus verheerender, auch für das internationale Geheimhaltungsabkommen, sein könnten.
Ministerium sucht händeringend Auroren

Die Diskussionen über das Herabsetzen der Aufnahmekriterien für Nachwuchsauroren wird im Ministerium weiter angeheizt. Das Aurorendepartment liegt mit der Hogwarts Schule für Hexerei und Zauberei aktuell im Streit, da leitender Auror Scrimgeour den verpflichtenden Unterricht über Offensiv- und Defensivzauber im Lehrplan aufgenommen sehen will, während Albus Dumbledore auf der Freiheit der Lehre, ohne Einmischung des Ministeriums, beharrt. Die jüngste vorgeschlagene Neubesetzung des VgddK-Postens durch Kriegsveteranen McArten wurde zugunsten eines Mitglieds der Prewett-Familie abgelehnt, worin Scrimgeour "Vetternwirtschaft an einem sehr sensiblen Punkt der Gesellschaft" wittert. Angeblich sei Dumbledore eng mit der Familie befreundet. Albus Dumbledore war für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

Innenpolitik
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saw it coming

FraktionTodesser
Beruf/HausAlleinerbe
BlutstatusSacred 28
SpielerRica
Dazu geboren im Schatten des älteren Bruders zu stehen und ihm Rückendeckung zu geben kann man sich vorstellen, dass Regulus Leben gehörig durcheinander gewirbelt wurde, als der eigentliche Erbe aus dem Familienstammbaum gebrannt wurde. Der ruhige, zurückhaltende Mann ist alles andere als ein geborener Anführer und sieht sich auch heute mehr als Schild denn als das führende Schwert. Jene zu beschützen, die ihm lieb und teuer sind, ist dann auch der Antrieb, der ihn weitermachen lässt, wenn sein Körper eigentlich danach schreit, aufzugeben. Mit 16 Jahren trat Regulus den Todessern bei und bekam sein Dunkles Mal eingebrannt: einen Tag nachdem er aus Hogwarts heim gekehrt war. Freiwillig war das wohl nur insofern, dass er lieber keine Widerworte gab anstatt auch noch der Kontrolle über seine Gedanken beraubt zu werden. Beschweren würde er sich aber auch nicht darüber: Immerhin hat er sich die Suppe selbst eingebrockt, war schon immer der schwache, der sanfte Black. Das Gefühl seinen Bruder verraten und im Stich gelassen zu haben wird er wohl nie wieder los, auch wenn er jedem beteuern würde, dass er nie einen Bruder hatte. Es gab immer nur ihn. Nur Regulus. Im Krieg wäre er mittlerweile sicherlich zu einem Bauernopfer geworden, wäre er nicht ein äußerst talentierter Seher und damit in den Fokus des Dunklen Lords geraten. Nun hilft er diesem also dabei, Strategien zu überprüfen und Taktiken für die Schlacht festzulegen. Ist ein zuverlässiges Werkzeug, während er innerlich längst in tausend Scherben zerbrochen ist. Da ist es fast ein Trost, dass ihn das brackige Wasser einer finsteren Grotte in seinen Träumen zu sich ruft.
#2
09.10.1978
ANSCHLAG IN PORTSMOUTH
Familien bangen um mehrere Vermisste
Gestern gegen 12.30 Uhr wurde durch Schwarzmagier ein ganzer Straßenzug in einem belebten Viertel von Portsmouth in die Luft gesprengt, zwei Auroren und mehrere Zivilisten gelten seither als vermisst. Das Ministerium räumte zwar ein, dass es wenig Chancen darauf gäbe Überlebende zu finden, bekräftigte aber auch allen Spuren nachzugehen und den oder die Schuldigen ausfindig zu machen. Für nähere Stellungnahmen war man aus ermittlungstaktischen Gründen nicht bereit.

