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Marlene McKinnon




Gespielt von Hanna

Als zweites von insgesamt fünf Kindern der McKinnon Familie ist Marlene mit allen Wassern gewaschen und lässt sich wirklich durch gar nichts mehr schocken oder aus der Ruhe bringen. Die 18-jährige Hexe hat kürzlich eine Ausbildung im Zaubereiministerium begonnen und arbeitet dort in der Flohnetzwerkaufsicht. Die ehemalige Gryffindor wurde von Albus Dumbledore persönlich für den Ordnen des Phönix rekrutiert, wo sie sich aufgrund ihrer Familiensituation besonders für die Beziehung zwischen Magiern und Muggeln einsetzen will. Die McKinnons sind eine bunt gemischte Familie aus Hexen, Nichtmagiern und Squibs, weshalb Marlene schon seit längerem befürchtet, ein Dorn im Auge der Todesser zu sein. Die Hexe ist bekannt für ihre nüchterne, pragmatische Sichtweise auf die Dinge, für ihren trockenen Humor und ihren ausgefallenen Klamottenstil.


Einfluss
In Sachen Einfluss kommen ihr vor allem die Kontakte im Orden sowie ihre Arbeit im Zaubereiministerium zu Gute, wo sie als kontaktfreudige Person ziemlich schnell nützliche Bekanntschaften machen kann.
Kampfkunst
Die UTZs in Verwandlung und Zauberkunst hat sie zwar mit einem soliden "Erwartungen übertroffen" abgeschlossen, sie weiß sich zu verteidigen, kennt ihre Schutzzauber und würde sich auch sonst als durchaus fähige Hexe bezeichnen, allerdings würde Marlene in einem Duell mit erfahrenen Todessern wohl schnell den Kürzeren ziehen.
Muggelwissen
In Sachen Muggelwissen allerdings ist sie durchaus bewandert. Das erklärt sich von selbst, schließlich ist die Hälfte ihrer Familie nicht-magisch und sie selbst teilweise in einem Muggelhaushalt aufgewachsen.
Magisches Potential
Marlene McKinnon war nicht unbedingt die mächtigste Hexe in der Schule, denn sie ist weder in Kampfkunst, noch in allgemeiner Magie übermäßig begabt.
Flora & Fauna
Ebenfalls zu Marlenes Stärken zählen allerlei Dinge, die mit magischen Geschöpfen und Pflanzen zu tun hat. Da die junge McKinnon auf einer Farm aufgewachsen und somit sehr naturverbunden ist, kennt sie sich in Sachen Flora und Fauna nur allzu gut aus. Als junge Hexe hat sie gern davon gesprochen, nach der Schule einmal Magizoologin werden zu wollen.
Belesenheit
Außerdem ist sie sehr belesen, hat eine hohe Auffassungsgabe und kann mit einem großen generellen Allgemeinwissen über Magie aufwarten, was ihr in schon manchen Situationen durchaus von großem Nutzen war.
Fertigkeiten
Jeder Charakter besitzt sie: Stärken und Schwächen. Unter dem Punkt Steckbrief können die Ausprägungen im Detail nachgelesen werden, diese Skilltabelle dient vor allem dazu Charaktere vergleichen zu können. .
Im Laufe des Ingames kann sich an den Ausprägungen auch etwas ändern. Berühre eine Überschrift, um mehr Details zum Charakter zu erfahren.
Dieser Spieler gibt Gästen Zugriff auf seinen Steckbrief.

Marlene McKinnon

witch, please.





BerufAuszubildende in der Flohnetzwerkaufsicht
FraktionPhönixorden
BlutstatusHalbblut
Geburtstag13.03.1960



Hintergrund

MARLENE ANTHEIA MCKINNON
Tatsächlich ist der Name Marlene in der Zaubererwelt eher ungewöhnlich, denn er hat einen biblischen Ursprung; abgeleitet von Maria Magdalena. Kein Wunder jedoch, wenn man weiß, dass Mr. McKinnon, Marlenes aus Schottland stammender Vater, ein Muggel ist und den Namen für seine Tochter auswählte. Marlenes Zweitname verdankt sie hingegen ihrer Mutter, einer Hexe mit Faszination für altgriechische Kultur. Er bedeutet "blütenreich".

