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Megaera Avery
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Junior MemberMegaera Avery war eine sehr vielversprechende Hexe, bis sie mit sechzehn Jahren einen magischen Unfall hatte, der ihr linkes Knie zerstört hat. Aus dem lebenslustigen Mädchen wurde eine hinkende, missgelaunte Gestalt, die nur noch wenig teilnahm am öffentlichen Leben.
Wusstest du, dass...
Jeder weiß, dass...
Freunde und Familie wissen, dass...
Wusstest du, dass...
Zivilist Für Megaera bedeutet der Krieg, dass sie nur zuhause in Sicherheit ist. Damit, dass ihr Vater ein Diener des Dunklen Lords ist, gibt es wenig Grund, auf dem Familienanwesen mit Gefahr und Gewalt zu rechnen, und so zementiert die Situation ihre innere Einsamkeit.
Familie Hauptwohnsitz der Familie: Der Hauptwohnsitz der Familie liegt in einem alten Stadthaus in Bath, welches magisch vor Muggeln versteckt ist und weitaus größer ist, als es von Außen den Anschein hat. Angeblich gibt es alte Geheimgänge zu anderen magischen Häusern in der Stadt, zuletzt wurde einer dieser Gänge 1914 erwähnt und wird seitdem vor allem von Kindern und Jugendlichen der Familie als eine Art Herausforderung gesucht. Offizielle Gesinnung: Sacred 28, Reinblut Familien-Kurzbeschreibung: Die Familie Avery gehört zu den Sacred 28 und gehört zu den alten und stolzen Reinblutfamilien. Auf diese Zugehörigkeit legen sie so viel Wert, wie auf die ‚korrekte’ Fortführung ihres Stammbaums und ein entsprechendes Bild von Familie und Zusammenhalt, das sie nach Außen hin vermitteln. Über die Generationen haben die Averys sehr viel Besitz vor allem an Immobilien und Land angesammelt, in dem viel des Vermögens der Familie gebunden ist und das auch der Auslöser und Grund für einige Heiraten war. Einige Menschen sind bekannt dafür immer am richtigen Ort zu sein, die Averys sind bekannt dafür ‚immer den richtigen Ort zu haben‘ und können entsprechend auch dort anwesend sein oder dorthin einladen, was immer in der englischen Reinblutgesellschaft gerade von Nutzen und hilfreich ist. Octavia Avery veranstaltet berüchtigte Galabälle, welche hochrangige Mitglieder der Zauberergesellschaft in einem Raum vereinen . Stammbaum: Mutter: Octavia Avery, geb. Meliflua Vater: Hyperion Avery Geschwister: Nyxara Avery Aristide Avery Nicodemus Avery Boreas Avery Talesia Avery Joceran Avery Bezug zur Umwelt Megaera ist eine Avery und damit in der Reinblutideologie aufgewachsen. Sie hatte als Kind zwar schon ein paar Fragen dazu - zum Beispiel, woher denn die ersten Zauberer kamen -, aber trotzdem stellt sie ihre Lebensrealität nicht in Frage. Aus ihrem Blickwinkel gibt es mehrere Klassen von Zauberern und eine klare Vorstellung von unten und oben und sie weiss ganz genau, wo sie hingehört. Seit ihres Unfalls nimmt sie es noch genauer, um zumindest in diesem Bereich der Familie Ehre zu machen, für welche sie mit ihrem zerstörten Bein gerade als Frau nicht mehr viel Wert hat. Weder würde man sie gut verheiraten können noch konnte sie sonst irgendwie gesellschaftlich nützlich sein. Ihrer Erziehung gemäss hält sie Squibs für ziemliche Fehlschläge. Bedauernswert, sicher, und sie können wohl nichts dafür, aber das trifft auf Halbblüter oder gar Muggelgeborene auch zu - und trotzdem ist klar, wo ihr Platz ist. Werwölfe wiederum sind für sie Raubtiere, gefährliche Monster. Sie empfindet Mitgefühl mit jenen, die infiziert worden sind, aber das ändert nichts daran, dass sie eine Gefahr für die Allgemeinheit