Wir sind ein sehr düsteres Marauder Forum mit Fokus auf den Dunklen Krieg 1978. Außerdem wollen wir das HP-Universum nach und nach um weitere phantastische Elemente (vor allem der britischen Mythologie) bereichern. Du bist bei uns richtig, wenn du düster magst und GB in den 70ern kennenlernen willst.
Gesuche
Von Mond und Stern die einander verloren Barty ist Regulus' bester Freund. Die Art bester Freund, mit dem er sich seit der ersten Klasse das Bett geteilt hat (denn dann war man nicht so allein und verloren im dunklen Kerker), obwohl dieses soft sein von den Eltern nicht gern gesehen worden wäre. Ein Freund, bei dem Regulus er selbst sein konnte, ohne dafür Verurteilung zu erfahren, eine Freundschaft, in der es keine Geheimnisse gab.
Puls? Stabil. Laune? Frag nicht. Das St. Mungo ist in der magischen Welt die erste Adresse, wenn es um Krankheiten, Flüche, Verwandlungsunfälle oder spontane Explosionen geht. Die Heiler hier sind routiniert, oft müde, aber brillant – Menschen, die selbst in Angesicht eines Drachenbisses' noch sachlich bleiben. Zwischen den Etagen für Zauberunfälle, Fluchschäden und Magische Pestillenzen verliert man leicht den Überblick – oder den Appetit. Doch die Heiler des St. Mungo halten den Laden am Laufen.
Das St. Mungo ist in der magischen Welt die erste Adresse, wenn es um Krankheiten, Flüche, Verwandlungsunfälle oder spontane Explosionen geht. Die Heiler hier sind routiniert, oft müde, aber brillant – Menschen, die selbst in Angesicht eines Drachenbisses' noch sachlich bleiben. Zwischen den Etagen für Zauberunfälle, Fluchschäden und Magische Pestillenzen verliert man leicht den Überblick – oder den Appetit. Doch die Heiler des St. Mungo halten den Laden am Laufen.
Augusta Longbottom
Station für VergiftungenMeryl Streep?mindestens 55 Jahre
Die Frau ist zuhause und sorgt sich um die Kinder – mit diesem Mindset bist du aufgewachsen. Während Franks Kindheit hast du dir diese Worte auch zu Herzen genommen. So konservativ du auch sein magst, du musstest leider früh erfahren, dass sich Verantwortung schnell vervielfachen kann. Seit einigen Jahren bist du nun Witwe. Die ungeplante Matriarchin des Longbottom-Clans – und damit auch die Vertreterin der Familie im Zaubergamot.
Seltsam also, dass du arbeiten gehst. Oder etwa nicht? Als Haushexe wurdest du zunächst belächelt und auch im Gamot kaum ernst genommen. Doch das gesellschaftliche Bild von dir hat sich rasch gewandelt, nachdem du dem St. Mungo Hospital deine Dienste angeboten hast. Eine Ausbildung zur Heilerin hattest du ja schon als junge Hexe nach deinem Schulabschluss gemacht – zumindest bis zu deiner Ehe mit deinem verstorbenen Mann. Bei Merlin – dein Wissen über allerlei Gifte und gefährliche Substanzen hat seither nicht nachgelassen! Eine Hexe braucht schließlich ihre Hobbies, oder?
Du hast dir den Respekt selbst der verstaubtesten alten Zauberer erarbeitet. Doch im rauen Gegenwind des sozialen Haifischbeckens hast du den Sanftmut verloren, der dich einst so ausgezeichnet hat. Deine Patienten pflegst du gesund – keine Frage. Aber deine durch und durch resolute Art duldet keinen Widerspruch – und sei der Heiltrank noch so widerwärtig!
Benji Fenwick
Station für Utensilien-UnglückeKit Harrington?mindestens 28 Jahre
Beißende Briefkästen oder würgende Gartenschläuche – du würdest ja mal behaupten, du hast schon alles gesehen. Die Utensilien-Abteilung mag vielleicht nicht die prestigeträchtigste im Hospital sein, aber sie hat eindeutig die lustigsten Geschichten auf Lager. Und sie ist bei weitem nicht so traumatisierend fürs Personal wie zum Beispiel die Arbeit in der Fluchabteilung. Dass du in deine absolute Wunschabteilung übernommen wurdest, merkt man dir jedenfalls jeden Tag an.
Mit einer guten Prise Humor und einem Augenzwinkern begleitest du gern junge Novizen bei ihren ersten Schritten durchs Spital, bringst deine Leidenschaft für den Job ein und hast auch schon das ein oder andere verdrückte Tränchen getrocknet. Klar, das Leben ist kein Ponyhof – aber das heißt noch lange nicht, dass man traurig in irgendeiner Ecke versauern muss.
Wenn es nach dir geht, wartet irgendwo da draußen auch noch die große Liebe – wahrscheinlich in Form eines schicken Schicksalswinks. Denn was dich immer kriegt, sind Horoskope, Tarotkarten oder Einblicke in die Nebel der Zukunft per Kristallkugel. Dein Gehalt geht regelmäßig für Auskünfte drauf, die mal schwammig, mal großzügig ungenau von plötzlichem Reichtum, Schicksalsschlägen oder der ganz großen Liebe erzählen. Ob dir irgendwann mal jemand ordentlich den Kopf wäscht – oder geben dir die Schicksalsfäden am Ende doch recht?
Ivy Pomfrey
Trank-AssistentinFlorence Pugh?mindestens 23 Jahre
Pomfrey wie Poppy Pomfrey? Ja, ganz recht, allerdings weder Schwester noch Tochter, sondern Nichte zweiten Grades. Macht nichts, Professor Slughorn hat dich damals natürlich dennoch in sein kleines Sortiment Lieblingsschüler im Slug Club aufgenommen und Tränke liegen dir glücklicherweise sogar. Sein Empfehlungsschreiben hat dir deine Ausbildungsstelle verschafft. Ursprünglich wärst du auch wirklich gern wie deine Tante Heilerin geworden und genau darauf hattest du dich auch beworben, aber da gibt es ein Problem: Du kommst einfach so gar nicht mit Blut klar.
Dennoch hast du hier erstmal als Heilernovizin angefangen, du hast es ja unbedingt wissen wollen und man gewöhnt sich an alles, nicht? Naja, nach ein paar Monaten musstest du einsehen, dass dem doch nicht so ist, aber deine Vorgesetzten haben dir eine Stelle bei den Trank-Assistenten besorgt. Nicht so gut bezahlt wie eine Heiler-Stelle, aber so lange du nichts Besseres im Sinn hast passt es ganz gut zu deinen Fähigkeiten! Fertig ausgebildet bist du mittlerweile und ist es nicht ohnehin schon zu spät um sich nach einer alternativen Ausbildung umzusehen?
Nein, ganz ernsthaft jetzt: Eigentlich ist es weder die finanzielle Sicherheit, noch eine ganz besondere Leidenschaft für deinen Job, die dich hier hält. Du bist seit Jahren heimlich verliebt... aber das mit dem Anbandeln ist so eine Sache, die dir nicht leicht fällt und so versteckst du dich lieber hinter deinen Tränken und blickst deinem Schwarm nur dann verträumt hinterher, wenn er dir den Rücken zukehrt.
Euklydes Rosier
Abteilung für FluchschädenRichard Madden?mindestens 30 Jahre
Wenn die wirklich ernsten Fälle ins Mungos kommen, dann landen sie häufig rasch bei dir und deinen Kollegen. Als Chefheiler der Fluchabteilung bist du in jedem Fall Härtefälle gewöhnt: Von in den Wahnsinn gefolterten Auroren bis hin zu Imperius-weichgekochten Ministeriums-Sekretären, die die Todesser dazu nutzten, um an sensible Daten heranzukommen.
Jeder deiner Patienten ist besonders hilflos das macht dich in den Augen ihrer Angehörigen zu einem Engel in limettengrün, wenn du den ein oder anderen scheinbar hoffnungslosen Fall doch noch kuriert bekommst.
Aber wie stehst du eigentlich persönlich dazu? Als ein Mitglied der Unantastbaren 28 habe dich die Todesser sicherlich heiß umworben und deine machtvolle Position würde ihnen sicherlich in ihrer Sammlung gefallen. Noch dazu hast du einen Sitz im Zaubergamot inne und kannst hier direkt die Gesetzgebung mit beeinflussen.
Bist du also ein Agent in schwarz, oder wehrst du Anwerbeversuche standhaft ab? So oder so ahnst du nicht, dass dein kleiner Bruder Evan längst dafür sorgt, dass du immer wieder neue Patienten bekommst.
Cillian Walker
Heiler-NovizeRobert Pattinson?mindestens 28 Jahre
Spätzünder nennt man dich. Ursprünglich hast du das Schneiderhandwerk gelernt und hast für Silveryarns Ausstaffierung aufwendige Zelte hergestellt. Der voranschreitende Bürgerkrieg und ein Schicksalsschlag im Freundeskreis haben dir allerdings vor Augen geführt, dass das Leben furchtbar schnell vorbei sein kann und dass jede helfende Hand an der 'Front' wertvoll ist. Diesen Sommer fängst du also ein neues Leben an, startest ohne Vorkenntnisse, aber mit glasklarer Gewissheit in eine späte Ausbildung, die dein Gewissen davon rein wäscht 'zu wenig' getan zu haben.
Nicht alle Helden arbeiten in der Strafverfolgung. Du willst einer dieser Alltagshelden sein, die das Schicksal der ein oder anderen Person zum Besseren wenden können. Wirst du an den Bildern zerbrechen, die du schon bald zu sehen bekommen wirst? Oder wirst du an deiner Aufgabe wachsen und dich von deinem Nutzen beflügelt fühlen?
Theophilus Lovegood
Station für Verletzungen durch TierwesenTaika Waititi?mindestens 45 Jahre
Vielleicht hättest du deinem mittlerweile bereits erwachsenen Sohn Xenophilius früher nicht so viel von deinem Job im St. Mungos erzählen sollen. Zumindest deine Geschichten nicht so ausschmücken und wilde Wesen erfinden sollen, die Zusammenhänge einfacher erscheinen ließen. Naja. Dein Junge wird seinen Weg schon gehen, während du als Heiler in der Abteilung für Verletzungen durch Tierwesen immer wieder bizarre (und auch hin und wieder peinliche Fälle) erlebst. Es kann nunmal nicht jeder mit Pegasi umgehen, der das Geld für diese mächtigen Geschöpfe besitzt und so ein Hufabdruck im Gesicht ist sehr... schick?
Was dir im Arbeitsalltag jedoch seit einigen Jahren auffällt ist, dass ihr immer mehr Patienten mit Werwolfbissen reinbekommt.
Diese Menschen zusammenzuflicken und ihnen beizubringen, dass ihr Leben nie wieder so sein wird wie zuvor ist schon eine recht heftige Sache und so sehr du deinen Job auch liebst... kannst du es nicht zu hundert Prozent verkraften. Dann setzt du dich an das Bett des einen oder anderen jungen Schützlings und packst deine wilden Geschichten von hinterlistigen Schnarchkacklern aus, die die Welt bunter und schalkhafter machen als sie es in Wirklichkeit ist.
Manchmal sind es nur gute Geschichten, die uns bleiben.
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Hallo dort draußen!
Natürlich hat das St. Mungos mehr Angestellte als nur diese ausgewählten Magier und du bist herzlich eingeladen dir auch eigene Geschichten auszudenken. Auch Personal abseits der direkten Heilkunst wird gern gesehen, egal ob es sich nun um einen Cafeteria-Mitarbeiter, oder die Person am Empfang handelt.
