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Von Mond und Stern die einander verloren

Barty ist Regulus' bester Freund. Die Art bester Freund, mit dem er sich seit der ersten Klasse das Bett geteilt hat (denn dann war man nicht so allein und verloren im dunklen Kerker), obwohl dieses soft sein von den Eltern nicht gern gesehen worden wäre. Ein Freund, bei dem Regulus er selbst sein konnte, ohne dafür Verurteilung zu erfahren, eine Freundschaft, in der es keine Geheimnisse gab.

Die Strafpatrouille hält den Laden am Laufen

Im Krieg mögen vielleicht die Auroren die meisten Lorbeeren einheimsen, den Großteil der anstehenden Ermittlungsarbeit sowie der Koordination verschiedener Abteilungen übernimmt jedoch die Strafpatrouille. Mit Abstand die größte Einheit der Strafverfolgung, kümmert sie sich um alles, was keine Schwarzmagier betrifft und nicht gleich nach „Hilfe, der Weltuntergang steht bevor!“ schreit – also um so ziemlich alles.


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  Brutus Scrimgeour
Geschrieben von: Brutus Scrimgeour - 26.04.2023, 19:16 - Forum: Steckbriefe - Keine Antworten

Brutus und Rufus, optisch sich von Geburt an so ähnlich, dass es oft schwer viel sie auseinander zu halten. Wie ein Ei dem anderen glichen sie sich und früher unterschieden sie sich nicht einmal groß, wenn sie den Mund aufmachten. Heute anders, wenn sie denn wollen, dass der Gegenüber weis mit wem man es zu tun hat. Sie kennen sich in- und auswendig und sind somit besser in der Lage als jeder andere Mensch auf der Welt den anderen zu imitieren.
Die beiden Brüder haben eine Verbindung zu einander, wie sie wohl nur wenige Menschen haben und die für Zwillinge doch so oft beschrieben wird. Der eine kann den Satz des anderen beenden, sie brauchen keine Worte um zu wissen wie es dem anderen geht, schweigend können sie sich auf einen gemeinsamen Plan einigen. Ein Vorteil, den sie schon in so manchen kindlichen Spiel sehr genau auszunutzen wussten. Mutig stellte man sich den feindlichen Angreifern in den Weg, verteidigte das eroberte Reich gegen die Eindringlinge. Vollkommen gleich welche Mittel man dabei verwendete. Jedes verdammte Mittel war ihnen dabei recht und in so manchen Spiel hatte es Beulen, aufgeschlagene Knie und blutige Wunden gegeben. Wild waren die Zwillinge schon immer gewesen. Wild und unnachgiebig.
Sei es im kindlichen Spielen oder auch später als Jugendliche und heute als Erwachsene, wann immer sich ein Gegner präsentiert sind die beiden wie eine Wand. Der Rücken des anderen wird verteidigt und man duldet kein schlechtes Wort gegen den anderen. Als sie noch Kinder, später Schüler waren, da waren ihre Fäuste öfters schneller als ihre Worte. Fragen stellen konnte man immer noch, wenn der andere erst einmal auf seinen Platz verwiesen worden war.
Auf dem Quidditchfeld und auch daneben waren und wurden die beiden ein unschlagbares Duo. Beste Freunde von Geburt an. Größter Unterstützer und größter 'Feind' in manchen Dingen.
Denn so blind sich die beiden eben verstehen, kennen sie auch ganz genau die Schwächen des anderen. Wissen wo und wie man pieksen und bohren muss um den anderen zur Weißglut zu treiben. Etwas, was sich bis heute so wenig verändert hat wie die optische Ähnlichkeit der beiden.
Sie haben ineinander den größten Unterstützer und gleichzeitig den größten Rivalen. Sie unterstützen sich, sie beneiden sich gegenseitig und haben sich immer dazu angetrieben das Beste aus sich selbst herauszuholen. Doch auch wenn Brutus gelegentlich neidvoll auf seinen kleinen Bruder blickt – und nein, er wird auch heute nicht müde diesen Umstand zu betonen – so ist es niemals die bösartige Form des Neides. Sie können sich zwar bis heute gegenseitig anschreien, raufen, die vermeintlich erwachsene Fassade fallen lassen und die Fäuste gegeneinander heben wie in Kindertagen. Doch dies ist ein Privileg das nur ihnen alleine zusteht. Greift jemand in ihrer Rivalität zueinander ein, ergreift Partei für einen der beiden und redet den anderen schlecht, so wird er den Zorn beider Zwillingsbrüder zu spüren bekommen.
Rivalität muss nicht immer etwas schlimmes sein, solange sie in einem gesunden Maße existiert und nicht in Hass umschlägt. Und das hat sie bei den beiden Brüdern nie. Selbst wenn es einmal eine gebrochene Nase vom anderen gab. Die beiden Brüder lieben sich, wollen immer nur das Beste für den anderen und den anderen im Stich zu lassen war schon bei ihren Kinderspielen, wenn der wütende, feuerspeiende Drache, sie angriff, keine Option gewesen. Und wird auch niemals sein.
Wenn Brutus und Rufus zusammen sind, dann ist es manchmal wie früher, als man mit lautem Geschrei und Gepolter miteinander, füreinander und auch gegeneinander kämpfte.
Ihr Leben verlief immer gleich als sie noch Kinder waren. Parallel verlaufende Lebenswege in denen der andere gerne mal gestoßen und geschubst wurde. Aber immer nur nach vorne, nie gänzlich von dem gewählten Weg hinunter.
Eltern wie Lehrer fragten sich, was aus den Jungen wohl mal werden würde. Welchen Karriereweg sie einschlagen würden. Würden sie den selben Beruf ergreifen? Ihre nebeneinander herlaufenden Lebenswege niemals trennen?
Ihre Lebenswege trennten sich nie, doch sie blieben nicht mehr parallel zueinander. Jeder von ihnen wählte einen anderen Lebensweg und beide wurden glücklich mit ihrem Weg. Könnten sich wohl niemals vorstellen den Weg des anderen zu betreten. Doch nach vorne stoßen geht noch immer, auch wenn sie nicht mehr parallel nebeneinander herlaufen. Antreiben und das Beste aus dem anderen hervorholen wird genauso für immer möglich sein, wie dem anderen eine Hand zur Unterstützung anzubieten, wenn es drauf ankommt.

Berufsvorbereitende Tage. Hatte Brutus da Lust drauf? Absolut und definitiv nicht. In seinen Augen nur geeignet für diejenigen, die keine Ahnung hatten was sie mal werden wollten. Sein Berufswunsch stand schon lange fest. Treiber werden! Professioneller Quidditchspieler. Zusammen mit Rufus. Daran gab es absolut nichts zu rütteln.
Er würde Rufus unbedingt fragen müssen, was er in diesem Test ausgefüllt hatte und wie das Gespräch gelaufen war. Vielleicht würde es ja eine Möglichkeit geben sich davor drücken zu können. Schreckliches Bauchweh vielleicht? Oder er würde so tun als hätte er sich eine Woche lang im Schloss verirrt und nicht mehr den Weg zurück zum Schlafsaal gefunden. Viel lieber würde er sich auf dem Quidditchplatz verstecken wollen, allerdings würden sie da auch zuerst nach ihm suchen. Es war wirklich zum verrückt werden.
Zum Ende des Trainings – an dem er teilnehmen durfte aber Rufus nicht (wofür er ihm noch etwas schuldig war) - wartete das Fangkommando aber leider schon auf ihn. Offensichtlich ging man schon davon aus, dass er diesen Test schwänzen würde. Dass sie nicht mit ihm unter die Dusche stiegen war auch schon alles. Und keine halbe Stunde nach dem Ende des Trainings schob man ihm einen Test unter die Nase, den er doch bitte nach besten Wissen und Gewissen ausfüllen sollte.
Ja was denn nun?
Brutus entschied sich für keines von beiden. Und am Ende hielt der externe Gutachter den Test eines jungen Mannes in Händen, der sich für absolut alles begeistern konnte. Der theoretisch jede Karriere hätte anstreben können und scheinbar auch gewillt war dies zu tun. Der Gutachter machte sich eifrig Notizen zu dem jungen Mann, während der Zaubertränkelehrer das Gesicht in den Händen verbarg und einfach nur mit dem Kopf schüttelte.
Als Brutus dann auch noch verkündete, dass er sich eine Karriere im Ministerium vorstellen könne, sogar als Abteilungsleiter von irgendetwas, platze dem älteren Herrn endgültig der Kragen. Brutus einzige Karrierechance im Ministerium wäre wohl in der Abteilung für lächerliche Patente. Eventuell würde er noch das Büromaterial bestellen dürfen, aber da er nichts außer Quidditch im Kopf hätte, würde auch das nicht funktionieren. Und seine Quidditchkarriere würde mit seiner schulischen Karriere in Hogwarts enden. Keine Mannschaft würde jemanden bei sich spielen haben wollen, dessen Leitspruch es sei den Sucher platt zu machen. Und seine gewaltbereite Haltung außerhalb des Feldes würde ihm definitiv keine Hilfe sein.
Während die berufsvorbereitenden Tage bei Rufus etwas verändert hatten, sah Brutus es nicht ein irgendetwas an seinem Verhalten zu ändern. Es ärgerte ihn viel mehr, dass sein kleiner Bruder sich plötzlich auf den Arsch setzte und lernen wollte. Fliegende Bücher in Rufus Richtungen wurden keine Seltenheit und ein bisschen strengte sich dann auch Brutus an. Immerhin konnte es ja nicht angehen, dass der kleine Bruder bessere Noten bekommen würde. Aber Brutus wurde nie so gut wie Rufus, dafür war sein Herz viel zu sehr beim Quidditch. Etwas anderes konnte er sich überhaupt nicht vorstellen.
Eigentlich hatte Brutus bereits nach den ZAG's hinschmeißen wollen, sich auf seine Karriere konzentrieren wollen. Aber ihm war natürlich auch bewusst, dass es vielleicht nicht klappen würde. Er würde sich irgendwann um einen Plan B kümmern müssen. Mal ganz davon abgesehen, dass Rufus die UTZ machen wollte und er konnte ja schlecht seinen Bruder alleine lassen. Rufus ohne Brutus das wäre ja wie Butter ohne Bier. Und am Ende würde Rufus noch vernünftig werden, ins Ministerium gehen. Nein, nein. Wenn der Plan als Quidditchprofis durchzustarten nicht funktionieren würde, dann würden sie schon einen anderen coolen Job finden. Sie könnten eine Whiskey-Destille aufmachen! Scrimgeour-Whiskey and more. Wäre doch ein hübscher Geschäftstitel.
Natürlich machten sie keine Destille auf, wurden nicht mit dem besten Whiskey der Welt berühmt.
Und sie wurden auch nicht als das Zwillings-Treiber-Duo der Nationalmannschaft berühmt. Rufus ging doch ernsthaft ins Ministerium! Hatten die ihn also damals doch erwischt und auf ihre Seite gezogen. Einen vernünftigen Job. Was war mit dem Quidditch?
Zum Ende der Schulzeit hatte Rufus seinen Abschluss und eine Einstellung im Ministerium in der Tasche. Und Brutus? Brutus hatte seinen Abschluss und einen frisch unterschriebenen Vertrag bei den Falmouth Falcons in der Tasche.
Sein Traum würde sich erfüllen. Er würde Profi Quidditchspieler werden. So wie er es ihnen allen prophezeit hatte. Keiner seiner Lehrer hatte an ihn geglaubt, doch er ging ohne Groll gegen sie. War er sich doch bewusst, dass sein Verhalten auf dem Spielfeld und auch abseits davon alles andere als vorbildlich gewesen war.
Aber es hatte ihm einen Platz in einer Profimannschaft eingebracht, die genau wie er ein nicht gerade kleines Brutalo-Image hatte. Schädel spalten klang ganz und gar nach seinem Geschmack.