Einordnung

FRAKTION
ORDEN DES PHÖNIX
Warum hatte Albus Dumbledore ausgerechnet sie ausgewählt, dem Orden beizutreten? Diese Frage hatte sich Marlene McKinnon des Öfteren gestellt, nachdem sie von ihrem exzentrischen Schulleiter rekrutiert worden war. Sie ist weder ein angehender Auror oder pflegt irgendwelche nützlichen Kontakte, noch hatte sie während ihrer Schulzeit ein übermäßiges Talent für Magie an den Tag gelegt. Wofür Marlene sich allerdings mit Fleisch und Blut einsetzt und kämpft, ist die Beziehung zwischen Magiern und Muggeln. Da sie einer halb/halb Familie entstammt, ist ihre Leidenschaft für dieses Thema durchaus begründet. Nicht nur ihrer eigenen Familie zuliebe, sondern stellvertretend für alle Hexen und Zauberer, die aus Muggelfamilien kommen. Außerdem hält Marlene sich für durchaus clever, unerschrocken und abgebrüht genug, den Orden mit ihrem Können und ihren Möglichkeiten als Ministeriumsmitarbeiterin zu unterstützen. Es ist für die junge Hexe eine unbeschreibliche Ehre, Seite an Seite mit ihren besten Freunden in diesem geheimen Bündnis zu operieren und auf der Seite des Guten in dieser Welt zu kämpfen.
BEZUG ZUR UMWELT
Als Mitglied im Orden des Phönix ist Marlene McKinnon natürlich politisch sehr engagiert, wenn auch aus dem Untergrund heraus. Sie ist ein Halbblut und stammt aus einer zum Teil nicht-magischen Familie. Sie wuchs in engem Kontakt mit Muggeln auf, nicht nur mit ihren engsten Familienmitgliedern, sondern zum Beispiel auch gemeinsam mit Muggelkindern aus der Nachbarschaft. Von daher ist es nur selbsterklärend, dass sie sämtliche Reinblutideologien verabscheut und sich insbesondere für Magier-Muggel-Beziehungen einsetzen möchte. Politik hatte in ihrer Familie eigentlich noch nie eine große Rolle gespielt, doch vor allem durch den regen Kontakt und Austausch mit Lily und ihren Freunden kam sie mit der Zeit auf den Trichter, sich auch aktiv politisch zu engagieren. Immerhin wird in diesem Zaubererkrieg über das Schicksal jedes einzelnen entschieden, da kann sich niemand leisten, sich dem neutral zu enthalten. Marlenes Meinung nach hängt das Zaubereiministerium meilenweit hinterher, was konkrete Fortschritte im Kampf gegen die Todesser angeht. Die Hexe ist niemand, der untätig zuhause herumsitzt und darauf wartet, dass sich alles schon zum Guten wendet. Denn das wird es nicht, wenn man nicht selbst die Fäden in die Hand nimmt. Unter anderen deshalb hat sie eine Ausbildung im Ministerium begonnen, um auch dort irgendwann eventuell Dinge verändern und beeinflussen zu können. Und sei es nur, um dem Orden den ein oder anderen nützlichen Dienst zu erweisen. Die Hexe hatte noch nie ein Problem damit, sich die Hände für etwas schmutzig zu machen, an das sie glaubt. Vor allem seit dem Anschlag in Portsmouth wird ihr außerdem mehr und mehr bewusst, dass sie selbst und auch ihre Familie ziemlich bald auf der Abschussliste landen könnten. Das schürt zwar erstmal ziemliche Ängste, ist aber auch der ultimative Antrieb für Marlene, sich aktiv für den Orden einzusetzen und die Pläne Dumbledores zu unterstützen.