Bei Interesse darf sich auch einfach direkt registriert werden - reservierte und nicht mehr freie Charaktere sind als solche markiert.
Da wir den dunklen Krieg im Forum ausspielen spielt der Arbeitsalltag für die Charaktere eine große Rolle.
Auroren mögen vielleicht als Kriegshelden gelten, doch wenn es brennt, rückt die Eingreiftruppe aus. Sie ist die Spezialeinheit der Strafverfolgung, jene, die kommt, wenn selbst erfahrene Ermittler nur noch „Oh fuck“ sagen können. Ob Festnahmen unter Fluchfeuer, Evakuierungen magischer Großereignisse oder direkte Gefechte – sie balancieren auf dem schmalen Grat von Mut und Wahnsinn.
Die Eingreiftruppe – auch kurz HIT-Einheit genannt – ist keine Einheit für schwache Nerven. Sie verlangt Disziplin, Nerven aus Stahl und den Willen, in Extremsituationen einen kühlen Kopf zu bewahren. Wer hier arbeitet, weiß, dass jeder Einsatz der letzte sein könnte – und dass genau das den Reiz ausmacht.
Caradoc Dearborn
TruppführerCharlie Hunnam?mindestens 30 Jahre
Du hast selten Zeit für Smalltalk – warum auch, wenn du den ganzen Laden am Laufen halten musst? Du sitzt nur dann im Büro, wenn du überprüfen musst wer gerade wo ist, was dieser Tage viel zu oft passiert. Wo sind die Zeiten hin, als es vielleicht einen Einsatz die Woche gab? Seit zwei oder drei Jahren laufen jetzt schon häufig mehrere Einsätze parallel zueinander und immer häufiger sind es die Auroren, die allein nicht mehr klar kommen. Weirder Shit.
Du lachst selten, aber wenn, dann laut. Trotz deiner tiefen Verbundenheit mit jedem einzelnen aus dem Team wissen wenige, dass du heimlich im Orden des Phönix mitmischt.
Im Einsatz wirkst du wie jemand, der jeden Schritt vorhergesehen hat – was meistens stimmt. Nicht, weil du ein Seher wärst, sondern weil du so ziemlich jedes Szenario mit deiner Truppe einstudiert hast. Entscheidungen triffst du pragmatisch und manchmal wirkst du deswegen vielleicht wie ein Arschloch – aber wenn es das Überleben deiner Truppe sichert ist das alles, worauf es am Ende ankommt.
Alice Fawley
AnwärterinAlicia Vikander?mindestens 25 Jahre
Du bist noch nicht lange bei der Eingreiftruppe und das merkt man auch – manchmal stolperst du noch über den rauen Ton, die schwarzen Witze und die ständige Einsatzbereitschaft. Du weißt, dass du dich beweisen musst, dass jeder Fehler gezählt wird, und dass du dich schnell anpassen musst, wenn du nicht auf der Strecke bleiben willst.
Manchmal überforderst du dich selbst mit dem Versuch, alles richtig zu machen, und das Team sieht, dass du noch unsicher bist – aber sie respektieren, dass du es überhaupt versuchst und hättest du nicht das richtige Potenzial, dann hätte man dich bestimmt auch gar nicht erst angeworben.
Trotzdem bist du neugierig, ehrgeizig und bereit, dich dem harten Alltag zu stellen, obwohl du manchmal das Gefühl hast, dass die endlosen Einsatz-Simulationen und die spitzen Bemerkungen der Kollegen, allen voran Frank, dich einschüchtern. Du weißt, dass du hier wachsen kannst, und dass jeder kleine Erfolg zählt, um irgendwann selbst ein vollwertiger Teil der HITs zu sein.
Frank Longbottom
reserviertTeammitgliedSam Claflin?mindestens 28 Jahre
Du bist schon ein paar Jahre bei der Eingreiftruppe, und die meisten Anwärter wissen, dass du einer bist, der sie an ihre Grenzen bringt – auf die gute Art. Du treibst sie zu Höchstleistungen und dabei merkst du manchmal selbst nicht, wie sehr deine langen Blicke und dein spitzer Kommentar sie ins Grübeln bringen. Alice zum Beispiel fragt sich öfter, ob sie genug taugt.
Hinter dir steht deine Familie, dominanter als ein Drachen, die ungeduldig darauf wartet, dass du dich niederlässt und die Longbottom-Linie fortführst. Das ist gelegentlich nervig, aber du weißt damit umzugehen – du lässt dich nicht hetzen, entscheidest selbst, wann es Zeit für dich ist und nutzt den Druck eher als Antrieb, die Dinge richtig zu machen statt husch husch und mit halbem Herzen.
Du weißt, dass Caradoc im Orden des Phönix ist seit du ihn dort zufällig getroffen hast. Ihr habt euch einen kurzen Moment perplex angestarrt und seid euch dann lachend in die Arme gefallen. Seither steht ihr nicht nur auf der Arbeit auf der gleichen Seite der Front.
Meredith Johnson
TeammitgliedZendaya Coleman?mindestens 25 Jahre
Du bist die Einzige im Einsatzteam, die nicht aus der Strafverfolgung rekrutiert wurde, sondern aus dem St. Mungos Hospital – du bist eigentlich ausgebildete Heilerin. Caradoc hat dich sofort ernst genommen, als du ihn im Duellierclub krachend geschlagen hast; Seitdem weiß er, dass er es mit jemandem zu tun hat, der nicht nur talentiert, sondern auch in einem Feld erfahren ist, das die Abteilung ohnehin dringend brauchen kann. Er hat dich persönlich angeworben, inklusive Kniefall (!!) und auch das ist wohl eine dieser Geschichten wie man sie oft bei Einsätzen erlebt – wer sollte dir das schon glauben, hm?
Du arbeitest schnell, präzise und selbst unter Druck ruhig – sei es bei Verletzten oder auch im brenzligen Einsatz. Im Team hast du dir sehr rasch deine Position als Hexe erkämpft, die man besser nicht in Frage stellt. Deine Erfahrung als Duellantin und Heilerin macht dich zu einem wertvollen Mitglied, auf das sich jeder verlassen kann.
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Hallo dort draußen!
Natürlich haben die HITs mehr Mitglieder als nur diese vier ausgewählten Teammitglieder, auf jeden Fall hören alle aber auf Caradocs Kommando. Theoretisch bildet Alice Fawley Franks zukünftige Ehefrau (und Mutter von Neville) ab, aber ob diese Entwicklung nun stattfindet oder nicht steht den Spielenden frei.
Bei Interesse darf sich auch einfach direkt registriert werden - reservierte und nicht mehr freie Charaktere sind als solche markiert.
Da wir den dunklen Krieg im Forum ausspielen spielt der Arbeitsalltag für die Charaktere eine große Rolle - stehst du eher auf private Szenen sind vielleicht andere Abteilungen des Ministeriums interessanter für dich.
Im Krieg mögen vielleicht die Auroren die meisten Lorbeeren einheimsen, den Großteil der anstehenden Ermittlungsarbeit sowie der Koordination verschiedener Abteilungen übernimmt jedoch die Strafpatrouille.
Mit Abstand die größte Einheit der Strafverfolgung, kümmert sie sich um alles, was keine Schwarzmagier betrifft und nicht gleich nach „Hilfe, der Weltuntergang steht bevor!“ schreit – also um so ziemlich alles.
Kurzum: Es ist ausgesprochen gesund, in der Strafpatrouille zu sein – meistens. Wird es brenzlig, ruft man einfach die Spezialisten, die dann mit wehendem Mantel und heroischem Blick auftauchen, um den Tag zu retten (und sich später gegenseitig dafür feiern). Währenddessen zieht der Strafpatrouilleur pfeifend seine Absperrzauber, hält sich dezent im Hintergrund und genießt den Abend bei einem Pint oder zwei – während die Helden der Nation über ihren Berichten brüten.
Clarisse Silveryarn
AusbildnerinBridget Satterlee?mindestens 25 Jahre
Dein Vater besitzt Silveryarns Ausstaffierung auf der Winkelgasse und früher mal ging alle Welt automatisch davon aus, dass du Schneiderin werden würdest und das Geschäft übernehmen. Nadel und Faden liegen dir zwar, doch als du in der Oberstufe warst begann Voldemort gerade damit, seine Klauen in die magische Welt zu schlagen. Du bist noch damit aufgewachsen, dass man sich vollkommen unbesorgt auf den magischen Einkaufsstraßen aufhalten konnte. Als Tochter eines Ladenbesitzers bist du auch heute noch auf Du und Du mit so ziemlich allen Geschäftsinhabern der Winkelgasse.
Du wolltest etwas tun, nicht einfach nur hilflos daneben stehen und Reiseumhänge schneidern. Aurorin zu werden war wiederum eine Stufe zu heftig, zu kampforientiert für dich, auch wenn du deine Kollegen von der Schwarzmagierbekämpfung sehr schätzt und daher auch irgendwie als Verbindungsglied gesehen wirst.
Für dich perfekt war die Strafpatrouille, wo du nach deiner Ausbildung Teil der Streifen-Patrouille geworden bist. Es ist ein gutes Gefühl irgendwie die Hand über jene Geschäfte zu halten, die dir deine Kindheit sind. Mittlerweile gibst du diese Verantwortung auch an eine neue Generation Patrouillenmitglieder weiter, sowohl in der Grund- als auch der Schwerpunktausbildung als Streife. Als nahbare Ausbildnerin hast du mittlerweile gefühlt bei der halben Abteilung einen großen Stein im Brett.
Bernard Gamp
ErmittlerBenedict Cumberbatch?mindestens 40 Jahre
Als Reinblut alten Schlages mit den dazu gehörigen Verbindungen besitzt du eines der wenigen Einzelbüros der Abteilung – vermutlich würdest du es deiner Privatsphäre zuliebe mit deinem Leben verteidigen. Die Wände sind gespickt mit Notizen und Fotos von Tatorten, rote Fäden winden sich scheinbar chaotisch über ein Meer aus Gedankengängen, die niemand durchschaut außer dir selbst.
Als Ermittler der Strafpatrouille blickst du auf eine lange Reihe von Erfolgen zurück, bist aber auch immer rasch dabei zynische Kommentare über die Arbeit von Auroren und Eingreiftruppe verlauten zu lassen. Immerhin wären deren Erfolge nicht selten ohne deinen Einsatz nicht möglich... und wer steht am Ende in der Zeitung? Richtig, nicht du.
Dein Ego kann das schon verkraften, prinzipiell, doch gerade die Novizen der Auroren bekommen deine scharfe Zunge immer wieder zu spüren, wenn du ihnen über den Weg läufst. Junge Ermittler deiner eigenen Abteilung hingegen würden viele damit überraschen, wenn sie sagen, dass du eigentlich einen absolut warmherzigen Gesprächspartner abgeben kannst, der allerlei praktische Tipps und Tricks auf Lager hat.
Immerhin wahrst du dein Image als exzentrischer Grummelbär recht akribisch um ja nicht als Ausbilder in die theoretischen Abgründe der Abteilung abgeschoben zu werden!
Juanita Gonzalez
NovizinHailee Steinfeld?mindestens 18 Jahre
Einige deiner Klassenkameraden haben sich intensiv darauf vorbereitet Auror zu werden, oder Fluchbrecher, oder andere Jobs, die wahnsinnig spannend und prestigeträchtig wirken. Du hast das Ganze etwas entspannter gesehen und dich früh erkundigt, welche Alternativen die Strafverfolgung zu bieten hat.
