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Lily Evans




Gespielt von Nephilim

Ich soll über Lily reden? Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Sie ist wohl das einzige Mädchen, welches mir wirklich Konter geben kann und dafür liebe ich sie. Sie ist sarkastisch und schlagfertig, aber gleichzeitig verletzlich und zart – wenn sie das hören würde, würde sie mir vermutlich gegen das Schienbein treten. Ich mag wie sie aussieht wenn sie liest. Da macht sie immer ein ganz ernstes Gesicht und wenn sie bemerkt dass ich sie betrachte verdreht sie die Augen und lächelt. Ich liebe ihre Augen. Ihre grünen, schönen Augen. Ich könnte ihr stundenlang in die Augen sehen ohne dass mir langweilig werden würde. Lily hat die Begabung mir Dinge näher zu bringen, denen ich eigentlich gar nichts abgewinnen kann. Ohne sie wäre ich zum Beispiel niemals Schulsprecher geworden. Und ich hätte nicht tanzen gelernt. Inzwischen arbeitet sie übrigens für den Tagespropheten – noch so eine langweilige Vorliebe, die ich aber ziemlich süß finde, weil sie es tut. Ich lese sogar all ihre Artikel. Und ihre Haare sind ein Traum! Habt ihr sie schon einmal gesehen? Sie schillern in allen Farben des Feuers und…- oh, ich glaube sie kommt nach Hause! Hey Süße, ich habe gerade über dich geredet…


Einfluss
Da Lily als muggelstämmige Hexe, ohne nennenswerte einflussreiche Verwandte aufgewachsen ist, hält sich dieser Punkt in Grenzen. Ihre Arbeit im Orden ist geheim, durch ihr Alter steht sie überall noch am Anfang und sie ist schon immer eher der Typ gewesen, der lieber aus dem Hintergrund agiert. Das Rampenlicht gefällt ihr nicht sonderlich gut. Einzig ihre Beziehung zu James, aufstrebender Auror und Dumbledores Gönnerschaft, lässt sie am Blickfeldrand der Mächtigen erscheinen.
Kampfkunst
Durch die Ausbildung und Arbeit im Orden ist ihre Fähigkeit in diesem Bereich definitiv höher, als der üblichen Hexen in ihrem Alter. Doch auch Dumbledore schickt lieber andere Mitglieder des Ordens in den Kampf und nutzt Miss Evans Talent eher in der Organisation und Recherche. Vielleicht auch, weil er weiß, dass sie im Kampfgefecht zu abgelenkt wäre, mit der Sorge um ihre Liebsten und wohl ständig damit beschäftigt wäre, Todesängste auszustehen, wenn sie ihrem Freund dabei zusehen müsste, wie er leichtsinnig in jedes Gefecht stürzt.
Muggelwissen
Dumbledore will die junge muggelstämmige Hexe unbedingt bei sich im Orden behalten und legt wert auf ihre Mitgliedschaft und das auch, wegen ihrem Wissen um die Muggelwelt in der sie aufgewachsen ist und sich immer noch heimisch fühlt. Nicht zuletzt wegen ihrer Schwester und verschiedenen alten Bekannten, die sie regelmäßig besucht, sondern auch weil sie gerne Musik der Muggel hört, die Einkaufsmeilen als Abwechslung zur Winkelgasse sehr gerne besucht und sie durchaus auch mal lieber ein Butterbier gegen einen Cappuccino austauscht.
Magisches Potential
Wenn Lily etwas in Angriff nimmt, dann immer zu Hundertprozent und auf eine sehr kreative Weise. Ihre Zauber sind originell und fehlerfrei und meist nicht so in den Lehrbüchern zu finden, wie von ihr benutzt. Dieses magische Potenzial hat damals schon Horace Slughorn erkannt und nannte sie eine der talentiertesten Schülerinnen, die er jemals unterrichten durfte.
Braukunst
Außerdem hat sie ein außerordentliches Talent was Zaubertränke angeht. Ihre Leidenschaft kommt dem Orden sehr zu Gute und Lily schafft es, die schwierigsten Tränke korrekt zusammenzubrauen.
Grüner Daumen
Ihr grüner Daumen hilft ihr dabei, auch seltene Kräuter erfolgreich für ihre Zaubertrankexperimente zu züchten.
Fertigkeiten
Jeder Charakter besitzt sie: Stärken und Schwächen. Unter dem Punkt Steckbrief können die Ausprägungen im Detail nachgelesen werden, diese Skilltabelle dient vor allem dazu Charaktere vergleichen zu können. .
Im Laufe des Ingames kann sich an den Ausprägungen auch etwas ändern. Berühre eine Überschrift, um mehr Details zum Charakter zu erfahren.