Bevor er aber das erste offizielle Training anstand, stand für Brutus ein noch viel wichtigerer Tag an. Zum Beginn seines letzten Schuljahres hatte er Agatha gefragt ob sie ihn heiraten würde und sie hatte ja gesagt. Er wunderte sich immer noch wieso. Sie war vom Wesen her ganz anders als er. Wo er mit den Fäusten gerne mal schneller als mit dem Kopf war, war sie ein ruhiger, besonnener Mensch. Wo er nur kindischen Schabernack im Kopf hatte, war sie so viel erwachsener als er. Vielleicht passten sie auch so gut zusammen, weil Agatha Heilerin werden wollte und ihm versprach sich um jedes seiner kleinen Wehwechen zu kümmern. Die oft gar nicht mal so klein gewesen waren.
Aber der wahrscheinlichste Grund, wieso sie bei ihm blieb und er bei ihr, war die Liebe die sie füreinander empfanden. Sie war in seinem Jahrgang gewesen und hatte ihn nie mit den bewundernden Augen angesehen, die die anderen Mädchen für Quidditchspieler hatten. Sie wurden Freunde. Die fleißige Agatha, die niemanden ein Haar krümmen konnte und Brutus der an einem Feind am liebsten kein Haar dran gelassen hätte.
Sie waren so gegensätzlich, dass viele sich wunderten, was Agatha von dem Brutalo wollte, wieso sie mit ihm befreundet war. Aber Agatha hatte an Brutus eine Seite gesehen, die sonst eigentlich nur Rufus vorbehalten war. Einen charmanten, lustigen und gnadenlos ehrlichen Menschen. Ein junger Mann der hart mit seinen Gegnern umging, aber auch die gleiche Härte sich selbst gegenüber an den Tag legte. Er würde wohl nie irgendeine Quizsendung gewinnen oder mit dem größten Allgemeinwissen glänzen können, doch sie sah die Warmherzigkeit die sehr wohl hinter seiner Brutalität steckte. Sie sah, wie er schwächere Mitschüler verteidigte, wenn diese grundlos fertig gemacht wurden. Wie er loyal hinter jedem seiner Hauskameraden stand, nicht zu ließ, dass sie von Schülern aus anderen Häusern gemobbt wurden. Wie herzlich er sich um die Erstklässler kümmerte, obwohl er es nicht musste. Er war kein Vertrauensschüler, hatte keine Rolle außer die des Treibers im Quidditchteam. Und doch sah sie ihn so manches mal die Tränen der jüngeren trocknen, wenn die in den ersten Nächten weit weg von zu Hause bittere Tränen des Heimwehs vergossen. Sie sah, wie er mit den Jüngeren Quidditchspielte, ihnen die Regeln beibrachte, die Jüngeren unterstützte wenn sie sich im Flugunterricht nicht besonders geschickt anstellten. Wie er mit ihnen lachten, scherzte. Sie sah wie Brutus eben auch sein konnte. Ein verdammt guter Mensch.
Und Agatha war für Brutus die Erfüllung aller Träume von denen er nicht gewusst hatte, dass es sie in ihm gab. Der Wunsch nach Beständigkeit, einer eigenen Familie. Einem Menschen, neben Rufus, der ihn so sah wie er war. Und ihn dafür liebte. Nicht groß versuchte etwas an ihm zu ändern, sondern ihn dazu motivierte das Beste aus sich selbst herauszuholen.
Brutus liebte Agatha. Und Agatha liebte Brutus.
Sie war seine erste Freundin, sein erster Kuss, sein erstes mal Intimität mit einer Frau. Sie war die Liebe seines Lebens. Und als er ihr damals den Heiratsantrag machte, passierte dies in einem Alter in dem die meisten Menschen sich doch erst auf die Suche nach so einer Liebe machten. Brutus hatte sie längst gefunden.
Schon mit 15, als er und Agatha gerade einmal ein knappes Jahr zusammen gewesen sind, hatte er zu Rufus gesagt, dass es drei Dinge in seinem Leben gibt, die er erreichen wird.
1. dass er und Rufus sich niemals im Leben so zerstreiten, dass sie nicht mehr miteinander sprechen würden.
2. Er würde es allen beweisen und Profi-Quidditchspieler werden
3. er würde Agatha heiraten.

Aus heutiger Perspektive betrachtet: Er hat all diese 3 Dinge in seinem Leben erreicht.
Es war eine kleine, private, intime Zeremonie in der sie sich das Ja-Wort gaben. Seine Eltern und Rufus und ihre Eltern und ihre Schwester. Brutus hätte zwar nichts gegen eine große Feier gehabt, doch Agatha wollte es nicht. Sie fürchtete die Öffentlichkeit, die Presse, ihr Gesicht darin zu sehen. Immerhin war er doch der neue, aufstrebende Star am Quidditchhimmel. Man würde über sie sprechen.
Rufus war natürlich sein Trauzeuge, denn wer sonst hätte diese wichtige Rolle übernehmen sollen? Natürlich war es sein Bruder, dem er diese wichtige Aufgabe gab. Der die Nervosität des Bräutigams beruhigen musste und bei Merlin, Rufus würde es bezeugen können: Brutus war selten nervös.
Noch heute würde Brutus sagen, dass dieser Tag der schönste in seinem Leben gewesen ist. Die kleine Feier zeigte ihm, was doch wirklich wichtig im Leben war. Seine Familie. Und mit Agatha würde er seine eigene gründen.
Doch zunächst würde sein Fokus auf seiner Karriere liegen und ihr Fokus auf ihrer Ausbildung zur Heilerin. Es war ihnen beiden wichtig, dass sie ihre Träume leben konnten, jeder seinen eigenen. Denn Agatha wollte nie nur die Frau an der Seite des berühmten Stars sein, einen eigenen Beruf ausüben und ihr eigenes Geld verdienen. Brutus unterstützte sie darin immer bedingungslos, was nicht selbstverständlich war für die Zeit in der sie lebten.
So kam es auch, dass sie ihre Ehe niemals öffentlich machten. Nicht einmal von einer Beziehung sprachen. Im Laufe der Jahre manifestierte sich das Gerücht, dass Brutus ein sogenannter Lebemann sei. Einer der sich nicht binden will. Einer der alle Frauen gleichermaßen liebt und wahrscheinlich als ewiger Junggeselle in die Geschichte eingehen würde.
Gerüchte die er und Agatha selbst gestreut hatten, sich darüber amüsieren konnten, wenn Bilder von ihm auftauchten in der Begleitung einer Dame. Oft war diese Dame Agatha selbst, manchmal forcierte Treffen mit Fans, die darauf hofften seine Aufmerksamkeit zu erregen.
Doch egal wie schön die Frauen auch waren, egal wie sehr sie mit ihm flirteten und egal wie sehr er dies natürlich auch genoss. Am Ende des Tages war es immer Agatha neben der er im Bett lag und die für ihn immer die schönste Frau der Welt bleiben würde.