Deine Wahl hier zu arbeiten geschah nicht aus der Not heraus, weil es notentechnisch nicht für etwas anderes gereicht hätte, sondern weil du ein ganz konkretes Ziel im Kopf hast, das du in den kommenden Jahren erreichen willst. Wenn möglich ohne dabei den Kopf zu verlieren, ja?
Dein gerade frisch begonnenes Engagement im Orden des Phönix ist top secret, dein Arbeitgeber hat keine Ahnung davon und dabei sollte es auch besser bleiben. So ganz legal ist das, was ihr Ordensmitglieder da macht nämlich nicht. Aber das ist ja gerade das Reizvolle, nicht?
Dein Image als das Mädchen von Nebenan hältst du jedenfalls auch gerade deswegen aufrecht. Vollkommener Stuss, sich eine Zielscheibe auf den Rücken zu pinseln, wenn man als junges Patrouillenmitglied doch auch so allerlei Dinge mitbekommt, die im Krieg den entscheidenden Ausschlag geben können.
Welche Anzeigen reinkommen, zum Beispiel. Ist ja nicht so, dass das gewöhnliche Verbrechen schlafen würde, nur weil Großbritannien unter einem Bürgerkrieg leidet. Gut, dass Bernard Gamp keine Ahnung davon hat, dass du planst ihm den ein oder anderen nicht angezeigten Fall unterzujubeln. Weil du es kannst, während du Akten hin und her trägst. Weil das dem ein oder anderen Reinblut ordentlich Stress machen wird, wenn es nötig sein sollte. Ob du damit für den Orden des Phönix leichtfertig deine ganze Karriere auf's Spiel setzt? Hm...
Anne Lightcliffe
Straf-PatrouilleHannah Ferguson?mindestens 25 Jahre
Dein Freundeskreis nennt dich Nanette und dir wurde ein gänzlich anderes Leben vorherbestimmt als du es heute führst. Es begann schon damit, dass man dich nach den ZAGs aus der Schule holte, weil deine Haushexen-Qualitäten wichtiger waren als eine vollumfängliche Magieausbildung.
Dann ging deine Familie den perfekten Handel mit einem Geschäftsmann ein, der dich zur Frau nehmen und seinen Einfluss mit deiner ehrgeizigen Halbblutfamilie teilen würde.
Kommentare wie "Liebe kommt mit der Zeit" und "du brauchst jemanden, der für dich sorgt" fühlten sich für dich lange Zeit normal an und wie unglücklich du warst hast du erst gemerkt, als du sie kennengelernt hast. Sie, die dein ganzes Leben auf den Kopf gestellt hat.
Du hast gelernt, dass normal nicht unbedingt gleichbedeutend ist mit richtig. Du hast gefühlt, dass Liebe nichts ist, das sich über lange Zeit entwickeln muss, sondern das einfach da sein kann. Unerzwungen.
Deine Scheidung liegt jetzt schon eine ganze Weile zurück. Deine Familie ist nicht mehr gut auf dich zu sprechen. Doch du, du hast zu dir selbst gefunden. Wohnst offiziell zwar nur mit einer guten Freundin zusammen und bist "nur" ein einfaches Mitglied der Strafpatrouille, aber bist frei und kannst dein eigenes Geld für die Dinge ausgeben, die dir selbst wichtig sind. Den Wert dieser Freiheit werden die wenigsten deiner Kollegen je verstehen.
Man muss nicht immer hoch auf die Karriereleiter hinaus um glücklich zu sein. Vielleicht kommt eines Tages der Zeitpunkt, an welchem man dich auch ohne flache Anbaggersprüche akzeptiert so wie du bist.
Flint Haworth
WächterTom Hardy?mindestens 35 Jahre
Als du bei der Strafpatrouille angeheuert hast wusstest du ehrlich gesagt nicht so ganz wohin mit deinem Leben. Du warst einfach einer jener Menschen, die sich schwer damit tun sich für etwas anderes als Quidditch langfristig zu begeistern. Leider hattest du für den Sport nicht genug Talent um ihn zum Beruf zu machen.
Zur Überraschung deiner Familie bist du hier im Ministerium aber wirklich hängen geblieben. Nach ein paar Jahren im Grunddienst hast du sogar die weiterführende Ausbildung zum Wächter gemacht, weil "deine Jungs" sich ebenfalls darauf spezialisiert haben. Nach Dienstschluss trifft man sich dann an der Bar und Kegelbahn des Meliflua-Hotels und manchmal, ja manchmal, duelliert ihr dann auch eine Runde. Nicht im Duellierclub! Nein, wenn schon, dann sucht ihr euch eines der vielen leerstehenden Gebäude der Stadt und werft alle Regeln über Bord.
Manchmal kann der Job als Wächter echt langweilig sein, aber du lebst für die Stunden danach und für die dummen Sprüche, die ihr euch auch währendessen an den Kopf knallt.
Peyton Lester
Sicherungs-MagierFrancisco Lachowski?mindestens 25 Jahre
Als echter Krimi-Fan fläzt du dich auch gern nach Dienstschluss in deinen Lieblingssessel, um für deine Dosis "Simon Templar" die Flimmerkiste einzuschalten. Den Pfad des Ermittlers hast du aber dennoch nicht beruflich eingeschlagen, sondern dich lieber auf die Sicherung von Tatorten spezialisiert. Mehr Action, denn so cool wie die TV-Detektive auch zu leben scheinen, du weißt, dass die bei euch im Büro immer bis zum Hals in Papierkram stecken. Eher nicht so dein Fall.
Als Sicherungs-Magier hingegen steckst du immer mitten in der Action ohne selbst direkt im Schussfeld zu sein und deine Kollegen können sich auf dich verlassen, wenn es um das kreative aus dem Weg lotsen von Muggeln geht. Ist einfach einer der Vorteile, wenn man selbst in einem nichtmagischen Haushalt aufgewachsen ist!
Was deine Kollegen nicht wissen: Deine Bücher und Serien haben dich geschult und dir ist bewusst, dass es in deiner Abteilung zumindest einen Maulwurf geben muss. Kann einfach nicht sein wie oft Einsatzkräfte einen Deut zu spät zu einer Durchsuchung aufkreuzen! Als Nicht-Ermittler ermittelst du also. Ganz diskret und an den Chefitäten vorbei, die das noch gar nicht so am Schirm zu haben scheinen.
Lawrence Fletcher
ErmittlerNorman Reedus?mindestens 45 Jahre
Als Sohn einer für Kleinkriminialität bekannten Familie war eigentlich klar, dass du dein Leben eher hinter Gittern verbringen würdest als am Schreibtisch davor. Allerdings hattest du verdammt Glück und nach ein paar Jugendsünden in Hogwarts und einem Vorfall, der dich für eine Nacht in die Ministeriumszellen befördert hat, gab es da einfach diesen einen Kerl, der dich... nunja, nicht wirklich an der Hand... aber vielleicht doch am Kragen gepackt hat und dich aus der Scheiße rausgezogen hat. Der dir eine Chance gegeben hat. Der dir einen Job hier in der Strafpatrouille besorgt hat und persönlich ein Auge auf deine Ausbildung hatte.
Vermutlich ist das Glück für dein Leben schon aufgebraucht, denkst du jedenfalls, weil du siehst ja an deinen Brüdern, Cousins und anderen Verwandten, dass das kriminelle Leben nur sehr kurzfristig geil ist. Du bist da rechtzeitig ausgestiegen und die liebe Familie versucht dich doch immer wieder in Versuchung zu führen, oder deinen Einfluss in der Abteilung für sich zu nutzen. So ganz kannst du dich eben doch nicht von ihnen lösen.
Als Ermittler schiebt man dir gern die Fälle zu, bei denen man "wie ein Krimineller denken" muss. Kann man jetzt als Kompliment sehen oder als Beleidigung, aber du machst deinen Job. Vielleicht kannst du eines Tages auch das Schicksal für eine andere junge Seele sein, die irgendwo falsch abgebogen ist?
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Hallo dort draußen!
Ganz bewusst haben unsere Patrouillenmitglieder hier bis auf wenige Ausnahmen keinen ausgewiesenen Blutstatus und auch kein fixes Alter. Fix bleibt aber auf jeden Fall die Spezialisierung der einzelnen Personen, da sie verschiedene Bereiche abdecken sollen.
Bei Interesse darf sich auch einfach direkt registriert werden - reservierte und nicht mehr freie Charaktere sind als solche markiert.
Da wir den dunklen Krieg im Forum ausspielen spielt der Arbeitsalltag für die Charaktere eine große Rolle - stehst du eher auf private Szenen sind vielleicht andere Abteilungen des Ministeriums interessanter für dich.
she sold souls for headlines
and bought her fame in scars
Juli 1978: Endlich hast du es geschafft, wirst regelmäßig auf den vorderen Seiten des Tagespropheten als Journalistin genannt, statt nur dann deinen Namen zu hören, wenn deine Kollegen noch einen Kaffee haben wollen. Oder du alternativ einen der Miniberichte im hinteren Bereich verfassen zu dürfen. Endlich wirst du ernst genommen – weil du dich etwas traust, das sich noch niemand vor dir getraut hat: Du greifst in deinen Beiträgen gnadenlos an, du schaffst es deine Leser zu fesseln, sie wütend zu machen, oder wahlweise mit einem armen Opfer mitfühlen zu lassen. Alles oder Nichts, das ist die Devise. Aber was hattest du auch zu verlieren?
Kimmkorn - dieser Name hat bisher niemandem was gesagt. Ob du muggelstämmig oder halbblütig bist sei mal dahin gestellt, auf jeden Fall bist du heute vollkommen in der magischen Welt angekommen und erarbeitest dir hier einen Ruf. Geschenkt bekommen hast du nichts – das fing an deinem ersten Schultag bei der Fahrt über den See an, als eins der anderen Kinder dein Boot zum kentern brachte und du unter dem Gekicher einiger Mädchen tropfnass an Land gezogen wurdest und ging weiter, als du immer wieder den Streichen eben jener Grazien ausgesetzt warst. Mal waren es verzauberte Schuhe, die dich wie in diesem Muggelmärchen gnadenlos durchs Schloß tanzen ließen, dann waren es Spinnen, die dir überall hin folgten. Den Schmerz hast du dir im stillen Kämmerlein von der Seele geschrieben.
Es muss ungefähr in der sechsten Klasse gewesen sein, als du zurückgeschlagen hast. Hast dich an der Zeitungs AG der Schule beteiligt und erst einige harmlose Artikel über die Quidditchspieler der Schule veröffentlicht, ehe du dich ehrlich gesagt aus spontanen Rachegelüsten dazu entschieden hast, eine deiner Peinigerinnen aufs Korn zu nehmen. Es war wie ein Rausch als sich alle Blicke auf sie richteten, als das Getuschel, das Gekicher diesmal ihr galt und nicht dir.
Damals hast du Blut geleckt. Dein Talent entdeckt. Aus den kleinsten Dingen einen Skandal machen – ihn herbei schreiben – das kannst du! Du verstehst es aber ebenso gut Mitleid zu erwecken. Hast manchmal durchaus deine Momente, in denen du das Bedürfnis hast anderen zu helfen. Vorzugsweise dann, wenn sie dir wohlgesonnen sind, dich mögen, dich vielleicht sogar in Schutz genommen haben.