And don't be surprised if I love you for all that you are. I couldn't help it, it's all your fault. Your love is thick and it swallowed me whole. You're so much braver than I gave you credit for. You've already won me over in spite of me. And don't be alarmed if I fall head over feet...



Aktuelle Geschichten


Dieser Spieler gibt Gästen Zugriff auf seinen Steckbrief.

Lily Evans

run little fox





BerufJournalistin. Momentan für die Vermisstenanzeigen beim Tagespropheten verantwortlich
FraktionPhönixorden
BlutstatusMuggelstämmig
Geburtstag30.01.1960



Hintergrund

Lily Rose Evans

Einordnung

FRAKTION
Albus Dumbledore trat mit seiner Bitte in der siebten Klasse an Lily und James heran. Im Gegensatz zu ihrem Freund, der sofort Feuer und Flamme war ,hat die rothaarige Schülerin sich aber vorerst gegen den Orden entschieden, da sie sich selbst nicht als Kämpferin sah. Zwar hat sich zwischenzeitlich das Bild bezüglich ihrer selbst nicht sonderlich geändert, doch ihre Angst um James und auch um ihre Freunde hat sie dazu bewogen, schlussendlich doch vor wenigen Monaten dem Orden beizutreten.
BEZUG ZUR UMWELT
Lily hatte damals keinerlei Schwierigkeiten, sich in der neuen Welt zurecht zu finden, die sich ihr mit ihrer Begabung öffnete. Tolerant und stets mit dem Willen, das Gute in jedem Wesen zu sehen, akzeptiert sie jegliche Randgruppen, ist frei von Vorurteilen und würde sich auch niemals einen Hauselfen ins Haus holen. Sie liebt die Abwechslung und die vielen Facetten der Zaubererwelt und hat sich entschieden auch in einem magischen Dorf zu leben.
Dennoch hat sie nie den Bezug zur Muggelwelt verloren, die ihr immer noch wichtig ist und in der sie sich ebenso zu Hause fühlt, wie in der magischen Welt. Ihr sind die Probleme der Zaubererwelt ebenso geläufig wie die der Muggelgesellschaften. Die irischen Rebellen, der Kampf der Gewerkschaften und die endlich unterschriebenen Verträge die hoffentlich endgültig den Kalten Krieg beendeten, sorgen dafür, dass Lily regelmäßig die britische 'Times' liest und sich auf dem Laufenden hält.
Zwar hat sie um Petunia eindeutig nicht solche Angst wie um James und ihre magischen Freunde, da der Zaubererkrieg durchaus das dringlichere Problem darstellt und sie alle in akute Lebensgefahr bringt, aber Lily weiß sehr wohl um die Wirrungen der Muggelpolitik und sieht auch die Probleme, die daraus entstehen könnten für ihre Familie.