Berichten zufolge finden seit dem gestrigen Tag allerdings Hausdurchsuchungen bei prominenten Mitgliedern der Gesellschaft statt: Euklydes Rosier kündigte eine Klage gegen das Ministerium aufgrund des übergriffigen Verhaltens der dazu abgestellten Mitarbeiter an. Er beschuldigt die Auroren, seine allein angetroffene Mutter sexuell belästigt zu haben.
Aurorenbefugnisse erweitert

Mit einer knappen Mehrheit hat das Zaubergamot gestern die Befugnisse von Auroren bei Amtsausübung maßgeblich erweitert. Mitglieder der Abteilung brauchen nunmehr keinen vom Gericht bewilligten Hausdurchsuchungsbefehl mehr, wenn sie eine Person einer staatsfeindlichen Straftat verdächtigen - eine Bewilligung des Leiters der Aurorenzentrale reicht aus. Kritische Stimmen sehen die Privatsphäre unbescholtener Bürger gefährdet, gilt Scrimgeour doch ebenso wie der gegenwärtige Zaubereiminister als Hardliner.
Befürworter sehen in der Erweiterung eine Erleichterung für das rasche Aufklären von Verbrechen, die sich in den vergangenen Monaten schon beinahe zu einer täglichen Meldung entwickelt haben. Straftäter müssen nun befürchten, dass man ihnen deutlich schneller auf die Spur kommt, da das Verschwinden lassen von Beweisen mit unangekündigten Durchsuchungen erschwert wird.

Der Minister kündigte auch eine Verschärfung der Gangart im Kampf gegen Schwarzmagier an, präzisierte die Pläne der Regierung allerdings nicht und verwies darauf, Verbrechern keine zu tiefen Einblicke in die Funktionsweise der Aurorenzentrale geben zu wollen.

Innenpolitik
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Junior Member

FraktionSchüler
Beruf/Haus
Blutstatus
SpielerTeam
#3
10.10.1978
Tumult im Gerichtssaal
Auszubildende Auroren außer Kontrolle?
Die gestrige Verhandlung eines Schmugglers würde normalerweise nicht als Leitartikel des Tagespropheten taugen. Doch ausgerechnet eine solch alltägliche Handlung im Ministerium lieferte den zahlreichen Anwesenden einen tiefen Einblick in das Auszubildendenprogramm der Aurorenzentrale. Ein junges Mitglied der Zentrale erschien zuerst nicht nur zu spät, sondern auch in gänzlich unpassender Gewandung vor dem Gericht und vertrieb sich die Zeit damit dem Vorsitz führenden Richter mit schlechtem Benehmen und Missachtung der Protokolle zu begegnen. Mitten in der Verhandlung seines Auftrags verlies er schließlich den Raum und störte die Aufmerksamkeit des Gamots nachhaltig. In Abwesenheit wurde der Auror zu 24 Stunden bedingter Haftstrafe verurteilt, sie ihn laut Richter Black "zukünftig hoffentlich zu mehr Respekt vor dem hohen Gericht" bewegt.
Der eigentliche Angeklagte wurde einer langjährigen Haftstrafe zugeführt.

Neben dem Vorwurf der sexuellen Belästigung sehen sich die Auroren nun auch noch mit einem Unruhestifter in den eigenen Reihen konfrontiert. Ist Rufus Scrimgeour mit dem Ausbildungsprogramm überfordert? Sind die Anforderungen an neue Rekruten zu niedrig? Auf jeden Fall scheint der aktuelle Absolventenjahrgang von Hogwarts recht spezieller Natur zu sein und es bleibt zu hoffen, dass man bei den Ordnungshütern mit derlei Nachwuchs umzugehen weiß.
Euklydes Rosier beauftragt Staranwalt

In den Fall rund um angebliche sexuelle Belästigung durch Auroren ist Bewegung gekommen. Wie Familie Rosier verlauten ließ engagierten sie Mr. Lawrence Lockhart mit der Betreuung des Falls. Lockhart gilt als äußerst erfolgreicher Anwalt, der in den Residenzen der Sacred 28 ein willkommener Gast ist.

"Auch wenn man Seitens des Ministeriums versuchen wird mit Nebelflüchen um sich zu werfen, werden wir Licht in diese Angelegenheit bringen." Verlautbarte der Zauberer auf Anfrage. "Gerade im jüngsten Gerichtsprozess des hochverehrten Richters Black konnte man gut sehen, dass junge Auroren dieser Tage keinen Respekt vor den Sitten und Gesetzen der Zaubererschaft kennen." Damit ist der Krieg gegen die Aurorenzentrale wohl offiziell eröffnet. Rufus Scrimgeour war für eine Stellungnahme nicht erreichbar. Durch eine Eule ließ er ausrichten, dass sich das Aurorenbüro derzeit mit wichtigeren Dingen wie der Fassung von Schwerverbrechern befasse. Nimmt man den Fall also überhaupt ernst?