Als du die Schule abgeschlossen hast, wolltest du unbedingt beim Tagespropheten anfangen. Vielleicht waren deine Noten zu schlecht, vielleicht gefiel ihnen dein Schreibstil nicht – auf jeden Fall wurdest du nicht genommen. Arbeitslos in den 70ern... nicht gerade ein Zuckerschlecken! Zum Glück hattest du doch ein paar liebe Freunde, die dich gern auf ihrer Couch haben schlafen lassen. Wobei man dir nachsagt, dass du auch kein Problem damit hast mit deinen körperlichen Reizen durch den Tag zu kommen. Wer sagt, dass das nur Männer dürfen? Eine Zufallsbeobachtung im Eberkopf brachte dir schließlich deinen ersten richtigen Artikel im Tagespropheten ein. Nicht fest angestellt – aber mit einem Vertrag für 15 Beiträge in der Tasche! Und dein Ehrgeiz war geweckt...
Hallo dort draußen! Das Make Me Run sucht eine Rita Kimmkorn noch relativ am Anfang ihrer Karriere – und wir hoffen sehr darauf, dass sie unsere Charaktere so richtig aufmischen wird. Oder ihnen helfen. Wer weiß das schon? Ihre hier erzählte Hintergrundgeschichte ist nur ein Vorschlag, du kannst dich natürlich auch ganz anders austoben. Wichtig ist uns, dass sie nicht einfach nur eine garstige Zicke ist, sondern dass da ein wenig mehr "Fleisch" dahinter steckt. Eine Geschichte, Motivation, die sie zu dem macht was sie ist. Ob sie bereits ein unregistrierter Animagus ist, oder erst dabei ist diese Fähigkeit zu erlernen, ist dir gänzlich überlassen.
Als freie Journalistin ist Rita bisher nirgendwo fest angestellt, als Spieler kannst du aber sowohl im Tagespropheten, als auch in der Hexenwoche Artikel veröffentlichen. Wirklich! Diese Medien werden bei uns Ingametag für Ingametag (bzw. Woche im Fall der Hexenwoche) befüllt.
Ansonsten gibt es mit Peter Pettigrew aber auch schon bespielten Anschluss beim Tagespropheten. Der übt als frischgebackener Novize gerade das Illustrieren der Werbeanzeigen und hofft darauf irgendwann in ein paar Monaten auch mal eins seiner Werke veröffentlich zu sehen.
Anschluss hat sie an erwachsenen Charakteren genug, auch abseits der Medienbranche. Dadurch, dass sich das Make Me Run auf die Welt der Erwachsenen fokkussiert und vor allem die Arbeitswelt aktiv bespielt, gibt es mit Sicherheit einige (vermeintliche?) Skandale aufzudecken. Und ja, du hast definitiv die Erlaubnis Mist über jeden zu verbreiten – jederzeit!
Interesse? Dann meld dich doch und hauche Rita Leben ein - wir freuen uns auf dich!
Auroren sind Spezialeinheiten zur Bekämpfung und Erfassung von Schwarzmagiern. Man sollte sich wirklich nicht leichtfertig mit ihnen anlegen und innerhalb des Ministeriums haben sie auch nicht unbedingt den Ruf der umgänglichsten Kollegen. Kann man es ihnen verübeln? Jeder von ihnen hat wohl schon mindestens einen Partner im Feld verloren, nicht alle haben noch sämtliche Gliedmaßen. Wer Auror wird weiß, dass er sein Leben für das Wohl der Allgemeinheit opfert.
Drei Jahre Lebenserwartung. Mehr gibt man Auroren aktuell nicht, auch wenn einige von ihnen natürlich schon weitaus mehr Dienstjahre auf dem Buckel haben. Die Bezahlung ist leider auch nicht besser als in der restlichen Strafverfolgung und zu guter Letzt pinselt man sich als Mitglied dieser Einheit eine Zielscheibe für die Todesser auf den Rücken. Auch privat. Verrückt, wer sich hier zum Dienst meldet, oder?
Auf der anderen Seite steht das soziale Prestige, Auror zu sein. Kriegsheld. Kostenlose Getränke im Tropfenden Kessel, einfach nur weil man als „einer von den Guten“ wiedererkannt wird. Wer es durch die Ausbildung geschafft hat, ist für die nicht Schwarzmagier-affine Bevölkerung ein Idol, manch ein Auror hat es sogar schon auf eine der beliebten Schokofroschkarten geschafft.
Rufus Scrimgeour
Auroren-LeiterCillian Murphy44 Jahrevergeben
Zielstrebig, unermüdlich, genervt. Das sind jene Eigenschaften, die man Rufus am ehesten zuschreiben würde. Als Rufus ein junger Auror war erholte sich Europa gerade von Grindelwalds Schrecken und Großbritanniens Straßen waren relativ sicher. Als Auror hatte man damals nicht allzu viel zu tun, vielleicht hat er deswegen so lange überlebt. Drei Jahre, drei mickrige Jahre sind es, die man Auroren heutzutage an Lebenserwartung gibt!
Die Straßenschlachten, all die Leichen unbeteiligter Zivilisten machen Rufus vor allen Dingen wütend. In seinem Büro stapeln sich die Unterlagen zu den unzähligen offenen Fällen, von denen nur die wenigsten erfolgreich abgeschlossen werden können. Das schwarzmagische Pack zu jagen ist eine undankbare Aufgabe. Sie sind reich, sie sind im Ministerium bestens vernetzt und es wäre nicht das erste Mal, dass man ihm kurz vor einem Haftbefehl auf die Finger klopft, weil er den falschen Personen auf die Füße getreten ist. Immerhin steht der Zaubereiminister selbst vollkommen hinter Rufus und versucht ihm seit zwei Jahren den Rücken frei zu halten - seit er den Posten von seinem ermordeten Vorgänger geerbt hat.
Rufus' Novizen haben zu ihrem Leidwesen häufig mit dem Papierkram des Büros zu tun und werden dank des Arbeitspensums des Leiters häufig zwischen verschiedenen anderen Auroren hin und her gereicht. Das bedeutet zum einen einen tieferen Einblick in die Führungsetage der Abteilung, aber auch die Anforderung sich rasch mit verschiedenen Persönlichkeiten arrangieren zu können. Dafür bringt der Chefauror überraschenderweise besonders viel Geduld für jene mit, die sich gerade zu Anfang noch schwer mit den strengen Strukturen des Ministeriums tun.
Alastor Moody
Auroren-AusbilderAidan Gillen?mindestens 30 Jahre
Wer kennt ihn nicht? Alastor Moody ist der Mann, den man schickt, wenn es wirklich brenzlig wird. Dass er eine Fußprothese trägt fällt gar nicht auf, immerhin arbeitet das St. Mungos unermüdlich dafür das Leben der Auroren noch ein bisschen länger auf dem Schlachtfeld einsetzen zu können.
Alastor hat einen wahnsinnig guten Riecher für Fallen. "Immer wachsam" lautet die Devise des Ausbilders, der seine Schüler schonmal gern durch einen ganzen Parcours voller womöglich todbringender Hindernisse schickt. Was dich nicht umbringt macht dich stärker oder so ähnlich...
Die Gesellschaft liebt Alastor - er sie aber nicht. Statt sich auf feinen Gesellschaften die Zeit zu vertreiben engagiert sich Moody lieber im Orden des Phönix und geht damit auch in seiner Freizeit auf Verbrecherjagd. Ganz ohne die lästigen Regeln des Ministeriums beachten zu müssen. Er ist es auch, der Dumbledore über die Entwicklungen der Aurorenzentrale am Laufenden hält - nicht weil er sich als Spion sieht, sondern weil Alastor der festen Überzeugung ist, dass Albus Dumbledore weitaus schlagkräftiger ist als das restliche Ministerium zusammen. Und noch dazu auf der richtigen Seite. Aber das erzählt man lieber niemandem, nicht wahr?
Tartarus Proudfoot
Auroren-AusbilderOrlando Bloom?mindestens 27 Jahre
Tartarus war schon damals im Duellierclub ein herausragender Kämpfer und auch heute ist er innerhalb der Abteilung einer der Besten, wenn es um Reaktionsgeschwindigkeit und die Anpassung an den Gegner geht. Im Einsatz bildet er die Vorhut, macht den Weg für seine Kollegen frei oder schindet zumindest so viel Zeit, dass Verstärkung eintreffen kann. Zurückhaltung ist wirklich nicht das Seine, aber man kann ihn auch nicht als Groben Haudrauf bezeichnen. Duellieren ist so viel mehr als das Anrichten von möglichst viel Schaden!
Als Ausbilder ist es ihm wichtig auch seinen Novizen nahe zu bringen, dass man den Geldbeutel der Allgemeinheit schonen sollte, indem man Gefechte geschickt an unbedenkliche Plätze verlegt, den Gegner genau dorthin lockt wo man ihn haben möchte. Man muss ihn nicht möglichst schnell festnehmen - wichtig ist nur, dass am Ende die magischen Fesseln perfekt sitzen und möglichst wenig des Umfelds darunter zu leiden hatte.
Kaleb Savage
Auroren-AusbilderMichael K. Willams?mindestens 40 Jahre
Tartarus und Kaleb sendet man lieber nicht im Doppelpack, wenn man harmoniebedürftig ist. Die Ansätze der beiden Auroren sind vielleicht ein kleines bisschen konträr - wo Proudfoot versucht möglichst ressourcenschonend zu handeln scheut Kaleb sich nicht davor auch mal ein ganzes Gebäude in die Luft zu jagen, wenn der Schwarzmagier dafür festgesetzt werden kann. Man sagt ihm ja nach, dass er auch so gern mal aus der Haut fährt, aber zum Glück wird er seinen Schülern gegenüber nicht handgreiflich. Die sind aber zumindest am Anfang immer ein bisschen verstört davon, wenn sie von ihrem Mentor für eine vermeintliche Kleinigkeit angebrüllt werden. Kann passieren!
Neben vielen vielen Schimpfwörtern lernen seine Schüler sehr gut mit Stress umzugehen und kräftige Angriffe sowohl auszuführen als auch abzublocken.
Serpentina Fawley
Auroren-Ausbilder Dianna Agron?mindestens 27 Jahre
Frauen haben es im Ministerium nicht leicht, vor allem wenn sie es in leitende Positionen schaffen wollen. Natürlich gab es auch immer wieder Zaubereiministerinnen, aber im Endeffekt dominieren Männer die Welt, nicht wahr?
Als Mitglied einer unantastbaren Familie und ehemalige Slytherin hat Serpentina sich noch dazu lange Zeit Misstrauen in der eigenen Abteilung stellen müssen, aber die taffe Aurorin hat sich davon nicht klein kriegen lassen. Nicht zuletzt die Verhaftung ihres eigenen Cousins hat ihr schließlich doch den Respekt der Kollegen eingebracht - und die Wut zumindest eines Teils der eigenen Familie.
Gemäß ihrer Abstammung wird Serpentina häufig dazu eingesetzt, die Motive und Gedanken der Verdächtigen zu ergründen. Sich in die Reinblutideologie vollständig hineinzudenken gelingt nicht jedem, aber die Hexe ist wahnsinnig gut darin in die Köpfe anderer einzutauchen - ganz ohne Legilimentik! - und die richtigen Schlüsse zu ziehen. Ihre Schüler lernen viel über Verhörtechniken, aber fallen auch immer wieder dadurch auf, dass sie Verbrecher mit kreativen Hilfsmitteln zu Fall bringen. Schon von dem Todesser gehört, der mit Funkgeräten vollkomme in die Irre geführt wurde?
