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Wir sind ein sehr düsteres Marauder Forum mit Fokus auf den Dunklen Krieg 1978. Außerdem wollen wir das HP-Universum nach und nach um weitere phantastische Elemente (vor allem der britischen Mythologie) bereichern.
Du bist bei uns richtig, wenn du düster magst und GB in den 70ern kennenlernen willst.

Gesuche


Puls? Stabil. Laune? Frag nicht.

Das St. Mungo ist in der magischen Welt die erste Adresse, wenn es um Krankheiten, Flüche, Verwandlungsunfälle oder spontane Explosionen geht. Die Heiler hier sind routiniert, oft müde, aber brillant – Menschen, die selbst in Angesicht eines Drachenbisses' noch sachlich bleiben. Zwischen den Etagen für Zauberunfälle, Fluchschäden und Magische Pestillenzen verliert man leicht den Überblick – oder den Appetit. Doch die Heiler des St. Mungo halten den Laden am Laufen.

Wenn es kracht sind wir schon vor Ort

Auroren mögen vielleicht als Kriegshelden gelten, doch wenn es brennt, rückt die Eingreiftruppe aus. Sie ist die Spezialeinheit der Strafverfolgung, jene, die kommt, wenn selbst erfahrene Ermittler nur noch „Oh fuck“ sagen können. Ob Festnahmen unter Fluchfeuer, Evakuierungen magischer Großereignisse oder direkte Gefechte – sie balancieren auf dem schmalen Grat von Mut und Wahnsinn.


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  Rahmenbedingungen zum Erstellen von Gesuchen
Geschrieben von: Regulus Black - 03.10.2025, 10:34 - Forum: Roter Faden & Plots - Keine Antworten


Gesuche im MMR


Gesuche sind ein wichtiger Bestandteil zur Vervollständigung des eigenen Charakternetzwerkes, sowie zur Bereichung der Forenplots. Gerade deswegen ist es aber auch wichtig Rahmenbedingungen festzulegen, die es zu beachten gibt. Dieser Rahmen wird bei aufkommenden Fragen gegebenenfalls erweitert und soll euch vor allem Sicherheit im Umgang mit Gesuchen & Codes vermitteln.

Gesuchstexte & Threaderstellung


  • Es dürfen jederzeit Gesuche von Usern erstellt werden, die in eine der Gesuchskategorien eingeordnet werden. Nur die (Foren)Canons werden ausschließlich vom Team bespielt.

  • Natürlich können auch Canon Charaktere in Gesuchen verbaut werden! Sofern sie nicht der eigenen Familie angehören sind ihre Geschichten aber immer Vorschläge - das bedeutet, dass die Charaktere auch unabhängig von dem Gesuch angemeldet werden könnten.
  • Nicht-Canon Angehörige von Canon-Familien dürfen gesucht werden, wenn sich an die Canonvorgaben gehalten wird (beziehungsweiße vor allem auch in Absprache mit Usern, die eine solche Familie bespielen!): Beispielsweise ist bekannt, dass die Weasleys seit Generationen keine Mädchen mehr bekommen haben. Es können daher nur geborene Weasleymänner gesucht werden (oder angeheiratete Damen). Im Zweifel könnt ihr jederzeit kurz das Team fragen!

  • Besondere (Leitungs-)positionen im Ministerium können für Gesuche nicht reserviert werden, ebensowenig Avatare und Besonderheiten.

  • Für die Darstellung am Forenindex (und für die Miniinfos im Communityforum) werden ein paar verpflichtende Kurzangaben benötigt, ohne die ein Gesuch auch nicht als Entwurf gespeichert werden kann. Für das Bauen von Gesuchen (auch in der Gruppe) wird der Forenbereich "Codeschmiede" empfohlen.
    Die (verpflichtenden) Kurzangaben sind:
    • Bildlink: Hier gehört die Adresse zu einem kleinen Bild (siehe Regelungen zu Bildern weiter unten) hinein.
    • Kurzbeschreibung: Fasse das Gesuch in 2-3 Sätzen zusammen (das kann auch ein Abriss aus dem Gesuch sein)
    • Verhältnis: Ist der Charakter verwandt, Freund, oder Feind? Ansonsten könnte hier auch ein Beruf stehen.
    • Alter: Gib entweder eine konkrete Angabe (27 Jahre) an, oder ein Mindestalter (22+). Du kannst aber auch "frei wählbar" hinein schreiben, das ist kein Problem.
    • Avatar: Gib hier eine Person an, gegebenenfalls mit einem "?" dahinter, wenn es wirklich nur ein Vorschlag ist. Du kannst auch "Ava frei wählbar" hinein schreiben.

  • Es werden immer wieder Gesuche in den Communityforen eingestellt, um eventuelle Interessenten anzulocken. Sehr gern gesehen ist es auch, wenn ihr das bei euren Gesuchen selbst macht - dann ist das Gesuch nämlich auch direkt mit eurem Namen verknüpft und bekommt vielleicht sogar mehr Aufmerksamkeit.

Codes


  • Es ist nicht verpflichtend einen Gesuchscode zu verwenden, es kann aber sehr helfen, ein Gesuch optisch aufzuwerten, um die Aufmerksamkeit von Interessenten zu erlangen.
  • Gesuchscodes findet ihr in den diversen Communityforen - empfohlen wird an dieser Stelle das Think and Wonder aufgrund der Teamüberschneidung.
  • Außerdem werden in der Codeschmiede einige "Hauscodes" angeboten, die ihr jederzeit verwenden könnt (wenn ihr beispielsweiße in keinem Communityforum vertreten seid).
  • Wenn ihr Codes aus Communityforen nutzt ist es wichtig, dem Ersteller unbedingt Danke zu sagen und die Regeln des jeweiligen Codes zu beachten. Das ist einfach eine Sache der Höflichkeit, in Codes stecken Stunden an Arbeit.
  • Ihr könnt euch in unserer Community jederzeit Unterstützung beim Ausfüllen und Anpassen von Codes suchen. Keine Scheu!
  • Ihr könnt in der Codeschmiede auch Gesuchscodes bestellen (siehe das dortige Thema)

Bilder


  • Aufgrund diverser Abmahnwellen wurde für das MMR festgelegt, dass wir keine echten Bilder von Prominenten - oder andere Bilder, die uns nicht gehören - nutzen.
  • Ihr habt für Gesuche verschiedene Möglichkeiten:
    • Die Verwendung von KI-Bildern (deren Erstellung funktioniert beispielsweiße über Bing, ChatGPT, oder das kostenpflichtige Midjourney)
    • Die Verwendung von Stockbildern wie beispielsweise von Unsplash: Hier ist es aber unbedingt erforderlich innerhalb des Gesuchs auf die eingeforderten Verlinkungen der Quelle zu achten!
    • Die Nutzung eigener Bilder: Man muss nicht immer Personen in einem Gesuch abbilden. Auch Landschaftliche Details und Stillleben können Emotionen transportieren. Hier seid ihr auf jeden Fall auf der sicheren Seite, gebt auch auch das Einverständnis eure Bilder im Rahmen der Gesuchsbewerbung in Communityforen zu nutzen.
    • Das Verzichten auf Bilder im Gesuch.
  • Gerne könnt ihr auch anfragen, ob man für euch Bilder generieren, oder euch bei der Suche nach geeigneten Stockbildern helfen kann. Macht das am Besten direkt auf unserem Discord-Server.
„After all is said and done
Let me walk before they make me run“

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  Regelwerk
Geschrieben von: Regulus Black - 03.10.2025, 10:24 - Forum: Roter Faden & Plots - Keine Antworten


Regelwerk


Mit der Registrierung im Make Me Run (kurz: MMR) erklärst du dich mit unserem Regelwerk einverstanden. Konsequenzen aus einem Verletzen dieser Regeln werden individuell und je nach Schwere gezogen. Das bedeutet, dass dies von einfachen Hinweisen, bis hin zu Verwarnungen und Forenausschluss reichen kann - es wird nicht davor gescheut, Menschen aus dem Board auszuschließen, sollte nicht auf das Regelwerk und ein respektvolles Miteinander in und abseits des Forums geachtet werden.

Registrierung und Bewerbung

  • Wir nehmen ausschließlich volljährige Mitglieder auf. 
  • Das MMR stellt aufgrund seiner Themensetzung keinen sicheren Raum für jüngere, oder auch sensible Menschen dar. Themen wie Anti-LGBT, Sklaverei, Gewalt, Rassismus und Misogynie sind für unsere literarischen Protagonisten Lebensalltag.
  • Das Team achtet darauf, dass Beiträge dem Deutschen Recht entsprechen: Die im literarisch ausgestalteten Teil des Forums auftretenden Figuren dürfen rassistisch sein, Spieler mit derlei Anwandlungen werden jedoch umgehend entfernt und die Beiträge gelöscht.
    Wir möchten betonen, dass wir sensible Themen bewusst behandeln, da ein Sichtbarmachen und ein darüber verhandeln Teil unserer kritisch-reflektierenden Philosophie sind. Das Forum besitzt ein düsteres Setting. Krieg wird nicht romantisiert.
  • Melde deinen Charakter mit einem Vornamen und seinem Nachnamen an (soweit vorhanden).
  • Stelle selbstständig sicher, dass deine Charakteridee in unser Forensetting passt.
    Sprich dich mit eventuell vorhandenen Familienmitgliedern oder Gesuchsstellern zu deinem Charakter ab. Bei Buchcharakteren schau unbedingt nach, ob es ein Gesuch gibt, in dem manche Dinge bereits vorgegeben sind.
  • Fülle dein Profil vollständig aus, die Maße für die Pflichtgrafiken betragen:
    Avatar: 200x220 px
    Steckbriefbild: 250x500 px
    Icon (optional): mindestens 100x100px, quadratisch
    Signatur (optional): max. 550px breit und 250px hoch
  • Wir haben keine fixen Altersgrenzen bei den Avataren. Das Team behält es sich aber vor ein Veto einzulegen, wenn eine Bilderwahl absolut nicht zum Alter zu passen scheint. Je älter der Charakter, umso mehr Spielraum bleibt - immerhin können Magier auch 150 Jahre alt werden und entsprechend wird sich die Alterung ab einem gewissen Punkt verzögern.
  • Deine Bewerbung gehört sich in das Forum Bewerbungen. Das Team gibt dir im selben Thread Feedback. Sollte dein Charakter ein Gesuch sein, oder bespielte Familienmitglieder haben, ist deren Zustimmung und etwaige Änderungswünsche zum Steckbrief vor dem Teamfeedback einzuholen.
  • Du darfst posten, sobald du von einem Teammitglied freigeschalten wurdest.
  • Achte darauf an Plots teilzunehmen, die deine Fraktion betreffen.