Seine Karriere lief verflucht gut. Bereits nach seinem ersten Jahr als Quidditchprofi wurde er Teil der Nationalmannschaft und wurde somit auch außerhalb der Grenzen Englands berühmt. Die Fanpost wurde Säckeweise zu ihm geschickt und so sehr er auch versuchte sie alle persönlich zu beantworten, es gelang ihm natürlich nicht.
Fanpost der Damenwelt bearbeitete er allerdings besonders gerne, nicht für sich selbst. Einige der Briefe enthielten Bilder der Schreiberin, die er nur zu gerne seinem Bruder zeigte. In der Hoffnung unter den Damen wäre eine dabei die Rufus Ansprüchen gefallen würde. Denn Brutus wusste was er für ein unverschämtes Glück im Leben gehabt hatte und sein innerlichster Wunsch war es immer gewesen, dass sein Bruder auch ein solches Glück finden würde. Brutus wünschte sich für Rufus immer nur das Beste und alles Glück der Welt. Er selbst hatte dies in seiner Ehe mit Agatha gefunden und auch Rufus wünschte er einen Menschen an der Seite, der ihm dieses Glück geben würde. Denn egal wie sehr er auch Rufus liebte, es war nicht das gleiche wie die Liebe einer Frau. Und es würde ihn noch nicht einmal stören, wenn Rufus ihm offenbart hätte, dass es nicht Frauen sind die sein kleines Scrimgeour Herz höher schlagen ließen, sondern Herren. Brutus hat nämlich keine Vorurteile gegenüber Liebe. Sie kommt in so vielen Formen und Varianten. Wer ist er schon darüber zu urteilen, wen ein anderer Mensch liebt? War es seine Sache? Nein. Und wäre sein Bruder homosexuell so würde er jedem auf die Schnauze hauen, der es wagen würde ihn deswegen blöd anzumachen.
Er mochte erwachsener geworden sein, ein Kindskopf blieb er trotzdem über all die Jahre. Schickte Rufus aufheiternde Nachrichten auf die Arbeit. Widmete ihm seine Siege und wurde nie müde zu erwähnen, dass Rufus ja der jüngere von ihnen war. Fragen nach seiner glücklichsten Erinnerung der Vergangenheit beantwortete er stets mit: Rufus und ich als Treiber in einem Team. Sie waren ein unschlagbares Duo gewesen und Brutus musste hart arbeiten um wieder einen Kollegen zu finden, mit dem er so gut zusammen arbeiten konnte. Er fand ihn erst, als er zu den Montrose Magpies wechselte, der erfolgreichsten englischen Mannschaft.
Auf dem Höhepunkt seiner Karriere veröffentlichte er die Treiberfibel und zementierte damit seinen Ruf als ausgesprochen rücksichtsloser Spieler.
Doch es waren nicht nur seine Erfolge in seiner Mannschaft, die ihn berühmt machten. Sondern auch sein Engagement. Man erwartet von Berühmtheiten wie ihm schon ein bisschen, dass sie sich für etwas einsetzen.
Und für Brutus war dies eine echte Herzensangelegenheit. Schon sehr früh in seiner Karriere spendete er viel Geld für Waisenheime, besuchte die Kinder dort regelmäßig und spielte selbstverständlich Quidditch mit ihnen. Bilder von Brutus mit Kindern waren ein gern gesehenes Motiv, doch er tat es nicht für die Presse. Bereits sein aller erster Besuch in einem der Heime hatte ihm mehr als deutlich gezeigt, wie wundervoll Kinder waren. Er genoss es sehr Zeit mit ihnen zu verbringen, mit ihnen zu spielen und sie für einen Moment glücklich zu sehen. Wie konnte man nicht strahlen, wenn einen leuchtende Kinderaugen ansahen? Sie konnten sogar den brutalo-Treiber Brutus erweichen.
Er wollte eigene Kinder haben das wusste er schon früh. Kinder mit Agatha wären die Krönung seines Lebens, wunderbarer als jeder Sieg, jeder Pokal.
Doch es würden nur Pokale sein die Einzug in das gemeinsame Haus finden würden. Nach Jahren der Kinderlosigkeit, eines unerfüllten Lebenstraumes von ihnen beiden, erfuhren sie die mehr als bittere Wahrheit. Agatha konnte keine Kinder bekommen und keine Magie der Welt würde dies ändern können.
Es war ein harter Schlag für sie beide, auch wenn Brutus genau wusste, dass es ein viel härterer für sie war. Erwartete man doch irgendwie von einer Frau, dass sie Kinder in diese Welt setzte. Auch wenn sie es nicht aufgrund der Erwartungen anderer wollten, so spürten sie doch durchaus die Blicke der Verwandtschaft. Die unausgesprochene Frage, wann es den Nachwuchs geben würde. Und manche Verwandte waren nicht besonders taktvoll und fragten es geradeheraus.
Agatha hatte ihn gebeten nichts zu sagen, doch natürlich musste er mit Rufus darüber sprechen. Er musste einfach mit jemanden sprechen dem er blind vertraute.
Über die vielen Nächte in denen er Agatha seitdem weinend irgendwo im Haus gefunden hatte, über seine eigenen Tränen und über die absolute Hilflosigkeit in der sie sich beide befanden.
Er musste Rufus erzählen, dass Agatha ihm die Scheidung angeboten hatte, damit er sich seinen sehnlichsten Wunsch würde erfüllen könnte. Wie er wütend darüber geworden war, wie sie so einen Unfug nur denken konnte. Wie sie beide geweint hatten.
Die Nachricht veränderte sie, auch wenn sie es lange nicht wahrhaben wollten. Zwei oder drei Jahre nach der Nachricht versuchte Brutus vorsichtig das Thema Adoption anzuschneiden. Er hatte durch sein soziales Engagement so viele Kinder gesehen, die ein zu Hause brauchten. Und er konnte es sich vorstellen, ein Kind in sein zu Hause aufzunehmen, es wie sein eigenes aufzuziehen. Ihm Familie und Vater zu sein. Aber Agatha konnte es nicht. Sie versuchte sich an den Gedanken zu gewöhnen, versuchte es wirklich. Und doch. Sie schaffte es nicht sich diesen Schritt vorstellen zu können. Und Brutus lernte sich damit abzufinden, dass er nie ein Vater sein würde. Aber was war die Alternative? Ein Leben ohne Agatha? Da würde er lieber eines ohne Kinder wählen. Immerhin hatte er so viel was sein Leben erfüllte und glücklich machte. Sie hörten auf über das Thema Kinder zu sprechen und außer Rufus wusste niemand wie es in Brutus aussah. Über die Jahre war er ein Profi im Umgang mit den Medien geworden.
Und eigentlich war die anfangs weiterhin gespielte Fassade des Kindskopfes, der nicht richtig erwachsen werden wollte, nur eine halbe Lüge. Denn so war er einfach immer noch. Ein großes Kind, der Spaß an einem Beruf hatte, den er nicht ewig würde ausüben können. Der Quidditchspieler, der nicht nur verflucht gut spielte, sondern auch wusste wie er die Menge unterhalten konnte. Albernheiten neben dem Platz, nackte Brutalität auf dem Platz.
Irgendwann hatte aufgehört zu zählen wie viele Unfälle er schon gehabt hatte, wie viele Spiele er blutverschmiert bestritten hatte, weil er einen Klatscher gegen die Rübe bekommen hatte. Aber aufgeben und den Platz verlassen war für ihn niemals eine Option gewesen. Den schlimmsten Unfall hatte er vor knapp 10 Jahren. Damals trafen ihn zwei Klatscher gleichzeitig und rissen ihn vom Besen. Ungebremst klatschte er auf dem Boden auf und öffnete die Augen das nächste Mal in einem Krankenhaus. Seine Uniform rot von seinem eigenen Blutgetränkt und nahezu jeder Knochen in seinem Körper gebrochen oder zertrümmert. Magie sei dank spürte er davon nichts mehr als er die Augen aufschlug. Doch es hätte auch anders ausgehen können.
Brutus war immer prädestiniert dafür Katastrophen herauf zu beschwören, da er ein beliebtes Ziel der gegnerischen Treiber darstellte.
Doch niemand erahnte welche Katastrophe sich im Hause Scrimgeour anbahnte. Am allerwenigsten Brutus selbst.
Es würden Jahre mit Katastrophen folgen, sowohl für Brutus als auch für Rufus.

Fünf Wochen hatten sie Rufus im Mungos behalten. Fünf Wochen in denen Brutus fast jeden Tag dort gewesen war, immerhin musste doch jemand sicher stellen, dass sein kleiner Bruder wieder auf die Beine kam. Es war wichtig, dass Rufus ihn sah um sich daran zu erinnern, wie ein gutaussehender Scrimgeour aussah. Nicht dass sein kleiner Bruder das noch vergessen würde so mies wie er die ersten Tage ausgesehen hatte. Obwohl er Witze machte, wussten sie beide doch genau wie groß Brutus Sorge um den kleinen Bruder war. Wann immer er im Krankenhaus gelegen hatte, war Rufus genauso da gewesen. Hatte sich um ihn gekümmert und auf ihn acht gegeben. Er musste an die vielen Male denken, wo er nach einem Spiel genau hier aufgewacht war und Rufus dagewesen war.
Damals war Brutus besorgt um Rufus. Heute ist er in ständiger Sorge um ihn. Sie sagen mittlerweile Auroren haben eine Lebenserwartung von 10 Jahren. Rufus hat dies längst überschritten, genauso wie Brutus seine Zeit als Quidditchstar. Doch sie sind beide immer noch da und wo sein Leben weit weniger gefährlich ist als das seines Bruders, ist es nun Brutus, der sich um den kleinen Bruder sorgt. Sich ein Leben ohne diesen nicht vorstellen kann. Sie sind gemeinsam auf diese Welt gekommen und eine Welt ohne Rufus wäre für ihn kein lebenswerter Ort mehr. Er macht sich sehr viel weniger Sorgen um sich selbst als um den geliebten Bruder.
Der so vieles für Brutus in einer Person vereint. Bruder, bester Freund, Spiegel seiner Seele, das Abbild dessen wie sein Leben hätte sein können, wenn er diesen Weg gewählt hätte und Rufus der Quidditchstar geworden wären. Wo viele Menschen sich ihr ganzes Leben lang fragen wie ihr Leben gelaufen wäre, wenn sie die eine oder andere Entscheidung anders getroffen hätten, musste und muss sich Brutus diese Frage niemals stellen. Ein Blick auf den Bruder reicht aus um ihm zu zeigen wie es gewesen wäre, wenn er andere Entscheidungen getroffen hätte. Und so sehr er seinen Bruder liebt und respektiert für die wichtige Arbeit die er tut, Brutus weiß dadurch, dass das Leben seines Bruders nichts für ihn gewesen wäre.