WERDEGANG

  • 1960- geboren im Sternzeichen Wassermann
  • 1971: Einschulung in Hogwarts (Gryffindor)
  • 1974: Aufnahme in den Slug Club
  • 1975 Vertrauensschülerin Gryffindor
  • 1976: Ablegen der ZAGS in den Pflichtfächern + Pflege & Muggelkunde
  • Astronomie - A
  • Geschichte - E
  • Kräuterkunde - O
  • VgddK - O
  • Verwandlung - E
  • Zauberkunst - O
  • Zaubertränke - O
  • Muggelkunde - O
  • Pflege - E
  • 1977Schülersprecherin
  • 1978: Ablegen der UTZ:
    • Kräuterkunde: O
    • VgddK: E
    • Geschichte: O
    • Zauberkunst: E
    • Zaubertränke: O
    • Muggelkunde: O
    • Verwandlung: A

  • 1978: Eintritt in den Orden
  • 1978 Umzug nach Godric's Hollow
  • 1978 Beitritt in den Orden des Phoenix
  • 1978: Ausbildungsplatz beim Tagespropheten, dank Dumbledores Zuspruch
ZAUBERSTAB
Weidenholz, 10¼ Zoll, biegsam, Einhornhaar
WOHNORT
Die junge Hexe wurde in Cokeworth, Surry geboren und ist dort auch aufgewachsen. Ein schlichter, etwas trostloser Vorort mit kleinen Reihenhäusern aus den Jahren der Industrialisierung.
Nach einigen kurzen Wochen in ihrer kleinen, aber sehr gemütlichen Wohnung die sie und James sich gemietet haben, ist sie mit ihm zusammen in das Haus seiner erst kürzlich verstorbenen Eltern nach Godrics Hollow gezogen.
AMORTENTIA
Der leicht nach Sommerregen und frisch gemähter Wiese duftende Trank hat eine haselnussbraune Farbe mit goldenen Lichtreflexen und schmeckt nach einer Mischung aus Erdbeeren und Wassermelonen.
IRRWICHT
Lilys momentaner Irrwicht würde sich wohl in einen leblosen James verwandeln. Die Angst vor dem Verlust ihrer Liebsten gipfelt in der Angst um den Verlust des Menschen den sie am innigsten liebt. Und das James sich jeden Tag nicht nur durch seinen Job im Ministerium in Gefahr bringt, sondern auch durch seine Arbeit im Orden, entspannt ihre Nerven nicht gerade. Auch wenn sie alle in den aktuellen Zeiten extrem gefährlich leben, hat Lily an manchen Abenden fast schon Panik und Tränen der Erleichterung in den Augen, wenn James dann doch endlich die Sicherheit ihres zu Hauses betritt.

FÄHIGKEITEN

EINFLUSS
Da Lily als muggelstämmige Hexe, ohne nennenswerte einflussreiche Verwandte aufgewachsen ist, hält sich dieser Punkt in Grenzen. Ihre Arbeit im Orden ist geheim, durch ihr Alter steht sie überall noch am Anfang und sie ist schon immer eher der Typ gewesen, der lieber aus dem Hintergrund agiert. Das Rampenlicht gefällt ihr nicht sonderlich gut. Einzig ihre Beziehung zu James, aufstrebender Auror und Dumbledores Gönnerschaft, lässt sie am Blickfeldrand der Mächtigen erscheinen.
KAMPFKUNST
Durch die Ausbildung und Arbeit im Orden ist ihre Fähigkeit in diesem Bereich definitiv höher, als der üblichen Hexen in ihrem Alter. Doch auch Dumbledore schickt lieber andere Mitglieder des Ordens in den Kampf und nutzt Miss Evans Talent eher in der Organisation und Recherche. Vielleicht auch, weil er weiß, dass sie im Kampfgefecht zu abgelenkt wäre, mit der Sorge um ihre Liebsten und wohl ständig damit beschäftigt wäre, Todesängste auszustehen, wenn sie ihrem Freund dabei zusehen müsste, wie er leichtsinnig in jedes Gefecht stürzt.
MUGGELWISSEN
Dumbledore will die junge muggelstämmige Hexe unbedingt bei sich im Orden behalten und legt wert auf ihre Mitgliedschaft und das auch, wegen ihrem Wissen um die Muggelwelt in der sie aufgewachsen ist und sich immer noch heimisch fühlt. Nicht zuletzt wegen ihrer Schwester und verschiedenen alten Bekannten, die sie regelmäßig besucht, sondern auch weil sie gerne Musik der Muggel hört, die Einkaufsmeilen als Abwechslung zur Winkelgasse sehr gerne besucht und sie durchaus auch mal lieber ein Butterbier gegen einen Cappuccino austauscht.
MAGISCHES POTENTIAL
Wenn Lily etwas in Angriff nimmt, dann immer zu Hundertprozent und auf eine sehr kreative Weise. Ihre Zauber sind originell und fehlerfrei und meist nicht so in den Lehrbüchern zu finden, wie von ihr benutzt. Dieses magische Potenzial hat damals schon Horace Slughorn erkannt und nannte sie eine der talentiertesten Schülerinnen, die er jemals unterrichten durfte.
Braukunst
Außerdem hat sie ein außerordentliches Talent was Zaubertränke angeht. Ihre Leidenschaft kommt dem Orden sehr zu Gute und Lily schafft es, die schwierigsten Tränke korrekt zusammenzubrauen.
Grüner Daumen
Ihr grüner Daumen hilft ihr dabei, auch seltene Kräuter erfolgreich für ihre Zaubertrankexperimente zu züchten.