Han Seojin
Auroren-AusbilderByung-hun Lee?mindestens 30 Jahre
Hans Vater war bereits Auror und er ist in seine Fußstapfen getreten. Die Familie ist bereits seit ein paar Generationen in Europa beheimatet und vergibt eigentlich nur noch aus Tradition koreanische Namen. Seine Verwandtschaft in ganz Europa bringt auch seine Stärke mit: Han kennt sich mit anderen Kulturen aus, ist sehr interessiert an den feinen Unterschieden und exotischen Zaubern. Seine Schüler profitieren gerade von letzterem und sind im Kampf für Gegner nicht leicht einzuschätzen. Es ist ein Unterschied ob dir ein Auror einen Stupor entgegenschleudert, oder irgendein komisches asiatisches Wort brüllt und dann fährt ein Drache aus dem Himmel auf dich herab... ein gewaltiger Unterschied!
Leider verbringt Han nicht so viel Zeit draußen auf dem Feld wie Abteilungsleiter Scrimgeour es gern hätte. Der Zaubereiminister neigt nämlich dazu ihn für verschiedene Anlässe als Leibwache abzuziehen. Natürlich muss der Minister gut geschützt werden, aber vor allen Dingen dürfte es auch an einer persönlichen Freundschaft zwischen den beiden Männern und Hans hilfreichen Ratschlägen im Umgang mit fremdländischen Gästen liegen, nicht wahr?
Kingsley Shacklebolt
Auroren-AusbilderColman Domingo?mindestens 35 Jahre
Hat hier jemand nach einem Ruhepol verlangt? Hier ist er! Kingsley setzt man gern für Befragungen ein, weil er seinen Verdächtigen und Zeugen sowas wie Vertrauen vermitteln kann. Man kann sich wundern wie gesprächig Menschen werden können, wenn sie sich gut aufgehoben und nicht bedroht fühlen! Seine Schüler lernen gut zuzuhören, eine Eigenschaft die es heutzutage leider nicht mehr allzu häufig anzutreffen gibt und davon ausgehend messerscharf zu kombinieren.
Er ist ein guter Duellant - wie alle seine Kollegen - aber seine tatsächliche Stärke besteht darin die richtigen Zauber zur richtigen Zeit einzusetzen. Sparsam damit umzugehen. Ein Auror ist mehr als ein Flüche um sich werfender Krieger. Im Feld bereitet er häufig den Weg der anderen vor, wenn sie unauffällig agieren müssen. Man kann sich jedenfalls sicher sein, dass der Mann mit der tiefen Stimme stets die Fassung behält, selbst wenn er mal wieder von irgendeinem Rassisten als Affe bezeichnet wird.
Weitere Informationen
Hallo dort draußen!
Ganz bewusst haben unsere Auroren hier bis auf wenige Ausnahmen keinen ausgewiesenen Blutstatus und auch kein fixes Alter. Bis auf Kingsley und Alastor darf man auch gern den Vornamen ändern, fix bleibt aber auf jeden Fall die Spezialisierung der Auroren, da sie verschiedene Bereiche abdecken sollen.
Bei Interesse darf sich auch einfach direkt registriert werden - reservierte und nicht mehr freie Charaktere sind als solche markiert.
Wenn du Interesse an einem Senior Auroren hättest und hier nichts dabei ist, ist das kein Problem - unsere sechs Auroren hier sind Beispiele, aber ganz bestimmt nicht die vollständige Aurorenzentrale!
Da wir den dunklen Krieg im Forum ausspielen spielt der Arbeitsalltag für die Charaktere eine große Rolle - stehst du eher auf private Szenen sind vielleicht andere Abteilungen des Ministeriums interessanter für dich.
Auroren sind Spezialeinheiten zur Bekämpfung und Erfassung von Schwarzmagiern. Man sollte sich wirklich nicht leichtfertig mit ihnen anlegen und innerhalb des Ministeriums haben sie auch nicht unbedingt den Ruf der umgänglichsten Kollegen. Kann man es ihnen verübeln? Jeder von ihnen hat wohl schon mindestens einen Partner im Feld verloren, nicht alle haben noch sämtliche Gliedmaßen. Wer Auror wird weiß, dass er sein Leben für das Wohl der Allgemeinheit opfert.
Drei Jahre Lebenserwartung. Mehr gibt man Auroren aktuell nicht, auch wenn einige von ihnen natürlich schon weitaus mehr Dienstjahre auf dem Buckel haben. Die Bezahlung ist leider auch nicht besser als in der restlichen Strafverfolgung und zu guter Letzt pinselt man sich als Mitglied dieser Einheit eine Zielscheibe für die Todesser auf den Rücken. Auch privat. Verrückt, wer sich hier zum Dienst meldet, oder?
Auf der anderen Seite steht das soziale Prestige, Auror zu sein. Kriegsheld. Kostenlose Getränke im Tropfenden Kessel, einfach nur weil man als „einer von den Guten“ wiedererkannt wird. Wer es durch die Ausbildung geschafft hat, ist für die nicht Schwarzmagier-affine Bevölkerung ein Idol, manch ein Auror hat es sogar schon auf eine der beliebten Schokofroschkarten geschafft.
Ausbildung
Nachwuchs kommt also nach, auch wenn lang nicht in dem Ausmaß, den die Abteilung eigentlich benötigen würde. Immer wieder wird die Frage laut, ob man die Ansprüche der Abteilung an ihre Novizen nicht senken sollte: Keine fünf UTZ mehr, vielleicht nicht einmal mehr ein E in Verteidigung gegen die Dunklen Künste... immerhin sind Schulleistungen mitunter auch Lehrerabhängig. Bisher hat sich dennoch nichts geändert, die Anzahl der UTZ – unabhängig von der gewählten Fächerkombination, denn nur Verteidigung gegen die Dunklen Künste ist ein Muss – sagt eben doch etwas darüber aus wie willig ein junger Mensch ist, sich wirklich intensiv in Studien zu stürzen. Wie zäh der Mensch hinter dem Zeugnis ist.
Neben des erfolgreich absolvierten UTZ-Jahres wird den Interessenten ein kleiner Interview-Marathon abverlangt. Aufnahmegespräche laufen nach dem 6-Augen-Prinzip, gleich drei Ausbilder fühlen der Motivation und der Tapferkeit der jungen Menschen auf den Zahn. Die Aufnahmeprüfung in Form von Duellsituationen dient wiederum vor allem der erweiterten Charaktereinschätzung: Richtig zu kämpfen lernt man ohnehin in der Ausbildung. Nicht, dass man das den Schülern sagen würde, die diese Art Test entweder bereits in den Weihnachtsferien vor Schulabschluss, oder um Ostern herum ablegen. Auch später noch gibt es immer wieder Aufnahmeprüfungen. Etwa einmal im Monat – je nachdem wie viele Bewerbungen eintreffen – nimmt man sich Zeit dafür.
Wer es schafft aufgenommen zu werden, bekommt einen persönlichen Lehrmeister zugeteilt. Wenn der Mentor im Büro ist, nicht im Felddienst, kümmert er sich persönlich um die Ausbildung seines Novizen. Nicht immer einfach für den Nachwuchs, der mit den Schrullen der Ausbilder konfrontiert wird. Der Krieg, die Einsätze machen das mit einem. Manche versuchen niemanden mehr an sich heranzulassen, andere werden richtiggehend paranoid, sehen überall den Feind. Die Ausbildung ihrer Lehrlinge erfolgt je nach Lehrmeister vollkommen unterschiedlich, es gibt keine Norm – jedoch eine gemeinsam abgehaltene Abschlussprüfung für jedes Lehrjahr, wodurch die Mindestanforderungen klar gesteckt sind.
Die Ausbildung zum Auroren dauert mindestens drei Jahre, wobei offiziell von Lehrjahren ausgegangen wird. Tatsächlich entscheidet der persönliche Mentor eines Novizen darüber, wann ein Lehrjahr abgeschlossen wird, wann er seinen Schützling die jeweilige Abschlussprüfung durchlaufen lässt. Die Prüfungen sind von Jahr zu Jahr sehr unterschiedlich gestaltet und bestehen überwiegend aus praktischen Teilen, die mit mündlichen Prüfungen unter einer Stresssituation kombiniert werden.
Im ersten Lehrjahr lernen Novizen:
Körperliche Fitness
Gesetzlicher Rahmen zur Festnahme und Einvernahme von verdächtigen Personen
Unterscheidung der Zuständigkeiten der verschiedenen Ministeriums-Abteilungen
Tarn- und Unsichtbarkeitstechniken im ländlichen Umfeld
Festigung der in der Schule erlernten Angriffs- und Verteidigungstechniken
Vorgehen bei Zeugenbefragungen (durch Begleitung erfahrener Auroren)
Aktenpflege mit Schwerpunkt auf Vermeidung der häufigsten Fehler
Schwarzmagier-Kunde Großbritanniens
Grundlagen magischer Spurensuche
Im zweiten Lehrjahr lernen Novizen:
Körperliche Fitness
Vertiefende Duelltechniken und Kampfstrategie
Tarn- und Unsichtbarkeitstechniken im urbanen Raum
Einfache Maskerade
Schwarzmagier-Kunde Großbritanniens
Grundlagen schwarzmagischer Denkweisen
Magische Erste Hilfe
Magische Spurensuche
Im dritten Lehrjahr lernen Novizen:
Körperliche Fitness
Praktische Erfahrung im Einsatz (als Zusatz-Begleitung eines Auroren-Teams)
Vertiefende Studien schwarzmagischer Denkweisen als Projektarbeit
Aufwändige Maskerade
Verschleierungstechniken magischer Signaturen
Analyse magischer Signaturen
Schwarzmagier-Kunde Großbritanniens
Duelltraining
Im Rahmen der körperlichen Fitness wird insbesondere auch Quidditch als Teamsport herangezogen. Die Trainingshalle der Strafverfolgung ist hoch genug, um dies als Hallensport zu betreiben und Jahrgänge werden als Mannschaften gegeneinander ins Rennen geschickt. Da auch die magische Strafpatrouille mit eigenen Mannschaften aufwartet, gibt es innerhalb der Abteilung eine eigene kleine Quidditchliga.
Das Miteinander in der Abteilung
Ganz sicher aber ist, dass innerhalb der Abteilung eine ganz besondere Art Eingeschworenheit herrscht. Wer gemeinsam in die Schlacht zieht, steht sich nunmal mitunter näher als selbst Geschwister es tun. Einzelkämpfer sterben als Erstes, sind eine Schwachstelle die man hier nicht sehen will. Wer Todesser zur Strecke bringen will muss besser sein als dieser faschistische Haufen – man muss zusammenstehen, zusammen siegen, zusammen untergehen.
Prinzipiell haben vollständig ausgebildete Auroren keine festen Partner – dafür sterben sie einfach zu häufig – aber natürlich gibt es immer Personen, mit denen man am liebsten zusammenarbeitet und funktioniert. Auroren tragen ihre Ministeriumsplakette immer bei sich, die ihrem Träger (und nur diesem) ein eindringliches Summen vermittelt, sollte es einen Alarm in der Zentrale geben. Mit einer Berührung derselben kann wiederum der Auror nach Verstärkung rufen und übermittelt dabei seinen aktuellen Standort an die Einsatzkarte des Büros.
Alle hier gelisteten Auroren haben Novizen (Auroren in Ausbildung), die sie von rohen Edelsteinen zu Diamanten formen sollen. Gibt es bereits bespielte Novizen (oder Gesuche) sind diese beim entsprechenden Auror angemerkt.
Fühl dich frei dich hier inspiriert zu fühlen und deinen eigenen Senior Auroren zu entwickeln. Die Ausbilder besitzen auf jeden Fall schon mindestens fünf Jahre Kampferfahrung und haben ihre Ausbildung mit Auszeichnung bestanden.