Es war ein Tag im Oktober, vor genau vier Jahren, als Rufus von der Arbeit kam und seinen Bruder vor seiner Wohnungstüre sitzen sah. Sie brauchten keine Worte, damit der andere wusste, dass etwas passiert war. Brutus Blick zeigte dem anderen genau, dass es etwas schreckliches war.
Erst nach dem 3. Glas Scotch fühlte Brutus sich in der Lage zu erzählen, wobei erzählen im ersten Moment viel zu viel gesagt war. Auf die Frage seines Bruders was passiert wäre, zog er einige Bögen Papier aus der Innentasche seines Mantels und hielt sie ihm hin.
An diese Bögen angeheftet ein Brief. Fein säuberlich geschrieben und unverkennbar die Handschrift von Agatha Scrimgeour. Ein Brief der von einer tiefen Liebe erzählte, seit sie sich im zarten Alter von 14 Jahren ineinander verliebt hatten. Davon wie sie geglaubt hatten, nichts würde sie jemals trennen. Der Brief einer Frau, die voller Liebe und Stolz an ihren Mann schrieb. Darüber, dass er immer zu ihr gestanden hatte, sie sich jeden einzelnen Tag in den letzten 30 Jahren geliebt gefühlt hatte und immer das Gefühl hatte genug zu sein. Genug für einen Mann dem die Frauenherzen zu Füßen lagen, der jede hätte haben können und der nie aufgehört hatte sie zu lieben. Niemals Zweifel an seinen Gefühlen für sie gehabt hatte, der ihr nie einen Grund gegeben hatte an seinen Gefühlen für sie zu zweifeln.
Ein Abschiedsbrief. Das Ende einer großen Liebe, die doch eigentlich für die Ewigkeit gewesen war. Der Brief war angehaftet an die Scheidungspapiere.
Sie hatte Brutus immer geliebt und sie wusste, dass er sie liebte. Dass er das hier nicht wollte, ein Leben ohne sie. Doch sie entschied sich für diesen Schritt, um ihm die Chance zu geben, sich seinen sehnlichsten Wunsch zu erfüllen. Einen Wunsch, den sie ihm nie erfüllen konnte.
Sie war fort und zurückgeblieben war ein zerstörter Brutus. Der auf dem Sofa keine Ruhe hatte finden können, herumgetigert war, während sein kleiner Bruder den Brief gelesen hatte. Der zum stehen kam, als dieser von den Zeilen aufblickte. Der sich an die freie Wand gelehnt und an ihr heruntergerutscht war, seine Knie eng an den Körper gezogen und mit dem Kopf auf den Knien hemmungslos geschluchzt hatte.
Wie lebt man weiter, wenn man von der Frau verlassen wurde, die einem seit 30 Jahren zur Seite stand? Er kannte kein Leben ohne Agatha und er wusste nicht, wie er in einem ohne sie zurecht kommen sollte. Sie war immer für ihn dagewesen, sich um ihn gekümmert und ihn aufgefangen, wann immer er es gebraucht hatte. Genauso wie sein Bruder, der auch jetzt da war um ihn aufzufangen. Die erste Zeit vegetierte er einfach nur auf Rufus Sofa vor sich hin, auch wenn dieser ihm großzügig sein Bett zur Verfügung gestellt hatte. Immerhin würde er ja eh die meiste Zeit in seinem Büro schlafen, doch Brutus wählte die Couch für sich. Den ersten Tag lag er einfach nur da und starrte das Muster des Teppichs an. So fühlte sich also ein gebrochenes Herz an.
Auch wenn er sich irgendwann aufraffen konnte, weitermachen konnte, brauchte er seinem Bruder am wenigsten etwas vorzuspielen. Sein Leben würde nicht mehr das gleiche sein.
Dennoch fing sich Brutus irgendwann wieder, klar, er hängt immer noch seiner großen Liebe hinterher. Und als er seine Karriere als Quidditchspieler an den Nagel hin – immerhin wird auch er nicht jünger – da musste auch er sich die Frage stellen: Was jetzt?
Jemand wie er, der sein ganzes Leben immer irgendetwas getan hatte, dem fiel es schwer plötzlich nichts mehr zu tun zu haben. Als in Hogwarts eine Stelle als Fluglehrer frei wurde, da überlegte er nicht lange und bewarb sich um selbige. Er glaubte zwar nicht daran, dass man ihn nehmen würde und war umso überraschter als er die Zusage schließlich bekam. Inklusive der Anfrage ob er nicht auch Trainer der Quidditchteams werden wolle. Gezögert hat er keinen Moment.
Einige mochten die Nase gerümpft haben, immerhin würde doch der ehemalige Gryffindor dieses Team bevorzugen. Doch er belehrte sie eines besseren. Klar, er war ein Gryffindor, klar, sein Herz schlug für dieses Haus. Doch noch mehr schlug sein Herz für Quidditch.
Und so hört man heute sowohl beim Training als auch bei Spielen nie den Ausruf: „Los Gryffindor, holt euch den Pokal.“ Stattdessen hört man seinen ewiges Mantra: „Mach den Sucher platt.“ Und niemand weiß für welches Team der Ruf bestimmt war. Gejubelt wird für jedes Tor, für jeden Sieg. Egal für welches Haus.
Neutralität.
Eine der Dinge, die er früher nie gekonnt hat und mit der er heute unter Beweis stellen kann: Auch ein aggressiver Quidditchstar kann erwachsen werden.

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Geschrieben von: Regulus Black - 09.02.2023, 09:00 - Forum: Roter Faden & Plots - Keine Antworten


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  • Zeitsprünge finden unregelmäßig statt und orientieren sich an der Aktivität der Charaktere – wir springen nach Bedarf. Das kann alle zwei Wochen, oder auch Monate sein.
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  • Im Ingame dürfen Szenen eröffnet werden, die bis zum 01. Juli 1978 zurück reichen. Wir verschieben keine Szenen aus diesem Zeitraum in ein Nebenplay.
  • Es wird erwartet, dass Charaktere laufende Plots und das Tagesgeschehen in ihren Szenen thematisieren, insofern sie davon betroffen sind.
  • Mehrere Szenen an einem Ingametag zu bespielen gehört im Make Me Run zur Norm: der Charakter trifft beispielsweiße morgens Kollegen, geht Mittagessen, trifft sich am Nachmittag mit Freunden.
  • Das heißt: Nicht jede Szene muss von Drama gespickt sein, wir legen Wert darauf, dass auch Alltag, Netzwerken und Austausch mit Freunden aktiv ausgespielt werden.

Charakter- und Spielerwissen
  • Spieler können sich im "was bisher geschah" einen Überblick verschaffen, was im Make Me Run bisher passiert ist.
  • Wichtige Plots und Szenen werden in den Ankündigungen aufgegriffen. Diese werden meistens Montags veröffentlicht.
  • Das Charakterwissen formt sich aus dem Input der magischen Medien.
  • Alle Spieler dürfen den Ingameticker um Ereignisse erweitern, die öffentlich beobachtbar sind. Jeder kann für sich entscheiden, ob diese Gerüchte/Beobachtungen die eigenen Charaktere erreichen.

Magische Medien
  • Besondere Bedeutung kommt bei uns dem Tagespropheten zu. Dieser wird für (fast) jeden Ingametag veröffentlicht und beinhaltet alle Dinge, die für die Charaktere an diesem Tag wichtig sind.
  • Der Tagesprophet ist kein objektives Medium und seine Artikel sind von verschiedenen Stellen beeinflusst. Zum Teil ist er damit auch ein Instrument zur Propaganda.
  • Nicht jeder Charakter ist sich dessen bewusst, oder kennt überhaupt andere Medien.
  • Die Hexenwoche wird jeden Ingame-Dienstag veröffentlicht und ist ein Boulevard-Blatt. Viele Charaktere sind sich darüber bewusst, dass Artikel der Hexenwoche nicht immer für voll genommen werden sollten. Auch sie kann man in der Zeitungs-Übersicht finden und durchstöbern.
  • Der Magische Rundfunk (das Radio der Zaubererwelt) hat die Stellung eines seriösen Senders und bietet verschiedenen Personen in Form von wöchentlichen Sendeplätzen eine Plattform. Inhalte werden vom Team aber nicht veröffentlicht. Es können gerne Charaktere mit Sendungen dort erstellt werden, die dann ebenfalls auf der Medienseite veröffentlicht werden.
„After all is said and done
Let me walk before they make me run“

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  Peregrina McKinnon
Geschrieben von: Peregrina McKinnon - 18.01.2023, 22:25 - Forum: Steckbriefe - Keine Antworten

Die Dächer des kleinen Zaubererdorfes unter ihnen wirkten wie Spielzeug, als die kleine Gruppe Reiter begann, in den Sinkflug zu gehen. In einer schwungvollen Spirale segelten die Pegasi dem Erdboden entgegen und bereiteten ihren Reitern ein Bauchkribbeln, das sich durch den ganzen Körper hindurch fortzusetzen schien. Peregrina jedoch bereitete der Anblick des im Bahnhof stehenden Hogwartsexpresses zusätzlich ein flaues Gefühl in der Magengegend, das sich nur schwer mit dem raschen Sinkflug vertrug.
Sie mochte es zu fliegen, sehr sogar. Das musste nicht unbedingt auf einem geflügelten Pferd sein, ein Besen tat es auch (durfte man in ihrer Familie nur nicht allzu laut sagen), aber gleich in Hogsmeade zu landen, wo all die anderen Schüler auch ankommen würde, bereitete ihr großes Unbehagen. Sie war jetzt in der vierten Klasse und ihre Mitschüler hatten mittlerweile halbwegs vergessen wofür ihre Familie stand (weil sie einfach nicht ständig über Pferdeartige reden musste, sondern sehr gut mit anderen Themen zurecht kam) und das hier würde mal eben so all die Normalität in ihrem Schulalltag durcheinander wirbeln. Peregrina wusste es einfach und sie mochte es nicht. Sie mochte es nicht, wenn Leute über sie sprachen. Egal, ob das nun negativ oder positiv gemeint war, es belastete sie. Es setzte Erwartungen, oder verschloss ihr Türen, die sie gern durchschritten hätte. Es war ja nicht so, als ob sie nichts erreichen wollen würde - aber sie setzte ihre Schritte einfach am liebsten unauffällig, ohne viel Aufsehen darum zu machen. Die Pegasi, die sich am meisten aufplusterten, waren für gewöhnlich auch jene, die sich zu leicht von äußeren Reizen ablenken ließen. Sie sah sich selbst lieber als fokussierten Menschen. Je weniger Augen dabei auf einem klebten, desto besser. Der Boden kam näher, schon konnte sie das Geschnatter der Schüler hören, die sich gerade auf den Weg zu den Kutschen machten. Donnern, als die Hufe der beflügelten Vierbeiner auf dem Boden aufsetzten, 4, 5, 8 Tiere an der Zahl, deren Schwingen mit einem letzten Flügelschlag rauschend um Aufmerksamkeit heischten.
Rinas Wangen, ihr ganzer Kopf glich sich farblich ihren Haaren an, als sie den fuchsfarbenen Ferryn durchparierte und sorgsam den Blicken aus den Kutschen auswich, die nun an ihnen vorbei polterten. Es fühlte sich wie ein Walk of Shame an, jedenfalls für sie, während ihre Familie munter plaudernd ein flotteres Tempo einschlug. Der allerletzte Platz am Tisch, ganz hinten, fühlte sich an diesem Abend noch immer viel zu auffällig an, wo sie doch am liebsten in einem kleinen Loch versunken wäre, während sich immer wieder neugierige Blicke auf sie hefteten. Schüler redeten. Merlin!