WUSSTEST DU, DASS...?

  • Lily ihre Magie schon vor der Einschulung teilweise unter Kontrolle hatte?
  • Sie genervt ist von James unterschwelliger Eifersucht Remus gegenüber?
  • ihre Eltern bei einem Autounfall ums Leben kamen?
  • Petunia, ihre Schwester und sie früher die besten Freundinnen waren?
  • Lily ihren Freund James Potter jahrelang abstoßen und nervig fand?
  • sie unheimlich dankbar ist, nur im Sommer ein paar wenige Sommersprossen zu haben?
  • ihre grünen Augen von der Familienseite ihres Vaters stammen?
  • Lily es liebt laut zu Hause zu singen, aber nur selten die richtigen Töne trifft?
  • James Mutter ihr einmal gesagt hat, dass sie froh wäre, wenn er und Lily heiraten würden?
  • ihre Freunde sie gerne little fox nennen, weil sie so rote Haare hat und schlau wie ein Fuchs ist?
  • Sie früher im SlugClub war und es ihr mittlerweile ein bisschen peinlich ist, sie aber trotzdem noch ihren ehemaligen Professor gerne besucht?
  • Ihre Mutter Blumen liebte und deswegen ihre Töchter Blumennamen haben?
  • sie ihre Schwester Petunia vermisst und Vernon für den Bruch verantwortlich macht?
  • Lily einfach nicht auf einem Besen fliegen kann und Angst hat zu fallen?
  • Sie manchmal von Severus träumt, wach wird um dann minutenlang ruhelos im Bett liegt bevor sie wieder einschlafen kann?
  • Sie eine echte Leseratte ist und das neue Wohnzimmer eine ganze Wand voller Bücherregale hat?
  • Lily es liebt James Kopf auf ihrem Schoß zu betten und durch seine Haare zu streichen, während er ihr von seinem Tag erzählt?

Biographie

In Lilys Lebenslauf sucht man in den frühen Jahren vergeblich nach schlimmen Erlebnissen, oder dramatischen Ereignissen. 
Sie ist wohlbehütet und geliebt aufgewachsen. Als jüngste Tochter, eines bodenständigen und gesellschaftlich angepassten Paares, deren Glückseligkeit im spießigen Familienidylle lag. 
In einer nicht unbedingt sehr schicken, aber nachbarschaftlichen Stadt, in einem gemütlich, aber nicht unbedingt herrschaftlichen Reihenhaus aus Zeiten der Industrialisierung.
Schon als kleines Kind hat die junge Zauberin alle mit ihrem Charme begeistert. Lieb, quicklebendig und mit den außerordentlich grünen, mandelförmigen Augen der Großmutter gesegnet wickelte sie nicht nur ihre Eltern blitzschnell um den Finger.
Die ersten Jahre verliefen wie erwartet recht unspektakulär, auch wenn es manchmal ein paar Kleinigkeiten im Leben der Familie gab, die sich nicht sofort und einfach erklären ließen. Ein helles Licht, welches trotz wolkenverhangenem Himmel den beiden Mädchen beim Spielen das Zimmer erleuchtete. Spielzeuge die plötzlich wieder in der Hand ihrer Tochter waren, obwohl sie diese außer Reichweite deponiert hatten und sonstige Gegebenheiten sie zu verwirrtem Kopfschütteln und einer abtuenden Handbewegung führten. Nichts worum man sich allzu sehr Gedanken machen musste.
Schon immer lauerte aber in der Familie der Gedanke, dass sie besondere Fähigkeiten hatte, allerdings war Ignoranz immer noch die beste Waffe gegen solche gesellschaftlich tödlichen Dinge.