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FraktionSchüler
Beruf/Haus
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#4
11.10.1978
ERMITTLUNGSERFOLG IM PORTSMOUTH FALL!
Team um Auror Proudfoot stellt mehrere Verdächtige
Wie das Ministerium vermelden ließ, gelang gestern am späten Abend der Zugriff auf drei Verdächtige im Portsmouth Fall. Unter der Leitung von Auror Proudfoot wurden drei Personen inhaftiert, die unter Verdacht stehen an der Straßensprengung in der Muggelstadt beteiligt gewesen zu sein.

Inoffiziellen Berichten zufolge ist der Ermittlungserfolg auch auf Verräter in den Reihen der Todesser zurückzuführen. Das Ministerium war hier nicht für eine weitere Stellungnahme bereit und verwies auf laufende Ermittlungen.

Trotz der Mithilfe in dem Fall werden bereits Stimmen laut, die einen lebenslangen Askabanaufenthalt für die Todesser-Deserteure fordern: "Einmal Todesser, immer Todesser. Wir können nicht darauf vertrauen, dass diese Personen sich nicht auf einmal wieder dazu entscheiden Muggelstämmige Mitbürger zu ermorden. Eine gute Tat wiegt die Schlechten nicht auf." Äußerte sich Ernestine Gilbert, Vorsitzende des Vereins für die Rechte Muggelstämmiger, zu den Ereignissen. "Wir machen uns Sorgen darum, dass solche Personen auf einmal glorifiziert werden, obwohl sie mit ihren Taten in der Vergangenheit Menschenrechte mit Füßen getreten haben."
Weitere Opfer im Belästigungsskandal

Die von Euklydes Rosier eingereichte Klage schlägt weiter Wellen. Mittlerweile haben sich fünf weitere Opfer gemeldet, die in jüngerer Zeit von Mitgliedern der Aurorenzentrale belästigt wurden. Die Abteilung für magische Strafverfolgung betont, alle Vorwürfe genau zu prüfen und die Aussagen zu protokollieren. Auch für Auroren gelte, dass sie sich an geltende Gesetze zu halten hätten und man sei bestrebt die Vorwürfe restlos aufzuklären.

Dieses Statement wurde Stunden nach einer weiteren Stellungnahme Rosiers veröffentlicht, nachdem das Ministerium versuche ihn zum schweigen zu bringen.

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SpielerTeam
#5
12.10.1978
PROTESTE GEGEN HEUTIGE WERWOLF-REGISTRATUR
Aktivisten verursachen Vergissmich-Einsatz im Londoner Zentrum
Seit August müssen Werwölfe sich einmal im Monat im Ministerium registrieren lassen, um weiterhin den Zivilistenstatus zu genießen. Der auf den 16. Oktober fallende Vollmond mache die Registrierpflicht vier Tage davor zu einem Spießrutenlauf mit einkalkulierten Ausschreitungen, verlas Henric Wigminton unweit des Besuchereingangs des Ministeriums und zog dabei auch die Aufmerksamkeit von Muggeln auf sich.

Das Ministerium reagierte mit einer kurzfristig angekündigten Pressekonferenz, in der Zaubereiminister Harold Minchum betonte, dass die Maßnahmen zwar hart seien, aber zum Schutz der Bevölkerung unablässlich seien. Man wolle niemanden von vornherein für seine Werwolf-Infektion verurteilen, umso wichtiger sei die Kooperation Befallener mit dem Ministeriumsapparat. Das Werwolf-Unterstützungsbüro biete entsprechend eine offene Tür für alle hilfesuchenden Betroffenen.

Die Registrierung der Wölfe kurz vor dem Vollmond sei deswegen wichtig, um an diesem Stichtag eine möglichst aktuelle Übersicht über gefährliche Exemplare zu erhalten. Niemand, der sich registrieren lasse, habe etwas vor dem Ministerium zu befürchten.