WERDEGANG

  • 13.03.1960: Geburt im Elternhaus in Fort William
  • 1971: Einschulung in Hogwarts (Gryffindor)
  • 1976: Ablegen der ZAGS in den Pflichtfächern, Muggelkunde & Pflege magischer Geschöpfe

    • Zaubertränke: A
    • Zauberkunst: E
    • Verwandlung: O
    • Verteidigung gegen die dunklen Künste: A
    • Kräuterkunde: E
    • Geschichte der Zauberei: A
    • Astronomie: A
    • Muggelkunde: O
    • Pflege magischer Geschöpfe: E

  • 1977: Gründung und Vorsitz des Hogwarts Buchclubs
  • 1978: Ablegen der UTZ:
    • Verwandlung: E
    • Zauberkunst: E
    • Muggelkunde: O
    • Kräuterkunde: A

  • 06/1978: Rekrutierung in den Orden des Phönix durch Albus Dumbledore
  • 08/1978: Beginn der Ausbildung im Zaubereiministerium (Flohnetzwerkaufsicht)

ZAUBERSTAB
ZYPRESSENHOLZ | EINHORNHAAR | 9,5 ZOLL | LEICHT FEDERND

Als Marlene vor sieben Jahren ihren Zauberstab von Ollivander erhielt, erklärte der Zauberstabmacher ihr, dass Stäbe aus Zypressenholz etwas ganz besonderes seien. Offensichtlich handelten deren Besitzer ausgesprochen edelmütig und selbstlos, auch erwähnte er, dass ihre Meister nicht selten einen Heldentod sterben würden. Das mochte die elfjährige McKinnon natürlich erstmal in Angst und Schrecken versetzt haben, aber sie schob es mit der Zeit auf die etwas verschrobene Sichtweise, die Ollivander auf seine Schätze aus Holz nun einmal hat. Der leicht federnde Zauberstab mit Einhornhaarkern jedenfalls leistete ihr bisher stets gute Dienste. Er ist nicht unbedingt für außergewöhnlich kraftvolle Magie gemacht, aber er gehorcht der Hexe ohne Widerspruch, erzielt stets solide Ergebnisse und taugt besonders gut für kreative Zauber sowie Verwandlungen.
WOHNORT
GEBOREN IN FORT WILLIAM, SCHOTTLAND | AUF WOHNUNGSSUCHE IN LONDON, ENGLAND Geboren wurde Marlene McKinnon bei Fort William, einem romantischen Städtchen in den schottischen Highlands. Der Familie ihres Muggelvaters gehört seit vielen Generationen eine Farm, auf der unter anderem Hochlandrinder gezüchtet werden. Genau dort wuchsen Marlene, ihre drei Schwestern und ihr Bruder auf, weshalb sie sich in Hogwarts öfter mal mit dem Spitznamen Landei konfrontiert sehen musste. Doch die ehemalige Gryffindor hat sich noch nie etwas aus den Meinungen anderer gemacht. Sie liebt ihre Heimat und kehrt immer sehr gern dorthin zurück. Derzeit wohnt Marlene offiziell noch bei ihrer Familie und appariert zur Arbeit, ist aber auf Wohnungssuche in London. Viel Zeit verbringt sie allerdings nicht wirklich zuhause, da sie unter der Woche ab und zu auch auf dem Sofas von Freunden und anderer Ordensmitgliedern unterkommt.
AMORTENTIA
ORANGEN & ZIMT | FICHTENWÄLDER & MOOS | GEWITTERLUFT

Aufgewachsen in den schottischen Highlands und schon immer ein “Draußen-Kind”: Marlenes Armortentia erinnert sie in jeder Hinsicht an ihre Kindheit oder ihre Familie, die so ziemlich das Wichtigste in ihrem Leben ist. In der Weihnachtszeit gibt es bei den McKinnons traditionell immer einen Orangen-Kürbis-Zimt-Punsch, nach welchem auch der Liebestrank für Marlene schmeckt. Auch trifft die orange-rote Farbe des Tranks damit ziemlich genau ins sprichwörtliche Schwarze. Er versprüht zudem einen gewissen Duft nach den Fichtenwäldern und Mosen der schottischen Highlands, die sie als Kind gemeinsam mit ihren Geschwistern nur zu gern durchstreifte. Auch meint die Hexe einen Hauch dieses ganz bestimmten Geruchs zu erkennen, der aufzieht, wenn sich im Hochsommer ein Gewitter ankündigt.
IRRWICHT
TOTE GESCHWISTER