Lily liebte es hoch zu schaukeln, immer wieder aus größter Höhe geschmeidig wie eine Katze auf dem Boden zu landen und ihre größere Schwester damit zur Weißglut zu treiben. 
Tunia war alles andere als begeistert und versuchte vehement ihrer kleineren Schwester diese Seltsamkeiten zu verbieten. 
Die ganze Situation eskalierte, als Lily das erste Mal bewusst zauberte und eine verdorrte Blüte dazu brachte, die Blätter zu öffnen und zu schließen. Ein Meisterwerk für eine so junge, muggelstämmige Hexe und der ausschlaggebende Grund für den seltsamen Nachbarsjungen Severus Snape aus dem Schatten zu treten, der Petunia Muggel nannte und eindrucksvoll bewies, zu was ein kleiner Zauberer in jungen Jahren schon fähig war. Obwohl Severus die kleine Petunia verletzte und Lily diesen Fehltritt nicht leicht verzieh, schaffte die junge Rothaarige es nicht, der wundersamen Anziehungskraft des seltsamen Jungen zu entgehen.

Er klärte Lily über die Welt der Zauberer auf, machte ihr klar, dass sie etwas besonderes war und zwischen den beiden entwickelte sich eine innige Freundschaft. 
Petunia allerdings sah dies ganz und gar nicht gerne und fühlte sich sehr ausgeschlossen, sie stritt häufig mit ihrer Schwester und wollte ihr den Kontakt zu Severus verbieten. 
Lily aber fand das alles viel zu spannend und freute sich riesig darüber, dass der kleine Snape ihr anscheinend die Wahrheit erzählt hatte, denn an ihrem elften Geburtstag kam ein Brief. 
Nicht irgendeiner, nicht irgendwie. Die Einladung nach Hogwarts, mit einer extra Erklärung für ihre Muggeleltern, überbracht von einem kleinen Zauberer mit schütterem Haar, der alle Fragen geflissentlich beantwortete und dafür sorgte, dass diese Info auch gut verdaut wurde.
Nach einem anfänglichen Schock und einer kurzen Weigerung, zu glaube das es Magie gab, überwog der Stolz ihrer Eltern und Reynold drückte seine Tochter an sich. Seine wunderschöne, besondere Tochter. Nur am Rande bemerkten in der Aufregung die Erwachsenen, das entsetzte und von Tränen feuchte Gesicht ihrer Ältesten.
Lily konnte es kaum erwarten nach Hogwarts zu kommen und die Freude ließ sich auch nicht durch Petunias Gehässigkeit trüben, die ihre Schwester immer häufiger abweisend behandelte. 