Die paar dutzend Zauberer, die sich Wigmintons Vortrag anschlossen, waren zum größten Teil selbst Werwölfe. Das Ministerium wertet das als Zustimmung der breiten Bevölkerung zu den Schutzmaßnahmen.

Zwei Tote nach Portsmouth-Vorfall

In der Nacht auf den heutigen Tag wurden zwei der Vermissten aus Portsmouth tot aufgefunden. Das Aurorenbüro bestätigt, dass es sich bei einer der beiden Personen um die Leiche eines Todessers handelte, die allerdings Merkmale schwerer Misshandlungen aufwies. Noch immer gelten mehrere Zivilisten als vermisst.

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#6
13.10.1978
BENEFIZ FÜR PORTSMOUTH
Stars kooperieren, um geschädigte Familien zu unterstützen
Wer ein Musikfreund ist und heute einen freien Abend genießen kann, sollte es in Betracht ziehen Londons Marquee Club aufzusuchen. Der normalerweise Muggeln vorbehaltene Ort wird heute um einen magischen Eingang erweitert, um Größen wie Spellbound, The Hobgoblins, No Rest For the Muggles, B.A.N.S.H.E.E. und Wizardkind eine Bühne zu geben. Es scheint als habe sich die magische Musikwelt innerhalb kürzester Zeit zusammengeschlossen, um Spenden für die Hinterbliebenen des Portsmouth-Vorfalls zu sammeln.

Unter dem Motto no space for terrorism kann heute damit unter der behütenden Hand des Ministeriums ab 20 Uhr durch die Nacht gefeiert werden. Die Veranstalter erhoffen sich ein starkes Zeichen gegen die Umtriebe Voldemorts setzen zu können.

Werfangkommando macht sich bereit

Nach der gestrigen Werwolf-Registratur macht sich das Werfangkommando wieder dazu bereit, in der Nacht des 16. Oktobers die Bevölkerung vor den rasenden Kreaturen zu schützen.

Wie ein Sprecher des Werwolfbüros betonte, werden immer mehr Infizierte nicht nur kriminell, sondern schließen sich den Anhängern Voldemorts an.

Die Sympathie für den Schwarzmagier rührt von Versprechen her, die Kontrolle über das Treiben der Wölfe zum erliegen zu bringen und Menschenjagden zu legalisieren.

Die Bevölkerung wird gebeten, Vermutungen zu radikalisierten Infizierten an das Ministerium zu melden.

Allen Hinweisen wird nachgegangen, um das Wohl der Gemeinschaft sicherzustellen.

"Arbeiten Sie mit uns, haben Sie kein Mitleid mit Personen, die auch Ihnen gegenüber keines zeigen werden." Äußerte sich der Sprecher des Büros gegenüber dem Propheten.


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SpielerTeam
#7
14.10.1978
SPENDEN-REKORD FÜR MUSIK GEGEN TERRORISMUS
"no space for terrorism" berührt die magische Gesellschaft
Bis um 3 Uhr Nachts rockten verschiedene Vertreter der magischen Musikszene die Bühne des Marquee Clubs und sammelten Spenden für die Betroffenen des Portsmouth-Attentats.

"Das war ein voller Erfolg! Wir haben heute Nacht gezeigt, wer wir sind. Dass Großbritannien nicht so ist!" Brüllte der bereits heisere Leadsänger der Hopgoblins ins Mikro, als die Band ihre dritte Zugabe gegeben hatte.

Mit den Einnahmen des Abends werden die Hinterbliebenen der verstorbenen und vermissten Zivilisten bei Beerdigunskosten, bzw. privaten Bemühungen um die Aufspürung der Vermissten unterstützt.

Auch dank des beachtlichen Aurorenaufgebots, das den Eingang zum Marquee Club bewachte, konnte das Konzert ohne Zwischenfälle abgehalten werden. "Wir bemühen uns sehr darum, sensible Ziele zu schützen, auch wenn es aufgrund der kurzfristigen Anberaumung der Veranstaltung dem freiwilligen Einsatz etlicher Mitarbeiter an ihrem eigentlich freien Abend geschuldet ist, dass wir im nötigen Umfang präsent sein konnten."