Schlüsselereignisse: Tabellarischer Lebenslauf
1962, 06.05.: Geburt
1963: erstes magisches Ereignis (Baby reagiert auf Gedanken des Vaters)
1965: Geburt ihres Bruders Will Aragon
1965: weiteres zeigen von Magie, eine Schale mit Keksen gleitet zu ihr
1968, Sommer: sieht während ihres Aufenthaltes bei Newt und Tina Scamander einen Drachen
1968, Sommer: Einschulung in eine Muggelschule
1968: Geburt ihres Bruders Jake Sam
1972: Geburt ihrer Schwester Mary Rosie, genannt Merry
1973, 06.05: Brief aus Hogwarts
1973, 01.09.: Einschulung in Hogwarts, Haus Ravenclaw
1978, Sommer: ZAG-Prüfungen
1978, März: Zusammenkommen mit Sean Murphy, erster Kuss
Hello world I'm your wild girl. I'm your ch-ch-ch-cherry bomb
Rubinrot. War die Sonne über den Horizont gekrochen, höher und höher, bis sie durch das Fester der Bachstube hatte lunzen und einen Bick auf das emsige Treiben darin hatte werfen können. Schon seit über einer Stunde standen die Rührmschinen nicht still, Bleche voller Brote, Brötchen und Teilchen buken im Ofen oder kühlten bereits auf den Gestellen aus. Schon bald würde man sie in den Regalen der Bäckerei wiederfinden, wenn diese in gut zwei Stunden öffnen würde, passend damit die ersten Kunden sich ihre backfrischen Frühstücksbrötchen kaufen konnten. Doch bis dahin wollten noch Kuchen gebacken und Teilchen mit Zuckerguß verziert werden. Backen war nicht nur eine Gabe sondern ein frühes Handwerk! Und auch Säuglinge und Kleinkinder neigten nicht zu morgendlicher Müßigkeit. Die blonde Frau an deren Händen weißes Mehl klebte, hatte schon das ein ums andere Mal gedacht, dass zumindest dies für sie keine Umstellung gewesen war, fiel es ihr doch, durch ihren Beruf, leicht früh mit der Kleinen aufzustehen. Nur mit der Bespaßung des Kindes zu dieser Zeit wurde es langsam schwieriger. Konnte sie Baby früher noch einfach auf einer Spieldecke in die Mitte der Backstube legen, mit einer Rassel und einen Schmusetuch zur Gesellschaft, so waren diese Zeiten spätestens seit das Kind krabbelte vorbei. Und es hatte etwas von einer Sisyphus-Arbeit an sich die Kleine, in dem Bestreben sie von den heißen Backöfen fernzuhalten, immer und immer wieder in der Backstube 'einzufangen' und zurück zu ihrer Spielecke zu tragen. Gab es doch aber auch so viel zu entdecken. So viel tollere Sachen zum Spielen.
Gerade saß Queenie Arwen auf dem Fußboden und schlug einen hölzernen Kochlöffel mit unerschöpflicher Begeisterung auf eine umgedrehte Rührschüssel. Pock, pock, pock. Man sah dem 14 Monate alten Mädchen die Freude darüber, einen Laut erzeugen zu können deutlich in dem, von dunkelbraunem Haar umrahmten, leicht gerötete Gesichtchen an. Pock, pock, pock. Sie konnte Einfluss auf die Welt nehmen! Pock, pock, pock. Ganz versunken in ihr Tun war sie. Bis das Spiel von eben auf jetzt langweilig wurde. Statt noch länger mit dem hölzernen Löffel auf die Schüssel einzuschlagen drehte sie diese nun um, und guckte hinein. Leer. Mit dem Verklingen des steten Pochens richtete sich die Aufmerksamkeit ihrer Mutter augenblicklich auf das Kind. Baby hörte die unausgesprochene Frage, was sie denn jetzt mache, wo sie denn jetzt sei und gab Antwort. "Mama." Es folgte ein kurzes Winken und in die Händchen klatschen (ganz neu entdeckte Fähigkeit!), ehe die Kleine, nun da Alice wieder beruhigt weiterarbeite, sich abermals der leeren Schüssel zu wandte. Mama's Schüsseln waren nie leer. Mama tat da Dinge rein, das sah sie jeden Tag. Und so krabbelte die Kleine auch schon wieselflink über den Boden der Backstube auf der Suche nach Sachen die man in ihre Schüssel würde packen können. Fündig wurde sie auf ihrer Spieldecke, lagen dort doch allerlei Spielsachen von ihr verteilt und mit den bunten und unterschiedlich großen Holzscheiben ihres Stapelturmes ließe sich die Schüssel doch ganz großartig füllen. Nur war diese zusammen mit dem Rührlöffel jetzt ganz weit weg! Baby runzelte die Stirn. Die Scheiben mussten zur Schüssel. Dies wäre weit einfacher wenn sie auf ihren zwei Pummelbeinchen würde laufen können, doch das klappte nur, wenn sie sich an etwas festhalten konnte. Vorzugsweise Mamas Hand. Sonst plumpste sie immer auf ihren Hintern. Doch auf dem konnte man ja auch rutschen! Kurzerhand, nahm sie das rote Scheibchen in die Hand und rutschte auf ihrem Po über den Boden zurück zu ihrer Schüssel. Mit lauten Klack, landete die Holzscheibe daran, was abermals die Aufmerksamkeit der Mutter erregte und dafür sorgte, dass Alice die Spieldecke samt restlichem Stapelturm kurzerhand zu ihre Tochter zog. "Magst du noch mehr in die Schüssel tun?" Ja dachte die Kleine und sagte es auch. "Da." Gesagt getan. Scheibe um Scheibe landeten in der Schüssel, und dann wurde begeistert umgerührt. Auch sie konnte backen. Baby war immer noch mit diesem Spiel beschäftigt, als der Vater in die Backstuben kam und sie hörte wie er sagte: Bei Merlin wie groß unser Baby geworden ist.Das Spiel kannte und liebte sie,spielten sie es doch fast jeden Tag zusammen. Meist abends. Und so riss Baby augenblicklich ihre Ärmchen in die Höhe um ihm anzuzeigen dass sie schon Soooooo groß sei. Doch das schien Daddy zu verwundern, denn er sagte nicht, soooo groß, wie er es hätte tun sollen.Statt dessen sagte er, was und sah sie ganz seltsam an. Sie versuchte es noch mal. "Ja soooo groß ist das Baby." Na bitte ging doch! Newt nickte und sagte nun, Und du weißt, nicht Mamas Ofen anfassen. Denn der Ofen ist... "Hei!", kam es promt von der Kleinen. Eine der wenigen Worte außer Mama, Papa, da (für da und ja), nei und Aha (eigentlich ließ sich dank unzähliger Betonungen mit Aha ja fast alles sagen!), die sie bereits konnte. Die Öfen waren heiß. Das war wichtig! Sonst machte man sich Aua. "Ach herje!" , entfuhr es dem Vater. "Sie hat Mutters Gabe." Baby nickte und rührte eifrig mit ihrem Kochlöffel in der Schüssel. Ja sie konnte was Mama machte. Rühren. Kein bisschen verstehend warum und worüber die Eltern plötzlich so aufgeregt waren.
I'll give ya something to live for. Have ya, grab ya til you're sore
Dunkel. Vorsichtig beugte sich die Kleine über den offenen Koffer, in dem der Mann so eben verschwunden war, und blickte hinein. Eine Leiter führte hinunter ins Unbekannte und man hatte sie ermahnt, sie solle sich davor hüten mit ihren kleinen Füßen auf den Sprossen abzurutschen. Queenie Arwen Kowalski war nicht nur die Königin des hide and seek, wie sie erst neulich wieder beim Spielen mit ihrem Bruder und den Nachbarskindern ihrer Großeltern unter Beweis gestellt hatte, sondern auch eine Meisterin im Hüten vor Gefahren. Genau wie Ronja Räubertochter. Beherzt schwang die Sechsjährige daher ihr rechtes Bein über den Rand, und taste nach der ersten Sprosse, sich dabei gut mit den Händen am Koffer festhaltend. Kaum, dass sie diese gefunden, folgte auch schon das zweite Bein und husch kletterte das Mädchen behände die Leiter hinab. Dem Mann hinten drein, der ihr Großonkel war. Newton Scamander hatte die Schwester von Granny Queenie geheiratet, nach der die Kleine benannt war. "Ich pass schon auf. Ich kann das. Ich bin eine sehr gute Kletterin. Du musst dir wirklich keine Sorgen machen." Newt hatte kein Wort gesagt. Wohingegen Babys Mund schon seit geraumer Zeit nicht still zustehen schien "Doch ich bin schon groß genug. Und ich werde alles genau so machen wie du sagt. Versprochen. Ich mag unbedingt den Baby Drachen sehen und alles andere auch!" Sie hopste die letzten zwei Sprossen der Leiter hinunter und landete mit einem leisem plumps auf ihren Füßchen. Staunend blickte die Kleine sich um, dabei eine freche dunkelbraune Haarsträhne hinter ihr Ohr schiebend. Zu ihrem Erstaunen fand sie sich in einer Hütte wieder, welche auch ein kleines Laboratorium beinhaltete. Als erstes fielen ihr die vielen Zettel auf. Sie waren mit Pinnnadeln an der Wand befestigt oder legen achtlos überall auf den Tischen. Danach bemerkte Baby die Werkzeuge auf den Regalen manche fremdartig und andere sehr vertraut wirkend. Und dann waren da noch Bücher und noch mehr Bücher und auf dem Boden in der Ecke, sowie wohl auch in einiger der Truhen stapelte sich allerlei Tierfutter. "Wow", entfuhr es dem Mädchen. "Hier arbeitetest du? Das ist ganz schön toll." Sie hüpfte vor Aufregung auf einem Bein. "Doch ich kann still halten sehr gut sogar, ich komm ja auch bald in die Schule. Ich kann stundenlang da sitzen und Schnecken beobachten. Ich liebe Schnecken. Das sind meine Lieblingstiere. Nee die Schleimspur stört mich nicht. Ich bin doch kein so ein Etepetete-Mädchen. Und ich kann auch gleich den Mund halten, keine Sorge. Ich weiß, dass viele Tiere sich sonst erschrecken. Wo sind die denn Alle? Hier seh ich gar kein Tierwesen...nur Kram und Zettel. Gehts da noch..."
Newt Scamander hatte die Tür der Hütte geöffnet und war hinausgetreten. Hinein in einen ganzen Biotop. Kofferkosmos. Und seiner Großnichte verschlug es die Sprache, beim Anblick dessen was sich da vor ihren Augen ausbreitete. Ja. Das war echte Magie. Das war phantastisch. Ihr Großonkel lächelte. "Die sind hier, jedes in seinem Lebensraum. Komm. Und du kannst das hier tragen." Sprachs und drückte ihr einen Eimer in die Hand.
Und Baby war ihm gefolgt, schweigend. Hinein in das größte aller Wunder. Sie hatte den Futtereimer getragen und die Mondkälber mit dessen Inhalt gefüttert. Sie hatte einen traurig dreinblickenden Augurey in seinem tränenförmigen Nest sitzen sehen und eine kleine Gruppe Graphörner auf einer Ebene erspäht. Kurz um sie war aus dem Staunen nicht mehr herausgekommen. Hatte ab und an leise etwas gefragt und die Antwort darauf den Gedanken des Magizoologen entnommen. Und dann endlich, in einem Habitat, dem lichten ozeanischen Regenwaldtal, seiner Heimat Neuseeland nachempfunden, sah Baby was ihr Herz so sehr begehrte, seit sie davon gehört hatte. Das Antipodische Opalaugenbaby. Es lag eingerollt in seinem Nest aus Zweigen und Blättern, schlafend. Seine winzigen Schuppen glänzten als seien sie aus Perlmut und als es sich, ihrer Ankunft gewahr werdend, erwachte, entrollte und Queenie mit seinen Pupillenlosen in allen Regenbogenfarben schillernden Augen ansah, da war es um das Mädchen geschehen. Sie war schockverliebt vom ersten Augenblick an und seit dem gerade zu versessen nach Drachen aller Art, welchen es mit großer Leichtigkeit gelungen war Schnecken den Rang des Lieblingstiere abzulaufen.