Wie bereits erwähnt haben Freunde und Familie für Marlene den obersten Stellenwert. Die Menschen, die ihr nah stehen, sind ihre Motivation, Inspiration und das, was sie antreibt. Dementsprechend sind natürlich auch ganz bestimmte Verlustängste damit verbunden. Die McKinnons sind eine große Familie, bestehend aus einer ganz bunten Mischung aus Magiern und Muggeln unter einem Dach. Dass das ein großer Dorn in den Augen der Reinblutfanatiker sein muss, ist jedem mittlerweile klar. Deshalb ist Marlenes größte Angst auch, dass sie irgendwann nicht mehr in der Lage sein wird, ihre Familie vor dem zu beschützen, was dort draußen vor sich geht. Ihr Irrwicht weiß das natürlich genau und nimmt daher abwechselnd die Gestalten ihrer verstorbenen Geschwister an.

FÄHIGKEITEN

EINFLUSS
In Sachen Einfluss kommen ihr vor allem die Kontakte im Orden sowie ihre Arbeit im Zaubereiministerium zu Gute, wo sie als kontaktfreudige Person ziemlich schnell nützliche Bekanntschaften machen kann.
KAMPFKUNST
Die UTZs in Verwandlung und Zauberkunst hat sie zwar mit einem soliden "Erwartungen übertroffen" abgeschlossen, sie weiß sich zu verteidigen, kennt ihre Schutzzauber und würde sich auch sonst als durchaus fähige Hexe bezeichnen, allerdings würde Marlene in einem Duell mit erfahrenen Todessern wohl schnell den Kürzeren ziehen.
MUGGELWISSEN
In Sachen Muggelwissen allerdings ist sie durchaus bewandert. Das erklärt sich von selbst, schließlich ist die Hälfte ihrer Familie nicht-magisch und sie selbst teilweise in einem Muggelhaushalt aufgewachsen.
MAGISCHES POTENTIAL
Marlene McKinnon war nicht unbedingt die mächtigste Hexe in der Schule, denn sie ist weder in Kampfkunst, noch in allgemeiner Magie übermäßig begabt.
Flora & Fauna
Ebenfalls zu Marlenes Stärken zählen allerlei Dinge, die mit magischen Geschöpfen und Pflanzen zu tun hat. Da die junge McKinnon auf einer Farm aufgewachsen und somit sehr naturverbunden ist, kennt sie sich in Sachen Flora und Fauna nur allzu gut aus. Als junge Hexe hat sie gern davon gesprochen, nach der Schule einmal Magizoologin werden zu wollen.
Belesenheit
Außerdem ist sie sehr belesen, hat eine hohe Auffassungsgabe und kann mit einem großen generellen Allgemeinwissen über Magie aufwarten, was ihr in schon manchen Situationen durchaus von großem Nutzen war.
SONSTIGES
Erst vor wenigen Monaten endete Marlenes Schulzeit in Hogwarts. Nach einer ausgiebigen Sommerpause begann sie auf Albus Dumbledores Rat hin eine Ausbildung im Ministerium, in der Abteilung für magisches Transportwesen. Dort sitzt sie in der Flohnetzwerkaufsicht. Ein eher langweiliger und unscheinbarer Job, da sie sich hauptsächlich um bürokratische Abwicklungen kümmern muss. Aber dennoch: Eine äußerst nützliche Position für den Orden des Phönix, in den die junge McKinnon während des Sommers rekrutiert wurde. Marlene hat Zugang zum gesamten britischen Netzwerk, was sich für den Orden noch als äußerst praktisch erweisen könnte. In Hogwarts besuchte sie das Haus Gryffindor, als bisher erste und einzige Hexe in ihrer Familie, was sie mit einem gewissen Stolz erfüllt. Sie erinnert sich, dass der sprechende Hut damals kaum gezögert hatte und sie sich ab der ersten Sekunde bei den Gryffindors zuhause gefühlt hatte.