KI-Gebrauch für das Forum


Wir verteufeln den Gebrauch von KI im MMR nicht generell - sie ist Teil der modernen Welt und kann Vorteile bieten. Dennoch gibt es einige Spielregeln, die es zu beachten gilt und auf die ihr angesprochen werdet, sollte etwas auffällig sein:
  • In unseren Gesuchen ist der Gebrauch von KI für die Bilder ausdrücklich gewünscht, wenn ihr nicht auf Stockbilder von unsplash oder ähnlichen Seiten (mit Quellenangabe!) zurückgreifen möchtet. Mehr dazu bei den Rahmenbedingungen für Gesuche
  • Für eure Sets dürft ihr ebenfalls auf bildgenerierende KI zurückgreifen, um das Bildmaterial eurer Avatarpersonen zu erweitern/an das Setting anzupassen. 
  • Wenn ihr Artikel für die Zeitung oder den Rundfunk schreibt, dann ist das bitte euer eigenes Werk - KI generiert die wahrscheinlichsten Dinge, ergo wären unsere Artikel dann voller Klischees und sich wiederholender Dinge. Es geht im MMR darum, dass wir gemeinsam eine spannende Geschichte schaffen - nicht darum, uns von einer Maschine berieseln zu lassen.
  • Steckbriefe und Posts werden selbst formuliert. Nutzt die Rechtschreibfunktion des Browsers oder Schreibprogramms, um die Texte zu überarbeiten - da diese Funktionen nichts an eurem Schreibstil ändern. Ansonsten kann auch Deepl Write verwendet werden. Dort seht ihr was mit eurem Text passiert und könnt auch auf alternative Formulierungen zurückgreifen. Chat GPT und ähnliches sind für das reine Korrekturlesen ein ungeeignetes Werkzeug, da sie Formulierungen abändern und den ganzen Text nach KI "schreien" lassen. Dafür müsste Feintuning an der KI vorgenommen werden.
  • Wenn ihr euch im Steckbrief oder bei einem Post etwas verloren fühlt und nicht weiter wisst, nutzt die Macht einer großen Community! Ihr dürft immer gemeinsam brainstormen und Ideen hin und her werfen. Dabei entstehen nicht nur tolle Ideen, sondern ihr lernt eure potenziellen Schreibpartner:innen auch kennen und entdeckt vielleicht Möglichkeiten, an die ihr allein nie gedacht hättet. Scheut auch nicht davor zurück eure Postpartner anzuschreiben, wenn es in einem Beitrag hakt, ihr da vielleicht Rat braucht, was der andere Charakter gemeint hat. Das MMR ist ein Schreibprojekt, aber lasst uns nicht vergessen miteinander zu kommunizieren.

Aktivität

  • Wir erwarten von unseren Spielern einen Post im Monat. Das bedeutet, dass innerhalb des Februar in 28 bzw. 29 ein Post zu verfassen ist, im August ein Post in 31 Tagen genügt.
  • Es gibt eine monatliche Blacklist, die jeweils am Monatsersten erscheint.
  • Wer zum ersten Mal auf der Blacklist landet, hat eine Woche Zeit sich zurückzumelden. Hier reicht es dem Team mitzuteilen, dass noch Interesse am Charakter besteht.
  • Erst der zweite Blacklist Eintrag in direkter Folge erfordert einen Post innerhalb von 7 Tagen, um den Charakter von der Blacklist streichen zu lassen.
  • Auf der Blacklist landet, wer im letzten Monat keinen Post mit dem jeweiligen Charakter geschrieben hat. Dabei ist es egal, ob der Post im Ingame-, Vergangenheits-, oder AU-Bereich geschrieben wurde.
  • Ausgenommen sind Charaktere, die gerade abwesend sind, mindestens zwei Wochen des Monats abwesend gemeldet waren, oder die erst seit höchstens einer Woche einen Post offen haben (bei mindestens zwei bestehenden Szenen mit verschiedenen Postpartnern).
  • Du kannst dich jederzeit abwesend melden - auch mal für einen längeren Zeitraum. Wichtig sind uns Lebenszeichen und Maß halten: wer mehr weg als da ist, wird die Eingebundenheit in die Community verlieren und von uns auf das Aktivitätslevel angesprochen werden.
  • Wenn du dich dafür entscheidest mit einem Charakter oder auch ganz das Forum zu verlassen, schreibe das unter die Blacklist. Spätestens mit der nächsten Blacklist wirst du gelöscht.
  • Wir heben Steckbriefe nicht auf. Bitte sichere sie selbstständig vor der Bekanntgabe des Löschwunsches!


Ingame

  • Wir sind ein plotlastiges Forum. Entsprechend ist die Teilnahme an eben diesen sehr erwünscht und ein Fernbleiben von z.B. Todessern bei einer Versammlung kann Ingame-Konsequenzen nach sich ziehen.
  • Wir rücken alle paar Wochen zumindest einen Ingame-Tag vor. Sollte es mit der gegebenen Zeit knapp werden, kann das jederzeit ans Team gemeldet werden!
  • Szenen in der näheren Vergangenheit (bis zum 01. Juni 1980) dürfen jederzeit auch im normalen Ingamebereich eröffnet werden (für alles weiter weg ist der Vergangenheitsbereich da).
  • Plots und Zeitungsartikel begleiten jeden neuen freigeschaltenen Tag und beinhalten wichtige Informationen für das Ingame. An Angaben zu Wetter und Artikel im Tagespropheten ist in den Szenen deswegen unbedingt zu achten.

  • Plots sind im MMR ein sehr wichtiger Bestandteil des Ingames. Bitte ziehe sie vor, falls du "nach Liste" abpostest, damit die anderen Beteiligten nicht lange hängen und es zügig vorangeht!
  • Nach zwei Wochen überspringen wir Charaktere in eventuell vorhandenen Reihenfolgen von Gruppenszenen und Plots (und stupsen den Spieler dahinter nochmal nett an davor): der Charakter kann dann natürlich wieder einsteigen und hatte für diese abwesende Zeit einfach nichts Wichtiges beizutragen.
  • Keine Angst wegen der häufigen Zeitsprünge! Es klingt danach, als müsste man sehr schnell posten, um hinterherzukommen, aber eigentlich bedeutet es, dass wir für einen Ingame-Monat mindestens 30 Wochen benötigen würden - eher aber sehr viel länger. Wir möchten einfach jeden Tag intensiv begleiten.
  • Wir erwarten nicht, dass du jeden Tag bespielst - es können ja auch ganz bewusst welche ausgelassen werden. Solltest du besonders fix sein, dann rücken wir deswegen nicht schneller vor. Es sind immerhin auch mehrere Szenen an einem Tag möglich (sowie in der Vergangenheit).
  • Handlungen der Charaktere ziehen Konsequenzen nach sich. Man sollte vorsichtig sein, den Dunklen Lord herauszufordern, sich über den Zaubereiminister lustig zu machen oder ähnliche Späße.
  • Wir geben keine Schreibform vor - wir möchten aber, dass alle Szenenpartner sich mit der getroffenen Wahl wohlfühlen und überlassen eine Absprache euch. Es gibt viele Wege sich auszudrücken! Auch das Abfassen von Beiträgen auf Englisch ist gestattet, wie auch die Einbindung anderer Sprachen (mit einer Übersetzung in irgendeiner Form dabei), sollte es in einer Szene relevant sein.
  • Wir setzen auf ein Tagging-System in den Szenen. Das bedeutet, dass in der Szene vorkommende Themen mit einem #Hashtag getagt werden - und an dieser Stelle auch eventuell problematische Inhalte auftauchen. Daneben können aber die Charakternamen, Pairingnamen, Fraktionen etc getagt werden. Es ist eine Tagsuche geplant, sodass gezielt nach Themen gesucht werden kann.
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  Datenschutzerklärung
Geschrieben von: Regulus Black - 03.10.2025, 10:04 - Forum: Roter Faden & Plots - Keine Antworten

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  Ingame-Ticker
Geschrieben von: Regulus Black - 03.10.2025, 09:58 - Forum: Roter Faden & Plots - Keine Antworten

Im Ingame-Ticker dürfen alle wichtige Ingame-Entwicklungen festhalten. Nutzt einfach das nachfolgende Schema und sendet euren Post ab:

Code:
<b>TT.MM.JJJJ</b> – Fasse hier kurz die für alle spannende Entwicklungen zusammen und verwende an irgendeiner Stelle einen <a href="LINK ZUM THEMA"></a>, damit man es bei Interesse auch nachlesen kann.

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  Was bisher geschah
Geschrieben von: Regulus Black - 03.10.2025, 09:46 - Forum: Roter Faden & Plots - Keine Antworten


Was bisher geschah


Die Geschichte entwickelt sich gemeinsam mit den Charakteren. Ingame-Entwicklungen, die die Geschichte des Forums prägen, werden an dieser Stelle veröffentlicht.