"Wie sehe ich aus? Ist die Schminke weg?" Peregrina fühlte noch immer dieses unvergleichliche Gefühl von Euphorie durch ihre Adern pulsieren, dass sie jedes Mal wahrnahm, wenn sie bei einem Quidditchspiel gewesen war. Ganz egal, ob sie nun selbst auf dem Besen saß, oder anderen dabei zusah. "Alles weg, hey, ganz ruhig - wird schon schief gehen." Sie liebte sein schiefes Lächeln, das von einer Zuversicht sprach, die sie gerade einfach nicht verspürte. Sie war mit ihm bei diesem Quidditchspiel gewesen, allerdings war er auf dem Spielfeld gewesen und sie hatte auf der Tribüne Platz genommen. Hatte ihn angefeuert, wie so viele andere Fans! Und ein bisschen war ihre Stimme jetzt auch rau, weil sie sich von der Masse hatte mitreißen lassen, Lautstärke keine Rolle mehr gespielt hatte und die Hemmungen gefallen waren. Das konnte sie mittlerweile aber ohnehin schon viel besser als noch vor ein paar Jahren und ein dunkelhaariger junger Mann, dem das hier vermutlich nicht wirklich gefallen hätte (Profisportlern sah man zu, man datete sie nicht), war daran nicht ganz unschuldig.

Orion Black, den ihre Familie vermutlich auch weitaus besser gefunden hätte als einen Quidditchspieler. Gegen einen Jockey hätten sie wiederum nichts einzuwenden gehabt, vermutlich. Rinas Finger fuhren durch ihre Haare, während sie wieder bis über beide Ohren verliebt zu ihrem Freund hinüber sah. Sie mochte vielleicht nicht gerade die extrovertierteste Person sein, aber das bedeutete nicht, dass sie nicht ihre Frau stehen konnte. Sie war sich wirklich sicher damit, dass er noch länger Teil ihres Lebens sein würde und da gehörte ein Besuch auf Blasket Island einfach dazu. Ohne Besen. So viel Anstand musste man schon mitbringen, wenn man sich ansonsten gerade offensiv gegen die Familienlinie stemmte. Tief durchatmen - und vor das hohe Gericht!



Kopfschmerzen. Peregrina legte ihre Zeigefinger an ihre Schläfen, rieb drei Mal gegen den Uhrzeigersinn, wie es ihr ihre Großmutter früher immer gezeigt hatte und wirkte dann einen leichten Schmerzlinderungszauber. Heute war keine Zeit für Kopfschmerzen! Und wenn sie ihrem Körper auch noch so gern etwas Ruhe gönnen würde! Nicht etwa, weil ihr die Arbeit zusetzen würde.
Sie wünschte, Eheprobleme ließen sich so einfach lösen, wie der Kopfschmerz, der nun mit einem Mal weg war. Immerhin: Sie hatte ihren Quidditchspieler bekommen und es war die ganz große Liebe gewesen. Vorerst. So lange, bis sie ein Kind bekommen hatten und danach noch eines und sie noch immer nicht damit aufgehört hatte, Karriere machen zu wollen. Seither... es war anstrengend. Und doch wusste Peregrina, dass sie ihre Kinder über alles liebte, das reine Mutter sein ihr aber nicht genug sein würde. Es war schön, nach der Arbeit noch Bauklötze zu sortieren, Brei in einen kleinen Kindermund zu befördern (und von den Wänden zu zaubern), aber es war nichts, das sie tagein, tagaus hätte leben können, ohne daran zugrunde zu gehen.

Umso wichtiger der heutige Tag, der ihre Hände ganz zittrig machte. Als Mutter Karriere machen - das gefiel nicht nur ihrem Mann nicht, auch Arbeitgeber mochten das nicht allzu sehr. Was geschah, wenn ein Kind krank wurde? Peregrina hatte Nannys für diesen Fall, aber das Misstrauen blieb. Als Mutter war man im Beruf doch sicherlich abgelenkt? Nein, man war froh, dass der Kopf sich mit komplexen Dingen beschäftigen durfte! Es gab viele Gründe, um jegliche Beförderung in Abrede zu stellen. Nicht nötig. Nein jetzt gerade brauchte man niemanden. Oh, diese andere Person hier war viel geeigneter! Mrs McKinnon, wir wollten Ihren Urlaub nicht stören und haben Sie deswegen nicht über die Stellenausschreibung in Kenntnis gesetzt. Von wegen. Bis heute. Und es war keine kleine Beförderung, die heute offiziell über die Bühne gehen würde! Zwar hatte es auch ein wenig Unheimliches, heute vor das Gamot zu treten und als Mitglied und Richterin wieder aus dem Raum zu gehen, aber es brachte sie an die Spitze jener Karriereleiter, die sie als die ihrige auserkoren hatte. Richterin. Der Klang dieses Wortes glich einem Engelschor in ihren Ohren. Sie würde Richterin werden, ein Posten, der für ganz Großbritannien nur drei Mal vergeben wurde. Verantwortung auf ihren Schultern, erarbeitet Reputation, die sie sich selbst verdient hatte, die nicht vererbt war. Vielleicht war das auch ein Grund, wieso sie sich nie für die Führung des Gestüts interessiert hatte. Nicht nur hatte sie nicht den gleichen Draht zu den Tieren wie Laurentia, sie hatte vor allem auch einen eigenen Weg für sich finden wollen und hatte es getan. Es gab eben doch Gründe, wieso es besser war ein Halbblut zu sein als ein Reinblut, das sich gezwungenermaßen an alte Familientraditionen halten musste, wo es feste Reihenfolgen gab, die man nicht einfach so übergehen durfte.

Schultern zurück, Blick geradeaus. Man durfte sich niemals zu fein sein, die Kniffe anderer nachzumachen, deren natürliches Habitat die Spitze der Reinblutgesellschaft war. Noch immer hatte sie Lampenfieber, wenn sie Auftritte vor dem Gamot hatte - das hier war nicht ihr erster und es würden viele weitere folgen - aber sie hielt den Blicken stand, sie wechselte nicht, einem Chamäleon gleich die Hautfarbe und all die Unsicherheit über die Dinge, die man dann später über sie sagen würde - sie schob sie erfolgreich beiseite. Sie stand hier. Sie stand verdient hier und dieser Posten war genau das, was sie verdiente. Ein stilles Mantra für ihr Selbstbewusstsein, während sie in die Mitte des großen Raumes schritt, wo sie gleich ihren Diensteid ablegen würde.

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  Götterfunken
Geschrieben von: Daily Prophet - 18.09.2022, 14:39 - Forum: Andere - Keine Antworten

Der Hund des Nachbarn hat mal wieder einen Tritt vom Briefkasten bekommen, nachdem er ihn angepinkelt hat? Klingt ganz danach, als sei er eines von Lughs Kunstwerken!

Der Fae (Klick mich für Hintergrundinfos) wurde vor Jahren von seinem Volk verstoßen und hat sich dagegen entschieden, seinen Stolz hintan zu stellen und sich die Gunst eines neuen Kreises zu erarbeiten. Immerhin hat er in seinem langen Leben die Erfahrung gemacht, dass Menschen weitaus leichter zu beeindrucken sind als seinesgleichen und wer wird nicht gerne bewundert?

Zugegeben haben die Sterblichen mittlerweile etwas höhere Ansprüche, beziehungsweiße kennt das vermaledeite Christentum eben nicht mehrere Götter, doch gottgleiche Anbetung kann man auch auf anderem Weg erfahren. Heutzutage besitzt der tüchtige Geschäftsmann ein hübsches Anwesen in Südengland, in dem er sich gern von Günstlingen umschwärmen lässt. Seine Möbelkreationen sind nunmal gerade in Reinblutkreisen en vogue, gerade weil er viel Verständnis für die Wichtigkeit von Familienwappen und Sinnsprüchen mitbringt.

Immer wieder nimmt der Meister Lehrlinge auf, auch wenn keiner dieser Zöglinge es je mit ihm hat aufnehmen können. Kein Wunder, kann er doch neben Zaubersprüchen auf seine ureigene Magie zugreifen, mit denen er Dingen einen Willen verleiht. Wie das Teetischchen, das bei ungehobeltem Besuch einfach davon marschiert, oder die Vorratsschränke des St. Mungos, die abgelenkten Heilern die Finger einklemmen. Ein meisterlicher Handwerker, durch und durch!

Höherer Fae
Handwerker
Oberschicht
Zum Gesuch

Hast du Lust, die magische Welt um allerhand kreative Möbelstücke zu bereichern und dich im Glanz deiner Kunstfertigkeit zu sonnen? Dann könnte Lugh etwas für dich sein! Als Fae besitzt er bei uns im Make Me Run unglaublich hohes magisches Potential und muss aufpassen, dass niemand ihm seine Unsterblichkeit anmerkt. Immerhin gibt es Wesen wie ihn doch gar nicht? Nicht auszudenken wäre es, wenn die Sache ans Licht geriete und man am Ende aus ihm Zauberstabkerne formen würde! Brr!

Lugh soll unser Ingame als gefeierter Geschäftsmann bereichern, der Menschen aber auch immer wieder Dinge mit Marotten unterjubelt (manche würden es auch Einbruch nennen). Immerhin bekommt er ziemlich häufig Einladungen und wer kann bei einer solchen Gelegenheit schon widerstehen, hm? Und was kann er denn dafür, wenn der Sessel sich mit dem Sofa beißt? Also... wortwörtlich? Wenn man das richten lassen möchte, kann man seiner Möbelwerkstatt in der Winkelgasse gerne einen Besuch abstatten.

Ständig ist er zwischen dem Drang nach Schabernack und diesem großen Aufmerksamkeitsbedürfnis gefangen! Eben das ist uns auch bei der Interpretation des Charakters wichtig - er ist nicht menschlich, er soll sich entsprechend auch immer mal wieder schwer damit tun, sich so zu verhalten. Bis hin zu einer vollkommen anders aufgestellten Moral. Als Gesicht dient diesem Gesuch Johnathan Bailey, den du aber natürlich auch gern mit einem Gesicht deiner Wahl ersetzen darfst.
Götterfunken.

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  Deal ist Deal
Geschrieben von: Daily Prophet - 18.09.2022, 10:57 - Forum: Andere - Keine Antworten

Deal ist Deal.
Als Fae (Klick mich für Hintergrundinfos) ist dieses Sprichwort für dich unbrechbares Gesetz und das selbst über den Tod der eigentlichen Vetragsparteien hinaus. Es war jedenfalls bereits vor der Gründung des Zaubereiministeriums, dass du die Verhandlungen zwischen Hauselfen und Menschen koordiniert hast und von deinem König dazu abgestellt wurdest, die Elfenvermittlung zu überwachen. Seither hat sich die Welt weiter gedreht und du selbst kannst dich an deine Heimat, die Anderwelt, kaum mehr erinnern.