sind und unschädlich gemacht werden müssen. Auch die Position von Hauselfen ist klar. Meg ist freundlich-neutral ihnen gegenüber, da sie überhaupt keinen Grund dafür sieht, ihnen Hass oder Groll entgegenzubringen. Trotzdem ist ihr klar, dass sie kaum mehr sind als Tiere. Dass Eulen Post ausfliegen ist für sie das gleiche, wie dass Hauselfen eben arbeiten. Dem Ministerium und dessen schwacher Führung steht Meg kritisch gegenüber. Es ist klar, dass die muggelfreundliche Haltung nur Leid bringen kann. Einigkeit ist gefragt, und es gibt nur eine Einigkeit, welche wirklich zu Erfolg führen kann: Jeder musste seinen Platz kennen. Die Reinblüter mussten zusammenstehen. In diesem Rahmen ist Megaera sogar bereit, Familien wie den Weasleys oder anderen Muggelfreunden die Hand zu reichen, wenn sie sich nur besinnen würden. Den aktivsten Bezug hat Megaera zum Zaubergamot. Da sie oft für ihren Grossvater Informationen zusammenträgt, recherchiert, Strategien abwägt und ihr Bauchgefühl befragt, weiss sie immer, was dort gerade passiert und hat einen erstaunlichen Überblick über das, was passiert. Megaera wohnt auf dem Familiensitz in Bath, wo sie auch geboren wurde. Sie hat zwar einmal versucht, auszuziehen, aber ihr Vater hat diesen Plänen praktisch sofort ein Ende gesetzt. Warum hat die junge Hexe nie gefragt. Es gibt Dinge, nach denen erkundigt man sich einfach besser nicht, und eigentlich ist es ihr auch egal. Ohne Zweifel ist es viel bequemer, im Familienanwesen zu leben, wo Hauselfen ihr alles abnehmen, was sie nicht selber machen kann oder will. Ihr Schlafzimmer liegt ebenerdig, damit ihr die andauernden Treppen erspart bleiben, und hat wunderschöne, grosse Fenster hinaus auf den Garten. Es ist ein Raum, der so gar nicht zu der jungen, düsteren Gestalt passen will. Hell, aufgeräumt, strukturiert. Eine grosse Sammlung an Büchern mit Geschichten aus aller Welt füllen ein Bücherregal, ein schwebender, wirklich bequemer und verstellbarer Sessel wartet davor auf seine Besitzerin und ein schöner, grosser Schreibtisch lädt zum Arbeiten ein. ![]() Namensbedeutung Megaera ist eine der Rachegöttinen der griechischen Mythologie und nach eben jener ist die Hexe benannt, wobei sie persönlich ja der Meinung ist, der Name hätte gereicht. Dass sie auch nach Atropos, der ältesten der Moiren, benannt ist, scheint ihr geradezu prophetisch zu sein. Wirkung auf andere Megaera ist eine Hexe wie aus einem Bilderbuch. Aus einem Muggel-Bilderbuch, wohlgemerkt. Sie geht am Stock und damit immer ein wenig krumm, lacht wegen den damit verbundenen Schmerzen selten und scheint keine lustige Gesellschaft zu sein. Schafft man es durch diese Schale hindurch - es ist gar nicht so schwer, man braucht einfach nur etwas Geduld - dann ändert sich die Wirkung. Megaera wird zwar nicht zu einer fröhlichen Gestalt, aber erweist sich dann als gute Zuhörerin, welcher man leicht vertrauen kann. Vielleicht auch zu leicht. Ihre offensichtliche körperliche Schwäche hat schon manchen dazu verleitet, mehr zu sagen, als es vielleicht klug gewesen wäre. Persönliche Geschichte Das Leben hätte so normal sein können. Nicht einfach, nein. Als Avery kann man es sich nicht leicht machen, darf man es sich nicht leicht machen, denn Blut ist Verpflichtung. Aber ganz sicher hätte Megaera jede noch so harte Arbeit bereitwillig in Kauf genommen, wäre ihr Schicksal ein anderes gewesen. Das erste, was ihr Leben aussergewöhnlich gemacht hatte, war das sichere Wissen gewesen, dass der Zauberstab ihrer