Janet Waterdane, Mitglied von No Rest For The Muggles, wurde dabei beobachtet einen der wachhabenden Auroren spontan umarmt und auf die Wange geküsst zu haben. Ähnlich ausgelassen zeigten sich auch andere Stars und ließen keine Zweifel daran, dass diese Nacht nicht Trauer und Angst gehörten.
Ministerium ermahnt, Geheimhaltungsabkommen einzuhalten

Besonders euphorische Besucher des "no space for terrorism"-Konzerts verbrachten die frühen Morgenstunden feiernd in der Innenstadt. Die ausgelassene Feier musste allerdings schließlich von der Strafverfolgung aufgelöst werden, da sich die großteils betrunkenen Zauberer daran machten die Stadt mit magischem Feuerwerk zu erhellen. Aufgrund der Uhrzeit gab es glücklicherweiße nicht viele Muggelzeugen des Vorfalls, dennoch erinnert das Ministerium daran, dass sich zwingend daran zu halten ist Muggel vom Anblick von Zauberei fernzuhalten.

Auch im Norden Schottlands gab es in der Nacht einige harmlose Zwischenfälle, deren Ursacher nicht ausgeforscht werden konnten. Am nächtlichen Himmel erschienen Polarlichter.

Innenpolitik
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#8
15.10.1978
WERFANGKOMMANDO BEGIBT SICH AUF DIE JAGD
Einen Tag vor Vollmond erregen Razzien an einschlägigen Plätzen die Gemüter

Wer sich als Werwolf im Ministerium nicht registrieren lässt gilt als Gesetzloser und steht damit auf der Fahndungsliste des Ministeriums. Die besorgniserregende Entwicklung, dass die Anzahl unregistrierter Werwölfe permanent steigt, veranlasst das Werfangkommando zu immer drastischeren Maßnahmen. Werwölfe sind dazu aufgerufen ihren Registrierungsbescheid und ihren Ausweis stets mit sich zu führen, um sich als vollwertiges Mitglied unserer Gesellschaft ausweisen zu können. Gerade kurz vor Vollmond befindet sich die Ministeriumsabteilung verstärkt auf der Jagd nach Wölfen, die eine Gefahr für die Sicherheit darstellen.

Dass es dabei bereits zu mehreren gewalttätigen Auseinandersetzungen mit den Mitarbeitern des Ministeriums und Verfolgungsjagden mit Muggelfahrzeugen gekommen ist, bestätigen Berichte der Strafverfolgung. "Ein Auflehnen gegen das Werfangkommando kommt auf jedem Fall einem Widerstand gegen die Staatsgewalt gleich und kann mit empfindlichen Strafen geahndet werden!" Ermahnt ein Sprecher des Büros, um hinzuzufügen: "Sollte man seine Registrierung aus irgendeinem Grund vergessen haben, kann das Werfangkommando diese noch im Nachhinein vornehmen - vorausgesetzt es wurde selbstständig informiert."
Rätsel um verschwundene Kinder

Fälle von Kindsentführung erregen die Aufmerksamkeit der magischen Gesellschaft, seit die halbblütige Florentine Harper (7) gestern auf unerklärliche Weise vom Grundstück ihrer Eltern in Stonehaven/Schottland, verschwand. In den vergangenen Monaten seien bereits mehrere Muggelkinder in der Region als vermisst gemeldet worden, ein magischer Verbrecher sei durch die aktiven Schutzzauber des Grundstücks der Harpers wahrscheinlich.
Eltern in Aberdeenshire werden daran erinnert, ihre Kinder nicht unbeaufsichtigt draußen spielen zu lassen. Man ermittle in alle Richtungen, informiert uns der Leiter der magischen Strafverfolgung. Aufgrund der bekannten Vorliebe Fenrir Greybacks, kleine Kinder zu verwandeln und in sein Rudel zu integrieren, sei aber auch das Werfangkommando involviert, ohne bereits eine konkrete Spur in diese Richtung zu haben.