Dein Blick auf dein menschliches Umfeld gleicht dem einer alternden Kindergärtnerin, die das Treiben um sich herum belächeln kann und es manchmal vielleicht auch etwas anstrengend findet. Dann etwa, wenn über einen neuen Zaubereiminister gestöhnt wird. Was denn? Sind doch nur ein paar Jahre! Oder wenn schlimmste Verbrechen mit ein paar Jahren im Gefängnis abgebüßt werden können. Süß. Du bist eben der Typ Fae Mensch, dem etwaig angedrohte Wartezeiten nicht abschrecken. Der kleine Moment...

So sehr du das Menschenvolk auch von deinem imaginären Thron aus betrachtest, in mancher Hinsicht bist du verspielter als jeder erwachsene Mensch! Keine Pfütze auf deinem Weg, die nicht erobert werden will, kein Spiel, das nicht ausprobiert werden möchte. Wetten, dass... du bist dabei!
Da fällt es dir schon schwer, deine Illusionskräfte nicht dazu aufzuwenden, für immer eine gerade mal erwachsen gewordene Hexe darzustellen, zu der solche Verhaltensweisen passen mögen! Nein, seit Jahrhunderten kümmerst du dich bereits in wechselnden Rollen um die Leitung des Amts für die Neuzuteilung von Hauselfen und wenn du dein gealtertes Ich mal wieder in die Pension verabschieden musst, dauert es sicher nur ein paar Tage, bis sich eine kompetente junge Hexe in die Abteilung bewirbt und Monate bis ein paar Jahre später wiederum die Führung übernimmt (nachdem der zuvor ernannte 'Platzhalter' eventuell einen Unfall hat). Kein Wunder also, dass sämtliche Vorgänge der Abteilung auf deinem Mist gewachsen sind und du dich vehement gegen Neuerungen wehrst, die das Leben deiner Kollegen immens vereinfachen würden (Schreibmaschinen zum Beispiel, oder selbstschreibende Federn!). Alles deins, da soll dir bitteschön niemand reinpfuschen!

Schon ist es wieder beinah an der Zeit dein alter ego von der Bildfläche verschwinden zu lassen und eine fleißige Junghexe seine Stelle einnehmen zu lassen. Bist du wegen des ewigen Versteckspiels traurig? Oder kannst du dir die Zeit ganz gut mit allerlei Streichen vertreiben, die man einer alten, tattrigen Dame mit dicker Brille einfach nicht zutrauen würde? Um ehrlich zu sein ist das Schauspielern schon deine Leidenschaft.

Höhere Fae
Illusionistin
Ministerium
Zum Gesuch

Hey du! Interesse daran, deine magischen Mitmenschen am laufenden Band an der Nase herumzuführen? Dann könnte unsere unbenannte Fae genau das Richtige für dich sein! Du hast es hier mit einer immens mächtigen Kreatur zu tun, die sich als Illusionsmeisterin unentdeckt unter der Zaubererschaft bewegen kann. Sie ist Leiterin des Amts für die Neuzuteilung von Hauselfen und soll vor allen Dingen ein riesiges Interesse daran haben, diesen Posten auch nach neuerlicher Pensionierung wieder an sich zu reißen zu erlangen. Abseits der Arbeit darf sie gern weitere Identitäten pflegen, um sich den Tag zu versüßen. - Sie darf jung sein (vielleicht Anfang 20?) oder mitten in der Midlife-Crisis stecken (die ist doch bei Sterblichen so von Mitte 30 bis 50, oder?). Oder vielleicht ja auch alles gleichzeitig? Kein Problem, denn ihr Äußeres lässt sich beliebig wandeln. Nur besser, wenn es niemand mitbekommt, denn das würde sicher Fragen aufwerfen.

Fae werden im Make Me Run aufgrund ihrer Macht einzig und allein als festgelegte Canon Charaktere vergeben und unterliegen einigen Einschränkungen: Der Job ist nicht verhandelbar, allgemein sollte einem Spieler bewusst sein, dass romantische Beziehungen zu Sterblichen zwar theoretisch möglich, aber praktisch sehr selten sind. Was will man denn auch mit einem Wesen, das nach einem Wimpernschlag schon wieder als Greis im Grabe liegt, das einem in keiner Weise ebenbürtig ist? Auch menschliche Politik dürfte für sie eher keinen Rolle spielen.

Dein Interesse sollte also primär dem Schabernack gelten, den Fae allzu gerne treiben (wenn den Auroren mal wieder die Milch im Kaffee sauer wird, wissen wir ja wen wir dafür verantwortlich zu machen haben) und all den kleinen Missverständnissen und Ärgernissen, die das Miteinanderleben erst so kompliziert lustig machen! Natürlich darf angenommen werden, dass sie die restlichen in Großbritannien anwesenden Fae kennt.
Als Avatarvorschlag geben wir dir Charleen Weiss mit auf den Weg, die aber wirklich nur ein Vorschlag ist. Du bist in deiner Wahl frei und die Fae muss in ihrer natürlichen Form auch gar nicht rein menschlich aussehen (und ja, sie kann Menschen sogar als Nahrungsmittel ansehen).
Deal ist Deal.

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  Hohe Fae (bedingt spielbar)
Geschrieben von: Daily Prophet - 17.09.2022, 09:54 - Forum: (Spielbare) Wesen - Keine Antworten

HÖHERE FAE
Der weitaus größere Teil der Fae ist von Zauberern längst ins Reich der Sagen verortet worden, was vor allem daran liegt, dass ihr Treiben gern verdeckt stattfindet, oder sie nicht auf der irdischen Ebene verweilen. Ihre Lebensspanne ist nicht mit der von Menschen vergleichbar und wenn sie für ein paar Jahrhunderte verschwunden sind und wieder einen Fuß in die Welt setzen, so ist gerade für diese Wesen die Geschwindigkeit der modernen Menschenwelt etwas zu viel. Das Leben eines Menschen ist nunmal doch nicht viel mehr als ein Wimpernschlag! Bedingt dadurch, dass ausschließlich Canon Gesuche mit ihnen bespielbar sind, kann ihnen auch von Spielern Leben eingehaucht werden. Ansonsten wirken sie aktuell im Hintergrund des Geschehens und sind vielleicht auch für das ein oder andere rätselhafte Phänomen verantwortlich.

Da sie sehr unterschiedlich sind, nehmen wir im Groben nur drei Einteilungen vor und beschreiben sie sonst allgemein, um eine Vorstellung zu vermitteln, ohne abschließend zu sein. In Canon-Gesuchen ist ihre jeweilige Wesenart genau beschrieben.
Klein, groß, hübsch, furchterregend,... es gibt kein einheitliches Aussehen der Fae und die Wesen reichen von Daumengroßen Geschöpfen, bis hin zu menschlichen Ebenbildern, denen vielleicht nur ein Geweih aus der Stirn wächst. Ihre Größe hängt stark von ihrem Umfeld ab: Während Fae der Winde und des Lichts zu Größe neigen, gibt es viele Erdverbundene Fae (zum Beispiel Feen), die durch ihre Nähe zu Blütenkelchen, Gestein, oder Tümpeln sich eben dieser Umgebung angepasst haben.

Fae sind Kinder der Magie und ihr magisches Potential ist daher bei einer 10 anzusiedeln. Sie wirken unglaublich mächtige Magie, aber haben (zum Glück) kein Interesse daran, die Menschheit generell zu versklaven.
So manche Fae sind Menschen ab und an behilflich, oder er stellt sie gar unter seinen Schutz. Zumeist äußert sich ihr verspieltes Wesen aber auf unschöne Art und von Streichen wie dem sauer werden lassen von Milch, einem plötzlich verwilderten Garten, oder drei Tage Regenwetter, wohin auch immer ihr Opfer sich begibt, bis hin zur Entführung von magisch begabten Kindern, oder gar dem Töten (und Auffressen) von Menschen, muss man bei ihnen mit allem rechnen. Manche Fae sind mächtige Illusionisten und können sowohl sich, als auch ihre Umgebung optisch verändern.

Sie können nicht lügen, doch sind äußerst geschickt in ihrer Wortwahl, sodass Menschen sich allzu leicht von ihnen an der Nase herumführen lassen. Immerhin aber können sie kein Heim betreten, ohne hereingebeten worden zu sein, nutzen aber gewieft jede erdenkliche Interpretationsgelegenheit, um eben das doch zu tun. Salz auf Tür- und Fensterschwellen hält sie effektiv ab.
Ein Fae richtet sich nicht nach irdischer Moral. Gut oder Böse - was sollen das schon für Kategorien sein? Ein Fae richtet sich nach den Zielen seines Volkes, das stets einer strengen Hierarchie unterliegt.

Wer eine Fae vernichten will, kommt damit mit den meisten Zaubern nicht weiter, da sie eine enorme Resistenz dagegen aufweisen. Selbst der Todesfluch verbannt die Fae zwar zurück in die Anderwelt, man hat sich damit aber wohl einen mächtigen Feind gemacht. Eisen und Stahl hingegen verletzen Fae nachhaltig: Das Material ist für sie hochgiftig und ähnlich wie verfluchte Wunden beim Menschen nicht heilen, regenerieren sie sich nur sehr langsam von derart geschlagenen Wunden, oder können gar tödlich verletzt werden.

Unterarten der Fae


Die Fae unterteilen sich selbst nicht in Arten, sondern in Hofstaaten, denen sie angehörig sind. Menschen haben ihnen viele unterschiedliche Namen gegeben, die für dieses Forum wichtigsten, haben wir euch hier aufgelistet.

Seelie
In Schottland benennt man mit Seelie jene Fae, die dem Menschen eher zugewandt sind und an ihnen über Streiche hinausgehend, interessiert sind. Sie stellen Menschen auch immer wieder mal unter ihren Schutz und erwidern geleistete Gefallen. Typischerweiße kann man sie sich mit vor dem Fenster abgelegten Keksen und Milch zugänglich machen.

Unseelie
Wie der Name schon annehmen lässt, werden jene Wesen im schottischen Raum als Unseelie benannt, die dem Menschen nichts gutes wollen. Einerseits mag das vielleicht an der Art der Zauberer liegen, von Fae als absolut gefährliche Geschöpfe eingestuft zu werden, auf der anderen Seite ist gerade für die langlebigen Fae der Tod etwas interessantes, mit dem sich lustige Spielchen treiben lassen. Wenn man die Ewigkeit hat, was macht es dann für einen Unterschied, wenn ein Mensch 50 oder 60 Jahre vor seiner Zeit stirbt?