Da unser Ingame noch am Anfang steht gibt es hier – noch – nichts zu berichten. Aktualisierungen dieses Themas werden im Zuge von Zeitsprüngen vorgenommen.
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  Ankündigungen
Geschrieben von: Regulus Black - 03.10.2025, 08:21 - Forum: Roter Faden & Plots - Antworten (3)


Make Me Run


1978 | Pre-Potter | dark & plotdriven


Neuigkeiten vom 03. Oktober 2025

BACK IN BLACK trifft die Wiederauferstehung des Forums so ziemlich wie den Nagel auf den Kopf. Wir – das sind Lily Jane, Birdy und Rica – möchten es nochmal wissen und den magischen 70er Jahren gemeinsam mit euch Leben einhauchen. Drei Admins, drei Blacks (Walburga, Regulus und Sirius) und definitiv mehr als drei zündende Plotideen im Gepäck.

Mit dem Restart nach einer kleinen Warm-Up-Phase möchten wir ein bisschen an der Uhr drehen und mit Spielmonat Juli 1978 eine Zeit wählen, die uns inmitten der kühler werdenden Jahreszeit etwas Sommer in die Herzen schickt.
Wie gehabt werden euch nach und nach einzelne Spieltage freigegeben werden und jeder Charakter wird dazu in der Lage sein das Ingame zu formen.

Besonders spannend für frische Schulabgänger sind natürlich die ersten Arbeitstage, das Kennenlernen ihrer neuen Lehrmeister und die frisch gewonnene Unabhängigkeit von Hogwarts. Daneben wütet allerdings ein Bürgerkrieg und das Ministerium stellt sich mit schwerem Ächzen den immer einflussreicher werdenden Todessern entgegen. Wohin wird die Reise gehen? Egal ob als Mitglied des gesetzgebenden Zaubergamots, Auror, Todesser, Heiler, oder Mitglied im geheimen Orden des Phönix: Du hast es in der Hand die Weichen für die Zukunft zu stellen.

Willkommen zurück im Make Me Run, voller frischer Ideen, sorgsam gemischt mit heißgeliebten Plotlines vergangener Tage.
„After all is said and done
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  Primula Meliflua
Geschrieben von: Primula Meliflua - 24.02.2025, 12:17 - Forum: Steckbriefe - Keine Antworten

Primula Meliflua – Ein Leben im goldenen Käfig

Familie Meliflua Die Familie Meliflua gehört zu den alteingesessenen, traditionsbewussten Reinblutfamilien der Zaubererwelt und ist bekannt für ihre strenge Erziehung, ihren ausgeprägten Sinn für Etikette und ihren hohen gesellschaftlichen Status. Die Matrone der Familie, Primulas Mutter, führt das Haus mit eiserner Disziplin und verfolgt stets das Ziel, den Namen Meliflua weiter zu stärken. Primula ist die älteste Tochter und damit das Aushängeschild der Familie, während ihre Cousinen und Verwandten vergleichsweise mehr Freiheiten genießen. Hauptwohnsitz der Familie Der Hauptwohnsitz der Familie Meliflua liegt in einem prachtvollen Herrenhaus in einem abgeschiedenen Teil der englischen Landschaft, verborgen durch mächtige Schutzzauber, um neugierige Blicke von Muggeln und unerwünschten Zauberern fernzuhalten. Das Anwesen ist von ausgedehnten Gärten und magisch gepflegten Ländereien umgeben, die eine Atmosphäre von Eleganz und Perfektion schaffen. Im Inneren des Hauses herrscht eine kühle, aber beeindruckende Opulenz, mit antiken Möbeln, schimmernden Kronleuchtern und einer Sammlung seltener magischer Artefakte, die den hohen Stand der Familie unterstreichen. Primula Meliflua wurde in eine der ehrwürdigen und traditionsreichen Reinblutfamilien der Zaubererwelt hineingeboren. Von dem Moment an, in dem sie zum ersten Mal das Licht der Welt erblickte, stand fest, dass sie nicht einfach ein Kind sein durfte, sondern eine Erbin, ein Versprechen, eine Investition in die Zukunft der Familie. Als älteste Tochter der Matrone war sie von Geburt an ein Symbol für das Ansehen der Melifluas und wurde mit höchster Strenge, aber auch mit äußerster Sorgfalt erzogen. Ihre Kindheit war geprägt von wohlkalkulierter Strenge und luxuriösem Komfort. In den ersten Jahren wurde sie von strengen Gouvernanten unterrichtet, die darauf achteten, dass Primula niemals auch nur einen falschen Ton sprach oder eine unpassende Geste machte. Man lehrte sie Etikette, Familientraditionen und das richtige Maß an Stolz und Zurückhaltung, das eine junge Dame ihres Standes zu zeigen hatte. Während andere Kinder in der Winkelgasse Schabernack trieben, wurde Primula beigebracht, wie man eine Teekanne in genau dem richtigen Winkel hält und Gäste mit der richtigen Mischung aus Charme und Respekt empfängt. Mit acht Jahren begann Primula, ihrer Mutter bei gesellschaftlichen Anlässen beizuwohnen – nicht als Teilnehmerin, sondern als stille Beobachterin, die lernte, welche Nuancen in Konversationen entscheidend sein konnten. Die Sommer verbrachte sie oft in der feinen Teestube der Familie, wo sie die Stammgäste mit geschultem Lächeln bediente und sich bereits einen Namen als junge, aber vielversprechende Gastgeberin machte. Während Gleichaltrige noch unbeschwert Kind sein durften, lernte sie früh, dass jeder Blick, jede Geste und jedes Wort in ihrer Familie von Bedeutung war. Als sie elf Jahre alt wurde, kam endlich der ersehnte Brief aus Hogwarts. Doch während andere Schüler aufgeregt ihre Zauberstäbe schwangen und ihre neuen Abenteuer erwarteten, wusste Primula, dass Hogwarts für sie nicht nur eine Schule war, sondern eine weitere Bühne, auf der sie sich beweisen musste. Ihre Familie erwartete Bestnoten, unfehlbares Benehmen und strategische Freundschaften – vor allem mit jenen, die den Namen der Unantastbaren Hogwarts war für Primula eine Herausforderung – nicht wegen der akademischen Anforderungen, sondern wegen der unausgesprochenen Verpflichtungen, die auf ihr lasteten. Sie wusste, dass jede Freundschaft, die sie schloss, jeder Lehrer, den sie beeindruckte, und jeder Tanz, den sie auf einem Ball absolvierte, über ihre Zukunft entscheiden konnte. Ihre Mutter führte bereits während ihrer Schulzeit Gespräche über potenzielle Ehepartner, und auch wenn Primula sich nicht gegen eine arrangierte Ehe wehrte, so fürchtete sie doch, dass sie am Ende an einen Greis verschachert werden könnte – nur um das Ansehen der Familie weiter zu steigern. Dennoch schaffte sie es, ihre Unsicherheiten hinter einer perfekten Maske zu verbergen. Sie wurde zur perfekten jungen Dame, die wusste, wann sie lachen, wann sie schweigen und wann sie schmeicheln musste. In den Sommerferien kehrte sie stets in die feine Teestube zurück, um dort weiter an ihrem Ansehen zu arbeiten. Stammgäste lernten sie als charmante, kompetente Gastgeberin kennen, während ihre Mutter im Hintergrund Verhandlungen führte, die Primulas Schicksal bestimmen sollten. 17 Jahren, ist Primula an dem Punkt angekommen, an dem ihre Familie erwartet, dass sie ihr Elternhaus verlässt – aber nicht aus freiem Willen, sondern um eine möglichst vorteilhafte Ehe zu schließen. Während ältere Cousinen noch ungebunden sind, hat sie das zweifelhafte Privileg, als Erste in eine arrangierte Verbindung gedrängt zu werden. Ihre Tage in der feinen Teestube sind gezählt, und ihre Abende verbringt sie damit, höfliche Gespräche mit potenziellen Ehemännern zu führen, von denen sie insgeheim hofft, dass sie wenigstens ansatzweise annehmbar sind. Obwohl Primula sich nach Sicherheit sehnt, nach einer Zukunft, in der sie eine gute Ehefrau und Gastgeberin sein kann, hat die Unsicherheit sie längst ergriffen. Was, wenn ihre Eltern ihr tatsächlich einen viel älteren Mann an die Seite stellen? Was, wenn sie nie mehr eigene Entscheidungen treffen darf? Und was, wenn der Krieg, der draußen tobt, am Ende alles zunichtemacht? Doch Primula ist Meisterin darin, ihre Ängste zu verbergen. Solange sie noch in der Teestube steht, lächelt sie, schenkt Tee aus und gibt sich als perfekte Tochter, perfekte Gastgeberin, perfekte junge Dame. Nur in stillen Momenten, wenn sie ihre Cousine Joan beobachtet, die mehr Freiheiten genießt als sie selbst, spürt sie einen Hauch von Neid – und die verzweifelte Hoffnung, dass sie doch noch selbst über ihr Schicksal bestimmen kann.