Innenpolitik
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Beruf/Haus
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SpielerTeam
#9
16.10.1978
SELTSAME PHÄNOMENE BEUNRUHIGEN MUGGEL
Vergiss-Mich Zentrale im Dauereinsatz, Amt für Desinformation beunruhigt

Seltsame, eindeutig auf magische Aktivitäten zurückzuführende Wetterphänomene in ganz Großbritannien halten das Ministerium - aber auch die Muggel - in Atem. "Wer auch immer diese Spaßvögel sind, die Wetterleuchten an den Himmel zaubern, oder Irrlichter durch die Wälder des Königreichs wandern lassen - diese Aktion kann Ihnen teuer zu stehen kommen." Warnte ein Mitarbeiter des Amts für Desinformation. Was viele nicht wissen: kommt es aufgrund Aufsehen erregender Zauber zu einem verstärkten Glauben der Muggel an übernatürliche Phänomene, kann dem Magier zur Last gelegt werden das internationale Geheimhaltungsabkommen zu gefährden. "Das Letzte, das wir nun zusätzlich zum gerade täglichen Terror gebrauchen können ist, jetzt auch noch ein paar Spaßvögeln hinterherzuräumen." Gerüchten aus Insiderkreisen zufolge müssen Vergiss-Michs dieser Tage etliche Überstunden leisten, während es an Nachwuchs mangelt.
Lockhart vertritt nunmehr 7 Opfer
im Auror-Belästigungsskandal

Trittbrettfahrer oder die Aufdeckung eines großen Skandals? Die von Rosier eingebrachten Belästigungsvorwürfe ziehen weiter Kreise und haben mittlerweile sechs weitere Beschwerden eingebracht, die als Anklagen vorbereitet werden, ließ das Anwaltsbüro von Lawrence Lockhart verlauten. Auch ein Zeuge ist im Gespräch, der Vorgänge direkt in der Abteilung für Strafverfolgung beobachtet haben will. Unbestätigten Aussagen zufolge hätten nur Frauen eine Chance auf die Besetzung einer Sekretärsstelle und würden in dieser Position zu sexuellen Handlungen gedrängt.
Das Ministerium kündigte aufgrund dieser bislang beweislos gebliebenen Vorwürfe Untersuchungen an, die laut Leiter der Strafverfolgung die Quellen dieser "haltlosen Vorwürfe als das was sie sind: Stimmungsmache gegen die Kräfte des Staates" aufdecken wollen.

Großbritannien
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Junior Member

FraktionSchüler
Beruf/Haus
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SpielerTeam
#10
17.10.1978
ÜBERFÄLLE ZU VOLLMOND
Werfangkommando konnte Schreckenstaten nicht verhindern

Wie bereits im Vorfeld befürchtet kam es zu Vollmond zu mehreren tödlich verlaufenden Angriffen auf Muggel- und Zaubererfamilien. Zudem wurden mehrere Kinder aus den Häusern ihrer Eltern verschleppt, worin man im Werfangkommando "gezielte Hilfe durch Dritte, nicht Werwolfartige" verortet. Es ist bekannt, dass Werwölfe gezielt auf die Jagd nach Kindern gehen und diese ihren eigenen Reihen einverleiben - sämtliches Personal der Werabteilung ist aber natürlich unterwegs und sucht sowohl nach den Angreifern, als auch den Vermissten.

Professor Pomona Sprout, gefeierte Botanikerin und Professorin in Hogwarts, äußerte sich zu den Vorfällen in einem Leserbrief wie folgt: "Auch ich weiß, dass sich manche Pflanzen am Besten zu Vollmond ernten lassen. In diesen Zeiten bitte ich aber alle, die dies lesen, inständig darum auf die perfekte Kraft wilder Kräuter zu verzichten und erst ein oder zwei Tage nach dem Vollmond loszuziehen. Manche Kräuter lassen sich auch sehr gut im eigenen Garten ziehen. Wer dabei Hilfe benötigt, kann mir jederzeit eine Eule schicken."

Ein Opfervertreter fordert vom Ministerium härtere Maßnahmen gegen Werwölfe, wie eine erweiterte Sicherheitshaft für aggressiv auftretende Individuen ein. "Es kann nicht sein, dass diese Wesen frei herumlaufen und an Vollmond mordend unser geliebtes England verwüsten! Bis eine Heilung für diese Seuche gefunden ist, sollten Werwölfe in Verwahrung gebracht werden."

Großbritannien
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