Aos Sí
In Irland benennt man das Volk unter den Hügeln als Aos Sí, oder auch daoine sí. Auch hier ist keine einheitliche Rasse gemeint. Im Make Me Run stammt das Fahrende Volk der Dawnseys aus ihren Reihen. Bedeutend ist das, wenn man die Hierarchie dieser Gesellschaft betrachtet, an deren Spitze ein alter Fae steht, der sich wahlweise Menschen zu Dienern macht, oder sie als die seinen adoptiert.

Die Dawnseys sind nicht in der Anderwelt verwurzelt, aber leben im Einklang mit den alten Regeln. Nebst einem Verständnis und das Wissen um die Regeln der Fae, ist unter ihnen der Glaube verbreitet, dass die Magie dieser Welt fest mit dem Glauben daran gekoppelt ist. Das internationale Geheimhaltungsabkommen wird daher von ihnen rigoros gebrochen und die Magie unter die Menschen gebracht, was sie wiederum zu einem Dorn im Auge des Ministeriums macht. Kein Wunder also, dass sie nicht sesshaft sind...

Wusstest du, dass...


  • Es alte Traditionen gibt, die mit Fae zu tun haben, deren Sinn aber längst in Vergessenheit geraten ist?
    • Manche Fae (Illusionsmeister) können nach Belieben verschwinden und für sterbliche Augen so lange unsichtbar bleiben, wie sie wollen. Wenn man ein vierblättriges Kleeblatt bei sich trägt, kann man diese Fae dennoch sehen - aber nur einmal. Eine keltische Tradition besteht darin, mehrere Kleeblätter in ein kleines Säckchen zu nähen, das man um den Hals trägt. So kann man die Fae für jedes Kleeblatt im Beutel einmal sehen. In einigen Legenden heißt es, das Kleeblatt ermögliche es, Feenverkleidungen und magische Verkleidungen zu durchschauen. Ob es noch andere Dinge gibt, die man mithilfe eines Kleeblatts durchschauen kann?
    • Gänseblümchen werden oft in die Taschen von Kindern gesteckt oder zu fantasievollen Ketten geflochten, die sie um den Hals tragen, um zu verhindern, dass sie von den Fae entführt werden.

  • Man zum Diener eines Fae wird, wenn man Essen oder Getränke von einem Fae in dessen Territorium annimmt?
    • Fae einem diesen Umstand eher selten vorher verraten?
    • Es auch nicht ratsam wäre Speisen oder Getränke außerhalb des Territoriums abzulehnen, weil dies als höchst unhöflich gewertet wird und gern mal mit einem (tödlichen) Fluch geahndet wird?
    • Man also nicht gleich zum Diener eines Fae wird, wenn man zum Beispiel in der Winkelgasse einen geschenkten Schokofrosch annimmt?
    • Aber kletterst du in den Wohnwagen eines alten Fae und nimmst dir ein Teeplätzchen...
    • Dies nur dann nicht eintritt, wenn der Fae ausdrücklich keine Dienerschaft möchte? Formulierungen wie: "Bedien dich, du sollst mir dafür nichts schulden" sind üblich.
    • Ein Diener eines Fae funktioniert, wie ein umgekehrter Hauself? (Der Mensch dient dem Fae, nicht der Fae aka der Hauself dem Menschen)
    • Man dem Fae gehörig ist? Ihm dienen möchte?
    • Diener ihrem Herren nichts antun können?
    • Stirbt der Fae aber, sind sie frei.

  • Fae auch als "Meister der Worte" bezeichnet werden?
    • Sie manche Worte sehr auf die Goldwaage legen und teilweise auch sehr anders interpretieren, als bei Menschen üblich?
    • Man sich zum Beispiel nicht bei einem Fae bedanken sollte?
    • Ein "Danke" für sie den Anschein hat, die Angelegenheit wäre damit bereinigt und vergessen - die Verbindung gelöst, während ein "Ich bin dankbar" wertschätzend ist, da der Vorgang nicht abgeschlossen ist und andauert?
    • Sie auf ein "Danke" daher recht ungehalten reagieren können?
    • Es für sie wie Schlag ins Gesicht wirkt, da man ja so unhöflich ist, die bestehende Verbindung lösen zu wollen?

  • Sie nicht lügen können?

  • Fae extrem territorial sind?
    • Fae betrachten alles und jeden in ihrem Gebiet als ihnen gehörig
    • Meist äußert sich das aber lediglich nur dadurch, dass Haustiere seltsame Orte anstarren, oder Dinge verloren gehen, die den Menschen dieses Ortes von Bedeutung sind (Schlüssel, Schmuckstücke, magisch begabte Kinder)
    • Alte Reinblutanwesen besitzen häufig noch einen Schutz gegen diese ungebetenen "Geister" und loyal ergebene Hauselfen wirken Schutzzauber auch heute noch, ganz ohne Zutun ihrer Meister.
    • Rosmarin, Eisenschmuck und Blumenkränze an der Tür in Wahrheit mal zum Schutz aufgehängt wurden und nicht nur zu Dekozwecken? - ein Wissen, welches heutzutage höchstens Hauselfen noch bekannt ist.
    • Noch seltener das Waschen von Türpfosten und Fensterbänken mit Salzwasser praktiziert wird?

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      Die keltische Anderwelt im MMR
    Geschrieben von: Daily Prophet - 17.09.2022, 09:51 - Forum: Feinheiten - Keine Antworten

    ANDERWELT
    Auch wenn im Make Me Run der Bereich für alternative Geschichten genau so heißt, ist die mythologische Anderwelt bei uns nicht direkt bespielbar - aber definitiv vorhanden. Den Glauben daran muss und soll man Charakteren nicht mit auf den Weg geben, außer es gibt einen Anlass dazu (Voldemorts Interesse an alten Märchen, esoterische Charaktere,...). Im Lauf des Ingames kann sich daran durch diverse Ingameereignisse natürlich auch etwas ändern.

    Als was wir die Anderwelt für das MMR begreifen ist tatsächlich eine Welt neben der unseren (= Irdenen). Sie ist die Heimat der Magie und damit einhergehend mächtiger Wesen, die sich jedoch großteils schon lange nicht mehr für die Menschenwelt interessiert haben. Physikalische Gesetze scheinen in der Anderwelt nicht zu gelten, sie funktioniert nach eigenen Regeln. Distanzen können mitunter nur rückwärts gehend überwunden werden, Ereignisse wiederholen sich immer und immer wieder, als ob sie zuvor nicht stattgefunden hätten. Vieles in der anderen Welt verläuft zyklisch, ähnlich wie ihre Berührungspunkte mit der Irdenen Welt in einem regelmäßigen Muster zu verlaufen scheint (Bspw. Samhain, Sonnenwende).

    Entkoppelte Zeit ist an sich der für uns wichtigste Punkt dieser anderen Welt. Menschen ist es möglich, sie an bestimmten Schwellentagen, oder durch anderweitig geöffnete Pforten zu betreten, was an sich nicht die Schwierigkeit an dem Unterfangen ist, sobald man die Mechanismen kennt, die dazu führen. Problematisch ist hingegen das Verlassen, denn Märchen, in denen der Held für ein Jahr in der Anderwelt ist, während in der irdischen ein Jahrhundert vorüber ging, gibt es nicht ohne Grund. Insofern eröffnen wir im Make Me Run die Gelegenheit für unfreiwillige Zeitreisende. Eine wichtige Regel ist, dass man durch den Übergang nicht in der Zeit zurück reisen kann, es geht immer nur voran und das in einem Ausmaß, das ein Zauberer nicht abschätzen oder steuern kann. Möglich ist das einigen hohen Fae, doch diese Wesen stellen sich Menschen nicht einfach so zu Diensten. Toten ist eine Rückreise in die irdische Welt nur im Zusammenhang mit mächtigen Artefakten, wie dem Stein der Toten, möglich - und selbst dann ist ihre sterbliche Hülle verloren.

    Übergänge Es gibt verschiedene Arten in die Anderwelt zu reisen. Zauberern und deren Aufzeichnungen gänzlich unbekannt sind Feen als Schlüssel in diese Welt. Dichter Nebel, Wasser, das Meer, tiefe Wälder und Irrlichter tauchen in den Aufzeichnungen hingegen als wichtige Merkmale eines Übergangs auf. Außerdem gibt es Orte der Magie, die auch Muggel als Schwellen kennen: Steinkreise und Hügelgräber, die vielleicht aufgrund ihrer Besonderheit errichtet wurden. Immerhin wird auch gesagt, die Anderwelt wäre das Reich der Toten.
    Die Mysteriumsabteilung besitzt im Raum des Todes außerdem einen steinernen Torbogen mit einem Schleier, dessen Ursprung unbekannt ist. Klar ist für Zauberer, dass Menschen zwar hinein- aber nicht mehr hinausgehen können. Dass der Bogen nach einigen Menschen ruft, sie dazu verlockt ihn zu betreten.

    Für das Ingame hat die Anderwelt nur geringfügig Bedeutung. Sicherlich gibt es Charaktere, die sich an mächtige Artefakte erinnern, die dieser Welt entstammen: Der Elderstab, ein Stein, der Tote weckt und ein unsichtbar machender Mantel sind nur drei der mit ihr assoziierten Dinge. Ist doch auch der Tod, aus dem Märchen der Drei Brüder mutmaßlich nichts anderes als ein hoher Fae, für Menschen ein Gott der Toten. Angeblich lässt sich der Schleier zur Totenwelt auch durch den Kampf von mächtigen Zwillingsstäben lüften. Eine aktive Bereisung dieser Welt wird wenn dann innerhalb von Plots geschehen.

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      » Feen (nicht spielbar)
    Geschrieben von: Daily Prophet - 16.09.2022, 20:00 - Forum: (Spielbare) Wesen - Keine Antworten

    NIEDERE FAE
    Fae ist ein Sammelbegriff für Wesen der Anderwelt (die laut einigen Muggelmythen "unter den Hügeln", oder auch am Grund des Meeres liegt). Es handelt sich keinesfalls um vollkommen einheitliche Wesen, denn die einen sehen menschlicher, die anderen anders aus und auch ihr Verhalten kann nicht allgemein erklärt werden. Der magischen Gesellschaft bekannt und definitiv Teil der irdischen Welt sind die niederen Fae, jene Wesen, deren Altersspanne sich nicht allzu sehr von Magiern unterscheidet und die sich ihrerseits großteils gar nicht mehr an ihre Ursprünge in der Anderwelt erinnern.