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  Alexander Macmillan
Geschrieben von: Alexander Macmillan - 14.07.2024, 16:36 - Forum: Steckbriefe - Keine Antworten

Being a FAMILY means that you are a part of something very wonderful.
It means you will love and be loved for the rest of your LIFE.
No matter what

Alexanders Leben begann, wie wohl das von vielen Reinblütern, die sich gegen eine Geburt im St. Mungos entschieden hatten. Auf dem Landsitz der Familie.
Ob seine Eltern sich liebten? Er weiß nicht, wie es zum Zeitpunkt seiner Geburt gewesen ist, immerhin waren auch sie durch eine arrangierte Ehe zueinander gekommen und hatten geheiratet, weil die Familienpolitik es so erwartete.
Was Alexander aber sagen kann: Sie liebten ihre Kinder und alle Erinnerungen die er hat sind davon geprägt, dass seine Eltern immer einen sehr liebevolle Umgang miteinander hatten und es nie Gerüchte wegen angeblicher oder tatsächlicher Affären gab. Gut möglich, dass sie nicht aus Liebe zueinander gefunden hatten. Tatsache ist aber, dass seine Eltern aus Liebe beieinander blieben und bis heute ein glückliches Ehepaar sind.
Eine Ehe, die von insgesamt 7 Kindern gekrönt wurde, eine große, glückliche Familie. Gewiss gab es auch mal Streit, gewiss hatten auch sie ihre Probleme, denn wie heißt es doch so schön? ‘Unter jedem Dach ein ‘Ach’’.
Trotz allem hatte Alexander eine glückliche Kindheit, auch wenn ihm früh bewusst wurde, dass er doch ein wenig strenger erzogen wurde als eine Geschwister. Er war eben der Älteste, er war eben der Erbe der Macmillans und vielleicht waren die Erwartungen an ihn doch noch mal ein wenig anders, als bei seinen Geschwister. Sie forderten viel von ihm, doch förderten sie ihn genauso.
Eine Mischung aus Liebe und Strenge. Traditionen und Zukunft. Eine Mischung aus, was man von ihm erwartet zu sein und was er sein darf.
Sein Großvater würde wohl sagen, dass Alexander ein aufmerksames Kind war, ein wenig sensibel, aber durchaus Willensstark.
Mit drei Jahren hatte er bereits sein erstes magisches Erlebnis, als er mit den Schmetterlingen im Frühling spielen wollte, doch sie sich dazu entschieden, dass sie lieber ihren Instinkten folgen wollten und davon flogen.
Es war seine eigene Magie, die neue Schmetterlinge hervorbrachte, mit denen er spielen konnte, wenigstens für einen Moment. Viele erste magische Erlebnisse sind voller Wut, Zorn und kindlicher Emotionen, die nicht anders ausgedrückt werden können. Natürlich gab es diese auch bei Alexander, aber sein erstes magisches Erlebnis war eben ganz so wie Alexander auch als Kind war.
Freundlich, ein wenig zurückhaltend und ohne Wut. So wie er nie ein Schreibaby gewesen war und seine Eltern nie wirklich um den Schlaf gebracht hatte, zeigte sich seine Magie auf eine zarte und empfindsame Weise.
Natürlich konnte er auch wild sein, beim spielen und toben mit seinen Brüdern zeigte Alexander auch durchaus seine körperliche Überlegenheit gegenüber seinen Brüder. Doch wenn sie Scheiße bauten, war es grundsätzlich immer er, der sich vor die Eltern stellte und die Verantwortung trug. Selbst wenn sie wussten, dass er nichts damit zu tun hatten, stellte er sich vor seine kleinen Brüder und akzeptierte jede Strafe, die es für seine Handlungen gab. Er half seinen kleinen Geschwistern, wobei auch immer sie Hilfe benötigten. Übte mit ihnen Lesen und Schreiben, als er älter wurde.

In dem Jahr, in dem er nach Hogwarts kam, würde sein jüngster Bruder geboren und ja, wenn Alexander ehrlich war, dann hoffte er, dass es nicht noch weitere Geschwister für ihn geben würde. Nicht, weil er sie nicht liebte, sondern weil er schon ein wenig Sorge hatten, den Kontakt zu ihnen zu verlieren. Und er gerne ein Teil von ihrem Leben sein wollte.
So gefestigt Alexander auch innerhalb seiner Familie war, die Anfangszeit in Hogwarts war nicht einfach für ihn.
Er neigte nicht dazu ein wilder Junge zu sein der pausenlos Streiche spielte und nichts als Unsinn im Kopf hatte. Er war nach Rawenclaw gekommen und wollte beweisen, dass er es verdiente. Und er wollte seine Familie stolz machen. Durch gutes Benehmen und gute Noten. Da stünden ständige Flausen und Chaos einem doch nur im Weg. Vielleicht wirkte er einfach auch schon etwas zu alt für einen 11 Jährigen, der damals bereits den Plan gefasst hatte Auror zu werden.
Er hatte keine wirklichen Freunde gefunden, als es in den Winterferien rund um Weihnachten nach Hause kam. Es fiel ihm schwer das zuzugeben, aber auf der anderen Seite fragte er sich auch, ob das wirklich so schlimm sei. Er hatte seine Familie. War es da wirklich so wichtig, dass es Außenstehende gab, die ihm etwas bedeuteten?
Ja war es. Denn auch Alexander wollte eigentlich nicht alleine sein, Freunde waren wichtig und er sah ja auch, wie viel einfacher es anderen fiel Kontakte zu knüpfen.
Nach den Weihnachtsferien schien sich erstmal gar nichts zu ändern, bis einer seiner Mitschüler auf ihn zukam und ihn fragte, ob er ihm beim üben einiger Zaubersprüche helfen könnte. Er hätte bemerkt, dass Alexander sie gut beherrschte und er sich damit schwer tat. Natürlich half Alexander ihm. Sehr gerne.
Es wurde eine Freundschaft daraus und sie hielt über Jahre. Sie waren schon ein komisches Duo, wenn man es genau nahm. John, der scheinbar mit einem Atemzug bereits neue Freundschaften schloss und daneben Alexander, der neue Leute und neue Situationen erst einmal höchst misstrauisch begutachtete.

i am you sword, your shield, and your love-sick protector
Amany Shafiq war in Alexanders Jahrgang und war eine Rawenclaw, genauso wie er. Man kannte sich vom ersten Tag an und sie wurden Freunde. In ihrem Alter machte man sich noch nicht so große Gedanken, man konnte sich leiden, egal ob Junge oder Mädchen, oder eben nicht. Und Alexander und Amany konnten sich sehr gut leiden, je älter sie wurden, umso deutlicher wurde es für alle anderen sichtbar. Nur nicht für die beiden.
Alexander sah eine gute Freundin in ihr und Amany einen Freund, der sie beschützte und aufpasste. Als sie älter wurden vor allem vor Verehrern, von denen Amany einige hatte. Sie war eine Sacred 28, genauso wie Alexander. Und sie wussten beide, dass eine Liebesbeziehung für eine Frau ihres Standes unmöglich war. Was man bei Jungs akzeptierte, war für Frauen und junge Mädchen noch lange nicht akzeptabel. Es galt nicht nur die Blutlinie rein zu halten, sondern auch den Körper einer jungen Frau, bis sie in den Stand der Ehe trat. Alexander lernte es noch so, dass der Körper einer jungen Reinblutdame ihrem Ehemann gehörte, sonst niemanden.
Sie sahen sich als Freunde, ihre Freunde sahen die Blicke, die sie austauschten. Das zarte Anlächeln, wenn sie zu dem jeweils anderen hinübersahen und bemerkten, dass der andere bereits zu ihnen blickte. Alle konnten es sehen, nur Alexander und Amany nicht.

Es waren die Sommerferien vor ihrem letzten Schuljahr, als Alexander einen Brief von Amany erhielt. Ihre Eltern hatten sich für einen Ehemann für die Tochter entschieden, sie würden die Verlobung bald bekannt geben. Der übliche Weg in ihrem Leben, denn auch seine Eltern hatten bereits die Fühler nach einer geeigneten Braut ausgestreckt. Entscheidungen die für die eigenen Kinder getroffen wurden, aber ganz gewiss nicht mit ihnen.
Er hatte ihr schreiben wollen, dass er sich für sie freute und dass sie gewiss einen guten Ehemann bekommen würde.
Doch es waren ihre letzten Zeilen, die es ihn nicht schreiben ließen.
’Ich habe Angst, dass ich ihn nie so lieben kann, wie ich dich liebe. Und er mich nicht so liebt, wie du mich liebst.’
Es stimmte. Er liebte Amany und er wusste auch, dass sie ihn liebte. Er wollte nicht, dass es einen anderen Mann gab, der ihre Hand hielt und dem sie ihre ewige Liebe und Treue schwor. Er wollte es sein. Der Mann, der ihre Hand hielt, der sie beschützen würde, der ihr die Liebe und Treue schwören würde, die sie verdiente.
Vielleicht war es ein kleiner Skandal, als Alexander seinen Eltern verkündete, dass er keine Braut heiraten würde, die sie ihm aussuchen würden. Er hatte eine Wahl getroffen. Seine Wahl. Amany Shafiq. Sie würde sein Braut werden oder keine andere.
Auch wenn die Shafiqs eigentlich bereits eine Wahl für ihre Tochter getroffen hatten, so wurde nie die Verlobung von Amany mit einem anderen Mann verkündet.
Es war die Verlobung von Alexander Macmillan und Amany Shafiq, die schließlich in der magischen Welt verbreitet wurde
Alexander heiratete sie nicht wegen ihrer Schönheit oder wegen ihres Vermögens, wegen dem Ansehen, den der Name Shafiq mit sich brachte. Er heiratete sie, weil sie sie war. Eine Frau, die sein Herz ehrlich berührt hatte. Mit der er sein Leben teilen wollte.
Für ihn war sie die schönste Frau, die er jemals gesehen hatte. Ganz besonders am Tag ihrer Hochzeit, als sie in ihrem weißen Kleid den Gang entlang Schritt, als sie sich gegenseitig die Ehe versprachen, als sie ihren ersten gemeinsamen Tanz tanzten. Er war glücklich. Er war an jedem einzelnen Tag ihres Lebens glücklich mit einer Frau, die er so lange als eine Freundin und nicht mehr angesehen hatte.
Alexander und Amany hatten ineinander das gefunden, wonach andere Menschen vielleicht ihr ganzes Leben lang suchten: Die wahre Liebe.
Jeder der sie kannte, jeder ihrer Freunde beschrieb sie als ein perfektes Paar. Kleine Gesten der Zuneigung in der Öffentlichkeit, weil sie ihre Liebe nie verstecken wollten. Die Blicke mit denen sie sich ansahen, wie sie füreinander da waren. Sie hatte ihn. Und er hatte sie.
Alexander Macmillan war nie ein Mann gewesen, der auch nur einen Blick auf eine andere Frau warf. Die totale Liebe oder nichts. Diese oder keine.
Alle spürten es. Alle sahen es. Sie gehörte zueinander. Jeder Augenblick mit Amany war ein kostbarer Augenblick und sie teilten so unendlich viel miteinander. Ihre Liebe zur Literatur, zur Musik. Es war kein ungewöhnliches Bild für die Familie, dass die beiden im Wohnbereich beim abendlichen tanzen gesehen wurden. Oder wenn sie gemeinsam auf einem der Sofas lagen und sich gegenseitig vorlasen, in den Sommermonaten im Meer schwammen.
Sie ließ ihm seine Lieblingsgerichte servieren, wenn er von der Arbeit heimkam und er trug Amany auf Händen. Ihre Erziehung war so gewesen, dass sie als eine Shafiq eine Prinzessin war. Und Alexander machte sie zu seiner Königin. Jeder Blick, jedes Wort, es sprach von der tiefen Liebe, die sie füreinander empfanden und den tiefen Respekt, den sie füreinander empfanden.