"Es ist so süüüüüüß", flüsterte sie leise, sich extrem beherrschen müssend um nicht laut loszuquicken vor unbändigem Entzücken. "Und sooo klein." Baby griff nach Newts Hand. "Darf ich näher ran?" Sie fischte die Antwort aus seinem Kopf, noch ehe die Worte die Lippen des Magizoologen verlassen konnten und zog den armen Mann mit sich zu dem Nest.
Vor dem sie nun im nassen Gras hockte, mit dem kleinen Drachen auf ihrem Schoß, das junge Wesen liebevoll streichelnd. Bis dieses plötzlich laut nieste und grünen Rotz auf dem Mädchen verteilte. "Uhhh Gesundheit Drachenbaby." Die Sechsjährige wischte sich mit ihrem Handrücken kurzerhand den Rotz vom Gesicht, um diesen dann an ihr Kleid zu schmieren. "Ist er krank?" "Er hat sich erkältet. Deswegen muss er jetzt Medizin bekommen." "Ohhh." Baby streichelte das Tierchen abermals. "Du Armes. Ich kann ihn festhalten, dann kannst du ihm die Medizin geben."
Sie hielt das junge Opalauge genauso wie ihr Großonkel es ihr gezeigt hatte. Beide Flügelchen fest um fassend, während sie hinter ihm auf dem Boden saß, den Körper zwischen ihren Oberschenkeln. So konnte nichts passieren, während der Magizoologe vorsichtig das Maul des Drachen öffnete und ihm die Medizin mit einer großen Pipette eingab. Theoretisch! Praktisch jedoch zappelte das Junges wild bei dem Versuch zu entkommen, wobei seine Hinterkrallen Baby den rechten Oberschenkel aufrissen. Aber sie ließ nicht los, auch dann nicht als der brennende Schmerz durch ihr Bein jagte. Mit fest zusammengepressten Lippen hielt sie mit aller Kraft, die eine Sechsjährige aufzubringen vermochte das Drachenbaby fest bis dieses die ganze Medizin genommen hatte und Newt meinte, sie könne ihn jetzt loslassen ehe sie ihn noch erwürge.
Baby weinte nur ein ganz kleines bisschen, als der Drache sich schüttelte und in sein Nest floh, als das Blut an ihrem Bein hinunterlief und ihr verunsicherter Großonkel die Wunden mit seinem Zauberstab schloss, bis nur noch drei haarfeine weiße Linien zu erahnen waren. Und als der Schmerz nachließ, da versiegten sie auch sofort. Die Tränen. "Nein...," energisch schüttelte sie den Kopf. "...das war kein Fehler mich mitzunehmen. ich habs doch gut gemacht. Habe nicht losgelassen. Und es waren ja nur Kratzer. Mir ist gar nichts passiert."
Doch so ganz stimmte das nicht. Ihr war schrecklich viel passiert an diesem Nachmittag. Ihr Leben hatte mit einem Mal einen Sinn und ein Ziel bekommen! Sie würde Magizoologin werden und mit Drachen arbeiten!
Alles andere war fortan unvorstellbar.
Hello world, oh please shut up, I'm your ch-ch-ch-cherry bomb
Lärm. In ihrem Kopf. Wie ein Sturm hatte er sich zusammengebraut und fegte nun durch die Windungen ihres Hirn. Bis dort kein Platz mehr schien für eigene Gedanken. Und es war solch ein wildes Durcheinander, ein Potpourri von Wünschen und Hoffnungen, von Sorgen und Ängsten.Was wohl in meiner Schultüte ist das Fräulein scheint nett zu sein wie lange dauert das noch 23 Kinder dieses Jahr ich mag das Mädchen da vorne links nicht und einige wirken sehr lebhaft Mama hat gesagt wir gehen gleich alle zusammen essen und ich darf ein Eis zum Nachtisch was hat die Lehrerin gesagt langweilig was hat die da vorne denn heult die gleich man mein Wachsstift ist abgebrochen hält die sich echt die Ohren zu Ja sie hatte sich gerade die Ohren zu gehalten für einen Augenblick, doch das brachte ja nicht, weil all die durcheinander gewürfelten Worte in ihrem Kopf waren. Gellend laut. Unaussperrbar. Und unmöglich auseinander zu halten. Queenie Arwen Kowalski umklammerte ihren roten Wachsmalstift mit dem sie und die andern Kindern in ihrer Klasse eigentlich so Kringel in das Heft malen sollten, während sie versuchte wenigstens die gesprochenen Worte der Lehrerin aus dem Gedankengebrüll ihrer Mitschüler heraushören zu können. Was hatte sie gerade gesagt, das Fräulein Byler? Als nächstes heute Mittag wollen wir werd ich mich mit Tim hoffentlich ist in der Schultüte verabreden der Stundenplan ein kleines Auto Baby dröhnte der Kopf und sie begann zu zittern. "Queenie Arwen bist du in Ordnung? Geht es dir nicht gut." Das Mädchen starrte ihre Lehrerin, welche vor ihrem Schultisch stehen geblieben war und sie unvermittelt ansprach panisch an. "Ich kann nicht hören was Sie sagen, es ist so laut!" Einige der Jungen lachten. "Spinnt die, hat doch gar keiner was gesagt.", feixte einer von ihnen mit seinem Nachbarn. Auch Miss Byler sah ihre Schülerin verwirrt an. "Laut?" Was ist mit ob das denn die der krank für stimmt ist wer eine ist die doch was ob nicht Protestierend kreischte ihr Holzstuhl auf, als Baby schwungvoll aufstand und ihn über den alten Linoliumboden nach hinten schob. Um im nächsten Moment auch schon weinende aus dem Klassenzimmer zu fliehen, welches sie erst 20 Minuten zuvor zum ersten Mal so hoffnungsvoll betreten hatte. Dahin nun all diese Hoffnungen. Vom Lesen Schreiben und Rechnen lernen, vom Freunde finden. Schule war scheiße! Wie sollte sie das jeden Tag stundenlang aushalten? Mit so vielen lauten chaotischen Kindern in einem Raum. Bisher hatte sie sich bei Familienfeiern oder Festen immer dicht bei Mummy oder Daddy gehalten, sich auf deren ach so vertraute Gedankenmuster konzentrierend, war es möglich gewesen all die andern unausgesprochenen Worte zu einem Hintergrundrauschen verschmelzen zu lassen. Doch in der Klasse eben war dies undenkbar gewesen. Niemand dort stand ihr nahe genug, als dass seine Gedanken ihr ein Anker im tosenden Meer der unausgesprochenen Worte hätte sein können.
Draußen vor dem Schulgebäude umschlang sie schluchzend mit ihren Ärmchen die Hüfte ihrer verdutzen Mutter. "Baby was ist denn passiert?" "Ich geh da nicht mehr rein! Nie wieder! Ich will nach Hause. Ich halte das nicht aus. So viele Kinder. So laut! Bitte können wir nach Hause?" Nicht einmal ihre wunderschöne Schultüte wollte sie noch da raus holen. Die rot-weiß Karrierte, auf der ihr Name stand und die ihre Mutter selber für sie gebastelt hatte. Auf dem Tisch lag diese nun, zurückgelassen von Baby auf ihrer Flucht vor dem Lärm, den niemand außer ihr und Granny Queenie hören konnte. "Ich red rasch mit der Lehrerin Alice und hol Babys Schultüte.", hörte sie ihren Vater sagen, während die Mutter sich zu ihr auf den Boden hockte und sie in den Arm nahm. Etwas das Angesichts des Umstandes, dass in Alice Bauch ein neues Geschwisterchen war, sich als gar nicht so einfach herausstellte. Doch das machte nichts. Eigentlich war es schön. Auch dann noch als ihr kleiner Bruder Will sich auch noch dazu quetschte. "Sule von Baby son aus?" Queenie Arwen zog schniefend ihre Nase hoch. "Ja. Aus, Willi. Ich geh da nie wieder hin."
Doch natürlich musste sie am nächsten Tag bereits wieder hingehen. Und am darauf folgenden auch. Ganz gleich wie oft sie schreiend und sich die Ohren zu haltend aus dem Unterricht rannte.
Newt Kowalski hatte Miss Byler erzählt, Queenie Arwen habe eine leichte Form des Asbergerautismus, Menschenmengen überforderten sie, und hatte um Verständnis gebeten. Mit der Zeit, so hatte er versichert, werde es für seine Tochter leichter werden sich in der Schule zurecht zu finden, am Unterricht teil zu nehmen.
Und damit sollte er recht behalten. Doch es dauert. Und Babys Noten blieben ihre ganze Grundschulzeit über eher dürftig.
Etwas das sich dann in Hogwarts ins Gegenteil kehren sollte, weil ihr die Magie schier zuflog und sie sich die Theorie notfalls allein mit Hilfe ihrer Freundin im Stillen nach erarbeitete.
Hey street boy, what's your style, Your dead end dreams don't make you smile
"Nicht mich ansehen, Babe bitte. Du lenkst mich ab." Seufzend drehte Sean den Kopf und blickte wieder nach vorn auf das dunkle Wasser des Sees, ganz wie geheißen. "Ich seh dich aber viel lieber an, als das Wasser in dem man sowieso nix sieht, Queenie Arwen Kowalski." Im Licht der untergehenden Sonne wirkten ihre braunen Haare rötlich und ob seiner Worte, der ausgesprochenen ebenso wie der unausgesprochenen färbten sich ihre Wangen rot und sie verspürte mit einem Mal eine extreme Hitze. Bei Merlins Bart, er lenkte sie so unglaublich ab. Kein Wunder, dass sie sich hier andauernd verspielte und ihre Gitarre fast schon schmerzlich kreischende Töne von sich gab. Es war eine blöde Idee gewesen ihm etwas vorspielen zu wollen, war sie doch einfach noch nicht gut genug. "Und nenn mich nicht so! Queenie ist meine Großmutter und über Arwen reden wir besser erst gar nicht." Mit gespielter Ärgernis riss sie ein Büschel Gras heraus und warf es auf Sean, der sich daraufhin einzelne Halme aus seinen dunklen Locken wuscheln musste.
"Zu Befehl, Miss. Und du bist noch hübscher, wenn sich deine Wangen röten, Baby." Er blickte natürlich längst schon wieder die ganze Zeit zu ihr, und hatte dabei, wie selbstverständlich, auch ihr Erröten bemerkt. Natürlich. Eigentlich konnte sie es für heute aufgeben ihm etwas vorzuspielen. Ein leises Seufzen entglitt ihrer Kehle, als ihre Finger auf den Saiten verharrten und sie die Gitarre in ihren Schoß sinken ließ. "Warum hörst du auf?" Baby lachte kopfschüttelnd. "Das fragst du noch? Du lenkst mich ständig ab, so kann ich mich einfach nicht konzentrieren." Vielleicht war es auch besser so! Wurde sie doch, wenn sie ehrlich zu sich selber war, unglaublich gern von ihm abgelenkt. Unendlich verliebt war sie in den ein Jahr älteren ernsten Jungen, den sie so faszinierend fand.