Als schließlich der große Tag kam, war Lily heilfroh, dass sie Snape an ihrer Seite wusste, der zwar aufgeregt, aber immerhin allwissend schien.
Schon bald wurde ihr klar, dass es schwierig werden würde ihre Freundschaft aufrecht zu erhalten. Nicht nur, dass Sev nach Slytherin kam und sie selbst nach Gryffindor, auch begann Lily zu verstehen, was Rassismus bedeutete. Severus begann mit Leuten zu verkehren, die der jungen Hexe Angst machten, er begann sich zu einer Person zu entwickeln, die man nur schwer noch lieben konnte. 
Und sie selbst? Ihr Hauptaugenmerk lag auf ihren Noten, sie liebte es zu lernen und sog begeistert alles Wissen auf, welches sie kriegen konnte. 
Lily lernte neue Freunde kennen, erfuhr was es hieß beliebt zu sein und genoss ihren Status als Vertrauensschülerin. Einer Auszeichnung, auf die sie auch Jahre später noch stolz war.
Das Leben in Hogwarts glich einem Abenteuer und manchmal lag die junge Hexe im Bett und konnte es nicht fassen, welches Glück sie hatte. Ein Leben zu führen, was sich viele wünschten. Sie wusste sie war intelligent, beliebt und ein sehr hübsches Mädchen. Sie hatte gute Freunde, das Lernen fiel ihr leicht und an Verehren mangelte es ihr ebenfalls nicht. 
Alleine schon James Potters Vernarrtheit in sie, sorgte für einen wohligen Schauer in ihrem Körper und einen Status bei den anderen Schülern, der sie in die oberen Reihen katapultierte. Auch wenn der Gryffindorjunge aus ihrem Jahrgang ihr oftmals einfach nur auf die Nerven fiel, die Wirkung nach außen hin war nicht außer Acht zu lassen und welches junge Mädchen wurde nicht gerne umschwärmt?
Was bitte hätte ihr Glück trüben können?
Einzig ihr bester Freund, der sie beim Streit als 'Schlammblut' bezeichnet hatte und somit alles gefährdete was sie jemals verbunden hatte sorgte in diesem Jahr für wirklich dunkle Wolken in Lilys Leben.
Sie entschied Severus zu meiden und auch seine herzzerreißenden Entschuldigungen nicht anzunehmen, die noch tagelang anhielten. Es war Zeit zu erkennen, wie unterschiedlich ihre Lebenswege geworden waren und Lily fand Trost in der Freundschaft zu Remus. Einer der wenigen Menschen der sie zu verstehen schien und die Freundschaft zu Sev nicht einfach als ohnehin unverständliche Verwirrung ihrer Gefühle abzutun.
Und obwohl sie noch zu kämpfen hatte mit dem Verlust, der neuen Freundschaft und den vielen Anforderungen der Schule an ihre Fähigkeiten, schaffte ihr Herz es dennoch, genug Zeit zu finden und sich in James zu verlieben.
Wann es passiert war und wie genau, konnte Lily auch heute noch nicht wirklich erklären, sie wusste nur, es war geschehen und zwar in einer Intensität, die ihr zeitweise echte Angst gemacht hatte und es auch heute noch schaffte ihr Herz kurz aussetzen zu lassen, wenn sie dran dachte womöglich einmal ohne ihn leben zu müssen.
Die ersten Wochen teilten sich auf in heimliche Küsse, unbeholfenes Gefummel und sture Streitereien. Nach einem denkwürdigen Eifersuchtsattentat ihrerseits auf James, mitten bei den Quidditchauswahlspielen war ihre Beziehung dann voller öffentlicher Knutschereien, immer noch unbeholfenem Gefummel und noch stureren Streitereien.
Doch das diese Beziehung, nicht wie von Lily befürchtet nach wenigen Wochen in Tränen endete und ihr Name in James' Bettpfosten geritzt überdauerte, sondern etwas wirklich Ernstes war, war spätestens dann klar, als er Lily in den Ferien mit nach Hause nahm und seinen Eltern vorstellte.
Und obwohl die beiden in getrennten Schlafzimmern übernachten mussten, eine Bedingung des Ehepaares Potter, verbrachten Lily und James die ersten Nächte zusammen und stahlen sich gegenseitig- jawohl gegenseitig!- die Jungfräulichkeit.