Little Sister. Little Princess

Es war eine echte Überraschung, als Alexanders Eltern ihm verkündeten, dass sie ein Baby erwarteten. Zu einer Zeit, als die Gesellschaft eigentlich darauf wartete, dass aus der Macmillan-Shafiq Verbindung ein Kind hervorgehen würde, waren es seine Eltern, die eine erneute Schwangerschaft verkündeten.
Die Tochter, die sich besonders seine Mutter immer gewünscht hatte. Ein Mädchen, eine kleine Prinzessin. Die kleine Schwester in einer Armee von großen Brüdern. Würde es jemals etwas geben, was dieses Kind fürchten musste? Garantiert nicht. Die großen Brüder würden sie beschützen, auf sie aufpassen. Alice kam als Nachzüglerin, als Überraschung in eine Familie, die sie wie eine echte Prinzessin behandelten. Die kleine Schwester.
Alexander versprach, dass er immer auf Alice aufpassen würde. Die kleine Schwester wurde geliebt. Vom Tag ihrer Geburt an, jeden Augenblick seitdem es sie gab.

To my son
My little boy yesterday,
my friend today,
my son forever!
Never forget that I am so proud of you and I love you.
More than anything in the world


Nie. Niemals im Leben könnte Alexander den Augenblick vergessen, als er erfuhr, dass er Vater werden würde. Ein anstrengender Tag auf der Arbeit lag hinter ihm. Aufwühlend, ermüdend. Chaotisch. So wie es an vielen Tagen war, aber es war in Ordnung. Denn er kam an einen Ort, an den er sich wohl und sicher fühlen konnte. Nach Hause. Zu seiner Frau. Wie an jedem Tag freute er sich sehr darüber. Nach Hause. Wohin er immer zurückkehren würde. Zu ihr. Und vielleicht irgendwann zu ihrer eigenen, kleinen Familie.
Ein Abend wie so viele andere zuvor. Der, wie an so vielen anderen Abenden, gemeinsam auf dem Sofa endete. Er las ihr vor und sie war an ihn gekuschelt, lag mit ihrem Kopf auf seinem Bauch und schien die Decke zu beobachten.
”Würdest du dir eigentlich lieber einen Sohn oder eine Tochter wünschen?”
“Ich würde mir ein gesundes Kind wünschen.”
“Kein Wunsch danach zuerst einen Erben zu bekommen?”
“Es gibt in meiner Familie genügend Söhne. Alles was ich mir wünsche ist irgendwann ein gesundes Kind und ein glückliches Leben mit dir.”
“Vielleicht ist dieses irgendwann gar nicht mehr so weit weg.”

Sie hatte ihn immer noch nicht angesehen, aber seine freie Hand auf ihren Bauch gelegt. Der sich immer noch so flach angefühlt hatte wie in den Jahren zuvor. Der es aber bald nicht mehr tun würde. Längst hatte unter dem Herzen seiner Frau ein neues Leben begonnen.
Alexander brauchte einen Augenblick, um zu realisieren, was Amany ihm da gesagt hatte. Er würde Vater werden. Sie hatten es nicht geplant, es jetzt zu werden, sie hatten es sich dennoch beide gewünscht.
Ihre kleine Familie.
Es spielte für Alexander keine Rolle, ob ihr Kind ein Sohn oder eine Tochter sein würde. Er wäre selbst dann noch glücklich, wenn das Schicksal ihm lauter Töchter schicken würde. Alles was für ihn wichtig war, dass seine Frau und das Kind wohlauf waren. Ihre Gesundheit lag ihm mehr am Herzen als alles andere.

Noch bevor ihr Sohn das Licht der Welt erblickte, bezogen die beiden ein eigenes kleines Häuschen. Früher oder später würden sie auf den Stammsitz der Familie zurückkehren, so viel stand fest. Aber bis dahin wollten sie Zeit für sich. Für ihre kleine Familie.
Es war ein schöner Tag im August, als ihr Sohn das Licht der Welt erblickte. Die meisten reinblütigen Männer halten sich am Tag der Geburt von ihrer Frau fern, lassen sie die Geburt alleine durchstehen, während medizinische Unterstützung dabei ist. Manchmal trudeln die Eltern bzw. Schwiegereltern ein und die Mutter bzw. Schwiegermutter helfen der Mutter bei der Geburt, während der Vater mit den anderen Vätern Zigarre rauchend die Zeit abwarten. Bis es die Nachricht gibt, ob es ein Junge oder ein Mädchen geworden ist.
Alte Traditionen, an denen Alexander kein Interesse hatte. Es sollte kein Fremder, kein Hauself und keine Mutter die Hand seiner Frau halten. Sie hatten es besprochen. Es war ihr Kind. Er wollte Amany nicht alleine lassen.
Es ist das Privileg des Vaters seinen Sohn als erstes zu halten, bevor man ihn in die Arme der Mutter legt. Alexander machte es zu Amanys Privileg. Sie hatte ihn auf diese Welt gebracht, sie hatte Aidan unter Schmerzen das Leben geschenkt. Es war ihr Recht, ihn auch als erstes zu halten.

Aidan und Amany zeigten Alexander, dass er zwar immer einen Berufswunsch gehabt hatte, aber seine wahre Berufung woanders lag. Alexander war gerne Auror, er liebte seinen Job, sie hatten ihn schon während der Ausbildung als sehr talentiert angesehen und er hatte immer ein großes Geschick an den Tag gelegt. Man hatte ihn gefordert und gefördert und es war genau das gewesen, von dem er immer geglaubt hatte, dass es ihn am glücklichsten machen würde. Aber er hatte sich getäuscht. Sein größtes Glück war es ein Vater und Ehemann zu sein. Er wollte für Gerechtigkeit sorgen, er wollte die Schwachen beschützen und für eine sichere Welt sorgen. Aber am meisten wollte er seine Familie beschützen und seine Kinder aufwachsen sehen. Er wollte ein Teil ihres Lebens sein und nicht nur eine Person, die man von Fotos kannte. Die da war und dann wieder nicht. Für ihn war es wichtig, dass Aidan Erinnerungen an ihn haben würde.
Es war für ihn das Selbstverständlichste der Welt, dass er von der Arbeit nach Hause kam und das Baby nahm, damit Amany ein paar Momente der Ruhe haben konnte. Sie kümmerte sich den ganzen Tag um das Kind und den Haushalt. Wie könnte er nach Hause kommen und die Füße hochlegen? Es war genauso sein Kind, sein Haushalt, seine Verantwortung.
Aidan und Alice Macmillan wuchsen förmlich wie Geschwister auf, immerhin trennte die beiden kaum ein Jahr.
Alexander hatte alles, was er sich jemals gewünscht hatte. Er war glücklich und er wollte, dass es für immer so sein würde. Er wünschte es sich so sehr.

this is the story of how I died…
Auroren haben viele Feinde. Eine Erkenntnis, die Alexander früh machte. Er hatte viele Feinde. So wie es wohl grundsätzlich den guten Auroren ergeht. Je mehr Feinde man aufspürt, je mehr Verhaftungen auf das eigene Konto gehen, umso mehr wächst der Hass auf einen. Und Alexander war ein guter Auror. Es gab Drohungen gegen ihn. Wahrscheinlich nahmen er und die anderen sie nicht ernst genug. Wer würde es schon wagen?
Sie wagten es. Es war ein Einsatz mit zwei Kollegen. Drei Auroren die eine Mission hatten und wild entschlossen waren, sie auch zu erfüllen. Sie gerieten in Gefangenschaft, vielleicht ein Glück. Sie hätten auch tot sein können. Es war seine Familie, die ihn davon abhielt diesen Gedanken zu zulassen. Er würde durchhalten für sie. Jeden verdammten Fluch mit dem sie gefoltert wurden würde er durchhalten. Er würde wieder nach Hause kommen, zu seiner Frau. Zu seinem Sohn. Sie würden nicht gewinnen. Er wollte nicht aufgeben, als der erste seiner Kollegen hingerichtet wurde und ihre Folter weiter ging. Er glaubte nicht, dass sie irgendwelche wichtigen Informationen aus ihnen herausholen wollten. Es ging ihnen nur darum ihre Macht zu demonstrieren, ihren Sadismus auszuleben, sich überlegen zu füllen. Es war eine harte Zeit, eingesperrt, gefoltert, hungrig, durstig, müde. Irgendwann waren sie beide kraftlos, die beiden Auroren die einmal so stark gewesen waren. Sie konnten gegenseitig beobachten wie der jeweils andere schwächer wurde und sie wussten beide, dass sie nicht mehr lange durchhalten würden. Er hatte es immerhin versucht. Brian, so hieß sein Mitinsasse, bat ihn mehr als einmal darum ihn umzubringen, er würde nicht mehr durchhalten. Alexander tat es nicht, versuchte ihn zu motivieren durchzuhalten. Sie hatten bis hier hin überlebt, sie würden es weiter schaffen. Sie würden überleben. Am Ende war nur noch Alexander übrig. Brian hatte es nicht geschafft. Und er selbst wusste nicht, wie lange er noch durchhalten würde. Er erinnert sich bis heute nicht mehr wirklich an die letzten Tage in Gefangenschaft, die Zeit liegt wie im Nebel. Überdeckt von Schmerzen und Angst. Reduziert auf einen einzigen Trieb, überleben. Irgendwie überleben. Ob es Tag oder Nacht war, er hätte es zu keinem Zeitpunkt sagen können. Manchmal waren da Stimmen, aber oft war es einfach nur still. Nur eine Stimme in seinem Kopf die ihn fragte ob er wüsste wie erbärmlich er aussah. War die Stimme überhaupt ins einem Kopf? Kam sie nicht doch von einer Person die vor ihm stand? Oder war auch dies nur Einbildung? Er hätte es nicht mehr sagen können.
Er erinnert sich nur daran, dass es lauter war als sonst. Stimmen. Viele Stimme. Die durcheinander riefen, schrien. Wurde er gepackt? Wahrscheinlich. Nur eine weitere Folter. Er würde sie schon überstehen. Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Er wusste nicht einmal wo er war, war es Tag oder Nacht? Wie lange war er eigentlich schon hier? Alles war verschwommen und er wirkte orientierungslos. Nein, er war orientierungslos. Kaum noch in der Lage sich auf den Beinen zu halten. Aber er wusste, dass zwei ihn unter den Armen gepackt hatten und irgendwo hin schleppten. An die frische Luft, das war neu. Er konnte sich nicht erinnern, wann er das letzte Mal frische Luft gespürt hatte. Oder den Sonnenaufgang gesehen hatte, was war hier los? Es fiel ihm schwer die Augen offen zu halten, aber er versuchte es. Wenn sie ihn schon umbrachten, wollte er sie wenigstens ansehen. Sie sollten ihm in die Augen blicken und er ihnen. Er kannte diese Augen, er hatte sie schonmal gesehen. Ein Kollege? Ein Verräter? Was tat er hier?
„Halte durch Alexander. Wir bringen dich hier raus.“ Wer war Alexander? Wohin brachten sie ihn. Er war so müde.Das nächste woran er sich erinnern konnte, war helles Licht und wieder Stimmen. Immer wieder Stimmen.
Man hatte ihn gefunden, eher zufällig. Aber es hatte ihm das Leben gerettet. Und wie er später erfuhr, hätte er die Gefangenschaft kaum länger durchgehalten. Sein Leben hatte am seidenen Faden gehangen und er musste sich an diesem mit aller Kraft festgehalten haben. Wann genau er in Gefangenschaft geraten war, konnte man nicht genau sagen. Die Zeit ließ sich nur schätzen auf einen Zeitraum zwischen 6-8 Wochen. Alexander hatte in dieser Zeit jegliches Zeitgefühl verloren, man konnte sich nur daran orientieren wann der letzte Kontakt zu ihm und den anderen beiden bestanden hatte.