"Als würdest du nicht wollen, dass ich dich ansehe, dass ich dich ablenke." Und der sie nach so kurzer Zeit bereits so verdammt gut kannte. Baby fühlte sich ein klitzekleines bisschen ertappt, war es doch so, als hätte er gerade ihre Gedanken gelesen. "Zugegeben da könnte etwas dran sein." Sie schürzte die Lippen und tat als müsse über seine Behauptung erst einmal gründlich nachdenken. "Vielleicht möchte ich sogar noch mehr abgelenkt werden, möchte hier und jetzt alles vergessen, Sean Murphy. Kannst du das?" Sie alles vergessen lassen, außer ihn. Seine grünen Augen, in dem blassen von dunklen Locken umrahmten Gesicht. Die Konturen seines Kinns, und seine Hände, stark und doch unendlich sanft. Er war so unglaublich schön, genau jetzt wo das Licht der schwindenden Sonne ihn in Schweigen hüllte. Allein die weicher werdenden Schatten des Baumes unter dem sie saßen, tauchten einen Teil seines Gesichts in tiefe Dunkelheit. Eine Düsternis aus der seine grünen Augen schier heraus strahlten. Die Liebe in ihnen. Ja er war wunderschön. Äußerlich wie innerlich, was noch viel wichtiger war. Denn Baby liebte seine Gedanken, auch die dunklen und düsteren, welche immer dann, wenn sie zusammen waren in weite Ferne rückten, Platz schaffend für buntere Bilder, so wie jetzt, als Sean den Grashalm, auf dem er bis eben herum gekaut hatte, ausspuckte und dicht, so dicht an sie heran rückte. Sie konnte seinen Atem auf ihrem Gesicht fühlen, konnte sein Aftershave reichen, ein herber moschusartiger Duft, und sehen wie er sie sich nackt vorstelle, in seinen Armen liegend. Ja.
Als sich seine Lippen ganz sachte auf die ihren legten schauderte sie und schlang ihre Arme um seinen Nacken. Ihr erster Kuss! Am schwarzen See unter einem alten Baume, während die Sonne leuchtend rot am Horizont unterging. Perfekter hätte es nicht sein können! Ihr Herz pochte so wild in ihrer Brust, dass sie dachte es wolle ihr herausspringen. "Und kann ich es, dich alles vergessen lassen?" Sie nickte nur, kein Wort herausbringend und ihre Gitarre so weit wie ihre Arme reichten von sich ins Gras legend. Ehe sie sich auf seinen Schoß setzte, ihre Hände in seinem Haar vergrabend, und in ihrerseits küsste. Zufrieden registrierend, dass auch er alles außer ihr vergaß.
Es folgten noch unzählige weitere Küsse. Längere, innigere , begierigere, auf jene ersten unschuldigen. Einmal spürte sie seine Zunge in ihrem Mund und keuchte leise, was sie beide lachen ließ. "Nicht schön?" Seine Frage ließ sie den Kopf schütteln. "Doch!" Doch es war schön gewesen,nur überraschend und so viele Gefühle und ein Verlangen in ihr auslösend. Sie würde es stillen, eines Tages. Mit ihm. Dessen war sich Baby sicher. Sean und sie würden immer zusammen bleiben. Nichts und niemand würde sie je trennen können. Nichteinmal ein neuer Krieg!
Er war so viel unbeschwerter, wenn er mit ihr zusammen war. Und sie selbst noch viel verwegener. Sie waren für einander bestimmt!
Ganz sicher!
Das zumindest hatten sie geglaubt, an diesem frühen Abend. Als sie unzählige Küsse getauscht und nebeneinander im Gras liegend sich eine Zigarette geteilt hatten, ihre Gitarre ganz vergessen neben ihnen unter dem Baum. Hoch hinauf in den Himmel hatten sie geblickt, wo sich die ersten Sterne zeigten, und sich eine gemeinsame Zukunft ausgemalt. Während die Finger ihrer Hände miteinander verwoben waren.
Doch wie so oft im Leben trog der Schein. Und es kam schon bald gänzlich anders.
Bad nights cause'n teenage blues. Get down ladies you've got nothing to lose
Entsetzen und Angst schlugen ihr entgegen, kaum dass sie den Eulenturm betreten hatte. Am Fuß der Wendeltreppe stand sie, als panische wirre Gedanken sich von oben auf sie herab ergossen, wie ein Waserfall. Durchzogen von einzelnen immer wiederkehrenden Worten. Lauten und Leisen. Sie unterschieden sich nicht, als sei auch im Denken kein Raum für mehr. Nicht! und Bitte., bettelte Jemand, vermutlich ein Mädchen, und kombinierte beides abwechselnd zu Bitte nicht und . Immer und immer wieder, obwohl es nichts nützte. So als poche man darauf, dass ein Schlüssel funktionierte obwohl er das nicht tat. Als dann auch noch die entsetzten Schmerzensschreie einer Eule an ihr Ohr drang wurde der bis dahin sorgsam in der Hand getragene versiegelte Umschlag mit dem Brief an ihre Granny hastig geknäult und in ihre Manteltasche geschoben. Statt seiner hielt sie nun ihren Zauberstab in der Hand und rannte die Treppen nach oben, immer zwei Stufen auf einmal nehmend. Am Ende der Wendeltreppe aber verlangsamte Baby ihren Lauf und spähte vorsichtig ins Innere der Eulerei um sich einen Überblick zu verschaffen. Da lag eine Erstklässlerin am Boden, bewegungslos, vermutlich von einem Ganzkörperklammerfluch in Schach gehalten. Tränen liefen ihr über die Wange, während sie immer weiter „Bitte. Bitte nicht. Nicht bitte.“ sagte. Immer noch ohne jeden Erfolg, denn der ältere Junge ließ nicht ab von dem kleinen Kauz in seiner Hand, riss dem Tierchen lachend weiter Feder um Feder aus. Blutig segelnden diese zu Boden. Babys freie linke Hand ballte sich zur Faust, als sie den runden Turmraum betrat. „Hey! Lass die Eule in Ruhe!“ Ihre Stimme überschlug sich fast vor Aufregung und zweifelsohne klang sie gerade weder beeindruckend noch sah sie so aus. Eine schlanke, nicht besonders große, brünette Sechszehnjährige war sie, aber auch er war Allein. Das zumindest redete sich Baby in Gedanken immer wieder ein, als der Junge sich hämisch grinsend zu ihr umdrehte. „Sonst was?“ Er richtete drohend seinen Zauberstab auf sie. In seinen Gedanken ging er bereits Möglichkeiten durch wie er sie ausschalten würde und wie er sie dann dafür bestrafen würde für ihre dumme Einmischerei. Sie sollte besser die Klappe halten und verschwinden, war ja auch nur ein dreckiges Halbblut Nicht besser als der Schlammblutabschaum da auf dem Boden. „Dachte ichs mir.“, höhnte er, als Baby zögerte, eins zwei Wimpernschläge lang. Eine weitere blutige Feder segelte zu Boden, landete zwischen unzähligen Anderen ihrer Art. War doch der ganze Boden der Eulerei mit Federn und Eulendung bedeckt. Sie sah sie fallen. Landen. „WINGARDIUM LEVIOSA!“ Babys Stimme hallte laut und bestimmt von den Wänden wieder. Ihr Hutscheln und Wedeln war ausladend und fast schon schneidend. Keine Zurückhaltung auf ihrer Seite. Seine Überraschung spülte wie eine welle über sie hinweg. Ihr folgte Spott. „Uh jetzt habe ich aber Angst.“ Ja. Ja, dachte sie, das solltest du auch, als nicht nur eine einzelne kleine Feder in die Luft schwebte, sondern Abertausende. Mehr und mehr und mehr, bis keine eine mehr auf dem Boden zu finden war. Und der Eulenkot tat es ihnen gleich. Eine ganze Armee aus Eulenfedern und Dung erhob sich und tanzte zwischen ihnen in der Luft. Was bei Salazar, dachte der Junge und es war das Letzte was er dachte bevor Baby ihm ihre Armee auf den Hals hetzte. „OPPUGNO!“. Die kleinen Kiele voran schossen die Federn nach vorn und stürzten sich auf ihren Gegner, versuchten diesem die Augen auszustechen. Piksten in jede Stelle freier Haut, die sie finden konnten. Während trockener Eulendung mit großer Mühelosigkeit in Atemwege drang. Den Mund vor Entsetzten weit aufzureißen war keine gute Idee, das merkte der Junge selbst. Hustend und würgend spuckte er Eulenscheiße aus. Doch atmen musste er und so wurde der zur Staub zerfallene Kot durch die Nasenlöcher zusammen mit der lebenswichtigen Luft eingesaugt. Frischer Eulendung hingegen klebte schon bald an Haaren und im Gesicht. Und blieb haften an der auch so feinen bis da dahin sauberen Kleidung. Federn blieben wiederrum blieben an ihm kleben. Geteert und gefedert. Fast. Panisch wurden Flüche blindlings abgeschossen, ehe Hände schützend vor Nase und Augen gehalten wurden. Keiner davon traf Baby.schließlich tat der Junge das einzig kluge. Er floh Hals über Kopf, stürzte sich förmlich die Wendel Treppe hinab. Nicht. Und nein und bitte. durchzog nun seine sich überschlagenden Gedanken. Baby sah noch durch das Fenster wie er aus dem Turm rannte, über die Ländereien, Federn und Dung hinter sich herziehend, wie ein Komet seinen Schweif. „Wer ist jetzt dreckig?“, brüllte sie, während sie sich mit zittrigen Knien an die Wand der Eulerei lehnte. Ja verdammt noch mal! Keuchend atmete sie aus. Luft aus ihren Lungen, ihre Anspannung und Angst. Dann stieß sie sich von der Wand ab und eilte zu dem Mädchen am Boden und zu dem kleinen halb kahl gerupften Kauz, der sich bereits in dem ganzen Durcheinander zu seiner Besitzerin geflüchtet hatte. Losgelassen, als Federn und Dung zum Angriff über gegangen waren. „Finite.“ Baby hob den Fluch auf, der die Erstklässlerin am Boden hielt. „Ist gut. Alles ist gut.“ Unwahr. Das wusste sie selbst. „Er blutet so...er hat kaum noch Federn. Ich, ich…“,brachte das Mädchen hervor. „Das wird wieder. Wir bringen den Kleinen zur Krankenstation. Da wird man ihm helfen. Ganz bestimmt.“ Und wenn sie die junge Krankenschwester dort damit erpressen musste, dass sie sich heimlich mit einem Schüler hinter den Gewächshäusern traf. „Komm, ich helf Dir, kannst du gehen?“. Baby half der Jüngeren hoch, stützte sie, begleitete sie.
Und sie stellte sicher, dass die kleine Eule versorgt wurde damit diese überlebte. Ganz ohne Erpressung sogar.
Geschrieben von: Regulus Black - 03.10.2025, 10:39 - Forum: Support
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Wenn du dir nicht sicher bist, ob Charakter X im MMR spielbar wäre, kannst du hier kurz anklopfen – oder auch in die Runde fragen, ob ein weiteres Familienmitglied zu Familie Y von den Mitgliedern der Familie akzeptiert werden würde. Ausführliche Charaktervorstellungen kannst du hingegen bei den Charaktervorstellungen (in den Gesuchen) erstellen.
Geschrieben von: Regulus Black - 03.10.2025, 10:38 - Forum: Support
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