WUSSTEST DU, DASS...?

… Marlene noch vier Geschwister hat, sie aber die einzige Gryffindor in der Familie ist? (Die beiden jüngeren Zwillinge sind in Hufflepuff, die älteste Schwester war ebenso wie die Mutter eine Ravenclaw.)
… die männlichen Familienmitglieder (Vater und Bruder) die einzigen Nicht-Magier in der Kernfamilie sind?
… alle Vornamen in der McKinnon Familie mit M beginnen? Diese wären: Murray & Margaret (Eltern), Myrna (älteste Schwester), Mildred & Melinda (die jüngeren Zwillinge) sowie Merlin (Marlenes jüngster Bruder, ironischerweise das einzige nicht-magische Kind in der Familie).
… Myrna McKinnon im letzten Jahr ebenfalls einen Muggel geheiratet hat?
… Marlene die Farm ihrer Familie regelmäßig mit Schutzzaubern belegt und gerne lernen würde, wie man das Grundstück für Todesser unaufspürbar werden lässt?
… sie eine Vorliebe für viele muggeltypische Dinge, so wie etwa Filme oder Theater, hat? Vor allem aber interessiert sie sich für die Londoner Muggelmode der späten 70er und trägt diese auch mit Vorliebe, was mittlerweile zu einer Art Markenzeichen geworden ist.
… sie ihren ausgefallenen farbenfrohen Stil unterbewusst als "Anti-Landei-Statement" einsetzt?
… Marlene der Reinblutideologie mit Abscheu gegenüber steht und von Dumbledore für den Orden des Phönix rekrutiert wurde?
… die Hexe während ihrer Hogwartszeit unglaublich viel gelesen hat? Ob Fiktion oder Sachbuch, ob für den Unterricht oder aus reinem Interesse, Marlene ist eigentlich nie ohne ein Buch irgendwo hingegangen.
... sie in ihrem 6. Schuljahr einen kleinen Buchclub in Hogwarts gegründet hat?
… Marlene eine sehr schlechte Verliererin und außerdem schnell beleidigt und nachtragend ist sowie Enttäuschungen schlecht wegsteckt?
… sie unfassbar gut lügen kann, wenn es denn sein muss?
… die ehemalige Gryffindor bekannt für ihre nüchterne, pragmatische, sachliche, stets ruhige, bodenständige, unemotionale und fast abgebrühte Art und ihren trockenen Humor ist?
… sie trotzdem sehr gerne lacht und einen ausgeprägten Sinn für schwarzen Humor hat?
… logisches Denken und Allgemeinwissen zu ihren Stärken gehören und sie deshalb oft etwas altklug und besserwisserisch daher kommt?
… die junge Hexe ein ausgeprägtes Konkurrenzdenken hat (vor allem im Häuserkampf), nicht davor zurückschreckt, sich die Hände schmutzig zu machen, sehr energisch ist und genau weiß, was sie will?
… übertriebenes Drama nichts für Marlene ist und sie nie wirklich auf den Teenager-Hormonzug aufgesprungen ist?
… sie idealistische, ordnungsliebende und penible Züge an den Tag legt?
… ihre Freunde sie außerdem als treu, eloquent, schnippisch und ziemlich selbstsicher beschreiben würden?
… Marlene oft genervt wirkt und gern den Eindruck vermittelt, sie wäre zu erwachsen für irgendwelchen Unsinn, aber am Ende des Tages doch häufig für jeden Spaß mit Freunden zu haben ist?
… die junge McKinnon eine echte abgeklärte Realistin und keinesfalls naiv ist?
… sie hart im Nehmen und robuster ist, als man auf den ersten Blick denken würde?
… sie noch nie übermäßig Spaß am Fliegen hatte und Quidditch nicht sehr viel abgewinnen kann?
… Marlene nie ein Haustier mit nach Hogwarts gebracht hat, da sie auf dem Hof ihrer Eltern sowieso schon ständig nur mit Tieren umgeben war?
… sie sich die Haare selbst mit einem Zauber blond gefärbt hat?
… die Hexe am liebsten so richtig ungesundes Zeug isst?
... sie - vermutlich aufgrund ihrer vielen Schwestern - auch sehr gern mit Jungs befreundet ist und gut befreundet sein kann?
... Marlene kürzlich eine Ausbildung in der Flohnetzwerkaufsicht begonnen hat?
... der Job derzeit noch relativ langweilig ist, da die Hexe vorwiegend Kaminanschlussanträge für den Flohregulierungsrat bearbeiten muss?
... sie sehr daran interessiert ist, möglichst bald zur Organisation und Überwachung der Flohaktivitäten überzugehen, um zu lernen, wie man Flohzugänge unter dem Radar legen oder sogar Gespräche überwachen kann?