None of it is worse than losing you

“Sie werden nicht kommen, nicht wahr?”
Die bittere Erkenntnis aus Tagen in einem Krankenhausbett. Die Familie war gekommen, seine Freunde. Nur die beiden Menschen, die ihm die Welt bedeuteten. Sie waren nicht gekommen. Und Alexander wusste, dass es hierfür nur einen einzigen, logischen Grund geben konnte. Man hatte nicht nur ihn gefangen genommen, nicht nur ihn gefoltert. Er hatte überlebt, weil die Gedanke daran seine Frau und seinen Sohn wieder in die Arme zu schließen alles gewesen war, was ihn hatte durchhalten lassen. Es war ein Wunder, dass er noch lebte. Zumindest hatten sie ihm das gesagt. Mehr tot als lebendig.
Weil er hatte leben wollen. Er hatte es ihnen versprochen. Da zu sein. Immer. Er würde immer für seine Frau und seinen Sohn da sein und sich um sie kümmern. Er wollte sehen, wie Aidan aufwuchs, älter wurde, erwachsen. Wie er eines Tages vielleicht eine eigene Familie gründen würde. All die Dinge, die es noch zu erforschen und die sie gemeinsam erleben würden. Sie hielten ihm am leben. Er wollte wieder am Strand mit ihnen grillen, sich mit Aidan ins Meer werfen und üben zu schwimmen. Er wollte wieder mit Amany am Meer sitzen und mit ihr über all die Dinge reden, die sie beide beschäftigten, die ihnen durch den Kopf gingen.
Er wollte seine Familie. Es hatte nie eine andere Frau als sie gegeben. Sie war die große Liebe seines Lebens und er konnte nicht einmal in Worte fassen, wie viel sie ihm bedeutete. Wie viel ihr Kind ihm bedeutete. Er hatte nie den Traum gehabt ein bekannter Mann, eine Berühmtheit oder dergleichen zu werden. Aber seitdem er sich in sie verliebt hatte, hatte er den Traum einer eigenen Familie gehabt. Ein Leben mit Amany. Mit ihren Kindern.
“Es tut mir leid.”
Mehr musste sein Bruder nicht sagen, um Alexander wissen zu lassen, dass es keine Hoffnung gab. Der Traum, das gemeinsame Leben. Er würde es nie wieder zurückbekommen.
Er hatte versprochen, immer bei ihnen zu sein und sie niemals zu verlassen. Und er hatte dieses Versprechen nicht halten können.
Die Reaktion des Mannes, der gerade erfahren hatte, dass er alles was er je geliebt hatte, verloren hatte, war eine gruselige, aber vielleicht auch nicht ganz ungewöhnliche Reaktion. Er nickte und schwieg. Äußerlich vollkommen gefasst, als hätte er es bereits geahnt, als könnte er es akzeptieren.
Keine Tränen, keine Reaktion auf die schrecklichste aller Nachrichten.
All das kam erst, als Alexander alleine für sich war. Als sein Bruder gegangen war und sein Verstand endlich bereit war zu begreifen, was er an diesem Tag erfahren hatte. Alles wovor er jemals wirklich Angst gehabt hatte, war passiert. Er würde sich den Rest seines Lebens fragen, wie ihre Leben geworden wären. Er würde den Rest seines Lebens damit verbringen, Amany und Aidan zu vermissen. Würde er jeden Tag aufs Neue den Kampf aufnehmen wollen, diesen Tag ohne sie zu schaffen? Wollte er diesen Kampf führen? Als er in dieser Nacht hemmungslos um die Menschen weinte, die er niemals hätte verlieren wollen, da wusste er nicht ob er es wollte. Kämpfen und weitermachen.
“Ich weiß gar nicht, wohin ich gehen soll.”
Es waren die ersten Worte, die er nach Tagen zu seinem Bruder sagte. Tage des Schweigens, Tage einer vermeintlichen Gefasstheit, die wie so vieles nur ein Schauspiel war. Ein Versuch andere von sich fernzuhalten und sie nicht wissen zu lassen, wie sehr es ihn zerstört hatte. Wie sehr diese Nachricht ihn jeden Tag aufs Neue zerstörte. Denn jeder neue Tag, war ein neuer Tag, den er ohne seine Frau und seinen Sohn verbrachte. Man sagt, jeder Tag ist eine neue Chance. Doch für Alexander war jeder Tag eine Qual.
Und es war die Wahrheit, die er zu seinem Bruder sprach. Er wusste nicht wohin. Bisher war sein Leben sortiert und geordnet gewesen. Er hatte gewusst wohin er gehörte. An ihre Seite.
Ein Mann, der immer einen Plan gehabt hatte. Der genau gewusst hatte in welche Richtung sein Leben gehen würde. Ein Mann, der für seine Freunde durchs Feuer gehen würde. Der ihnen immer eine Stütze gewesen war. Einer, dem man nachsagte, dass nichts ihn jemals brechen könnte.
Er war auch nur ein Mann, der in Wahrheit seine Familie sehr viel mehr brauchte, als die meisten vermuten würden.
Alexander war immer ein freundlicher, liebevoller Mann gewesen. Der Tod seines Sohnes und seiner Frau veränderte ihn. Wahrscheinlich für immer. Sein größtes Ziel war es gewesen, dass seine Familie glücklich ist. Der Wunsch nach Rache wurde, was sein Leben beherrschte. Der Hass auf sich selbst war, was ihn zusammenhielt.
Er war nicht dagewesen, als sie ihn am meisten gebraucht hatten. Er würde ein Leben lang dafür bezahlen, dass sie das versprochene Leben nicht mehr hatten.
Er ging zurück nach Castle Sween. Nach Hause. Er hätte in sein Haus zurückkehren sollen. Ihr kleines Reich das in wenigen Monaten von einer vierköpfigen Familie hätte bewohnt sein sollen. Stattdessen war er zurück im Haus seiner Eltern, im Schutz der Familie.
Die nicht einmal ansatzweise eine Ahnung davon hatten, welche Qualen er in der Gefangenschaft überlebt hatte, die es sich aber vorstellen konnten. Sie sahen, wie sehr er sich körperlich quälte, weil er keine Tränke wollte, die ihm die Schmerzen genommen und die Heilung der körperlichen Wunden beschleunigt hätten. Alexander wollte den Schmerz, er brauchte ihn. Weil er seinen inneren Schmerz nicht verbalisieren konnte. Der Schmerz über den Verlust seiner Familie war größer, als jeder körperliche Schmerz jemals hätte sein können. Doch die erlebte Folter hatte ihn traumatisiert zurückgelassen. Nacht für Nacht wachte er auf, von Albträumen geplagt. Es gab keine Ruhe mehr für ihn, keinen Frieden.
In der Gegenwart anderer blieb Alexander kühl, beherrscht. Er wollte es sie nicht wissen lassen. Wie sehr es ihn gebrochen hatte, wie sehr es ihn jeden Morgen brach.
Jeden Morgen griff er auf die leere Seite neben sich, in der Hoffnung Amany neben sich zu finden. Er würde sie dort nie mehr finden. Die Seite neben sich würde leer bleiben und Alexander wusste, dass dies vielleicht für immer so bleiben würde. Wie könnte er jemals wieder lieben oder heiraten? Er wollte es nicht. Er konnte es nicht.
Auch wenn er sich nicht danach fühlte, er wollte weiterhin ein Teil der Familie sein und sich nicht von ihnen isolieren. Einer der schwersten Augenblicke ist es gewesen, als er aus dem Krankenhaus heimkam und Alice ihn nach einer Weile fragte, ob auch Aidan zurückkommen würde. All die Beherrschung, all die Kontrolle über sich selbst, sie war mit einer einzigen Frage fort gewischt worden.
Sie weinte. Er weinte. Er erklärte ihr, dass Aidan nicht mehr zurückkommen würde. Genauso wenig ihre Tante Amany. Wie erklärt man einem Kind, dass das Sterben zwar zum leben dazu gehört, aber für manche viel zu früh kam? Wie erklärte man den Verlust? Wie sagt man Lebewohl zu geliebten Menschen?