Als wäre dies eine uralte Form der Besiegelung einer Partnerschaft, konnte sie von nun an wirklich nichts mehr trennen und alles schweißte sie enger zusammen.
Der Tod von Lily und Petunias Eltern, die in einem Auto ums Leben kamen, weil ein Lastkraftwagen auf regennasser Fahrbahn die Kontrolle verloren hatte, der Streit mit Petunia und ihrem schrecklichen neuen Freund Vernon, der Druck bei den UTZ Abschlussprüfungen, die Lily aufgrund des emotionales Stresses, nicht wie von allen erwartet mit einem reinen O-Durchschnitt abschloss und James Beitritt zum Orden des Phönix. Das alles ließ sie zwischen unfassbarer Wut, niederschmetternder Traurigkeit bis hin zu panischer Angst hin und her pendeln und Lily hatte für wenige Wochen das Gefühl, ihr würde jegliche Kontrolle entgleiten. Ein Zustand den sie erschreckend fand und regelrecht hasste.
Nach der Beerdigung kümmerten sie und Petunia, wohlweislich ohne ihre besseren Hälften um den Hausverkauf und ihre Wege trennten sich zum Leidwesen der beiden Schwestern.
Lily und James mieteten sich eine kleine, aber schicke Wohnung, in der sie allerdings nur einige Wochen blieben, als der nächste Schicksalsschlag sie erreichte und James' Eltern den Drachenpocken erlagen.
James hielt seine Trauer vor ihr verborgen und Lily sorgte sich um ihn, so sehr, dass sie schlussendlich dem Orden beitrat- eine Überlegung die sie ohnehin immer wieder gehabt hatte- um ihrem Freund wieder näher zu sein.
Bevor sie allerdings im Orden richtig Fuß fassen konnte, erschütterte Lily allerdings die Nachricht, dass ihre bester Freund ein Werwolf war. Die Tatsache, dass er sich jeden Vollmond in eine Bestie verwandelte, konnte die junge Frau viel besser hinnehmen als die Tatsache, dass Remus und auch James, es ihr bisher nicht erzählt hatten.
Sie stritt sich mit Remus das erste Mal so heftig, dass zwei Wochen zwischen ihnen eiskaltes Schweigen herrschte und es war James, der eines Abends mit einer Standpauke dafür sorgte, dass die beiden sich wieder vertrugen.
Remus war also wieder pünktlich zum Kisten schleppen von der Rothaarigen begnadigt worden, nachdem sie ihm klar gemacht hatte, dass er nie wieder an ihrer Loyalität zweifeln sollte und er ihre Entschuldigung annahm, seine Angst es zu erzählen nicht ernst genug genommen zu haben. Denn in den Wochen der Funkstille hatte Lily allerlei Bücher zu dem Thema gelesen und erkannt, dass sie und James zu den weniger verbreiteten toleranten Zauberern zählten und Werwölfe trotzdem sie die meiste Zeit menschlich waren, sehr wohl einen schwierigen Stand hatten.
Lily begann sich dadurch mehr mit den Werwolfgesetzen, den Gesetzen denen Kobolde sich beugen mussten und den Hauselfenrechten etc. zu befassen und erkannte, welche Verlockung eine neue Weltordnung für diese Wesen sein musste, eine Tatsache die Dumbledore wohl schon vor Jahren bemerkte hatte.
Sie hätte sich gerne mehr dem Thema gewidmet, wurde aber durch ihre Arbeit, die aufgrund der immer häufigeren Vermissten- und Todesanzeigen enorm viel von ihr verlangte, daran gehindert.
Die unterschwellige Angst, von allen auf bestmögliche Weise ignoriert, macht das Zusammenleben nicht unbedingt einfacher und die ständige Angst um Remus, der im Untergrund die Reihen der Werwölfe unter Beobachtung halten soll, um James der sein Leben an der Seite von Sirius riskiert und um Peter, Bev und Ems die genau wie sie als Ordensmitglied auf der Liste der Todesser ganz oben standen zerrte an den Nerven.
Aber Lily, mittlerweile mit einem Posten beim Tagespropheten betraut, ist sich sicher, dass ihre Beziehung und auch ihre Freundschaften dies alles nur stärken wird.
Dumbeldore hat einen Plan, sie mussten nur auf ihn vertrauen.

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