Biographie

KINDHEIT
Was Marlene McKinnon mehr als alles andere geprägt hat, ist natürlich ihr Elternhaus und ihre Familie. Die McKinnons sind eine unfassbar große Familie und Marlene nur eines von fünf Kindern. Auf der Farm ihres Vaters, auf der die Familie auch heute noch größtenteils lebt, ging es eigentlich immer chaotisch zu. Immer war irgendetwas los und stets gingen auch Leute ein und aus, die nicht direkt zur Familie gehörten - Freunde, Nachbarn und Bekannte, ganz egal, ob Muggel oder Magier. Die McKinnon Kinder wuchsen in ziemlich großer Freiheit und in einem liberal denkenden Elternhaus auf. Nie wurde jemand wegen seiner Abstammung oder Herkunft anders behandelt und alle Menschen waren stets gleich und es machte keinen Unterschied, wer oder was sie waren. Marlene verbrachte ihre Freizeit im Kindesalter mit gleichaltrigen Muggeln und Zauberern bzw. Hexen gleichermaßen. Murray und Margaret McKinnon sind warme, herzensgute Personen, die immer nur das beste für ihre Kinder wollten und ihnen immer bedingungslos vertrauten. Mit vier Geschwistern im Haus musste Marlene zwangsläufig ziemlich schnell selbstständig, erwachsen und aber auch einfallsreich werden. Das ist der Grund, weshalb sie schon früh ziemlich gut auf sich selbst aufpassen, sich um sich selbst kümmern und kreativ sowie lösungsorientiert denken musste. Außerdem weiß sie, was körperliche Arbeit ganz ohne Magie bedeutet und ist dementsprechend abgehärtet. So weit sich die Hexe zurück erinnern konnte, hatte das Leben bei den McKinnons eigentlich immer größtenteils draußen stattgefunden - sofern es das Wetter zuließ. Deshalb kennt sich Marlene auch relativ gut mit all dem aus, was die Flora und Fauna in Schottland so zu bieten hat. Auch ihr erstes magisches Erlebnis fand draußen statt: Es passierte an einem stürmischen Nachmittag, als ein heftiges Gewitter samt Platzregen Fort William heimsuchte. Die McKinnons durchkämmten besorgt das gesamte Haus auf der Suche nach ihrer damals jüngsten Tochter und fanden sie letztendlich seelenruhig im Garten spielend, und zwar absolut im Trocknen sitzend, da der Regen wie von Zauberhand im Umkreis von einem Meter einen Bogen um die kleine Hexe machte und sie verschont blieb.