Death changes everything. Time changes nothing
Alexander wollte nicht mehr leben. Aber er war auch zu feige um seiner Familie den selben Schmerz zuzufügen, den er selbst erlebt hatte.
Gleichzeitig konnte er einfach nicht bleiben, wo er war und ein Leben wieder aufnehmen das er gar nicht mehr führen wollte. Er bewarb sich weg, ins Ausland. Abstand würde ihm gut tun, glaubte er zumindest. Es würde ihm nicht helfen, weil er das Erlebte und den verlust überall mit hinnehmen würde.
Er arbeitete für die russischen Auroren und meldete sich dort freiwillig für die gefährlichsten Missionen. Wieso auch nicht? Es gab nicht viel, was er noch verlieren könnte. Hatte er doch bereits das wichtigste verloren.
In dieser Zeit begann Alexander sich auch mehr und mehr für die Welt der Muggel zu interessieren. Sie hatte ihn schon immer fasziniert, doch es hatte so viele Dinge gegeben, die ihn davon abgehalten hatten, sich näher damit zu beschäftigen. Vieles hatte sich verändert, nicht nur sein Wohnort.
Er beschäftigte sich mit ihrer Welt und, eigentlich damals als Zeitvertreib, begann er in Finanzgeschäfte der Muggelwelt zu investieren und hatte dabei ziemlich großes Glück. Später dann auch Erfolg.

Es muss eine fürchterliche Nachricht für seine Eltern gewesen sein, als man ihnen mitteilte, dass ihr Sohn bei einem Einsatz ums Leben gekommen war.
Eine Nachricht, die alles veränderte. Die der Familie wieder einen Grund zum trauern gab. Wieder eine Beerdigung ohne eine Leiche, denn die konnte nicht geboren werden. Geheime Missionen brachten es nun einmal mit sich, manchmal kam man nie nach Hause.
Seine Kollegen hatten gesehen, wie er schwer verletzt wurde. Sie hatten gesehen, dass man ihm den Zauberstab nahm. Er konnte es nicht überlebt haben. Ganz bestimmt nicht.
Und der Mann, der wenig später in einem Muggelkrankenhaus die Augen aufschlug, der war auch nicht mehr Alexander Macmillan. Wer er war blieb für die Muggel ein Rätsel, er nannte ihnen keinen Namen, keine Identität. Er war niemand. Ein Mann ohne Namen, der vielleicht zusammengeschlagen worden war, der eine Amnesie erlitten hatte.
Von den Muggeln bekam er eine neue Identität, auch wenn er seine nie vergessen hatte. Es war vielleicht eine Chance. Ein Neuanfang. Weit weg. Ein Leben in dem seine Vorgeschichte keine Rolle spielte, auch wenn sie für ihn immer eine Bedeutung haben würde.
Er könnte heute nicht mehr sagen, warum er nicht nach Hause ging. Vielleicht war es Angst. Vielleicht ein viel zu tief sitzender Schmerz. Vielleicht… es gab keinen vernünftigen Grund wieso er es nicht tat. Aber er tat es nicht.
Er zog ein einsames Leben, dem Leben mit seiner Familie vor. Vielleicht saß das Trauma zu tief.

She was the smell after the rain:
a promise of a new life


Alexander hatte seit Amany kein Interesse mehr an einem sesshaften Leben oder daran länger an einem Ort zu bleiben. Er zog die Einsamkeit einem beständigen Leben vor. Und er wollte nicht mehr der Mann sein, der er einmal gewesen war. Der versagt hatte, als man ihn am meisten gebraucht hatte. Er plante wenig und arbeitete viel. Über die Jahre hatte er fast die ganze Welt bereist und seine Finger in diversen Geschäften und Unternehmungen. Besonders in der Muggelwelt, es half eben, wenn man zaubern konnte. Und niemand etwas ahnte.
Er hatte es nicht geplant und dann traf er Lanessa. Jung, hübsch, interessant und nichts weiter als eine Affäre. Das war der Deal zwischen ihnen beiden. Keine Gefühle, keine Verpflichtungen. Sie hatten beide ihre Erfahrungen gemacht, sie eine schmerzhafte Trennung hinter sich und er erzählte nicht was sein Päckchen war. Aber es war in Ordnung.
Es war in Ordnung sich nur gelegentlich zu sehen. Es war in Ordnung sich nur für Sex zu treffen. Es war in Ordnung, wenn er wieder ging. Es war in Ordnung, als sie ihn fragte ob er zum Frühstück bleiben würde. Es war in Ordnung, als er sie zum Essen ausführte, sie sich einen Film ansahen. Es war in Ordnung als er bei ihr blieb und sie nicht miteinander schliefen. Es war in Ordnung.
Es war nicht in Ordnung, als sie ihn darum bat die einzige für ihn zu sein. Dass sie es akzeptieren konnte, dass es Dinge aus seiner Vergangenheit gab über die er nicht sprechen wollte. Es war nicht in Ordnung, dass sie glaubte, dass er sich mit anderen Frauen traf.
Er tat es schon eine Weile nicht mehr, doch ihre Bitte es nicht zu tun war eben nur ein anders verpackter Wunsch. Der Wunsch von Beständigkeit. Vom Zusammensein. Der Wunsch nach einer gemeinsamen Zukunft.
Er ging und gab ihr das Versprechen nicht.
Und er kam zu ihr zurück. Um ihr das eingeforderte Versprechen zu geben. Es würde keine anderen Frauen neben ihr geben.
Lanessa und Alexander heirateten in der kleinen Kirche in ihrer Heimat, er schenkte ihr ein schönes Heim und sie machte ihn glücklich. Sie akzeptierte, dass er viel reiste und viel arbeitete. Dass er eine Katastrophe im Haushalt war und das klassische Bild eines Mannes erfüllte, der arbeitete und die Frau sich um den Haushalt kümmerte.
Lanessa lachte darüber und Alexander lernte, einen Haushalt zu führen. Sie waren glücklich miteinander und jeder konnte sehen, wie viel sie ihm bedeutete und wie sehr sie ihn liebte. Ihre Familie wurde zu seiner, sie akzeptierten, dass es scheinbar niemanden mehr in Alexanders Leben gab, der zu ihm gehörte.
Ja, Alexander war glücklich. Und er wusste, dass Amany es gewollt hätte. Sie hätte ihm das hier gewünscht. Eine Familie, ein glückliches Leben. Eine neue Hoffnung.
Lanessa war nie ein Ersatz für Amany, er verglich seine Liebe für die beiden Frauen nie miteinander. Er liebte sie beide. An ganz unterschiedlichen Punkten in seinem Leben.
Dass er Vater werden würde, erfuhr Alexander an Silvester, als Lanessa nicht mit ihm und der Familie anstoßen wollte. Sie würden Eltern werden. Wenig später erfuhr er, dass sie eine Tochter erwarten würden.
Seine Isabella.
Der Verlust über Aidan und Amany hörte nie auf weh zu tun. Er war immer da, aber Alexander lernte damit umzugehen. Genauso mit den Narben aus der Zeit seiner Folter. Er konnte sie nicht mehr verschwinden lassen. Sie blieben was sie waren. Die sichtbaren Narben seines Herzen.
Mit Lanessa und Isabella fand Alexander wieder neuen Lebensmut, neue Hoffnung. Er war ein Vater, er war ein Ehemann. Er war, was er immer hätte sein sollen. Das Leben mit den beiden war seine Zukunft und Alexander wusste, dass er für den Rest seines Lebens als Muggel leben wollte, sollte Isabella keine magische Begabung zeigen. Wozu sie mit seinem Leid belasten? Mit dieser fremden Welt, die sie nicht verstehen würden. Würde Lanessa ihn noch lieben, wenn sie wüsste, dass er ein Zauberer war? Würde sie ihn für verrückt halten?
Er würde nie erfahren, welche Entscheidung er hätte treffen müssen. Er würde nie erfahren ob seine Tochter magisch begabt war. Genauso, wie er es nie bei seinem Sohn erfahren hatte.

Er kam von einer Geschäftsreise nach Hause, es war schon spät. Alles worauf er sich freute, war sich neben seine Frau ins Bett zu legen und einfach nur zu schlafen. Um am nächsten Morgen von seiner Tochter geweckt wurde, die einem Wirbelwind gleich ins Schlafzimmer stürmen würde. Runter zum Strand, dann Frühstücken. Das war Isabella immer wichtig gewesen. Am liebsten mochte sie Toast, weil der Toaster das Brot immer so lustig hüpfen ließ.
Schon als er ihr Haus betrat, wusste er, dass etwas nicht stimmte. Er rief sie. Aber es gab keine Antwort. Nie wieder gab es eine.
Der cremefarbene Teppich im Wohnzimmer war von Alexander immer als höchst unnütz betrachtet worden. Er wurde so schnell schmutzig und sie hätten viel zu viel Arbeit mit der Reinigung. Er war nicht mehr cremefarben.
Auf den ersten Blick hätte man glauben können, dass sie schliefen. Lanessa hatte Isabella eng an sich gezogen und hielt die Kleine schützend in ihrem Arm. Es hätte eine friedliche Szene sein können. Wäre da nicht dieser verdammte cremefarbene Teppich, der einfach nicht mehr cremefarben war.
Er hatte den Teppich nicht besonders leiden können. Jetzt hasste er ihn.
All die Stimmen, die innerhalb kürzester Zeit das Haus fluteten. Sie sollten nicht hier sein. Sie sollten schlafen, im oberen Stockwerk und nicht in zwei Särgen, die aus dem Haus gebracht wurden. Nie wieder. Er würde sie nie wieder sehen. Nie wieder die geliebten Stimmen hören.
Er hatte alles verloren. Wieder. Und wieder. Und wieder.
Wieso konnte er nicht beschützen was er liebte? Wieso konnten die Menschen, die er so sehr liebte, nicht bei ihm bleiben? Warum konnte es nicht eine gute Sache in seinem Leben geben?