    Niedere Fae können einen Zauberstab benutzen und mit ihm gebündelte Magie wie ein gewöhnlicher Zauberer nutzen. Daher gibt es sogar ein eigenes Gesetz, das es Hauselfen verbietet einen Zauberstab zu nutzen. Auch andere Fae können Zauberstäbe nicht einfach so erwerben. Halb- oder Viertelwesen dieser Art, egal ob nun mit Zauberer- oder Muggelblut vermischt, sind stets magisch begabt.

    FEEN

    Diese kleinen, gerade einmal bis zu 12cm großen Geschöpfe, werden von Zauberern gern in hübsche Kleider gesteckt, auf einem Regalbrett abgesetzt und als Deko verwendet. Sie sind der menschlichen Sprache nicht mächtig (verstehen sie jedoch!), sondern unterhalten sich in einem Summton miteinander (den andere Fae wiederum verstehen). Generell sind sie leicht in Aufregung zu versetzen, können aber durch schmeichelnde Worte und Komplimente schnell besänftigt werden. Feen gelten unter Zauberern als dumm und mit sehr wenig Magie gesegnet, die lediglich dazu reicht, ein Schutzschild vor ihren Fressfeinden zu erschaffen.

    So töricht, wie man über sie denkt, sind diese Wesen jedoch nicht. Sie dienen anderen Fae als Schlüssel zur Anderwelt und können den Schleier zwischen den Welten mit ihrer Feenmagie lüften. Sind sie in Begriff die Tür zur anderen Seite zu öffnen, sind Feen in einer Art Trance und hell leuchtend, sodass sie nicht einmal mitbekommen, wenn sie mehr als das eigentlich zu geleitende Wesen mit sich nehmen. Diese "Irrlichter" werden von Beobachtern zumeist für Hinkepanks gehalten. Diese besondere Leucht-Fähigkeit von Feen ist Zauberern damit vollkommen unbekannt.
    Feen stehen wegen ihrer Nützlichkeit unter dem Schutz der höheren Fae und so kommt es durchaus vor, dass Menschen, die Feen töten, oder quälen, seltsame und durch und durch unangenehme Dinge passieren.

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      Hauselfen (bedingt spielbar)
    Geschrieben von: Daily Prophet - 16.09.2022, 19:53 - Forum: (Spielbare) Wesen - Keine Antworten

    NIEDERE FAE
    Fae ist ein Sammelbegriff für Wesen der Anderwelt (die laut einigen Muggelmythen "unter den Hügeln", oder auch am Grund des Meeres liegt). Es handelt sich keinesfalls um vollkommen einheitliche Wesen, denn die einen sehen menschlicher, die anderen anders aus und auch ihr Verhalten kann nicht allgemein erklärt werden. Der magischen Gesellschaft bekannt und definitiv Teil der irdischen Welt sind die niederen Fae, jene Wesen, deren Altersspanne sich nicht allzu sehr von Magiern unterscheidet und die sich ihrerseits großteils gar nicht mehr an ihre Ursprünge in der Anderwelt erinnern.

    Niedere Fae können einen Zauberstab benutzen und mit ihm gebündelte Magie wie ein gewöhnlicher Zauberer nutzen. Daher gibt es sogar ein eigenes Gesetz, das es Hauselfen verbietet einen Zauberstab zu nutzen. Auch andere Fae können Zauberstäbe nicht einfach so erwerben. Halb- oder Viertelwesen dieser Art, egal ob nun mit Zauberer- oder Muggelblut vermischt, sind stets magisch begabt.

    HAUSELFEN

    Als NPC sind Hauselfen im MMR spielbar. Diese Wesen gelten als "domestiziert", wobei Zauberer sich heutzutage gar nicht mehr fragen, wieso Hauselfen ihnen eigentlich dienen. Es ist eine vollkommen selbstverständliche Angelegenheit und das Interesse für die Kultur und das Wesen dieser Elfen ist bei den meisten Zauberern schlichtweg nicht vorhanden. Sie sind unsichtbare Diener, deren Ursprünge und Lebensart nicht weiter hinterfragt werden.

    Hauselfen dienen ihren Meistern tatsächlich mit voller Hingabe, was jedoch nicht heißt, dass sie ihren Meister lieben müssen, oder ihm gerne dienen. Ein Widerspruch zu des Meisters Wünschen führt dazu, dass Hauselfen sich selbst bestrafen, was sie zum Beispiel mit dem Einklemmen ihrer Ohren in Türen, oder anderen grausamen Bestrafungen vollziehen. Dennoch kommt es in seltenen Fällen vor, dass Hauselfen ihre Meister verraten: dann suchen sie Schlupflöcher in der Hierarchie des Haushalts und geben pikante Geheimisse beispielsweiße an den verhassten Cousin weiter, oder legen Befehle besonders wörtlich, beziehunsweiße nach eigenem Ermessen aus. Es sind äußerst intelligente Wesen, die so wie andere Fae auch aber nicht in der Lage sind, zu lügen.

    Die Listigkeit der Wesen zeigt sich zum Beispiel, wenn sie behaupten, eine Person hätte keinen Brief an ihren Meister zustellen lassen, sie diesen jedoch schlichtweg vorenthalten haben. Durch die vereitelte Zustellung wurde schließlich auch kein Brief an den Meister zugestellt!

    Hauselfen können zauberstablose Magie wirken, die vollkommen anders als Zauberermagie funktioniert und deswegen auch dann, wenn Zauberermagie eigentlich abgeblockt wird. Daher können sie zumeist sowohl zu Orten apparieren, die für Zauberer nicht zugänglich sind (wie z.B. Hogwarts, Askaban,...) und dabei theoretisch sogar jemanden mitnehmen. Da dieses Wissen bei Zauberern verloren gegangen ist und auch nur wenige um die Schwachstellen von Sicherheitszaubern wissen (und die Elfen sehr genau wissen, dass das eine ihrer wenigen Freiheiten ist), hüten sie dieses Geheimnis.

    Tatsächlich geht das dienende Wesen der Hauselfen auf Abkommen mit der Zaubererschaft von längst vergessenen Tagen zurück. Als Gegenleistung für Schutz und Obdach versprachen die Wesen den Zauberern, ihnen zu dienen. Auch Hauselfen selbst erinnern sich an diese Ursprünge nur noch dunkel, erinnern sich an Geschichten über Milch und Kekse, die Meister ihnen in alten Tagen zum Dank vor die Tür stellten.

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      Huldra (bedingt spielbar)
    Geschrieben von: Daily Prophet - 16.09.2022, 19:50 - Forum: (Spielbare) Wesen - Keine Antworten

    NIEDERE FAE
    Fae ist ein Sammelbegriff für Wesen der Anderwelt (die laut einigen Muggelmythen "unter den Hügeln", oder auch am Grund des Meeres liegt). Es handelt sich keinesfalls um vollkommen einheitliche Wesen, denn die einen sehen menschlicher, die anderen anders aus und auch ihr Verhalten kann nicht allgemein erklärt werden. Der magischen Gesellschaft bekannt und definitiv Teil der irdischen Welt sind die niederen Fae, jene Wesen, deren Altersspanne sich nicht allzu sehr von Magiern unterscheidet und die sich ihrerseits großteils gar nicht mehr an ihre Ursprünge in der Anderwelt erinnern.

    Niedere Fae können einen Zauberstab benutzen und mit ihm gebündelte Magie wie ein gewöhnlicher Zauberer nutzen. Daher gibt es sogar ein eigenes Gesetz, das es Hauselfen verbietet einen Zauberstab zu nutzen. Auch andere Fae können Zauberstäbe nicht einfach so erwerben. Halb- oder Viertelwesen dieser Art, egal ob nun mit Zauberer- oder Muggelblut vermischt, sind stets magisch begabt.

    HULDRA

    Huldra sind ausschließlich in Skandinavien beheimatet und sind daher nicht in ihrer Reinform bei uns spielbar. Sehr wohl sind aber Halb- und Viertelhuldras möglich! Ähnlich wie bei den Veela ist darauf dann im Steckbrief Bezug zu nehmen. Das heißt, dass die Wurzeln des Charakters irgendwo auch im skandinavischen Raum liegen müssen und der Charakter ein Halbblut, mit teils noch Huldraartigen Zügen ist.

    Ähnlich wie die Veela besitzen sie helles Haar - lange, silbrig bis goldblonde Haare sind für ihre Art absolut typisch und setzen sich meist auch bei den mit Menschen gezeugten Nachkommen fort. Ihr Aussehen ist wie bei den Veela für Menschen äußerst verführerisch, wenn auch nicht im gleich extremen Ausmaß; es reicht jedoch, um Wanderer vom Weg abzubringen. Und wenn sie dazu kommen, ihre Stimme zu erheben, dann ist man ohnehin verloren...
    Meist unter dem Haar, oder geschickt unter der Kleidung verborgen, besitzt die Huldra einen Kuh- oder Fuchsschwanz, anhand dessen sie zweifelsfrei identifiziert werden kann.

    Männliche Huldra sind zwar nicht optisch im gleichen Maße wie die weiblichen Wesen verführerisch, sie sind auch eher von kleinerer, gedrungenerer Gestalt. Sie besitzen aber die gleiche Kraft ihrer Stimme und werden als besonders charismatisch wahrgenommen.

    Das Einsingen ist so etwas wie ein Imperius für einen einzigen Befehl, den Huldra beherrschen. Eine bestimmte Tonlage bringt das Gegenüber dazu, eine Aufgabe zu erfüllen, danach ist der Bann wieder gebrochen. "Überzeugend wie eine Huldra" zu sein birgt große Macht in sich: kein Wunder, dass Nachkommen dieser Wesen ihre Natur gern geheim halten, da sie gerne Opfer von permanenten Schweigezaubern, oder andere stumm haltender Maßnahmen sind.

    Das skandinavische Zaubereiministerium ordnet Huldra als Zauberwesen ein und gesteht ihnen kein Mitspracherecht zu. Allerdings gibt es Zauberwesen-Reservate im hohen Norden, im Austausch für eine Grenzüberwachung durch diese Wesen, die ihre Magie eben zum weglotsen zufällig durch das Gebiet wandernder Muggel aufwenden.
    Gut ist es auf jeden Fall, es sich mit den Huldra nicht vollkommen zu verscherzen: sie sind dafür bekannt, Menschen gezielt ins Verderben (und für das eigene Mahl) zu stürzen, wenn sie nicht gut behandelt werden.

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