Urgrossmutter, Talia, ihrer sein würde. Meg hatte es ihrem Vater gesagt, ihrer Mutter, ihrer älteren Schwester, aber sie hatten ihr nicht geglaubt. Sie hatten ihr so sehr nicht geglaubt, dass sie zeitweilen Angst gehabt hatten, dass die zweitälteste Tochter ein Squib sein könnte, bis sie schliessliich mit acht Jahren bei einem Wutanfall den Wintergarten gesprengt hatte. Damit hatte sich die Angst in Luft aufgelöst und den Eltern und auch dem Grossvater war klar geworden, dass Meg ein aussergewöhnliches Potenzial hatte. Noch besser hatten sie das verstanden, als bei den Vorbereitungen auf Hogwarts kein einziger von Ollivanders Zauberstäben auf das Mädchen reagiert hatten und sie sich an die energischen Worte der Tochter erinnerten: Der Zauberstab der Urgrossmutter, Talia Avery... Sie waren also nach Hause gereist und noch während Meg das Vitrinenzimmer, das sonst immer verboten gewesen war, betreten hatte, war deutlich geworden, dass es stimmte. Es stimmte, dass es ihr Zauberstab sein würde. Und es stimmte wohl auch, dass das Mädchen das im Alter von sechs Jahren schon gewusst hatte. Perfekt. Eine Hexe mit grossen Veranlagungen UND möglicherweise der Fähigkeit der Vorhersehung. Fleissig obendrein, wie sich bald herausstellte, und motiviert zu grosser Magie. Zugegeben, als nach den ZAGS der Notenbrief nach Hause geflattert war, hatte die Note in Kräuterkunde (Troll!) einiges an Ernüchterung mit sich gebracht, aber abgesehen davon hatte es keine Gründe gegeben, sich zu beschweren, ganz im Gegenteil. Ja, alles sah grossartig aus. Bis zu jenem Tag. Es war im August gewesen, als Megaeras Bauchgefühl sie in den Garten gelenkt hatte, wo sie ihren Bruder, Aristide, vorgefunden hatte. Er hatte ihr bewusst den Rücken zugewandt, als er sie hatte kommen sehen, aber trotzdem hatte sie noch einen Blick auf den Gegenstand auf dem kleinen Gartentisch erhaschen können. Ihr Zauberstab war geradezu in ihre Hand gesprungen und hatte, ganz seiner Natur gemäss, den Zauber schon gewirkt, bevor sie selbst hatte darüber nachdenken können. Sie hatte ihren Bruder weggerissen, dann noch versucht, mit einem Schlenker einen Schildzauber zu sprechen, doch dafür war es zu spät gewesen. Das Artefakt, mit welchem Ari so hirnlos (wie Meg findet) gespielt hatte, hatte sich bereits auf das neue Ziel eingerichtet und die schreckliche Wirkung ausgelöst gehabt. Aufgewacht war Meg im St. Mungos, wo ihr Vater gerade mit einer Heilerin gesprochen hatte. Ihr ganzes Bein war von einem Fluch befallen gewesen, schwarze Adern hatten sich darüber gezogen, und die Heiler hatten alles in ihrer Macht stehende getan. Und tatsächlich, es war ihnen gelungen, das Bein an sich zu retten, aber das Knie nicht. Es blieb instabil und beim kleinsten Bisschen Überlastung schmerzte es in einer Art, welche Meg schreien liess. Als sie mit drei Wochen Verspätung in Hogwarts auftauchte, war nichts mehr übrig geblieben von der lebensfrohen, jungen Hexe. Am Stock gehend verkroch sie sich im Gemeinschaftsraum und in der Bibliothek, vertiefte sich in ihren Lernstoff und versuchte, sich mit ihrem Schicksal abzufinden. Nie gab sie ihrem Bruder die Schuld. Nicht ausgesprochen. Er war zu klein, um Verantwortung zu übernehmen, und doch konnte sich Meg nie von dem Wissen lösen, dass ohne seinen Ungehorsam ihr Schicksal ein anderes gewesen wäre. | |||||||||||||
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Megaera Avery - von Megaera Avery - 28.04.2026, 20:41
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