Er ging nach England zurück, vielleicht um seine Familie noch einmal zu sehen, bevor er den Schritt gehen würde, zudem er sich endlich entschieden hatte.
Die Menschen wiedersehen, die er liebte. Wieder bei seinen Familien sein. Bei Amany, Aidan und Archibald, aber auch mit Lanessa, Isabella und Antonio.
Er wollte die Macmillans noch einmal sehen, aus der Ferne. Ohne sie wissen zu lassen, wer er war. Wo er all die Jahre gewesen war.
Es war schön sie alle wiederzusehen. Seine Mutter, seinen Vater, seine Brüder, seine Schwester.
Und er konnte es nicht. Es dauerte, aber er kehrte schließlich in den Schoss der Familie zurück.
Ein einfacher Brief machte den Anfang. Er wollte nach Hause kommen.

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Geschrieben von: Regulus Black - 14.02.2024, 14:41 - Forum: Feinheiten - Antworten (3)


Durmstrang

Charakterwissen - Allgemein
Die Schule für Hexerei und Zauberei befindet sich Gerüchten zufolge irgendwo in Nordeuropa und zeichnet sich dadurch aus, dass sie keine muggelstämmigen Schüler ausbildet. Außerdem lernt man dort die Dunklen Künste, wobei zumindest Gellert Grindelwald selbst Durmstrang zu schwarzmagisch war und seinerzeit von der Schule flog.

Absolventen haftet natürlicherweise das Vorurteil an, selbst Schwarzmagier zu sein (was an sich nicht strafbar ist) und natürlich hat sich auch schon herumgesprochen, dass der gefürchtete Antonìn Dolohov einst auf diese Schule ging.

Lehrplan - Spielerwissen
Wer seine Ausbildung oder Lehre in Durmstrang antritt, wird zu absoluter Verschwiegenheit verpflichtet. Lehrplan und Abläufe sind daher international unbekannt.

Die Schulfächer von Hogwarts finden sich mit Ausnahme von Muggelkunde und Verteidigung gegen die dunklen Künste auch auf Durmstrangs Lehrplan wieder. Außerdem sind folgende Fächer auf dem Lehrplan vorgesehen:
  • Dunkle Künste (ab Klasse 3)
  • Offensive Magie (ab Klasse 1)
  • Duellkunst (ab Klasse 2)
  • Weiße Magie (ab Klasse 3)
  • Sprache (Klasse 1-6)
Charaktere mit einem Schulabschluss aus Durmstrang - es gibt einen Gesamtabschluss, keine ZAGs - können daher aus Wissen aus diesen Bereichen verfügen. Die Ausbildung dauert wie in Hogwarts 7 Jahre.

Unterricht Spielerwissen
Sprachen
Durch die Vielsprachigkeit der Schülerschaft bedingt nimmt Sprachunterricht in Dumrstrang eine nicht unerhebliche Rolle ein. In der ersten Klasse lernen Schüler daher die Grundlagen der Zauberei aufgeteilt nach Landessprachen:
  • Russisch
  • Ungarisch
  • Schwedisch
  • Finnisch
  • Norwegisch
  • Englisch

Entsprechen stehen für die ersten Klassen sechs Lehrer zur Verfügung, die sich darauf konzentrieren die Schüler auf den fortführenden Unterricht vorzubereiten. Im Fach Sprachen wird im ersten Jahr intensiv Schwedisch gelehrt, ab Klasse 2 können alle Schulsprachen dazu gewählt werden.
Gripsschärfungstränke und engmaschige Betreuung helfen Schülern bei der raschen Bewältigung des Schulstoffs. Schwedische Schüler befassen sich in der ersten Klasse mit einer Sprache ihrer Wahl.

Die sechs Lehrer unterrichten in der 1. Klasse:
  • Zauberkunst: Grundlagen der Zauberei
  • Sprache
  • Flugkunst
  • Offensive Magie: Entwaffnung & Lähmung
  • Geschichte Durmstrangs
  • Zaubertränke
  • Körperliche Ertüchtigung
  • Kräuterkunde

Ab der zweiten Klasse stehen die 6. Einführungslehrer exklusiv für den Sprachunterricht zur Verfügung. Neu hinzu kommen in diesem Jahr die Fächer Duellkunst und Astronomie, während Flugkunst und körperliche Ertüchtigung zu Wahlfächern werden, von denen zumindest eines gewählt werden muss. Im Fach Duellkunst wird neben den obligatorischen Duellen insbesondere Strategie im Kampf gelehrt, weshalb es in den ersten beiden Lehrjahren stark theorielastig ist. Alle Schüler werden nun gemeinsam auf Schwedisch unterrichtet.

In der dritten Klassen starten wie in Hogwarts auch die Wahlfächer. Zur Verfügung stehen:
  • Pflege magischer Geschöpfe
  • Alte Runen
  • Wahrsagen
  • Arithmantik
  • Alchemie
  • Dunkle Magie
  • Weiße Magie
  • Flugkunst
  • Sportliche Ertüchtigung
  • Tanzen

Geschichte der Zauberei das sich in den ersten beiden Jahren auf Durmstrangs Geschichte (und berühmte Abgänger) konzentrierte, behandelt ab diesem Jahr internationale Geschichte.
Im Bereich der Dunklen Magie lernen die Schüler verschiedene Bereiche kennen, wobei Durmstrang den Fokus auf Anwendungsbereiche der Blutmagie legt (Heilkunst, Schutzzauber, Bann- und Aufspürzauber).
Offensive Anwendungsbereiche sind im Fach Offensive Magie verankert. Das Fach Weiße Magie beschäftigt sich mit den Bereichen Heilkunst und Schutzmagie.

Ab der fünften Klasse können Schüler ihre Wahlfächer jährlich anpassen, Fortschritte in den Fächern werden in Einzel- oder Gruppenarbeit sehr individuell gemacht - entsprechend vielfältig ist das Können von Abschlussschülern.
Das Fach Sprachen ist von Jahr 1-6 verpflichtend, alle anderen Fächer können ab der fünften Klasse abgewählt werden. Zumindest 4 Fachbelegungen sind für einen erfolgreichen Schulabschluss erforderlich.

Geheimhaltung - Spielerwissen
Es gibt in Durmstrang nur in der 1. Klasse eine Trennung der Schüler nach Sprachen. Am ersten Schultag wird also der Eintritt der Schüler gefeiert und dabei das Gelöbnis auf Geheimhaltung mit einem Schluck aus einem Weinkelch des Schulgründers besiegelt. Wer dieses Versprechen bricht, löst einen Bruch seiner Schulplakette aus, womit geltenden Unterstützung durch die Schule entsagen. Die ist so zuverlässig, dass es bis zum heutigen Tag kaum zu Brüchen kam. Man darf natürlich verraten, dass man nichts verraten darf.

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Geschrieben von: Rufus Scrimgeour - 20.07.2023, 07:40 - Forum: Schwesterforen-Informationen - Keine Antworten

1995 würde in die Geschichtsbücher als das Jahr des großen Bruchs eingehen. Wo ein Jahr zuvor noch die Quidditchweltmeisterschaft und das Trimagische Turnier viel internationalen Flair in die britische Magierwelt brachten, wartet dieses besondere Jahr mit Extremen der anderen Art auf. Verhüllte Gestalten, die einen Totenkopf an den Himmel zaubern - ein Einzelfall? Wohl kaum. Todesserprozesse, fast 15 Jahre nach dem Krieg? Wöchentlich in den Zeitungen nachzulesen. Es liegt eine Spannung in der Luft und vielleicht wird auch erst jetzt klar, dass die Spiele, die das Volk sich wünschte, von den ganz großen Problemen hinter dem Vorhang ablenken sollten. Das hat wohl nicht ganz so gut geklappt. Wer beim Finale des großen Turniers anwesend war, der bekam am Ende nicht nur einen neuen Trimagischen Champion zu Gesicht, sondern auch einen ersten Einblick in das tiefe Grauen, das sich schon bald in alle Bereiche der magischen Welt einnisten würde.

Du-weißt-schon-wer ist zurück. Hast du es gehört? Glaubst du der Rede Albus Dumbledores, oder doch eher den Dementi des Ministeriums? Alles ist gut, sagen sie. Die Prozesse gehen weiter, es kehrt Ruhe ein und wer hat am Ende Recht?

Du-weißt-schon-wer ist zurück. Als Todesser wirst du es wissen und endlich freudig zur verstaubten Maske greifen, oder im Stillen bereits dein Testament verfassen. Nur als Vorsichtsmaßnahme.

Du-weißt-schon-wer ist zurück.
Und was sagt dir der Name noch, nach all diesen Jahren?

Willkommen im owlways
Wir sind ein Harry Potter Forum, das mit dem Abschluss des Trimagischen Turniers ansetzt und die Bücher bis dahin beachtet - sich nun aber auch in andere Bahnen bewegen kann. Uns ist insbesondere wichtig, neben der Schule auch der Erwachsenenwelt Farbe zu verleihen und all die Leerstellen mit eigenen Geschichten zu füllen, die die magische Welt lebendig werden lassen.

Richtig bei uns bist du, wenn du diese Dinge suchst:

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  • Mindestens ein Post pro Monat
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Bespieltes Hogwarts:
  • Kein ausgespielter Unterricht, aber Festlegungen dafür
  • Postanzahlunabhängiges Punktesystem für den Häuserkampf

Bespielte Erwachsenenwelt:
  • Familienpolitik-System über unser Abstammungsverzeichnis
  • Noch kein revitalisierter Orden zu Spielbeginn: Rekrutierung im Ingame
  • Sich gerade erst wieder bildende Hierarchien bei den Todessern
  • Handelnde Voldemort-, Dumbledore- und Fudge-Accounts
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