HOGWARTS
Das wichtigste Schlüsselerlebnis in Hogwarts ereignete sich direkt am ersten Tag, nämlich als der Hut die junge McKinnon in das Haus Gryffindor steckte. Das war durchaus spannender, als es im ersten Moment klingen mag, denn damit war sie die erste Hexe ihrer Familie im Haus des Löwen. Der magische Teil ihrer Familie kann auf einige Generationen Hufflepuffs und Ravenclaws zurückblicken, in Gryffindor war jedoch schon seit vielen Jahrzehnten niemand mehr aufgenommen worden. Gerade als junge Hexe war Marlene ziemlich stolz darauf und stellte sich gerne vor, wie sie irgendwann diejenige sein wird, die ihre Familie später mal beschützen und für sie kämpfen wird. Wer hätte gedacht, dass diese Fantasien letztendlich so beunruhigend dicht an der Realität sind? Alles, was sie von da an tat und welche Entscheidungen sie traf, passierte unter der Prämisse, dem Haus Gryffindor würdig sein zu wollen. Ein weiterer großer Einfluss während der Schulzeit hatte Marlenes beste Freundin, Lily Evans. Sieben Jahre lang schliefen sie im gleichen Schlafsaal und waren bereits seit ihrem Kennenlernen am ersten Abend unzertrennlich. Durch sie lernte die Hexe, die sich bisher meistens nur mit anderen Familienmitgliedern umgeben hatte, die Bedeutung von Freundschaften außerhalb der Familie zu schätzen und sich diesen auch zu öffnen. Was Marlene von vielen ihrer Mitschüler unterschied, ist, dass sie augenscheinlich keinerlei Interesse an jugendlichem Drama zu hegen schien. Streitereien um Jungs oder das schönste Kleid am Weihnachtsball? Nicht von Bedeutung für Miss McKinnon. Generell vermied es die Schülerin am liebsten, mit irgendetwas die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen oder Objekt von Klatsch und Tratsch zu werden. Merlin bewahre, es gibt schließlich Wichtigeres im Leben. Sie war schon immer ziemlich darauf bedacht, nach außen hin ein möglichst cooles Image zu bewahren und stellt ihre verletzlichen Seiten niemals öffentlich zur Schau, außer vielleicht gegenüber Lily Evans. Mit 16 verguckte sich Marlene allerdings doch still und heimlich in einen eher unauffälligen, schüchternen Ravenclaw, denn sie pflegt eine heimliche Vorliebe für stille Außenseiter. Nachdem sie jedoch mehrfach beim Knutschen in der Bibliothek erwischt wurde, ließ sie solche Spielchen von dort an lieber ganz bleiben. Im selben Jahr gründete die Hexe außerdem mit einigen Mitschülern einen Buchclub, in dem sie sich vorwiegend über fiktive Bücher und Geschichten austauschten, um ihren Gemüten von den immer schlechter werdenden Nachrichten im Tagespropheten eine Pause zu gönnen.

ZAUBERERKRIEG
Kurz hatte Marlene darüber nachgedacht, sich ebenfalls um eine Ausbildungsstelle als Auror zu bewerben, allerdings hatten bereits ihre ZAG Ergebnisse schon nicht dafür ausgereicht. Sie mag nicht unbedingt die talentierteste Magierin sein, doch offensichtlich hat die junge Hexe eine ganze Reihe anderer Qualitäten, die Albus Dumbledore auf sie aufmerksam machten. Kurz nach ihrem Hogwartsabschluss wurde sie von ihm für den Orden rekrutiert, direkt an die Seite von Lily und weiteren ehemaligen Mitschülern. Marlene war schon immer ein Rudeltier und es motiviert sie ungemein, für etwas Gutes an der Seite ihrer Freunde kämpfen zu können. Albus Dumbledore ausgerechnet sie mit ausgewählt hatte, gab der dem Selbstbewusstsein der Hexe und ihrem Selbstvertrauen nochmal einen ordentlichen Schub. Der Moment, in dem ihr der Ernst der Lage wirklich bewusst wurde, war kurz nach ihrem Hogwartsabschluss. Es hatte wieder einmal eine Reihe von Übergriffen der Todesser gegeben, die sich an diesem Tag - wie Marlene dem Propheten entnahm - systematisch auf Familien und Magier konzentriert hatten, die in irgendeiner Form in Muggelfamilien eingeheiratet hatten. Einige der Namen der Opfer kannte sie sogar. Da begriff sie, dass sie selbst nicht nur gerade Zeugin eines der größten Zaubererkriege wurde, sondern bereits mitten drin steckte und es an der Zeit war, Verantwortung zu übernehmen.

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